Der TOYS & GAMES Report - das Fachmagazin für Entscheider*innen aus Toys, Licensing und Entertainment. 

Nachrichten, Trends, Cases, Analysen und Interviews aus der Branche und aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Unternehmen

Verstärkung im Vertrieb bei Bauer Spielwaren

 

 

 

Seit Juli verstärkt Cordula Mohr als Key Account Managerin den Vertrieb bei Bauer Spielwaren. Die gelernte Diplom-Kauffrau mit Schwerpunkt Absatz und Handel blickt auf langjährige Erfahrung im Bereich Spielwaren zurück. Seit 15 Jahren ist sie bereits mit der Spielwarenbranche verbunden und arbeitete in den letzten 10 Jahre als Key Account Managerin für Jumbo Spiele GmbH und Epoch Traumwiesen GmbH. Bauer

Carrera Revell Gruppe wächst weiter zusammen

Andreas Bittlinger, Roger Kettler, Michael Noss, Stefan Krings

Zur Bündelung weitreichender Synergien und Nutzung der gemeinsamen Stärken wächst die Carrera Revell Gruppe in weiteren Geschäftsbereichen enger zusammen. Nachdem die Verantwortung der Logistik für beide Schwesterfirmen unter der Leitung von Nikolaus Dietrich zusammengeführt wurde, werden nun personelle und strategische Änderungen in Marketing und Vertrieb vorgenommen.

 

Andreas Bittlinger, Marketing Director Revell, verantwortet ab sofort die gesamte Gruppe im Bereich Marketing. Sein Stellvertreter am Standort Puch wird zum 01. August 2020 Roger Kettler, Dipl. Kaufmann und zuletzt Senior Marketing Manager bei Hasbro.

 

Des Weiteren wird mit Anfang August der Vertrieb bei Stadlbauer neu organisiert. Fred Greiderer, bislang Sales Director International, übernimmt die Führung des Gesamtvertriebs der Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH. Neuer Vertriebsleiter Deutschland/Österreich wird Dipl. Betriebswirt Michael Noss, der an Greiderer berichtet. Noss verfügt über langjährige Vertriebserfahrung in führenden Positionen u.a. bei Nintendo und Siku.

 

„Durch die Veränderungen in der Unternehmensstruktur und den beiden Neubesetzungen gewinnt die Carrera Revell Gruppe weiter an Form und ist sehr gut für die Zukunft gerüstet“, so Stefan Krings, CEO Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH und Revell GmbH. Carrera Revell

Asmodee sagt personelle Teilnahme an allen Großevents für 2020 ab

Asmodee Deutschland hat sich entschieden, für das gesamte Jahr 2020 die Teilnahme von Mitarbeitern von Asmodee bei Großevents und Veranstaltungen abzusagen. Auch wenn das Covid-19-Ansteckungsrisiko durch ausgefeilte Hygienekonzepte minimiert wird, sieht die Firma die Gefahr für die Mitarbeiter bei großen Spieleveranstaltungen mit vielen Besuchern als zu hoch an. Der Schutz seiner Beschäftigten sowie die Unterstützung der Verlangsamung der Infektionsrate steht für das Unternehmen an erster Stelle.

 

Nicht betroffen sind Veranstaltungen, die in Spieleläden oder anderen, kleinen Locations mit wenigen Besuchern durchgeführt werden. Locations, wie Spieleläden und Brettspielcafés, die nur eingeschränkte, stark geregelte und einzeln erfasste Besucher zulassen, wird Asmodee weiterhin mit verkaufsunterstützenden Promotern ausstatten. Dazu zählen natürlich auch die einzelnen Verkaufsaktionen, die im Rahmen der digitalen SPIEL stattfinden. Asmodee

Generationswechsel bei ROFU Kinderland  Michael Fuchs übernahm zum 01.07.2020 die Firmenleitung

Eberhard Fuchs zieht sich in den wohlverdienten Ruhestand zurück. Er gründete 1962 die Firma „Robert Fuchs Spielwaren“ und legte damit den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im deutschen Spielwarenhandel. Aus den damaligen Anfängen als „Großhändler und rack-jobber“ entwickelte er zusammen mit seiner Frau Ursula Fuchs im Laufe der Jahre eine Filialorganisation mit über 90 Geschäften und mehr als 2200 Mitarbeitenden. Somit wird die Unternehmensführung nunmehr in die nächste Generation übergeben. 

 

Michael Fuchs tritt ab sofort die Nachfolge seines Vaters und Unternehmensgründers Eberhard Fuchs an und übernimmt die Führung des traditionsreichen Familienunternehmens. Eine weitere Veränderung wird es in der Geschäftsleitung geben. Neben Frank Schröder (Logistik und Vertrieb) und Wolfgang Alt (Personal und Finanzen) wird ab sofort der langjährige Einkaufsleiter Michael Edl die Bereiche Einkauf und Marketing verantworten. ROFU

Pieter Coelewij übernimmt die Geschäftsführung bei der HUDORA GmbH

 

Pieter Coelewij hat zum 9. Juni die Geschäftsführung der HUDORA GmbH und der damit verbundenen Schwesterunternehmen übernommen.

 

Herr Coelewij verstärkte zuletzt als Sales Director das HUDORA Team. Der gebürtige Niederländer war vor seinem Wechsel zum Remscheider Familienunternehmen als Geschäftsführer von Jumbo Spiele tätig und zeichnete bis 2007 als Manager Benelux und Sales Director Deutschland bei Margarete Steiff verantwortlich.

 

Die Familie Dornseif freut sich mit Pieter Coelewij einen erfahrenen Branchenkenner in der

Führungsriege des Traditionsunternehmens willkommen zu heißen. Gemeinsam mit Executive

Director Sabine Domgörgen wird Herr Coelewij die Unternehmensgruppe der HUDORA GmbH

in das zweite Jahrhundert Firmengeschichte und eine weiterhin erfolgreiche Zukunft führen. Hudora

Insolvenzverfahren für Galeria Karstadt Kaufhof eröffnet

 

 

Zusammen mit einem Sanierungskonzept hat hat der Warenhausbetreiber die Insolvenzpläne am Mittwoch beim Amtsgericht Essen eingereicht. Das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung betrifft nicht nur Galeria Kaufhof Karstadt selbst, sondern auch seine Tochterunternehmen, wie Karstadt Sports, Galeria Logistik, Sportarena, Le Buffet, Dinea Gastronomie Karstadt Feinkost, Atrys I und Saks Fifth Avenue Off 5th Europe. Ph

Umfrage unter deutschen Führungskräften - Meinung zu Homeoffice wandelt sich während Corona-Krise zum Positiven

Das Hamburger Unternehmen COYO veröffentlichte eine Umfrage zum Thema Homeoffice in Deutschland. Diese zeigt, dass 39 Prozent der deutschen Führungskräfte nach der notwendigen Umstellung auf Homeoffice durch die Corona-Pandemie insgesamt positiver auf das Arbeiten von Zuhause aus blicken. Trotzdem sind weiterhin Befürchtungen rund um Qualitätseinbußen sowie Kontrollverluste in den Köpfen deutscher Manager vorhanden.

 

Homeoffice bereits vor Corona oft möglich

Insgesamt gaben 75 Prozent der Befragten Führungskräfte an, dass in ihren Unternehmen aktuell Arbeit aus dem Homeoffice möglich sei. Jedoch zeigt die Umfrage von COYO auch, dass bereits vor der Corona-Pandemie insgesamt drei Viertel der Unternehmen, die angaben, dass aktuell Homeoffice möglich sei, die Heimarbeit generell anboten. So sind in bereits 47 Prozent dieser Unternehmen mehrere Homeoffice-Tage pro Woche möglich.

 

Corona geht, Homeoffice bleibt

Insgesamt verbesserte sich die Sichtweise auf die Heimarbeit während der Corona-Pandemie in den Unternehmen nachhaltig. Auch wenn die Krisenzeit noch nicht vollständig überstanden ist und viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin aus dem Homeoffice arbeiten, gaben 39 Prozent der Befragten an, dass sie bereits jetzt positiver zur Heimarbeit im Allgemeinen stehen. Nur sieben Prozent schätzen sie aktuell negativer als noch vor der Pandemie ein. Deshalb wollen auch in Zukunft 61 Prozent der befragten Führungskräfte ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, mindestens einmal pro Woche von Zuhause aus zu arbeiten.

 

Besonders spannend: In der Tendenz gaben Führungskräfte aus den Bereichen, die bereits vorher regelmäßig von zu Hause aus gearbeitet haben, an, nun positiver auf das Arbeiten vom heimischen Schreibtisch zu schauen. Während 54 Prozent der Führungskräfte aus dem HR Bereich nun positiver als zuvor über die Heimarbeit denken, sind es bei ITlern sogar 58 Prozent und im Bereich Forschung und Entwicklung 63 Prozent.

 

Homeoffice: Auch eine Herausforderung für die Mitarbeiterführung

Die Umfrage hat auch untersucht, wie deutsche Führungskräfte die Arbeit der Mitarbeitenden im Homeoffice einschätzen. So spüren 59 Prozent der Befragten keinerlei Unterschiede in der Arbeitsqualität. Nur 19 Prozent sehen hier eindeutige Probleme. Jedoch stimmten über ein Viertel (28 Prozent) der Befragten zu, das Gefühl zu haben, die Kontrolle über die Mitarbeitenden durch Remote-Work zu verlieren. Zwar sprachen 24 Prozent der Führungskräfte von dem Gefühl, dass Kollegen im Homeoffice tendenziell weniger arbeiten. Dagegen stehen jedoch immerhin fast ein Drittel der Befragten (30 Prozent), die angaben, sogar einen Produktivitätsanstieg festellen zu können.

 

Jan Marius Marquardt, Gründer und CEO von COYO, kommentiert die HO-Umfrage: "Die Corona-Krise hat die Arbeitsweise weltweit gravierend verändert. Obwohl viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun zum ersten Mal von Zuhause aus gearbeitet haben, ist Deutschland gar nicht so ein Homeoffice-Neuling wie man vielleicht dachte. Umso schöner ist es zu sehen, dass der Großteil der Führungskräfte auch nachhaltig positiver zur Heimarbeit steht. Die Angst vor dem Kontrollverlust sollte jedoch nicht einfach ignoriert werden. Hier gilt es jetzt umso mehr, die Teams beieinander zu halten und die Kommunikation untereinander sowie die Unternehmenskultur erfolgreich zu digitalisieren, um langfristig erfolgreich dezentral zu arbeiten. Homeoffice sollte vieles bedeuten, aber nicht Qualitäts- oder Kontrollverlust."

 

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 513 Personen zwischen dem 17.06.2020 und 23.06.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für deutsche Unternehmensentscheider ab dem mittleren Management nach Unternehmensgröße. Coyo

Unternehmen planen auch nach Corona weniger Dienstreisen

57 Prozent der deutschen Unternehmen halten es für wahrscheinlich, dass sie ihre Geschäftsreisen dauerhaft einschränken als Folge der Coronakrise. Das geht aus der Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor. Die Industrie geht  mit 64 Prozent voran, gefolgt von den Dienstleistern mit 60 Prozent. „Die Folgen der Coronakrise werden manche Branchen noch sehr lange begleiten, so Fluggesellschaften, Bahnen, Hotels und Restaurants“, sagt ifo Forscher Stefan Sauer.

 

Weniger betroffen sind der Handel mit 39 Prozent und der Bau mit 29 Prozent.

 

In der Industrie besonders wenig reisen wollen in Zukunft die Pharmabranche mit 80 Prozent, die Hersteller von Computern mit 77 Prozent, die Hersteller von Glas und Keramik mit 72 Prozent sowie die Chemie mit 71 Prozent und die Getränke-Hersteller mit 71 Prozent.

 

Außerdem wollen weniger reisen vor allem IT-Dienstleister und Unternehmensberater mit jeweils 80 Prozent sowie Firmen aus Forschung und Entwicklung zu 74 Prozent, aus Werbung und Marktforschung zu 72 Prozent.

 

Im Handel ist vor allem der Großhandel betroffen, wo 46 Prozent der Unternehmen weniger Dienstreisen vornehmen wollen. Im Einzelhandel sind es 31 Prozent. ifo Institut

Neue Eventmanagerin bei Asmodee Deutschland

Asmodee Deutschland baut weiter sein Marketing-Team aus. Der Essener Vertrieb freut sich, mit Varina Kirberg (32) eine weitere erfahrene Kollegin im Commercial Department vorstellen zu können. Die gelernte Veranstaltungskauffrau übernimmt die Planung und Organisation von Events und Veranstaltungen und wird den Bereich sowohl für die aktuellen Herausforderungen als auch für kommende Veranstaltungen und Messen verstärken. Ihre Ausbildung in der Eventbranche hat Varina Kirberg beim Stahlwerk in Düsseldorf absolviert, wo sie Konzerte, Street-Food-Festivals und verschiedenste andere Events betreute. Weitere Erfahrung sammelte sie unter anderem bei der Eventlocation Theater der Träume in Düsseldorf sowie bei der Mitarbeit an internationalen Veranstaltungen in Australien. „Die Spielebranche ist für mich eine ganz neue Welt. Ich freue mich darauf, diese Welt kennenzulernen und meine Erfahrung in den unterschiedlichen Events für Asmodee einzubringen“, sagt Kirberg.

 

Bei Asmodee wird Varina Kirberg das Team von Marco Reinartz, Teamleiter operatives Marketing verstärken. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Varina unseren Eventbereich verstärken konnten. Mit ihrer Expertise in den unterschiedlichen Veranstaltungen wird Asmodee die aktuellen Aufgaben meistern und 2021 durchstarten.“ Asmodee

Wechsel der Geschäftsführung der Mytoys Group

Mit Wirkung zum 15. Juni 2020 wird die Mytoys Group, ein Tochterunternehmen der Otto Group, von Martin Schierer als CEO sowie Tobias Nieber als CFO geführt. Die langjährigen Geschäftsführer des erfolgreichen Berliner E-Commerce-Anbieters, Dr. Oliver Lederle, Florian Forstmann (beide auch Gründer) und Alexander Lederle verlassen das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

 

Gut zwanzig Jahre nach Gründung der myToys.de GmbH verlassen die langjährigen Geschäftsführer Dr. Oliver Lederle, Florian Forstmann (beide auch Gründer) und Alexander Lederle nach guter Entwicklung in den letzten Jahren und starkem Wachstum im laufenden Jahr das Berliner Unternehmen.

 

„Wir möchten uns neuen Herausforderungen stellen und freuen uns, dass Mytoys sehr gut für die Zukunft aufgestellt ist“, betont Dr. Oliver Lederle im Namen der gesamten Geschäftsführung. „Die gute Entwicklung der letzten Jahre und Monate hat uns darin bestärkt, dass dieser Schritt nun möglich ist.”

 

Die Führung der Unternehmensgruppe übernehmen von nun an Martin Schierer (CEO) und Tobias Nieber (CFO), zwei langjährige und erfahrene Manager, die Unternehmen auch innerhalb des Konzernverbunds der Otto Group bereits erfolgreich geführt haben. Gemeinsam haben sie als Geschäftsführer der Otto Group Russia maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Restrukturierung und zukunftsfesten Ausrichtung der russischen Aktivitäten der Unternehmensgruppe gehabt. Vor seiner Zeit als CEO der Otto Group Russia leitete Martin Schierer die Nadom Group. Davor war der 52-Jährige in mehreren leitenden Funktionen bei der Neckermann.de GmbH tätig, zuletzt als Direktor Marketing und Kommunikation. Der 48-jährige Tobias Nieber war vor seinem Engagement bei der Otto Group Russia unter anderem in leitender Position für die Otto Group Holding und von 2011 bis Mitte 2013 als CFO bei Mirapodo tätig.

 

Sebastian Klauke, Konzern-Vorstand E-Commerce, Technologie, Business Intelligence und Corporate Ventures der Otto Group: „Als Fokusunternehmen der Otto Group gehört die Mytoys Gruppe zu jenen Konzerngesellschaften, die maßgeblich zum Gelingen unserer fokussierten Wachstumsstrategie beitragen. Das Duo Martin Schierer und Tobias Nieber ist aus unserer Sicht eine hervorragende Wahl, um das Unternehmen auch weiterhin gemeinsam mit der Otto Group erfolgreich voranzubringen. Ich wünsche den beiden alles Gute und freue mich auf die Zusammenarbeit.”

 

Sebastian Klauke dankt, auch im Namen des gesamten Vorstands der Otto Group, der bisherigen Führung des Unternehmens: „Die Leistung der Gründer und langjährigen Geschäftsführer Oliver Lederle, Florian Forstmann und Alexander Lederle verdient unsere größte Anerkennung. Sie haben Mytoys als Marktführer im Segment der jungen Familie etabliert und zu einem der Top-Omnichannel-Player sowie einem der größten E-Commerce-Unternehmen in Deutschland entwickelt. Wir danken für die langjährige und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ 

 

Dr. Oliver Lederle, Gründer der myToys.de GmbH: „Wir hatten bei der Gründung von Mytoys nur hoffen können, dass aus der ersten Idee von damals einmal ein so großes und erfolgreiches Unternehmen wird. Mit der Otto Group an unserer Seite und dem besten Team, dass man sich als Gründer und Manager wünschen kann, haben wir in diesen Jahren gemeinsam viel erreicht. Wir wünschen Mytoys und der neuen Geschäftsführung alles Gute und weiterhin viel Erfolg auch in den kommenden Jahren.“

 

Die myToys.de GmbH war 1999 von einem Team um Dr. Oliver Lederle und Florian Forstmann gegründet worden. Zur Mytoys Group gehören die Shopping-Angebote von Mytoys, Mirapodo, Yomonda sowie Limango, dessen Unternehmensführung auch in Zukunft weiterhin eigenständig agieren wird. Mytoys