Handel


Konsumklima: Sinkende Einkommensaussichten sorgen für erneute Abkühlung​

29.10.2025 | Das Konsumklima setzt seinen Abwärtstrend fort. Hierfür sind die im Oktober deutlich getrübten Einkommenserwartungen der deutschen Verbraucher verantwortlich. Im Gegensatz dazu zeigen sowohl die Konjunkturerwartungen als auch die Anschaffungsneigung leichte Zuwächse. Und die Sparneigung bleibt – wie bereits im Vormonat –  nahezu unverändert. Folglich prognostiziert der Konsumklima-Indikator für November 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -22,5 Zähler) einen Rückgang um 1,6 Zähler auf -24,1 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.  

 

Der Einbruch der Einkommenserwartung ist für den erneuten Rückgang des Konsumklima-Indikators verantwortlich. Die leicht steigende Anschaffungsneigung und die kaum veränderte Sparneigung können den Rückgang dagegen nur minimal abfedern.  

 

„Im Oktober verliert die Einkommenserwartung knapp 13 Zähler und fällt auf 2,3 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit März dieses Jahres, als -3,1 Punkte gemessen wurden. Damit hat der Einkommensindikator seine deutlichen Zugewinne aus dem Vormonat von 11 Punkten mehr als eingebüßt,“ erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Die anhaltend angespannte geopolitische Lage, wieder zunehmende Inflationsängste und wachsende Ängste um den Arbeitsplatz lassen die Hoffnung auf eine kurzfristige Erholung des Konsumklimas schwinden.“  

 

Anschaffungsneigung bleibt trotz Zugewinnen im Keller

Die Anschaffungsneigung kann den deutlichen Rückgang des Konsumklimas in diesem Monat nur leicht abmildern: Der Indikator gewinnt 2,3 Zähler hinzu und weist nun -9,3 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres ist ein Minus von 4,6 Zählern zu verzeichnen.  

 

Trotz des leichten Anstiegs verharrt die Anschaffungsneigung jedoch weiter im Keller. Anhaltend hohe Preise für Lebensmittel und Energie dürften maßgeblich zur Kaufzurückhaltung beitragen.e press release and who to contact

 

Die Konjunkturerwartungen stoppen ihren Abwärtstrend

Der Abwärtstrend der Konjunkturerwartungen der Verbraucher aus dem Vormonat setzt sich im Oktober nicht fort. Nach drei Rückgängen in Folge gewinnt der Konjunkturindikator 2,2 Zähler hinzu und steigt auf 0,8 Punkte. Damit befindet sich die Konjunkturstimmung aktuell fast auf Vorjahresniveau.  

 

Das derzeitige Niveau des Indikators signalisiert, dass in den kommenden Monaten keine durchgreifende Erholung der Konjunktur in Deutschland zu erwarten ist. Die Mehrheit der Wirtschaftsexperten rechnet damit, dass das Wachstum der deutschen Wirtschaft 2026 bei etwa einem Prozent liegen wird, nachdem für dieses Jahr eine Stagnation erwartet wird. | NIQ


BVDW: Deutsche wollen Personalisierung

29.10.2025 | Personalisierung ist fester Bestandteil des digitalen Alltags der Deutschen. Das zeigt eine neue Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., die der Digitalverband gemeinsam mit Kantar Media durchführte. Die Mehrheit der Befragten bevorzugt digitale Angebote, die auf ihre Interessen eingehen und die Nutzung erleichtern. Zwei Drittel empfinden personalisierte Inhalte als angemessen, nur jede*r Fünfte lehnt sie ab.

 

Die repräsentative Online-Befragung von 1.000 Internetnutzer*innen in Deutschland gibt Einblick in die Haltung gegenüber Personalisierung. Im Mittelpunkt stehen typische Nutzungsszenarien in Form von Mock-ups. Diese reichen von E-Commerce und Streaming über Social Media und Suche bis zu News und Werbung. Die Ergebnisse liefern erstmals ein klares Bild, wie die Deutschen konkret zum Einsatz von Personalisierung im Digitalen stehen. Der BVDW versteht die Studie als Beitrag zu einer faktenbasierten Debatte und lädt zur Validierung der Ergebnisse ein.

 

Menschen teilen ihre Daten, wenn der Mehrwert stimmt

Mehr als drei Viertel der Befragten haben kein Problem damit, ihre Daten zu teilen. Sie verstehen die Datenfreigabe als bewusste Entscheidung, nicht als Risiko. Noch höher ist die Bereitschaft bei Streaming-Diensten und im Online-Handel. Zugleich vertraut mehr als jede*r Zweite bestimmten Diensten stärker als anderen beim Umgang mit Daten. Die Studie zeigt damit: Vertrauen entsteht dort, wo Datennutzung nachvollziehbar und der individuelle Nutzen klar wird.

 

Personalisierung ist Realität für Nutzer*innen

Die Menschen erleben personalisierte Erlebnisse als relevant, hilfreich und komfortabel. Vier von fünf Befragten haben nichts gegen den Einsatz von Personalisierung. Nur jede*r Fünfte ist nicht bereit, seine Daten für die Personalisierung zur Verfügung zu stellen. Hingegen hält eine absolute Mehrheit von zwei Drittel der Befragten personalisierte Inhalte als angemessen. Bei E-Commerce, Social Media und Suchmaschinen liegt die Zustimmung sogar noch höher.

 

„Personalisierung ist gelebter Alltag in einer digitalen Welt. Sie schafft Relevanz und Komfort“, sagt Dirk Freytag, Präsident des BVDW. „Die Menschen erwarten heute personalisierte Services und sie honorieren das mit Offenheit. Durch Künstliche Intelligenz werden diese Erwartungen noch stärker zunehmen. Deshalb braucht es Spielraum für personalisierte Angebote und Dienste. Für die Digitale Wirtschaft sind die Ergebnisse Rückenwind, für die Politik ein Auftrag: Sie muss chancenorientierte Rahmenbedingungen schaffen, statt an der Realität der Menschen vorbeizuregulieren.“

 

Mehr Aufklärung und Transparenz gewünscht

Die Ergebnisse beschreiben auch klare Handlungsfelder für die Digitale Wirtschaft. Rund die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Transparenz über die Datennutzung und mehr Aufklärung über die Funktionsweisen. Die Menschen wollen verstehen, nicht verbieten. Während in der politischen Debatte häufig Risiken betont werden, erleben Nutzer*innen Personalisierung längst als nützlichen Bestandteil digitaler Angebote. Zugleich sehen auch sie Optimierungsbedarf.

 

Personalisierung ist gelebter Alltag

Die Studie zeigt: Menschen in Deutschland erleben personalisierte Angebote als selbstverständlich und nützlich. Sie erkennen ihren Mehrwert und erwarten auf sie zugeschnittene digitale Services. Personalisierung ist fest verankert in den deutschen Wohnzimmern. Sie steht für eine digitale Zukunft, die auf Relevanz, Vertrauen und Verantwortung beruht – und den Alltag konkret verbessert. | BVDW


Spielzeugfreude schenken: Amazon.de präsentiert die Lieblingsspielzeug-Liste für Weihnachten 2025

29.10.2025 | Amazon hat offiziell seine Lieblingsspielzeug-Liste enthüllt und präsentiert damit die zehn Must-have-Spielzeuge, die in diesem Jahr auf keiner Wunschliste fehlen dürfen. Von angesagten Klassikern bis hin zu überraschenden Spielideen – die sorgfältig ausgewählte Auswahl verspricht die schönsten und aufregendsten Spielmomente des Jahres 2025. Jedes Spielzeug wurde von den Spielzeugspezialist:innen bei Amazon geprüft und verspricht Freude, Staunen und jede Menge Weihnachtszauber an Heiligabend.

 

Die Auswahl reicht von familienfreundlichen Spielen und kreativen Bastelsets bis zu angesagten Sammlerstücken und innovativem Lernspielzeug – für jedes Alter und jedes Budget ist etwas dabei. Alle Spielzeuge sind bei Kindern beliebt, wurden von Eltern empfohlen und von Kund:innen mit mindestens 4 Sternen bewertet. Qualität und Vielfalt an einem Ort, dazu mit schneller und bequemer Lieferung.

 

Basierend auf den meistgesuchten Spielzeugbegriffen enthält die Liste ikonische Marken wie LEGO und Mattel, beliebte Charaktere wie Bluey & Bingo und Disney Stitch sowie kreative und nachhaltige Spielideen wie die Bunte Konditorei von Play-Doh. Egal, ob man ein festes Budget einhalten oder ein besonderes Geschenk für die Liebsten finden möchte, die Lieblingsspielzeug-Liste bietet für jedes Budget das Richtige, vom Simba Plüsch Schmetterling Fluffyfly bis zum Mattel Brick Shop Mercedes-Benz.

 

Zur Feier der Veröffentlichung der jährlichen Lieblingsspielzeug-Liste sparen Kund:innen in Deutschland zwischen dem 28.10. um 00:01 Uhr und 23:59 Uhr am 04. November an der Kasse 10 % auf die Auswahl der Lieblingsspielzeuge 2025.

 

Mit Amazon Prime profitieren Mitglieder von schneller und kostenloser Lieferung sowie zusätzlicher Sicherheit bei Last-Minute-Käufen, sodass der Spaß am Schenken in der Weihnachtszeit zurückkehrt und das Einkaufen einfach und stressfrei bleibt. | Amazon


Handelsverband warnt EU-Institutionen vor Stillstand und fordert Verlässlichkeit für Unternehmen ein

29.10.2025 | Mit Blick auf den heute im EU-Parlament überraschend gescheiterten Kompromiss zum Lieferkettengesetz fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) Verlässlichkeit und Planbarkeit bei der EU-Gesetzgebung ein.

 

HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „Die Handelsunternehmen müssen sich auf eine gute und stabile Gesetzgebung aus Brüssel verlassen können. Das steht spätestens mit dem heutigen Scheitern des Omnibus I Pakets im Parlament infrage. Für die Unternehmen, die sich auf die auch im Rechtsausschuss des EU-Parlaments geeinte Lösung gebaut haben, ist das ein Totalschaden. Das Thema Lieferkettengesetz ist im Verlauf der letzten Jahre leider ein Paradebeispiel für eine unentschlossene und irrlichternde Politik in der Europäischen Union geworden. Das ist gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten vollkommen inakzeptabel. Wir brauchen genau das Gegenteil des gegenwärtigen Chaos. Die EU ist in diesen international komplizierten Zeiten gefordert wie nie, passende und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft zu setzen. Wir sind hier zum Gelingen verdammt, die Folgen eines Scheiterns wären verheerend. Für den Einzelhandel ist jetzt insbesondere wichtig, dass die EU beim Thema faire Wettbewerbsbedingungen mit Onlineplattformen und Händlern aus Drittstaaten wie Temu und Shein konkrete und schnelle Ergebnisse auf den Tisch legt. Das Problem ist längst erkannt, hier muss nun rasch geliefert werden. Wer Waren im EU-Binnenmarkt verkauft, muss sich auch an alle unsere Regeln halten. Ansonsten ruiniert der unfaire Wettbewerb die heimische Wirtschaft. Da muss die EU samt den Nationalstaaten deutlich besser werden – Verstöße müssen spürbare Auswirkungen haben. Schon das gestern vorgestellte Arbeitsprogramm der EU-Kommission war mit Blick auf den Bürokratieabbau eine Enttäuschung. Es bleibt jetzt keine Zeit zum Wundenlecken. Nun müssen sich in Brüssel alle Vertreter demokratischer Parteien zusammenraufen und rasch zu Lösungen kommen, die die Wirtschaft wieder nach vorne bringen. Wir brauchen einen Economy-Deal, da muss jetzt Tempo rein. Jetzt ist nicht die Zeit für parteipolitische Spielchen, dafür sind die Zeiten zu ernst.“ | HDE


Handelswerbung: Vom Prospekt zum Pixel

22.10.2025 | Unsere Welt wird zunehmend digitaler – so auch die bunte Werbewelt. Immer weniger investieren die Händler in den gedruckten Prospekt, immer mehr fließt in die App und Co. Tragende Säule dabei sind Daten. Sie erlauben dem Handel ihre Werbung zielgerichteter zu positionieren. „Datenmanagement, Prozessdigitalisierung und künstliche Intelligenz prägen die Zukunft des Marketings, weil sie gemeinsam eine Grundlage schaffen, auf der große Datenmengen systematisch erfasst, analysiert werden können und z.B. für personalisierte Angebote genutzt werden können“, erklärt EHI-Marketingexpertin und Studienautorin Marlene Lohmann.

 

Print verliert weiter Anteile

Einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2024) verzeichnen die Bereiche Loyalty und Print. Print verliert zugunsten von den schnelleren digitalen Medien und Loyalty scheint zurzeit noch keine Priorisierung zu genießen, weil vorerst gut funktionierende digitale Kanäle auf- bzw. ausgebaut werden müssen, die die nötigen Daten für Treuepunkte-Aktionen und Co. liefern können. Wachstumstreiber scheinen hingegen die digitalen Kanäle und Bewegtbildformate zu sein. Printbasierte Werbung erhält 2025 noch 28,6 Prozent des Werbekuchens. Das war im letzten Jahr noch ein gutes Drittel; Print verliert demnach 14,4 Prozent. In Digitales Marketing hingehen fließen 43,9 Prozent der Werbespendings im Vergleich zu 38,1 Prozent – eine Steigerung von 14,3 Prozent. 11,1 Prozent ihres Budgets investieren die Händler in Loyalty-Maßnahmen und gehört mit -19,6 Prozent zu den größten Verlierern – im letzten Jahr waren es noch 13,8 Prozent. 9,9 Prozent investieren die Händler für Funk/TV, was einen Zuwachs von 17,9 Prozent bedeutet. Außenwerbung entwickelt sich stabil mit 6,6 Prozent im Vergleich zu 6,4 Prozent in 2024, was einer Steigerung von 3,1 Prozent entspricht.

 

Die Zukunft ist digital

Die voranschreitende Digitalisierung im Handel zeigt sich auch in der Kanalwahl. Für die Zukunft prognostizieren die Händler eine weitere Budgetverschiebung hin zu digitalen Marketingmaßnahmen. Allein die bezahlte digitale Werbung soll ihren Anteil auf fast ein Drittel (31,4 Prozent) ausbauen. Print verliert in der Prognose deutlich und rutscht auf 17,6 Prozent. Den stärksten Zuwachs erwarten die Marketeers aber mit 17,9 Prozent im Bereich Loyalty, weil zu erwarten ist, dass Daten zu einer neuen Währung im Marketing werden könnten.

 

In der Langzeitbetrachtung von printbasierter gegenüber additiver Handelswerbung* wird die besonders in den letzten Jahren immer rasantere Entwicklung des Werbeverhaltens im deutschen Handel deutlich. Um 10 Prozentpunkte hat die gedruckte Werbung seit 2020 Anteile verloren, während die digitalen Maßnahmen um 10 Prozentpunkte gewonnen haben. | EHI

*Additive Handelswerbung sind vornehmlich digitale Kanäle, aber auch Out-Of-Home


Halloween im Einzelhandel: Ausgaben bleiben trotz zurückhaltender Konsumstimmung stabil

22.10.2025 | Der Einzelhandel in Deutschland kann sich auch in diesem Jahr zu Halloween wieder über mehr als 500 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz freuen. Das zeigt die aktuelle Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Trotz der aktuell eher zurückhaltenden Konsumstimmung zeigt das Geschäft mit dem Gruselfest Stabilität. Im Vorjahresvergleich sinken die Umsätze nur leicht um 3,7 Prozent.

 

„Halloween bleibt auch in diesem Jahr für viele Handelsunternehmen ein wichtiger Umsatzimpuls. Die Umsätze werden wohl nicht ganz das Vorjahresniveau erreichen, das ist aber angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen für den Konsum auch nicht verwunderlich und als positives Signal für Stabilität zu werten. Halloween hat sich einen festen Platz im Einzelhandelsjahr in Deutschland erarbeitet“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Insgesamt geht der Handelsverband für das Einzelhandelsgeschäft rund um das Kürbisfest in diesem Jahr von Umsätzen in Höhe von 520 Millionen Euro aus. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Minus von 3,7 Prozent. Dabei bleibt die Zahl der Menschen, die Ausgaben zu Halloween plant, nahezu gleich (2024: 15,3 Prozent, 2025: 15,2 Prozent). Insgesamt sind die Ausgaben der Verbraucher zum Gruselfest in den letzten Jahren deutlich gestiegen: So liegen die Umsätze in diesem Jahr voraussichtlich um 63 Prozent höher als noch 2019.

 

Auffällig ist in diesem Jahr insbesondere, dass deutlich weniger Verbraucher bei Schmuck und Accessoires, Kostümen, Schminke und Deko zugreifen wollen. Vermutlich sind hier viele Interessierte noch aus den letzten Jahren gut versorgt. Im Mittelpunkt der Halloween-Planungen stehen deshalb 2025 Einkäufe für Süßwaren, Lebensmittel und Haushaltsartikel.

 

Für die Untersuchung führte das IFH Köln im Auftrag des HDE im Oktober 2025 eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren durch. | HDE


ROFU Kinderland eröffnet neue Filiale in Egelsbach: Rückkehr des Spielwaren-Experten an bekannten Standort im Rhein-Main-Gebiet

20.10.2025 | ROFU Kinderland, einer der führenden Spielwarenhändler Deutschlands, eröffnet am Donnerstag, den 30. Oktober 2025, eine neue Filiale im Fachmarktgebiet Egelsbach, knapp 20 Kilometer südöstlich von Frankfurt a.M. Damit kehrt der Spielwaren-Experte an einen Standort zurück, an dem er bereits von 1999 bis 2010 erfolgreich vertreten war. Die neue Filiale am Kurt-Schumacher-Ring 1 bietet auf 672 Quadratmetern Verkaufs- und Lagerfläche ein hervorragend kuratiertes Sortiment an Spielwaren, Bastel- und Geschenkartikeln sowie Tierbedarf, Heim- und Dekoartikel. Hier können die Kunden die neuesten Trends und beliebtesten Spielsachen direkt vor Ort entdecken und erleben: Das Angebot richtet sich besonders an Familien mit Kindern, die auf der Suche nach Qualität, Auswahl und attraktiven Preisen sind.

 

 „Viele Familien aus der Region kennen uns noch von damals – umso mehr freuen wir uns, wieder in Egelsbach präsent zu sein“, sagt Frank Schröder, Geschäftsführer Logistik & Vertrieb bei ROFU Kinderland. „Die Lage ist hervorragend und wir sind überzeugt, dass dieser Standort eine wichtige Ergänzung in unserem Filialnetz im Rhein-Main-Gebiet darstellt.“

 

Selbstverständlich bei der Eröffnungsfeier mit dabei: Rofulino, eine große Tombola und attraktive Eröffnungsrabatte!

Er darf bei keinem ROFU-Fest fehlen: Rofulino, das ROFU Kinderland Maskottchen. Der lustige Fuchs begrüßt kleine und große Besucher am Eröffnungstag in Egelsbach persönlich, verteilt kleine Geschenke und bunte Luftballons und sorgt für strahlende Kinderaugen. Für alle Naschkatzen gibt es süßes Popcorn – und ein ganz besonderes Highlight wartet mit dem interaktiven Furby-DJ, der mit Musik und Spiele für jede Menge Stimmung sorgt. Außerdem erhalten alle Kunden in der Eröffnungswoche bis einschließlich 1. November 2025 20 Prozent Rabatt auf einen Artikel ihrer Wahl und können an der Tombola mit tollen Preisen teilnehmen.

 

Attraktiver Standort

Egelsbach liegt zwischen Frankfurt und Darmstadt im Landkreis Offenbach und ist mit rund 11.000 Einwohnern ein attraktiver Standort. Die ROFU-Filiale profitiert von der zentralen Lage im Fachmarktgebiet, in dem auch Deichmann, dm, Media Markt, Action, Penny, Rewe, Jysk, Fressnapf und McDonald’s vertreten sind.

Mit Egelsbach stärkt ROFU seine Präsenz im Rhein-Main-Gebiet. Die Filiale ergänzt die umliegenden Standorte in Weiterstadt, Dudenhofen, Ginsheim, Wiesbaden und Rosbach.

 

ROFU x PAYBACK: Zwei starke Partner für noch mehr Einkaufserlebnis

Seit Oktober dieses Jahres ist ROFU Kinderland Partner des Bonusprogramms PAYBACK. ROFU-Kunden können ab sofort beim Einkauf PAYBACK Punkte einlösen und profitieren damit von noch mehr Mehrwert und Vorteilen beim Einkauf. Bis zum 31.12.2025 gibt es 10-fach Punkte auf jeden Einkauf. | ROFU Kinderland


Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Fachkräftemangel bremst das Recht auf Reparatur

20.10.2025 | Vertiefende Analyse des IFH KÖLN zum Arbeitsmarkt in Bezug auf das Recht auf Reparatur verdeutlicht Bedeutung der Fachkräfte für den Erfolg. Abwartende Haltung der Akteure und erwartete hohe Nachfrage führen zu Dilemma. Insgesamt Fachkräftesituation als herausfordernd angesehen. 

 

Mit der EU-Richtlinie „Recht auf Reparatur“1, die spätestens bis zum 31. Juli 2026 in deutsches Recht überführt werden soll, verfolgt die Europäische Union ein ehrgeiziges Ziel: Elektroabfälle zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Doch schon die Ergebnisse der im Sommer 2025 im Auftrag des Handelsverband Technik (BVT) und des Spezialversicherers und Fachhandelspartners Wertgarantie vom IFH KÖLN durchgeführten Studie zeigten: Der personelle Mehraufwand, der durch das Recht auf Reparatur erwartet wird, ist aus Sicht der Betriebe eine besonders große Herausforderung. 85 Prozent der befragten Fachhändler erachten die Verfügbarkeit qualifizierter Reparaturfachkräfte als entscheidend, um der erwarteten steigenden Nachfrage nach kompetenten Reparaturen nachzukommen. Gleichzeitig befürchten 80 Prozent eine weitere Verschärfung der ohnehin knappen Personal- und Zeitressourcen. Die nun vorliegende vertiefende Analyse des IFH KÖLN, des Handelsverband Technik (BVT) und von Wertgarantie „Das Recht auf Reparatur: Der Arbeitsmarkt als Schlüsselfaktor für den Erfolg der neuen EU-Richtlinie“ wirft deshalb einen gesonderten Blick auf die Auswirkungen der EU-Richtlinie auf den Arbeitsmarkt aus Sicht der relevanten Akteure.

 

Zurückhaltung bei personeller Aufstockung und erwartete Nachfrage führen zu Dilemma

Wie die Ergebnisse der Gesamtstudie aus dem Sommer bereits zeigten, herrscht im Fachhandel und seitens der Hersteller eine eher abwartende Haltung gegenüber der Einführung des Rechts auf Reparatur. So plant die Mehrheit der befragten Fachhandelsunternehmen (61 %) aktuell keine personellen Aufstockungen im Bereich Reparatur, nur ein Drittel (33 %) hat dies vor.

 

„Hier offenbart sich ein Dilemma, das auch von den befragten Expert:innen in der vertiefenden Analyse angesprochen wird. So wird befürchtet, dass das Recht auf Reparatur zu scheitern droht, wenn zum offiziellen Start der EU-Richtlinie nicht genügend Kapazitäten bei Fachhandel und Herstellern vorhanden sind, um eine positive Erfahrung für Verbraucher:innen zu gewährleisten“, erklärt Dr. Ralf Deckers, Bereichsleiter Strategic Insights & Analytics und Mitglied der Geschäftsleitung IFH KÖLN.

 

Fachkräftesituation wird als zentrale Herausforderung gesehen

Acht von zehn der befragten Fachhändler (84 %) empfinden die Rekrutierung von geeignetem Fachpersonal als sehr schwierig beziehungsweise eher schwierig. Aus Sicht der Befragten erschweren insbesondere die hohen Lohnanforderungen in elektrotechnischen Berufen den freien Werkstätten und dem Fachhandel das Gewinnen geeigneten Personals. Hinzu kommt der demografische Wandel, der die Situation noch verschärft. So zeigt die Engpassanalyse der Agentur für Arbeit2: Rund ein Viertel der Beschäftigten in elektrotechnischen Berufen sind um die 55 Jahre oder älter. Die große Mehrheit der befragten Fachhändler (90 %) in der Gesamtstudie erwarten daher einen weiterwachsenden Fachkräftemangel im Reparaturbereich.

 

„Das Recht auf Reparatur wird seine gewünschte Wirkung nur dann entfalten, wenn die erhöhte Nachfrage nach professionellen Reparaturen in den kommenden Jahren auch flächendeckend bedient werden kann. Jedoch zeigt sich bei qualifizierten Reparaturfachkräften bereits heute ein deutlicher Engpass“, so Konrad Lehmann, WERTGARANTIE-Vorstand. „Die gezielte Förderung der Aus- und Weiterbildung im Bereich Elektrotechnik ist nun dringend notwendig – auch um die Attraktivität des Berufes weiter zu steigern. So kann die Richtlinie dazu beitragen, das Reparaturvolumen im Sinne der Wertschöpfung wie auch des Umweltschutzes nachhaltig zu steigern.“

 

Niedrigschwellige und lohnunabhängige Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

86 Prozent der Befragten des Fachhandels sprechen sich dafür aus, die Aus– und Weiterbildung von Reparaturfachkräften weiter zu fördern, um den Engpässen auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Expert:innen schlagen diesbezüglich insbesondere Zertifikatslehrgänge und Praxistrainings vor, um dem Fachkräftemangel schnell und effektiv entgegenzutreten. Dabei müsse die körperliche Sicherheit der Techniker:innen als auch der Verbraucher:innen gewährleistet bleiben. Ergänzend könnten Reparaturdienstleister auch stärker auf lohnunabhängige Anreize rund um das Thema Work-Life-Balance setzen − beispielsweise flexible Arbeitszeitmodelle für Alleinerziehende − um Fachkräfte zu gewinnen.

 

„Mehr reparieren und damit Geräte länger nutzen ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Aber irgendjemand muss es machen und es gibt derzeit nicht genügend Fachkräfte, ein wachsendes Reparaturvolumen zu bewältigen“, so Frank Schipper, Vorsitzender Handelsverband Technik (BVT). „Wenn wir das Recht auf Reparatur zu einem Erfolgsmodell machen wollen, brauchen wir für Reparaturbetriebe Unterstützung bei der Ausbildung, Abbau bürokratischer Hürden und eine wirtschaftliche Perspektive für die Schaffung neuer Arbeitsplätze.“ | IFH KÖLN 


Zahl der Bucheinzelhändler binnen fünf Jahren um 24 % gesunken

15.10.2025 | Die Zahl der Bucheinzelhändler in Deutschland ist auf einen neuen Tiefstand gesunken. Gut 2 980 solcher Einzelhandelsunternehmen gab es im Jahr 2023. Das entspricht einem Rückgang um knapp ein Viertel (24 %) innerhalb von fünf Jahren, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Frankfurter Buchmesse vom 15. bis 19. Oktober mitteilt. Im Jahr 2018 hatte es noch rund 3 930 Unternehmen im Bucheinzelhandel gegeben. Mögliche Gründe für die Entwicklung könnten neben steigenden Mieten und Personalkosten auch ein geändertes Kaufverhalten sein.

 

Auch die Zahl der im Bucheinzelhandel tätigen Personen ist binnen fünf Jahren gesunken – um 19 % von 28 000 Personen im Jahr 2018 auf 22 620 Personen im Jahr 2023. Der Umsatz im Bucheinzelhandel nahm im selben Zeitraum hingegen zu (+9 %). 2023 setzten die Einzelhandelsunternehmen in diesem Bereich knapp 4,0 Milliarden Euro um, 2018 waren es rund 3,6 Milliarden Euro.

 

Großteil der neu gestarteten Auszubildenden im Buchhandel sind Frauen

Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Buchhandel ist zuletzt leicht zurückgegangen: Im Jahr 2024 begannen knapp 490 Personen eine Ausbildung zur Buchhändlerin oder zum Buchhändler. Ein Jahr zuvor gab es rund 500 neue Ausbildungsverträge in diesem Bereich. Im Zehn-Jahres-Vergleich zeigt sich eine leichte Zunahme: 2014 wurden rund 470 neue Verträge für eine Ausbildung zur Buchhändlerin oder zum Buchhändler abgeschlossen.

 

Der Großteil der neu gestarteten Auszubildenden im Buchhandel sind nach wie vor Frauen: Im Jahr 2024 lag ihr Anteil unter den neuen Ausbildungsverträgen mit 87 % auf dem höchsten Niveau der vergangenen zehn Jahre. 

| Statistisches Bundesamt


Droht in Deutschland ein Buchhandlungssterben?

15.10.2025 | In den fünf größten deutschen Städten zählte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zuletzt 540 Buchhandlungen - das sind 83 Buchhandlungen (-13 Prozent) weniger als fünf Jahre zuvor. In absoluten Zahlen ausgedrückt hat Berlin die meisten Buchläden, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Das entspricht 5,7 Geschäfte je 100.000 Einwohner:innen. Damit ist die stationäre Buchversorgung in Frankfurt mit 7,7 Buchhandlungen je 100.000 Einwohner:innen deutlich besser. Der Abwärtstrend bei den Buchhandlungen korreliert mit der nachlassenden Anziehungskraft gedruckter Literatur. Gaben den Statista Consumer Insights zufolge 2021 noch 43 Prozent der Befragten an, in den letzten zwölf Monaten, in einem Buch gelesen zu haben, waren es zuletzt noch 31 Prozent. | Statista


Wie beliebt ist das gedruckte Buch in Europa?

15.10.2025 | Der Anteil der Deutschen. die gedruckte Bücher lesen, ist laut Ergebnissen der Statista Consumer Insights deutlich zurückgegangen. Gaben 2021 noch 43 Prozent der Befragten an, in den letzten zwölf Monaten, ein Roman oder Sachbuch aufgeschlagen zu haben, waren es zuletzt noch 31 Prozent. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich das Leseschlusslicht, Besonders leseaffin sind dagegen die Menschen in Spanien und Polen, wie de Blick auf die Statista-Grafik zeigt.

 

Wer nun vermutet, dass die Leser:innen zu den E-Books abgewandert sind irrt. Auch hier ist zwischen 2021 und 2025 ein Rückgang zu verzeichnen. Für den Buchhandel ist das keine gute Nachricht. Zwar sind die Umsätze bislang stabil, aber die Zahl der Buchhandlungen ist laut Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels deutlich rückläufig. | Statista


Die nächste Stufe des E-Commerce kommt: Konsument:innen begrüßen KI-Einkaufsagenten

13.10.2025 | Neue ECC CLUB Studie untersucht Auswirkungen von verändertem Nutzungs- und Kaufverhalten von Konsument:innen im E-Commerce. Annehmlichkeit und Hoffnung auf bessere Ergebnisse fördern die Nutzung von KI-Chatbots und KI-Agenten für Produktsuche- und kauf. Agentic KI als Unterstützung bei Reiseplanung und Angebotssuche besonders gut vorstellbar. Jedoch noch große Zurückhaltung bei autonomem Kaufabschluss durch KI-Shoppingagenten.

 

War die größte Evolution des Handels noch vor ein paar Jahren die Verschiebung vom stationären hin zum Onlinehandel, ist der E-Commerce heute schon mehrere Evolutionsstufen weiter. Produktinformationen und -inspirationen holen sich Konsument:innen heutzutage neben Suchmaschinen zunehmend auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok. Gleichzeitig wächst die Nutzung von KI-gestützten Chatbots und KI-Shoppingagenten für die Produktsuche und den Kauf. Mit diesem sich veränderten Informations- und Einkaufsverhalten beschäftigt sich die neue ECC CLUB Studie „SOCIAL, ASSISTED, AGENTIC“ des ECC KÖLN. Für die Studie wurden insgesamt 1.000 Personen repräsentativ nach Alter und Geschlecht über ein Onlinepanel befragt und mit 200 Personen Tiefeninterviews über einen KI-Chatbot durchgeführt. Dabei zeigt sich eine wachsende Offenheit gegenüber Assisted und Agentic Commerce1. So nutzen knapp ein Drittel der Befragten (31 %) generell KI-Chatbots wie ChatGPT oder Gemini zur Produktinformation und -recherche, davon 35 Prozent sogar häufiger als klassische Suchmaschinen. Vier von zehn (43 %) haben schon mal von KI-Shoppingagenten gehört und knapp zwei Drittel (61 %) können sich eine Nutzung vorstellen.

 

Zeitersparnis und bessere Ergebnisse als Vorteile von KI-unterstütztem Shopping

Rund zwei Drittel (66 %) schätzen an der Zuhilfenahme von KI-Chatbots Vorteile wie Zeitersparnis und bessere Empfehlungen und knapp die Hälfte (47 %) ist sich sicher, dadurch die besseren Preise und Angebote zu erhalten. In Verbindung mit der Kaufvorbereitung nutzen fast sieben von zehn (68 %) KI-Chatbots, wenn sie technische Details oder Unterschiede zwischen Produkten verstehen möchten. 61 Prozent nutzen KI-Tools, wenn sie keine Lust haben, viele Webseiten zu durchsuchen und fast ebenso viele (58 %), wenn sie nach einem Produkt für ein spezifisches Problem oder Bedürfnis suchen. Diejenigen, die KI-Chatbots noch nicht nutzen, geben fehlendes Vertrauen (36 %) und Datenschutzbedenken (21 %) als Hauptgründe an. Dennoch erwarten 63 Prozent der heutigen Nichtnutzer:innen, künftig KI-Systeme zu verwenden.

 

Agentic KI gut vorstellbar für Reiseplanung, Angebotssuche und Online-Fashionkauf

Die Hälfte der Befragten (50 %) kann sich vorstellen, KI-Shoppingagenten für spezielle Anlässe zu nutzen. Diese sind: Preisoptimierung (55 %), Paketverfolgung (43 %) und Eventplanung (42 %). Aber auch bei der Reiseplanung und Buchung von Flügen oder Unterkünften (53 %), beim Kauf von Kleidung (45 %) oder auch beim Kauf von passenden Möbeln (33 %) können sich Konsument:innen die Unterstützung durch einen KI-Shoppingagenten vorstellen. Insgesamt neigen die Befragten am ehesten dazu, auf KI-Agenten zurückzugreifen, wenn sie sich mit den Produkten nicht auskennen, für größere oder teurere Anschaffungen, für komplexe und planungsaufwändige Produkte oder wenn sie sich unsicher sind, welches Produkt das richtige ist. Geht es jedoch um die vollständige Abwicklung inklusive Bezahlung, können sich nur neun Prozent vorstellen, dies einem KI-Agenten zu überlassen.

 

„Hier bahnt sich eine Neuformierung des E-Commerce mit disruptivem Charakter an. Mit ChatGPT & Co. entstehen neue Wettbewerber, die die Produktsuche an sich ziehen und direkt in den Kauf umwandeln wollen. Mit Einkaufsagenten stehen wiederum Instrumente bereit, um Kundinnen und Kunden auf der eigenen Plattform zu halten. Onlineshops geraten dadurch in die Rolle von Regalflächen, die auf der Suche nach Produkten lediglich abgeschritten werden“, stellt Dr. Ralf Deckers, Bereichsleiter Strategic Insights & Analytics ECC KÖLN, fest. | ECC KÖLN


Markenverband und Handelsverband fordern von Politik wirksame Maßnahmen gegen illegale Warenflut aus Fernost

13.10.2025 | Gemeinsame Allianz gegen illegale Warenflut: Beim Tag der Markenwirtschaft in Berlin fordern Markenverband und Handelsverband Deutschland (HDE) von Bundesregierung und EU entschlossenes Handeln gegen die wachsende Flut illegaler Produkte aus Fernost. Unsichere Waren, mangelnde Umwelt- und Arbeitsstandards sowie massenhaft Markenfälschungen bedrohen Verbraucher, Arbeitsplätze und fairen Wettbewerb.

 

Die Dimension ist dramatisch: Laut dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) bestehen 5,8 % aller EU-Importe aus gefälschten oder sonst nicht rechtskonformen Waren. In Deutschland summieren sich die Schäden demnach auf fast acht Milliarden Euro pro Jahr, rund 64.000 Arbeitsplätze sind bedroht. Hauptkanal für die illegalen Produkte sind große Online-Plattformen – 65 % aller Fälschungen gelangen über E-Commerce nach Europa. Allein in Deutschland kommen laut EUIPO wöchentlich 144.000 Pakete mit gefälschter Ware an. Betroffen sind vor allem Kleidung, Kosmetik, Spielwaren und Elektronik – Produkte, die erhebliche Gesundheitsrisiken bergen.

 

„Acht Milliarden Euro Schaden jährlich – das ist ein Alarmsignal. Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass unser Markt mit gefährlichen und gefälschten Produkten überschwemmt wird, die unter Missachtung von Umwelt- und Arbeitsstandards produziert sind“, sagt Franz-Olaf Kallerhoff, Präsident des Markenverbandes. „Wir brauchen endlich wirksame Zollkontrollen, eine klare Haftung der Plattformen und ein konsequentes Durchgreifen bei Markenpiraterie.“

 

Auch der Handel verlangt entschlossenes Vorgehen. „So kann es nicht weitergehen. Wer hierzulande Waren verkauft, muss sich an die hiesigen Regeln halten. Ansonsten blutet in diesem unfairen Wettbewerb der heimische Einzelhandel aus“, warnt Alexander von Preen, Präsident des HDE. „Jetzt sind rasche Taten gefragt. Die Zollfreigrenze muss so schnell wie möglich abgeschafft werden, sie wirkt seit Jahren wie ein Freifahrtschein für Schrott.“

 

Die gemeinsame Forderung an die Politik lautet:

  • Zoll und Marktüberwachung stärken: Mehr Personal, bessere Ausstattung und intelligenter Datenaustausch für wirksame Kontrollen.
  • Schnelle Abschaffung der Zollfreigrenze von 150 Euro und Anmeldepflicht für jedes Paket ungeachtet des Warenwertes
  • Stay-Down-Gebot gesetzlich verankern: Entfernte Fälschungen dürfen nicht wieder online erscheinen.

Mit ihrer Allianz machen Markenverband und Handelsverband klar: Nur ein gemeinsames Vorgehen von Politik, Behörden und Wirtschaft kann Verbraucher schützen, Arbeitsplätze sichern und fairen Wettbewerb in Deutschland und der EU gewährleisten. | HDE


Einleitung eines Verfahrens gegen Temu wegen möglicher Einflussnahme auf die Preisgestaltung der Händler

09.10.2025 | Das Bundeskartellamt hat ein Verfahren gegen die Whaleco Technology Limited (Temu) mit Sitz in Dublin/Irland eingeleitet. Das Verfahren dient dazu, die von Temu auf dem deutschen Onlinemarktplatz unter der Domain temu.com verwendeten Konditionen für Händler sowie weitere Verhaltensweisen von Temu gegenüber den Händlern zu überprüfen.

 

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Monatlich besuchen mehr als 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzer die europäischen Onlinemarktplätze von Temu. Seit etwa einem Jahr ist die Handelsplattform auch für deutsche Händler geöffnet. Wir gehen dem Verdacht nach, dass Temu unzulässige Vorgaben für die Preisgestaltung der Händler auf dem deutschen Marktplatz machen könnte. Solche Vorgaben könnten erhebliche Wettbewerbsbeschränkungen darstellen und letztlich auch Preiserhöhungen auf anderen Vertriebswegen zur Folge haben.“

 

Temu betreibt verschiedene Handelsplattformen, seit 2023 auch in Deutschland, ohne selbst als Verkäufer auf diesen Plattformen tätig zu sein. Auf der deutschen Handelsplattform wird eine breite Palette von Produkten angeboten. Der Onlinemarktplatz ist über die Website „www.temu.com“ und über eine kostenlose App für mobile Endgeräte „Temu: Shoppe wie Milliardäre“ abrufbar. Temu ist im Rahmen des Digital Services Act (DSA) seit Mai 2024 als Very Large Online Plattform (VLOP) designiert. Damit unterliegt Temu diesbezüglichen Transparenzberichtspflichten gegenüber der Europäischen Union. In diesem Zusammenhang hat Temu angegeben, im ersten Halbjahr 2025 im Schnitt monatlich 115,7 Mio. aktive Nutzende in der Europäischen Union erreicht zu haben. In Deutschland verfügt Temu danach über 19,3 Mio. aktive Nutzende.

 

Die vom Bundeskartellamt in den Blick genommenen Händlerkonditionen für einen Verkauf an Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland betreffen eine mögliche Einflussnahme auf die Preisgestaltung der Händler auf dem deutschen Onlinemarktplatz von Temu u. a. durch eine mögliche Bestimmung der Endverkaufspreise durch Temu selbst. Dem Bundeskartellamt liegt diesbezüglich auch eine Beschwerde des Handelsverband Deutschland - HDE - e.V. gegen Temu vor. | Bundeskartellamt


Zauberhafter Pop-up Store für das Rheinland: „Harry Potter Shop by Thalia“ eröffnet im November in der Kölner Innenstadt

08.10.2025 | Pünktlich zur Vorweihnachtszeit bringt das Hagener Buchhandelsunternehmen Thalia in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Discovery Global Consumer Products (WBDGCP) den „Harry Potter Shop by Thalia” nach Köln. Der neue Laden, der Ende November in der belebten Ehrenstraße eröffnet wird, bereichert künftig das Angebot der angesagten Einkaufsmeile am Rande der Kölner Innenstadt.

 

Auf rund 135 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet der Pop-Up Store künftig zum Teil exklusive Kollektionen sowie Themenwelten, die von Harry Potter inspiriert sind. Und das in einem fantasievollen Ladendesign, das das Einkaufen zu einer magischen Reise macht.

 

Der Kölner Laden ist der dritte von Harry Potter inspirierte Pop-up-Store von Thalia. Nachdem die Fans in Hamburg und München verzaubert wurden, breitet sich die Magie nun nach Westen aus: Der Shop in Köln wird Ende November eröffnet, während der Laden in München auch während der Weihnachtszeit weiterhin Besuchende willkommen heißen wird.

 

Dennis Book, Geschäftsführer Vertrieb bei Thalia, erklärt, warum kreative Store-Konzepte wie der „Harry Potter Shop by Thalia“ ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Belebung der Innenstädte sind: „Mit unseren Pop-Up-Stores rund um die Welt von Harry Potter bringen wir gemeinsam mit WBDGCP einen Hauch von Magie in die Innenstädte und verwandeln Einzelhandelsflächen in mehr als nur Geschäfte. Sie sind Erlebnisräume, die den Besuch zu einem echten Ereignis machen.“

 

Rund um die Eröffnung, aber auch im laufenden Betrieb, sind – neben dem außergewöhnlichen Sortiment – regelmäßige Aktionen und Veranstaltungen, inspiriert von der Harry Potter Welt, geplant. Von Gewinnspielen über Lesungen bis hin zu kreativen Workshops. | Thalia


HDE-Konsumbarometer im Oktober: Verbraucherstimmung verbessert sich etwas, deutlicher Stimmungsschub bleibt aber aus

07.10.2025 | Nachdem sich die Verbraucherstimmung zuletzt erstmals seit Beginn des Jahres spürbar eingetrübt hatte, sind die Verbraucherinnen und Verbraucher im Oktober etwas optimistischer. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Demnach legt der Index im Vergleich zum Vormonat geringfügig zu. Somit starten die Verbraucher zwar zuversichtlicher in das letzte Quartal des Jahres, doch ein klarer Stimmungsschub ist nicht zu erkennen.

 

Die leichte Aufhellung der Verbraucherstimmung zeigt sich unter anderem in der etwas besseren Konsumlaune der Verbraucherinnen und Verbraucher. Ihre Anschaffungsneigung erhöht sich gegenüber dem Vormonat, während ihre Sparneigung nahezu unverändert bleibt. Zu beobachten ist beim Ausgabeverhalten eine Verlagerung vom Sparen hin zum Konsumieren. Ein Konsumaufschwung ist dadurch allerdings noch nicht in Sicht. Eine spürbare Erholung des privaten Konsums wird voraussichtlich frühestens im nächsten Jahr einsetzen. Möglicherweise steigt die Konsumlaune auch im Zuge des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts ein wenig.

 

Dass sich hingegen die Hoffnung auf eine baldige konjunkturelle Erholung jüngst wieder eingetrübt hat, spiegelt sich auch in den Erwartungen der Verbraucher wider. Zuletzt wurden die Konjunkturprognosen vielfach nach unten korrigiert, auch die Stimmung in der Wirtschaft verschlechterte sich. Die Verbraucherinnen und Verbraucher blicken daher ebenfalls pessimistischer auf die weitere konjunkturelle Entwicklung. Ihre Konjunkturerwartungen sinken im Vergleich zum Vormonat. War mit dem Start der neuen Bundesregierung zunächst die Hoffnung auf ein gesamtwirtschaftliches Wachstum verbunden, schlagen die nicht erfüllten Erwartungen nun in Enttäuschung um. Allerdings beschränkt sich der Pessimismus der Verbraucher auf den konjunkturellen Ausblick, die Einkommenserwartungen steigen im Vormonatsvergleich.

 

Obwohl sich die Verbraucherstimmung in Deutschland nach dem größeren Rückgang im Vormonat wieder geringfügig verbessert, bleibt eine spürbare Erholung aus. Mit Blick auf die kommenden Monate zeigen sich die Verbraucher eher verhalten, weiterhin überwiegt die Konsumzurückhaltung. Frühestens im nächsten Jahr ist damit zu rechnen, dass sich der private Konsum als Basis für einen Wirtschaftsaufschwung erholen kann.

 

Das jeweils am ersten Montag eines Monats erscheinende HDE-Konsumbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Konsumbarometer, das vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE erstellt wird, hat eine Indikatorfunktion für den privaten Konsum. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. | HDE


Onlinehandel wächst im dritten Quartal 2025 weiter moderat trotz schwachem Konsumumfeld

06.10.2025 | Trotz der weiterhin schwachen Konsumstimmung haben Verbraucher zwischen Juli und September 2,8 Prozent mehr für Waren im E-Commerce ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt erreichten die Bestellungen im dritten Quartal einen Wert von 17.960 Mio. EUR (drittes Quartal 2024: 17.475 Mio. Euro). „Zwar ist das Wachstum gegenüber dem zweiten Quartal um einen Prozentpunkt zurückgegangen. Doch angesichts einer sinkenden Anschaffungsneigung ist dies ein robustes Ergebnis,“ so Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh).  

 

Onlinekäufe für täglichen Bedarf nehmen unvermindert stark zu 

Güter des täglichen Bedarfs konnten mit einem Plus von 8,1 Prozent auf 2.196 Mio. Euro den größten Zuwachs verzeichnen. Drogerie- und Parfümeriesortimente legten dabei mit 11,1 Prozent am stärksten zu. Stetig wächst auch der Kauf von Medikamenten über das Internet. Im dritten Quartal erhöhte sich der Umsatz in dieser Warengruppe um 8,6 Prozent auf 474 Mio. Euro. “E-Commerce wächst gerade in den Kategorien, bei denen noch eine hohe Dichte an stationären Verkaufspunkten besteht. Das zeigt, dass die Verbraucher den Onlinehandel als gleichwertigen Versorger bei allen Produkten betrachten, die sie regelmäßig für den Lebensunterhalt benötigen,” so Groß-Albenhausen. “Verbote für bestimmte Kategorien, wie zuletzt erneut für verschreibungspflichtige Arzneimittel ins Gespräch gebracht, gehen völlig an dieser Realität vorbei.”  

 

Am schwächsten entwickelte sich hingegen der Umsatz mit Computern, Software, Spielen und PC-Zubehör: Hier gaben die Umsätze um 7,7 Prozent nach. Das Warengruppen-Cluster „Unterhaltung“, das neben solchen Artikeln auch Bücher, Medien, Unterhaltungselektronik und Telekommunikationsgeräte umfasst, gab mit -0,3 Prozent auf 5.023 Mio. Euro gegenüber dem dritten Quartal 2024 wieder leicht nach.  

 

Anbieter aus Asien erreichen fast 5 Prozent Umsatzanteil 

Eine Analyse der Herkunft der Anbieter zeigt, dass Unternehmen aus dem asiatischen Markt ihre Umsätze um sieben Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie der Gesamtmarkt steigern konnten. Aufgelaufen über neun Monate haben sie ihr Volumen um etwa ein Viertel steigern können. Im dritten Quartal erreichten sie mit einem Anteil von 4,9 Prozent am gesamten E-Commerce-Volumen einen neuen Höchststand. „Dies ist ein Indikator für die anhaltende Sparneigung der Verbraucher, die wir auch in der deutlichen Zunahme der Bestellungen von gebrauchten Waren im Internet erkennen,“ führt Groß-Albenhausen weiter aus. Sogenannte Re-Commerce-Angebote haben im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27,6 Prozent zugelegt, seit Jahresbeginn um 28,9 Prozent.  

 

Das starke Wachstum der asiatischen Plattformen macht sich auch in der Erfolgsbilanz der verschiedenen Geschäftsmodelle im E-Commerce bemerkbar. Auf Online-Marktplätzen kauften die Deutschen für insgesamt 9.785 Mio. Euro ein. Das ist ein Wachstum von 4,8 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2024 und bedeutet einen Marktanteil dieses Versendertyps von 54,4 Prozent. Demgegenüber mussten unabhängige Onlinehändler (Pureplayer) leichte Umsatzrückgänge hinnehmen. 

  

Deutlich mehr haben die Deutschen in den Sommermonaten für digital vermarktete Dienstleistungen ausgegeben. Der Onlineverkauf von Tickets, Reisen und anderen Erlebnissen erhöhte sich um 8,1 Prozent auf 3.621 Mio. Euro.

| bevh


Konsumklima: Gestiegene Einkommenserwartungen stoppen Abwärtstrend

02.10.2025 | Das Konsumklima stoppt seinen Abwärtstrend. Der Grund dafür sind die verbesserten Einkommenserwartungen. Diese legen im Vergleich zum Vormonat wieder spürbar zu. Dagegen gehen sowohl die Konjunkturerwartungen wie auch die Anschaffungsneigung weiter zurück. Die Sparneigung bleibt nahezu unverändert. Folglich prognostiziert der Konsumklima-Indikator für Oktober 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -23,5 Zähler) einen Anstieg um 1,2 Zähler auf -22,3 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.  

 

Der Anstieg der Einkommenserwartung ist der wesentliche Grund für die aktuelle Verbesserung des Konsumklima-Indikators. Hingegen leisten weder die leicht sinkende Anschaffungsneigung noch die Sparneigung, die gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert bleibt, einen positiven Beitrag.  

 

„Nachdem das Konsumklima zuvor drei Monate in Folge gesunken war, beendet es nun seinen Abwärtstrend – zumindest für den Moment,“ erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Die Einkommensaussichten – als zentrale Einflussgröße für das Konsumklima – konnten sich von 4 Punkten wieder auf 15 Punkte verbessern und haben damit den Einbruch des Vormonats vollständig ausgeglichen. Ob dies den Beginn einer nachhaltigen Trendwende markiert, ist mehr als ungewiss. Denn nach wie vor weist das Konsumklima ein überaus niedriges Niveau auf. Die geopolitische Lage, Sorgen um den Arbeitsplatz und wieder zunehmende Inflationsängste dürften einer durchgreifenden Erholung momentan eher im Wege Stehen.“  

 

Anschaffungsneigung geht Leicht zurück

Die Anschaffungsneigung profitiert allerdings nicht von der deutlich gestiegenen Einkommenserwartung: Sie sinkt sogar um 1,5 Zähler auf einen Wert von -11,6 Punkten. Dies ist der niedrigste Wert seit Juni 2024, als -13 Punkte gemessen wurden.  

 

Damit bleibt das Niveau der Anschaffungsneigung nach wie vor überaus niedrig. Hohe Preise für Lebensmittel und Energie sorgen für eine anhaltende Kaufzurückhaltung. Zusätzlich verstärkt die geopolitische Lage die Verunsicherung und nimmt den Konsumenten Planungssicherheit. Daher halten es viele Verbraucher – in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage – derzeit für ungünstig, größere Anschaffungen (z. B. Möbel oder elektrische/elektronische Geräte) zu tätigen.

 

Die Konjunkturerwartungen trüben sich weiter ein  

Auch die Konjunkturerwartungen der deutschen Verbraucher für die nächsten 12 Monate setzen ihren Abwärtstrend im September fort. Bereits zum dritten Mal in Folge müssen sie Verluste hinnehmen. Der Indikator büßt 4,1 Zähler ein und sinkt auf -1,4 Punkte. Zuletzt wurde im Januar 2025 mit -1,6 Punkten ein niedrigerer Wert gemessen.  

 

Die deutschen Konsumenten erwarten in nächster Zeit also keine durchgreifende Erholung der deutschen Wirtschaft. Damit stehen sie im Einklang mit dem Großteil der Wirtschaftsexperten, die kürzlich ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr nach unten korrigiert haben. Für 2025 wird nun eine Stagnation der deutschen Wirtschaft erwartet. | NIQ


Onlinehandel in Deutschland legt wieder zu

02.10.2025 | Der Onlinehandel in Deutschland nimmt wieder Fahrt auf und verzeichnet für das vergangene Jahr erstmals seit 2021 ein Umsatzwachstum. Demnach können die 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops im Geschäftsjahr 2024 ihren Netto-E-Commerce-Umsatz von 77,5 Mrd. Euro auf 80,4 Mrd. Euro steigern. Das entspricht einem nominalen Wachstum von 3,8 Prozent bzw. 2,9 Mrd. Euro (real +3,0 Prozent). Für das laufende Jahr wird bei den Umsätzen der Top-1.000-Onlineshops sogar ein nominales Wachstum von 5,3 Prozent erwartet. Dies geht aus der neuen Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2025“ von EHI und ECDB hervor.

 

Das Umsatzwachstum wird dabei stark von den zehn umsatzstärksten Shops getrieben. Diese verzeichnen ein Wachstum von acht Prozent, die übrigen 990 Shops hingegen nur um 1,3 Prozent. „Der Markt bleibt somit stark konzentriert. Große Anbieter wachsen schneller und sichern sich einen immer größeren Anteil am Gesamtmarkt“, erklärt Dr. Friedrich Schwandt, CEO von ECDB. So beläuft sich der Marktanteil der Top 10 auf 38,8 Prozent. Die Top 100 generieren 70,7 Prozent des Gesamtumsatzes der Top 1.000.

 

Top-Aufsteiger: Rewe, Shop Apotheke und Shein

amazon.de (15,0 Mrd. Euro), otto.de (4,4 Mrd. Euro) und zalando.de (2,6 Mrd. Euro) führen das Ranking weiterhin an. Der aufstrebende internationale Anbieter shein.com (1,1 Mrd. Euro) steigt erstmals in die Top 10 auf und belegt Platz sieben. Mit dem stärksten relativen Wachstum von 33,5 Prozent ist auch rewe.de (920 Mio. Euro) als Neunter neu in den Top 10 vertreten. Ein Platz davor profitiert auch shop-apotheke.com (29,1 Prozent) von einem starken Wachstum.

 

„Neben den etablierten Playern gewinnen zunehmend auch Anbieter des täglichen Bedarfs an Bedeutung“, sagt E-Commerce-Experte Lars Hofacker vom EHI. „Das liegt vor allem an veränderten Einkaufsgewohnheiten: Lebensmittel werden häufiger online bestellt – zur Lieferung oder Abholung – und das E-Rezept treibt die digitale Bestellung in Apotheken voran.“

 

Temu steigt in Top 5 der Marktplätze auf

Auch bei den führenden B2C-Marktplätzen zeigt sich diese Dynamik: amazon.de, ebay.de und otto.de behaupten ihre Spitzenpositionen, wobei otto.de mit einem Bruttohandelsvolumen (GMV) von +9,0 Prozent besonders deutlich zulegen kann. Den stärksten Sprung verzeichnet jedoch temu.com, das sich mit einem GMV von 3,4 Mrd. Euro neu in die Top 5 schiebt und ein Wachstum von 285 Prozent erzielt.

 

„Damit wird sichtbar, wie schnell neue internationale Anbieter die Marktstruktur verändern und etablierte Plattformen herausfordern“, erklärt Lars Hofacker. „Das Wachstum von Temu verdeutlicht, wie stark der Wettbewerbsdruck im E-Commerce steigt – und wie dynamisch sich die Marktverhältnisse verschieben.“

 

Payment: Wallets auf dem Vormarsch

Die diesjährige Analyse der Zahlungsarten bei den Top-1.000-Onlineshops zeigt: Es tut sich einiges. Wallets gewinnen weiter an Bedeutung. So wird Apple Pay inzwischen von mehr als einem Drittel der untersuchten Onlineshops angeboten – ein Anstieg um rund 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Google Pay verzeichnet sogar ein Plus um 63 Prozent und rückt damit auf Platz drei der meistverbreiteten Wallets vor. Paypal bleibt mit einer Verfügbarkeit von 95 Prozent der mit Abstand am weitesten verbreitete Anbieter. Mit Spannung wird zudem erwartet, welchen Einfluss neue Anbieter wie Wero im kommenden Jahr auf den Markt haben werden – insbesondere, wenn eine Integration in den Onlinehandel möglich wird. | EHI


Dat war'n Fest! ROFU Kinderland feierte große Eröffnung in Bochum

02.10.2025 | Mit reichlich Fun und viel Aktion feierte der Spielwaren-Experte die Eröffnung seiner ersten Filiale im Ruhrgebiet. Pünktlich um 09:30 Uhr hieß es im Prater-Center Bochum „Band durch - Spaß an!“: Gemeinsam mit Kindern der Kita Kinderarche Bochum schnitt ROFU Kinderland offiziell das rote Band durch und eröffnete unter lautem Jubel der kleinen und großen Gäste die erste Filiale des Spielwarenexperten im Ruhrgebiet! Gleich zu Beginn gab es eine große Eröffnungs-Überraschung für die Kids der Kinderarche: Sie durften als erste Kunden das brandneue Geschäft erkunden und einen ganzen Einkaufswagen voller Spielzeug im Wert von 754,00 Euro für ihre Kita vollpacken. Unter den mehr als 1.000 Gästen waren auch Pott-Bekanntheiten wie z.B. ryko_wav, Lisa Sonti und viele mehr mit von der Partie und machten aus der Eröffnung ein rauschendes Familien-Fest.

 

Um 10:30 Uhr folgte gleich der nächste Höhepunkt: Michael Fuchs, Geschäftsführer von ROFU Kinderland, übergab einen Einkaufsgutschein im Wert von 1.000,00 Euro an das Bochumer Jugendhospiz. „Wir wollen hier im Pott ein Zeichen setzen, uns aktiv in den Alltag der Menschen einbringen und mit unserer Spende Spiel und Spaß ermöglichen“, sagt Fuchs.

 

Aber damit war noch lange nicht Schluss: Den ganzen Tag über sorgten Tombola, Walking Acts wie Rofulino und seine Freunde, jede Menge Mitmachaktionen und satte 20 Prozent Rabatt auf einen Wunschartikel für ordentlich Stimmung. On Top durften sich zwei lokale Fussball-Teams über brandneue ROFU-Trikots freuen.

 

„Wir sind begeistert, wie viele Bochumer heute mit uns gefeiert haben und wie gut unser neues Store-Konzept mit dem speziellen Erlebnisfaktor ankommt. Für uns ist es ein besonderer Moment, jetzt auch mitten im Pott vertreten zu sein. Unser Ziel ist es, hier nicht nur Spielwaren anzubieten, sondern ein Stück Lebensfreude und Begeisterung für Kinder und Familien zu schenken“, sagt Michael Fuchs.

 

Die Eröffnungswoche geht noch bis zum 4. Oktober 2025 weiter – mit mehr Aktionen, Walking Acts und natürlich dem Eröffnungsrabatt. Also: Kommse rum! | ROFU Kinderland


Ladendiebstahl: Bundesregierung muss Rahmenbedingungen für konsequente Strafverfolgung setzen

01.10.2025 | Nachdem die Expertenkommission des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Reform der Strafprozessordnung in der vergangenen Woche ihre Arbeit aufgenommen hat, mahnt der Handelsverband Deutschland (HDE) zur zügigen Schaffung von Rahmenbedingungen für eine konsequente Strafverfolgung. Die Expertenkommission wird Vorschläge zur Gewährleistung einer effektiven Strafverfolgung erarbeiten. Spätestens Ende 2026 soll ein Bericht mit den Änderungsvorschlägen vorgelegt werden.

 

„Wenn Straftaten zügig sanktioniert werden, stärkt dies das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Zielsetzung einer effektiven Strafverfolgung ist daher richtig und wichtig“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Auch wenn die Beschleunigung der Strafverfahren zu Recht im Mittelpunkt der Diskussion stehe, dürfe nicht ignoriert werden, dass aktuell bestimmte Taten in der Praxis wegen der Überlastung der Justiz und anderer Schwerpunktsetzungen nicht oder nur unzureichend verfolgt werden. Ein wichtiges Beispiel hierfür sei der Ladendiebstahl. „Ladendiebe verursachen einen jährlichen Schaden von rund drei Milliarden Euro im Einzelhandel. Trotzdem werden diese Delikte nur unzureichend verfolgt“, so Genth. Ermittlungstätigkeit finde in der Praxis nur selten statt. „Selbst wenn der Täter mit Unterstützung des Händlers identifiziert werden kann, werden die Strafverfahren viel zu häufig eingestellt“, so Genth weiter. Die heute von Staatsanwaltschaften und Gerichten viel zu großzügig genutzten Möglichkeiten zur Verfahrenseinstellung (§§ 153, 153 a Strafprozessordnung) konterkarierten in der Praxis eine spürbare Sanktion der Täter.

 

Im Rahmen der anstehenden Überarbeitung der Strafprozessordnung sollten laut HDE die Möglichkeiten zur Verfahrenseinstellung deutlich begrenzt werden. Dabei gehe es auch darum, die Einstellung von Strafverfahren durch Staatsanwaltschaften und Gerichten aus „Effizienzgründen“ auszuschließen. „Ladendiebstahl ist keine Bagatelle, wird aber in Strafverfahren mitunter so behandelt“, so Genth. Der Gesetzgeber solle die Gelegenheit nutzen und dieser Praxis einen Riegel vorschieben. Die Händlerinnen und Händler artikulierten zu Recht immer lauter ihren Anspruch auf wirksamen Schutz ihres Eigentums, sie investierten pro Jahr rund 3,1 Milliarden Euro in Präventions- und Sicherungsmaßnehmen, stießen damit wegen der zunehmenden Kriminalität aber an Grenzen. „Seit langem ist der Staat gefordert, nun muss die Bundesregierung endlich im Rahmen der anstehenden Reform die richtigen Rahmenbedingungen für eine nachdrückliche Strafverfolgung setzen“, fordert Genth. | HDE


Thalia in Köln-Rodenkirchen zieht um und vergrößert sich

01.10.2025 | Die Thalia Buchhandlung im südwestlichen Kölner Stadtteil Rodenkirchen wird voraussichtlich im späten Frühjahr 2026 an einem neuen Standort in der Hauptstraße 75 zu finden sein – nur wenige Meter entfernt vom aktuellen Geschäft. Auf rund 160 Quadratmetern Fläche bietet die Thalia Buchhandlung in Köln-Rodenkirchen künftig ein Einkaufserlebnis in modernem Thalia Look und mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Angebot wird wie gewohnt ein umfangreiches Buchsortiment, Spiele und Spielwaren sowie Geschenk- und Dekoartikel umfassen.

 

„Unsere aktuelle Thalia Buchhandlung direkt vor dem Rodenkirchener Rathaus ist seit 2016 ein fester Bestandteil des Veedels, wird jedoch mit knapp 100 Quadratmetern Verkaufsfläche für unsere Ansprüche zunehmend zu klein“, gibt Angelika Gehrken, Vertriebsdirektorin bei Thalia, einen Einblick in die Gründe für den geplanten Umzug. „Der künftige Standort ist nur wenige Meter entfernt und eignet sich perfekt, um dort eine Thalia Buchhandlung mit modernem Ambiente und gewohnt hoher Buchkompetenz zu schaffen“, ergänzt Angelika Gehrken. Die größeren Räumlichkeiten machen zudem eine Erweiterung des Angebots über alle Sortimente hinweg möglich.

 

Für das neue Ladenlokal werden die Flächen von zwei Geschäften zusammengelegt. Aktuell ist dort das Spielwarengeschäft „kistentoyfel“ von Inhaberin Corinna von Seckendorff ansässig, die ihren Laden zum 31. Dezember 2025 schließen wird. „Mit der größeren Fläche werden wir auch das Angebot an Spielen und Spielwaren erweitern, sodass die Menschen in Rodenkirchen auch künftig eine ansprechende Auswahl direkt vor Ort finden.“ Nach der Schließung von „kistentoyfel“ wird der Vermieter die beiden Flächen zusammenführen und an Thalia übergeben. Anschließend wird die neue Thalia Buchhandlung gebaut, die Neueröffnung ist für das späte Frühjahr 2026 vorgesehen. Alle Mitarbeitenden des bisherigen Standorts werden auch in der neuen Buchhandlung mit kompetenter und persönlicher Beratung für die Kundinnen und Kunden zur Verfügung stehen.

 

Bis zur Neueröffnung der Thalia Buchhandlung bleibt das bisherige Geschäft an der Hauptstraße 83 für die Kundinnen und Kunden wie gewohnt geöffnet. | Thalia


ROFU Kinderland x PAYBACK: Starke Partnerschaft für starke Kundenvorteile

25.09.2025 | Zwei starke Unternehmen bündeln ihre Kräfte: ROFU Kinderland, einer der führenden inhabergeführten Spielwarenhändler Deutschlands, ist neuer Partner des Bonusprogramms PAYBACK. Kunden können ab dem 1. Oktober 2025 in über 100 ROFU-Filialen bei jedem Einkauf PAYBACK Punkte sammeln und profitieren damit von noch mehr Mehrwert und Vorteilen beim Einkauf.

 

„ROFU Kinderland steht für ein tolles Einkaufserlebnis für die ganze Familie. Wir freuen uns sehr, unseren Kunden mit der PAYBACK Partnerschaft nun ein noch attraktiveres Einkaufserlebnis mit zusätzlichen Vorteilen zu bieten“, so Michael Edl, Geschäftsführer von ROFU. Mit Start der Zusammenarbeit stehen den ROFU-Kunden alle Angebote über die bekannten PAYBACK-Kanäle zur Verfügung.

 

„Mit ROFU gewinnt PAYBACK einen starken Partner im Spielwarenbereich, den wir herzlich in unserer großen Partnerfamilie begrüßen“, ergänzt Florian Wolfframm, Mitglied der PAYBACK Geschäftsleitung.

 

Mit der neuen Kooperation setzen ROFU Kinderland und PAYBACK ein klares Zeichen für langfristige Kundenbindung und erfolgreiches Wachstum im Handel. | ROFU Kinderland


Marken unter Beobachtung: Konsument:innen erwarten Haltung

24.09.2025 | Marken und Produkte stehen im Jahr 2025 mehr auf dem Prüfstand, denn je. Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf die Haltung von Marken zu verschiedenen Themen. Laut den aktuellen Statista Consumer Insights würden 48 Prozent der Deutschen eine Marke boykottieren, wenn deren öffentliche Positionierung nicht mit den eigenen Werten übereinstimmt. Das zeigt: Markenaktivismus ist längst kein Randthema mehr – sondern ein relevanter Faktor im Konsumverhalten.

 

Dabei achten 37 Prozent der Befragten bereits vor dem Kauf auf die Werte und die öffentliche Haltung eines Unternehmens. Besonders häufig wünschen sich Konsument:innen eine Positionierung zu Themen wie Klimawandel (56 Prozent), Meinungsfreiheit (54 Prozent) und mentaler Gesundheit (48 Prozent). Weniger Zustimmung gibt es bei internationalen Konflikten – hier sprechen sich nur 32 Prozent für eine öffentliche Haltung von Marken aus.

 

Diese Zurückhaltung spiegelt sich auch in aktuellen Boykottaufrufen wider, die sich gegen Unternehmen richten, die sich zu geopolitischen Themen äußern – oder eben nicht. Die Erwartungshaltung ist komplex: Marken sollen Haltung zeigen, aber nicht polarisieren. Besonders in Deutschland ist die Sensibilität hoch, was politische und gesellschaftliche Aussagen betrifft.

 

Der Trend zeigt: Konsument:innen sind informierter und kritischer geworden. Sie erwarten von Marken nicht nur Produkte, sondern auch Werte – und sind bereit, Konsequenzen zu ziehen. Für Unternehmen bedeutet das: Kommunikation wird zur Gratwanderung. Wer glaubwürdig und transparent agiert, kann Vertrauen gewinnen. Wer sich widersprüchlich verhält, riskiert Ablehnung. | Statista


Spekulatius im August? Nein, danke!

24.09.2025 | Kaum ist der Sommer vorbei, stehen in deutschen Supermärkten bereits Spekulatius, Lebkuchen und Christstollen in den Regalen. Der frühe Verkaufsstart von Weihnachtsgebäck sorgt jedes Jahr für Diskussionen – und stößt 2025 auf besonders wenig Zustimmung.

 

Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov lehnen 73 Prozent der Befragten den Verkauf von Weihnachtsprodukten ab August (eher) ab. Dabei äußerten 43 Prozent eine klare Ablehnung („lehne ich voll und ganz ab“), weitere 30 Prozent lehnen den frühen Verkaufsstart zumindest „eher“ ab. Nur 20 Prozent befürworten den August-Verkauf – davon lediglich 6 Prozent uneingeschränkt.

 

Die Kritik am frühen Weihnachtsgebäck ist nicht neu, gewinnt aber vor dem Hintergrund wachsender Konsumkritik und Diskussionen über saisonale Überreizung an Relevanz. Viele Verbraucher empfinden den Verkaufsstart als zu früh, künstlich und marketinggetrieben. Die Vorweihnachtszeit verliert für sie an emotionaler Bedeutung, wenn sie bereits im Hochsommer beginnt. | Statista


Thalia Buchhandlung zieht um und eröffnet im Winter 2027/28 auf der Stuttgarter Königstraße neuen Flagship-Store

24.09.2025 | Die Thalia Buchhandlung an der Königstraße 30 zieht um und wird an einem neuen Standort in bester, hochfrequentierter Innenstadtlage als Thalia Flagship-Store eröffnen. An der Ecke Königstraße/Schulstraße mietet das Buchhandelsunternehmen die kompletten Handelsflächen im neu entstehenden PATIO. Mit dem PATIO wird im Herzen der Stadt, auf dem ehemaligen SIGNA-Areal, ein elegantes Büro- und Geschäftshaus entstehen. Die DIBAG Industriebau AG hatte das Projekt Ende letzten Jahres erworben und wird noch diesen Herbst mit der Realisierung beginnen. Die bisher von Thalia genutzte Immobilie am Schlossplatz muss umfassend saniert werden. Die Eröffnung des neuen Standorts ist für Winter 2027/28 geplant.

 

„Mit der Eröffnung unseres Stuttgarter Flagship-Stores schaffen wir einen neuen Anziehungspunkt für Buchliebhabende und Kulturinteressierte in der Landeshauptstadt – und das in absoluter Toplage, an einem der zentralsten und frequenzstärksten Standorte in der Innenstadt“, betont Michael Wetzel, Vertriebsdirektor bei Thalia. „Zugleich stellen wir für unsere Kundinnen und Kunden sowie für das Team der Thalia Buchhandlung am Schlossplatz einen nahtlosen Übergang von der bisherigen auf die neue Fläche sicher.“ Das bisherige Buchhandlungsteam wird wie gewohnt auch am neuen Standort mit kompetenter Beratung für die Kundinnen und Kunden zur Verfügung stehen.

 

Eröffnet werden soll die neue Buchhandlung im Winter 2027/28. Die Buchhandlung wird wie bisher ein Vollsortiment anbieten, das keine Wünsche offenlässt. Ein besonderer Fokus wird auf einer großen Kinderabteilung liegen, ergänzt durch ein umfangreiches Sortiment an Spielen und Spielwaren. Auch für jugendliche Leserinnen und Leser werden die Bereiche English Books sowie Young & New Adult zum beliebten Anlaufpunkt werden. Das integrierte Café soll zum Verweilen einladen, auch dank der dazugehörigen Außenterrasse. Zugleich ist eine zentrale Eventfläche geplant, die künftig als neues Zentrum für literarische Veranstaltungen und kulturelle Events in Stuttgart dienen soll. Thalia will dort ein breites Spektrum an Lesungen, Podiumsdiskussionen und thematischen Aktionen anbieten.

 

Elias D’Angelo, Vorstand der Dinkelacker AG, Eigentümerin des „Wittwer-Hauses“ auf der Königstraße 30/32, erläutert: „Das traditionsreiche Gebäude hat über viele Jahrzehnte einen prägenden Platz im Herzen Stuttgarts eingenommen. Heute ist jedoch unübersehbar, dass das Haus am Ende seines Lebenszyklus angelangt ist. Umfassende Untersuchungen haben bestätigt, dass das Gebäude erhebliche bauliche und energetische Defizite aufweist und den Anforderungen an zeitgemäße Nutzungen nicht mehr gerecht wird. Es ist daher an der Zeit, die Zukunft dieses besonderen Ortes neu zu denken und zu gestalten. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart suchen wir aktuell nach einer optimalen und auf diesen Ort ausgerichteten Entwicklungsperspektive.“

 

Thalia hatte die traditionsreiche Wittwer Buchhandlung am Schlossplatz – im Herzen von Stuttgart – im Jahr 2018 übernommen. Seitdem ist sie als Thalia Buchhandlung die erste Adresse für Bücher in Stuttgart und Umgebung. Bis zum endgültigen Umzug bleibt die Buchhandlung wie gewohnt für die Kundinnen und Kunden an der bisherigen Adresse in der Königsstraße 30 geöffnet. | Thalia


Der Countdown hat begonnen: In einer Woche eröffnet ROFU Kinderland in Bochum die erste Ruhrpott-Filiale

24.09.2025 | Ganz viel Trallafitti und Spaß für die ganze Familie: Das offizielle Eröffnungsprogramm für den 1. Oktober 2025 steht fest. In wenigen Tagen ist es so weit: Am Mittwoch, den 1. Oktober 2025 wird die erste ROFU Kinderland Filiale im Ruhrgebiet im Prater-Center Bochum eröffnet. Und wie immer bei ROFU wird das Opening ein großes, buntes Fest für die ganze Stadt. Schon seit einigen Tagen machen lokale Influencer mit interaktiven Schatzsuchen und Aktionen Lust auf Spielware und mehr und steigern stetig die Vorfreude auf den Eröffnungstag.

 

Los geht’s am 1. Oktober dann pünktlich um 09:30 Uhr mit dem feierlichen Durchschneiden des Bandes durch die Kita Kinderarche aus Bochum – gefolgt von ordentlich Jubel, Trubel und vielen großartigen Attraktionen. Neben Familien und Freunden von der lokalen Presse werden auch einige prominente Gäste aus der Region beim Opening erwartet, darunter Schauspielerin und Influencerin Katharina Kock, Comedian Ryko, Familien-Influencerin Lisa Sonti und viele mehr.

 

Im Laufe des Tages erwarten die Gäste u.a. diese Highlights:

  • 10:00 Uhr: Als kleines Dankeschön dürfen die Kinder der Kita Kinderarche einen ganzen Einkaufswagen mit Spielware für ihren Kindergarten befüllen.
  • 10:30 Uhr: Feierliche Übergabe eines überdimensionalen Einkaufsgutscheins an das Bochumer Jugendhospiz durch ROFU-Geschäftsführer und Inhaber Michael Fuchs.
  • Ab 11:00 Uhr bis 18:30 Uhr wird dann gefeiert, bis sich die Balken biegen: Da warten neben reichlich Spiel, Action und Spaß noch weitere coole Programmpunkte auf die Gäste wie zum Beispiel eine große Tombola, 20% Rabatt auf einen Wunschartikel, Walking Acts wie das beliebte ROFU-Maskottchen Rofulino oder den Payback Pointee sowie eine Promotion mit Glücksrad.
  • Um 16:30 Uhr wird es sportlich: ROFU überreicht dem SV Phoenix die brandneuen ROFU-Trikots als auch einer Überraschung für jeden Spieler.

Kommse auch rum? ROFU Kinderland ist von überall aus dem Ruhrgebiet gut erreichbar und begrüßt seine großen und kleinen Kumpels ab dem 1. Oktober 2025 im Prater-Center in der Dorstener Str. 425, 44809 Bochum. | ROFU Kinderland


Früh, strategisch, kanalübergreifend: So gewinnen Händler die Jahresendrallye

24.09.2025 | Neue Studie „Zwischen Wunschzettel und Warenkorb“ von IFH MEDIA ANALYTICS und MEDIA CENTRAL zeigt: Angebotssuche im Jahresendgeschäft beginnt oft spätestens im Oktober. Jede:r Zweite verschiebt Anschaffungen ins letzte Quartal. Black Week und Weihnachten sind Peaks unter den Aktionsevents mit unterschiedlicher Relevanz je nach Generation. Gedruckte Prospekte und Händler-Websites sind wichtigste Kanäle für Angebotskommunikation am Jahresende. 

 

Rund um verschiedene Aktionstage und das Weihnachtsshopping entscheidet sich im letzten Quartal des Jahres, wer das Rennen im Handel macht. Doch wann beginnen Konsument:innen mit der Angebotssuche? Welche Werbeevents sind besonders relevant? Und wie müssen Händler:innen agieren, um im Jahresendgeschäft erfolgreich zu sein? Diese Fragen untersucht die neue Ausgabe von ChannelUP 2025 Vol. 3 „Zwischen Wunschzettel und Warenkorb: Die Jahresendrallye im Realitätscheck der Angebotskommunikation“ von IFH MEDIA ANALYTICS in Zusammenarbeit mit MEDIA CENTRAL, für die 1.000 Verbraucher:innen befragt wurden. Fazit: Die Angebotssuche startet immer früher. So hält mehr als ein Viertel der Konsument:innen (26 %) schon vor Oktober nach Angeboten Ausschau, ein weiteres Viertel ab Oktober.

 

Zudem gehen Konsument:innen zunehmend strategischer vor: Jede:r Zweite (53 %) verschiebt größere Anschaffungen bewusst ans Jahresende. Eingekauft wird rund um die Angebotsevents nicht nur für andere als Geschenk (67 %), sondern vor allem auch für den Eigenbedarf (91 %).

 

„Wer als Händler rechtzeitig plant und kommuniziert, sichert sich klare Vorteile – denn ab Dezember ist die Jahresendrallye meist entschieden. Die Bandbreite der gefragten Produkte ist groß: Besonders beliebt sind langlebige Güter wie Technik-, Unterhaltungs- und Freizeitartikel sowie Kleidung und Accessoires. Aber auch Alltagsprodukte wie Lebensmittel spielen eine Rolle – für rund jede:n Vierten zählen sie sogar zu den drei wichtigsten Kategorien“, so Andreas Riekötter, Geschäftsführer von IFH MEDIA ANALYTICS.

 

Black Week und Weihnachten: Generationen reagieren unterschiedlich

Zwei Events prägen das Jahresendgeschäft besonders stark und motivieren zum Kauf: die Black Week (62 %) ─ eine Aktionswoche mit dem Höhepunkt Black Friday ─ und Weihnachten (58 %). Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Während Black-Week-Angebote bei 76 Prozent der 18- bis 29-Jährigen auf Interesse stoßen, reagieren nur 38 Prozent der 60- bis 69-Jährigen darauf. Für die ältere Zielgruppe ist Weihnachten relevanter (48 %), bei den Jüngeren bleibt es ebenfalls hoch im Kurs (69 %). Insgesamt lassen sich die jüngere Generation sowie impulsive Shopper:innen im letzten Quartal des Jahres stärker zum Kauf motivieren: So spielen hier auch die Cyber Week und die Adventszeit noch eine wichtige Rolle.

 

Grenzen der Angebotskommunikation

Bei aller Euphorie werden die Angebotsevents nicht uneingeschränkt positiv wahrgenommen. 39 Prozent der Konsument:innen empfinden Rabatte als künstlich oder unglaubwürdig, 31 Prozent kritisieren eine künstliche Verknappung der Ware und 30 Prozent fühlen sich durch befristete Aktionen unter Druck gesetzt. Die Kommunikation rund um Rabatte empfinden sechs von zehn Konsument:innen (59 %) als aufdringlich. Entsprechend wünschen sich fast drei Viertel (71 %) „weniger ist mehr“ mit Blick auf die Angebotsevents.

 

Kanal-Mix: Viele Wege führen zum Warenkorb

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Wahl der Kommunikationskanäle weiter an Bedeutung. Insgesamt nutzen Konsument:innen im Jahresendgeschäft eine Vielzahl klassischer und digitaler Kanäle. Besonders wichtig sind gedruckte Prospekte und Händler-Websites (je 85 %). Auch auf Händler-Apps (77 %) und Preisvergleichsseiten (74 %) greift ein Großteil der Konsument:innen zum Jahresende intensiv zurück. Dabei wird oft mehr als nur ein Kanal genutzt: 63 Prozent vergleichen intensiv Preise über verschiedene Werbekanäle, bevor sie bei Angeboten zuschlagen. Unter den passiven Werbeformen erzielen Vor-Ort-Werbung (88 %), Onlineanzeigen (83 %) und TV-Spots (80 %) deutliche Relevanz.

 

„Wer die Jahresendrallye für sich entscheiden will, muss frühzeitig präsent sein und Reichweite mit Glaubwürdigkeit verbinden. Händler sollten auf eine kluge Kombination aus klassischen und digitalen Kanälen, authentischen Botschaften und lokaler Nähe setzen. So werden Wunschzettel zu vollen Warenkörben – und die entscheidenden Marktanteile im Jahresendgeschäft gesichert“, erläutert Palle Presting, Team Lead Marketing & Brand bei MEDIA CENTRAL. | IFH Media Analytics 


Wachstumsinsel E-Commerce: Branche trägt Wirtschaft durch Krisenjahre

18.09.2025 | Der E-Commerce konnte seine volkswirtschaftliche Bedeutung in den vergangenen Jahren deutlich ausbauen und sowohl die Zahl der Unternehmen und Beschäftigten als auch den Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beachtlich steigern. Das zeigt eine Studie von Oxford Economics im Auftrag des bevh, die erstmals seit 2021 in klaren Kennzahlen den Beitrag der Branche zum Wirtschaftsstandort deutlich macht. „Das Wachstum digitaler Handelsunternehmen ist sensationell in einem Land, dessen klassischen Industrien in der gleichen Zeit von Unsicherheit und Jobängsten geprägt sind“, fasst Daniela Bleimaier vom bevh die Ergebnisse zusammen. Obwohl es in den vergangenen Jahren zu einer Konsolidierung im B2C-Onlinehandel kam, sei der E-Commerce heute gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen unerlässlich, um zu wachsen und internationale Märkte zu erschließen. 

 

Die Branche in Zahlen: Im Jahr 2024 gab es insgesamt etwa 140.000 digitale Handelsunternehmen (B2C und B2B) in Deutschland, die einen Umsatz von 650 Mrd. Euro erwirtschafteten (davon 530 Mrd. Euro im B2B-Bereich). Die direkte Bruttowertschöpfung dieser Unternehmen ist seit dem Jahr 2019 um 81 Prozent gestiegen – fast viermal schneller als das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im selben Zeitraum (+22 Prozent). Einschließlich ihrer Beschaffungsausgaben und anderer indirekter Effekte trugen die Unternehmen vergangenes Jahr 308 Milliarden Euro zum deutschen BIP (4,33 Billionen Euro) bei, was einem Anteil von 7,1 Prozent entspricht. Betrachtet man nur den direkten Beitrag, betrug der Anteil 3 Prozent des deutschen BIP. Erheblich ist auch der Effekt auf den Arbeitsmarkt: 997.000 Menschen waren vergangenes Jahr direkt in digitalen Handelsunternehmen beschäftigt, mehr als in der Automobilindustrie, die nach mehreren Jahren mit Beschäftigungsabbau 772.900 Menschen beschäftigte. Einschließlich jener Branchen, die vom E-Commerce abhängen (indirekte oder induzierte Beschäftigung), beispielsweise Logistikdienstleister, sichern Unternehmen aus dem E-Commerce 2,94 Mio. Arbeitsplätze in Deutschland. Das sind doppelt so viele Menschen wie in München leben. 

 

Deutschland wird zur Plattformökonomie 

„Plattformen sind zum Motor der deutschen Wirtschaft geworden und lösen traditionelle Wertschöpfungsmodelle ab“, so Daniela Bleimaier. Die Bündelung von Angebot und Nachfrage erzeuge mit jeder Transaktion wertvolles Wissen auf deren Basis neue, datengetriebene Geschäftsmodelle entwickelt werden. Auch in Nischen entstehen genügend große Datenmengen, um daraus Muster, Märkte und Möglichkeiten zu entdecken – neuerdings auch mit künstlicher Intelligenz. Tatsächlich zeigt sich, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen auf Plattformen aktiv sind. Bis zu 66 Prozent von ihnen verkaufen der Studie zufolge über Marktplätze – deutlich mehr als Großunternehmen (40 Prozent). Insgesamt wird bereits ein Viertel des Umsatzes kleiner und mittlerer Unternehmen über digitale Wege generiert. 

 

Im Geschäft mit privaten Endverbrauchern stehen Online-Marktplätze seit Jahren für mehr als die Hälfte des gesamten E-Commerce-Umsatzes. Zuletzt verdrängte der Plattformbetreiber Scout24 die Porsche AG aus dem Leitindex DAX der größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland. 

 

Politik darf Aufschwung nicht weiter bremsen  

 „Deutschland sucht seit Jahren nach Wegen zurück zum Wachstum. Der E-Commerce hat einen gefunden. Wir gehen ihn allerdings zu langsam“, sagt Bleimaier. Die Kernaufgabe der Politik sei es, in der wirtschaftliche schwierigen Lage dafür zu sorgen, dass Unternehmen in Deutschland nicht durch noch mehr Bürokratie ausgebremst werden. Anstatt europäische Vorgaben durch zusätzliche nationale Auflagen zu verschärfen, sollte Deutschland für eine praxisnahe, investitionsfreundliche Umsetzung eintreten. Je mehr geopolitische Risiken zunehmen, desto wichtiger werde es, den europäischen Binnenmarkt zu stärken, nationalen Regelungswut einzuhegen und endlich für fairen Wettbewerb mit Plattformen aus Drittstaaten zu sorgen. | bevh


Thalia in der Thier-Galerie Dortmund: Buchhandlung erstrahlt nach umfassender Modernisierung in neuem Glanz

12.09.2025 | Die Thalia Buchhandlung in der Thier-Galerie Dortmund präsentiert sich nach einem umfassenden Umbau in einem völlig neuen, inspirierenden Gewand. Auf rund 750 Quadratmetern Verkaufsfläche erwartet die Besucherinnen und Besucher nun ein modernes und einladendes Einkaufserlebnis. Neu gestaltete, teils erweiterte Themenwelten machen die Auswahl der nächsten Lieblingslektüre und das Einkaufen insgesamt noch leichter und angenehmer.

 

„Der Umbau und die komplette Neugestaltung der Verkaufsfläche haben uns die Möglichkeit gegeben, Themenwelten unter anderem bei den Genres Young & New Adult und English Books neu zu gestalten und zu erweitern“, berichtet Buchhandlungsleiterin Diana Goldack. „Unsere jüngsten Gäste können sich auf eine liebevoll modernisierte Kinderwelt mit integrierter Spielecke freuen, die zum Entdecken einlädt. Die Großen haben die Möglichkeit, sich aus den vielen Sitzmöglichkeiten einen Platz zum Entspannen und Schmökern auszusuchen“, so Diana Goldack.

 

Umfangreiches Sortiment und kompetente Beratung rund ums Buch

Das angebotene Sortiment ist umfangreich: English Books, Young & New Adult, Romance oder Fantasy, aber auch Klassiker, Reiseliteratur, Sachbücher oder Krimis sind auf insgesamt 750 Quadratmetern Verkaufsfläche zu finden. „Gern stehen mein Team und ich mit kompetenter Beratung rund ums Buch, aber auch zu Sortimenten wie Spiele und Spielwaren zur Verfügung“, so verspricht Diana Goldack. Sie weiß, dass ihr Team immer eine passende Empfehlung für die Kundinnen und Kunden bereithält, denn: „Unsere Lieblingsbuchhändlerinnen hier vor Ort geben gern ihre ganz persönlichen Lesetipps und teilen ihre Erfahrungen zu Büchern, die sie selbst gelesen haben.“

 

Dank Omni-Channel: Digitale Services und noch mehr Angebot online

Als marktführender Omni-Channel-Buchhändler in der DACH-Region bietet Thalia zudem viele innovative, digitale Services. Über einen QR-Code direkt am Regal können sich Interessierte schnell und unkompliziert über die App ergänzende Sortimente anzeigen lassen. Selbstbedienungskassen in der Buchhandlung sorgen gerade in Stoßzeiten dafür, dass der Einkauf schneller abgeschlossen werden kann. Zudem haben Kundinnen und Kunden immer die Möglichkeit, online bestellte Waren in die Buchhandlung oder an eine Wunschadresse liefern zu lassen.

 

Anlässlich der Neueröffnung und danach sind in der Thalia Buchhandlung zahlreiche Aktionen für die ganze Familie geplant:

  • Besuch des Buchstabentigers Thalino am 10. September
  • Gewinnchancen am Glücksrad am 10. September
  • Teilnahme an der Thier-Con am 19. und 20. September mit verschiedenen Aktionen
  • Kinderrechte-Rallye mit Conni vom 15. bis 20. September

| Thalia