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Funko International verstärkt Vertriebsteam: Johannes Heim ist neuer Key Account Manager DACH

13.11.2025 | Funko International freut sich, Johannes Heim als neuen Key Account Manager für die DACH-Region im Sales-Bereich begrüßen zu dürfen. Johannes Heim bringt umfangreiche Erfahrung im Spielwaren- und Einzelhandelsbereich mit und wird das Vertriebsteam von Funko in der deutschsprachigen Region weiter stärken.

 

Vor seinem Wechsel zu Funko war Johannes Heim als Key Account Manager bei Dorel GmbH (Maxi-Cosi) tätig und sammelte zuvor wertvolle Erfahrungen bei Tonies®, wo er sowohl im Key Account Management als auch im Produktmanagement aktiv war. Den Grundstein seiner Karriere legte er bei Kaufhof, wo er insgesamt fast 18 Jahre arbeitete – zwölf Jahre davon in der Spielwarenabteilung – mit Stationen im Vertrieb, Merchandising, Space Management und Einkauf.

 

„Mein Herz schlägt schon immer für den Vertrieb und die Spielwarenbranche“, sagt Johannes Heim. „Ich freue mich sehr, nun Teil des Funkoverse zu sein und gemeinsam die Erfolgsgeschichte von Funko in der DACH-Region weiterzuschreiben.“

 

Johannes Heim bringt Teamgeist, Kreativität und ausgeprägte Verhandlungsstärke in seine neue Rolle ein. Privat lebt er in Köln mit seiner Partnerin und deren siebenjähriger Tochter und ist begeisterter Sportler. Funko International setzt mit dieser Personalie ein weiteres Zeichen für das kontinuierliche Wachstum und die Stärkung des Vertriebsteams in der DACH-Region. | Funko


Jeder fünfte Selbständige sieht Existenz bedroht

12.11.2025 | 19% der Selbständigen befürchten gegenwärtig, ihr Geschäft aufgeben zu müssen. Das geht aus einer aktuellen ifo Umfrage hervor. Nahezu der Hälfte der Befragten fehlen die Aufträge: Im Oktober sagten das 46,6%, nach 43,6% im Juli und damit mehr als im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft (36,9%*). „Der wirtschaftliche Druck auf Selbständige ist weiterhin hoch“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber. „Viele Unternehmen halten sich wegen der unsicheren Lage mit neuen Aufträgen zurück – auch die Konsumlaune der Verbraucher bleibt verhalten.“

 

Insgesamt hat sich das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen im Oktober eingetrübt. Der „Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“ fiel auf -23,7 Punkte, nach -19,8 im September. „Viele Selbständige warten noch immer auf den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung – das trübt die Stimmung“, so Demmelhuber. Das zeigt sich auch in der gestiegenen Unsicherheit: 33,7% der Befragten fällt es schwer, ihre eigene Geschäftsentwicklung vorherzusagen. Im September waren es 30,4%. Damit bleibt die Unsicherheit unter Selbständigen höher als in der Gesamtwirtschaft, wo der Wert im Oktober bei 22,6% lag.

 

Seit August 2021 berechnet das ifo Institut den Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Soloselbständige und Kleinstunternehmen (weniger als 9 Mitarbeiter*innen). Wie im Gesamtindex sind alle Sektoren abgebildet. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Dienstleistungssektor. | ifo Institut

* saisonbereinigt


B2BEST Barometer: KI-Nutzung und Investitionen steigen

12.11.2025 | Neues B2BEST Barometer von ECC KÖLN und Creditreform zeigt: Nutzung von KI in B2B-Unternehmen und Investitionen in entsprechende Anwendungen steigen. Chatbots, digitale Belegerkennung und KI-gesteuertes Energiemanagement sind am häufigsten im Einsatz. Großteil der Unternehmen misst Erfolg von KI mittels Kennzahlen. Wirtschaftliche Lage bleibt stabil. 

 

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags – auch im B2B-Sektor. Laut dem aktuellen B2BEST Barometer von ECC KÖLN und Creditreform bewerten bereits 63 Prozent der Großhändler und Hersteller KI als hoch relevant, in fünf Jahren liegt der Anteil bei 85 Prozent. Die Mehrheit der Großhändler und Hersteller sieht KI als strategische Schlüsseltechnologie, um Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und Wettbewerbsvorteile nachhaltig auszubauen. Im Vergleich zu Anfang 2024 hat der Einsatz von KI deutlich Fahrt aufgenommen: Vor allem größere B2B-Unternehmen integrieren die Technologie inzwischen in zahlreiche Geschäftsbereiche. Besonders häufig kommen KI-Lösungen in der IT-Sicherheit (75 %, 2024: 72 %) und im IT-Betrieb (75 %) zum Einsatz. Auch im Vertrieb (72 %, 2024: 59 %) sowie im Kundenservice (71 %, 2024: 66 %) ist ein klarer Anstieg zu verzeichnen. Zu den meistgenutzten Lösungen zählen Chatbots und virtuelle Assistenten (47 %), gefolgt von digitaler Belegerkennung (45 %) und KI-gesteuertem Energiemanagement (43 %). Für das kommende Jahr planen knapp drei Viertel der Befragten (74 %), ihre Investitionen in KI zu steigern.

 

„Trotz der hohen Bedeutung und dem steigenden Einsatz von KI bestehen weiterhin Implementierungslücken. Die Integration in bestehende Systeme, der Datenschutz sowie fehlende interne Kompetenzen zählen nach wie vor zu den größten Herausforderungen für Großhändler und Hersteller“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH KÖLN und Gründer des ECC KÖLN.

 

Neue Kompetenzen gewinnen an Bedeutung

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI verändern sich auch die Anforderungen an die Mitarbeitenden. Neben Know-how im KI-Management (46 %) und der IT-Systemintegration (43 %) sind auch technische Entwicklungsfähigkeiten (41 %) sowie die kreative Nutzung von KI (41 %) gefragt.

 

„Um KI nachhaltig und verantwortungsvoll einzusetzen, müssen Unternehmen in die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden investieren und klare Roadmaps für den KI-Einsatz entwickeln. Ebenso entscheidend sind eine hohe Datenqualität und verbindliche ethische Richtlinien“, erklärt Christian Kramer, Branchenmanager Groß- und Außenhandel bei Creditreform.

 

Erfolgskontrolle mittels KPIs

Mit dem Einsatz von KI verfolgen B2B-Unternehmen vor allem das Ziel, Zeit und Kosten zu reduzieren und die Effizienz zu steigern (je 53 %). Um den Erfolg der KI-gestützten Anwendungen zu bewerten, setzt die Mehrheit der Großhändler und Hersteller auf zentrale Kennzahlen: 83 Prozent messen KPIs, davon 32 Prozent regelmäßig. Besonders im Fokus stehen dabei Kostenersparnis (49 %), Umsatzsteigerung (47 %) und Kundenzufriedenheit (47 %).

 

Wirtschaftliche Lage stabil, gesteigerte Investitionen in KI

Drei Viertel der Hersteller und Großhändler bewerten die aktuelle wirtschaftliche Lage weiterhin positiv. Der Durchschnittswert von 2,03 auf der Skala von 1 (= sehr gut) bis 5 (= sehr schlecht) liegt damit nahezu auf dem Niveau des Vorquartals. Besonders stark investierten die Unternehmen in den vergangenen Monaten in Künstliche Intelligenz (57 %), gefolgt von der Digitalisierung der Verkaufsprozesse (48 %) und Marketing Automation (38 %).

| ECC KÖLN


PAIDI Möbel GmbH: Markus Großweischede scheidet einvernehmlich aus der Geschäftsführung aus

07.11.2025 | Paidi treibt die Transformation mit neuer Führungsstruktur voran und gibt bekannt, dass Herr Markus Großweischede mit Wirkung zum 29.10.2025 aus der Geschäftsführung ausscheidet. Die Entscheidung erfolgte im beiderseitigen Einvernehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die künftige strategische Entwicklung des Unternehmens.

 

Das Unternehmen dankt Herrn Großweischede herzlich für sein großes Engagement und seinen Beitrag zur Weiterentwicklung von PAIDI, insbesondere in einem herausfordernden Marktumfeld. Herr Großweischede spricht seinen Dank an die Mitarbeitenden und Geschäftspartner für das entgegengebrachte Vertrauen und die erfolgreiche Zusammenarbeit aus und wünscht PAIDI sowie dem zukünftigen Führungsteam weiterhin viel Erfolg.

 

PAIDI befindet sich aktuell in einem umfassenden Transformationsprozess, der maßgeblich durch Frau Suzanne Wahab (CTO) vorangetrieben wird. Seit ihrem Eintritt am 28. Juli 2025 werden zentrale Zukunftsprojekte mit hoher Dynamik und klarer Zielorientierung umgesetzt – insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung, nachhaltige Produktentwicklung und marktorientierte Strukturen innerhalb der Möbelbranche.

 

Bis zur Berufung eines neuen Geschäftsführers für Vertrieb und Marketing wird Herr Falk Thies die vertrieblichen Aktivitäten in bewährter Weise, aufbauend auf einem starken Sortiment, fortführen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern weiter stärken.

 

Mit dieser Neuaufstellung schafft PAIDI die Voraussetzungen, um den begonnenen Veränderungsprozess erfolgreich fortzuführen und die Position als leistungsstarke Kindermöbelmarke für den Möbelhandel langfristig auszubauen. | Paidi


Deutschland unter EU-Durchschnitt: Weniger als jede dritte Führungskraft ist weiblich

04.11.2025 | Frauen sind in den deutschen Führungsetagen weiterhin deutlich unterrepräsentiert: Während im Jahr 2024 rund 1,32 Millionen Männer in Deutschland eine Führungsposition hatten, waren es nur 540 000 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren damit lediglich 29,1 % der Führungspositionen von Frauen besetzt. Dieser Wert lag deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 35,2 %. Den Spitzenplatz im EU-Vergleich belegte wie bereits im Vorjahr Schweden mit einem Frauenanteil von 44,4 %. Relativ hohe Quoten verzeichneten laut EU-Statistikbehörde Eurostat auch Lettland (43,4 %) und Polen (41,8 %). Das Schlusslicht bildete Zypern, wo nur 25,3 % der Führungskräfte weiblich waren.

 

Deutschland stagniert beim Frauenanteil in Führungspositionen

Seit dem Jahr 2014 hat sich der Anteil der weiblichen Führungskräfte in Deutschland praktisch nicht verändert (+0,1 Prozentpunkte von 29,0 % im Jahr 2014 auf 29,1 % im Jahr 2024). Im EU-Durchschnitt stieg der Anteil der weiblichen Führungskräfte dagegen in diesem Zeitraum um 3,4 Prozentpunkte. Besonders stark wuchs der Anteil in Schweden (+7,3 Prozentpunkte), Estland (+7,2 Prozentpunkte) sowie in den Inselstaaten Zypern (+7,8 Prozentpunkte) und Malta (+10,3 Prozentpunkte).

 

Wenige Chefinnen trotz hoher Erwerbstätigkeit von Frauen

Der geringe Anteil an Frauen in Leitungspositionen in Deutschland fällt besonders auf, da hier fast ebenso viele Frauen erwerbstätig sind wie Männer. Ihr Anteil an allen Erwerbstätigen lag 2024 bei 46,9 % und damit leicht über dem EU-Durchschnitt (46,4 %). Demgegenüber war der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Italien mit 27,9 % auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland, allerdings bei einem niedrigeren Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von 42,5 %. In Österreich wiederum war der Anteil der weiblich besetzten Führungspositionen mit 36,2 % deutlich höher als in Deutschland bei einer ähnlichen Quote von Frauen an allen Erwerbstätigen (47,5 %).

| Statistisches Bundesamt


ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (Oktober 2025)

28.10.2025 | Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Oktober auf 88,4 Punkte, nach 87,7 Punkten im September. Grund dafür waren die besseren Erwartungen für die kommenden Monate. Die aktuelle Geschäftslage wurde hingegen etwas schlechter beurteilt. Die deutsche Wirtschaft hofft weiter auf eine Belebung der Konjunktur im kommenden Jahr.

 

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index gestiegen. Insbesondere die Erwartungen hellten sich auf. Mit den laufenden Geschäften waren die Unternehmen hingegen weniger zufrieden. Der Rückgang bei den Neuaufträgen ist zum Stillstand gekommen. Die Kapazitätsauslastung stieg um einen Prozentpunkt auf 78,2 Prozent. Sie liegt aber weiterhin deutlich unterhalb des langfristigen Mittelwertes von 83,3 Prozent.

 

Im Dienstleistungssektor hat sich das Klima merklich verbessert. Die Dienstleister waren weniger skeptisch mit Blick auf die kommenden Monate. Die aktuelle Lage wurde minimal nach oben korrigiert. Insbesondere Tourismus und IT-Dienstleister stachen positiv hervor.

 

Im Handel konnte das Geschäftsklima zulegen. Grund dafür waren die weniger pessimistischen Erwartungen. Dies gilt insbesondere für den Großhandel. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas schlechter beurteilt.

 

Im Bauhauptgewerbe war der Index leicht rückläufig. Während die aktuelle Lage merklich besser beurteilt wurde, fielen die Erwartungen pessimistischer aus. Fehlende Aufträge bleiben ein zentrales Problem für die Branche.

| ifo Institut


Die SIMBA DICKIE GROUP und Thomas Röttenbacher gehen getrennte Wege

27.10.2025 | Mit sofortiger Wirkung hat sich die Simba Dickie Group vom Geschäftsführer der BIG-Spielwarenfabrik GmbH & Co. KG, Thomas Röttenbacher, getrennt. Die Simba Dickie Group bedauert die Entwicklung, hat aber nach kritischer Analyse entschieden, dass das Ende der Zusammenarbeit durch unterschiedliche Auffassungen über aktuelle und zukünftige Strategien in der Geschäftsführung von BIG unvermeidbar ist.

 

Bei Thomas Röttenbacher bedankt sich die Simba Dickie Group für die geleistete Arbeit und wünscht ihm 

für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute. Seine Aufgaben bei BIG werden interimistisch von Uwe Weiler, COO der Simba Dickie Group, übernommen. | Simba Dickie Group


Felix Jaumann wird neuer Chief Commercial Officer (CCO) der CRAZE GmbH

22.10.2025 | Die CRAZE GmbH gibt die Berufung von Felix Jaumann zum Chief Commercial Officer (CCO) bekannt. In dieser Position verantwortet er künftig die strategische Geschäftsausrichtung des Unternehmens mit Schwerpunkt auf den internationalen Vertrieb und die Weiterentwicklung der kommerziellen Aktivitäten. 

 

Mit über 15 Jahren Erfahrung in der internationalen Spielwaren- und Konsumgüterbranche verfügt Felix Jaumann über umfassende Expertise in Business Development, Markenführung und Channel Management. Zuletzt war er als Senior Director Sales EMEA East bei Funko UK Limited tätig, wo er ein multinationales Vertriebsteam leitete und maßgeblich zum Wachstum des Unternehmens in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika beitrug.

 

Zuvor verantwortete Jaumann bei Splash Toys und MTW Toys Germany den Aufbau neuer Handelskanäle und Partnerschaften mit führenden Einzelhändlern wie Müller, Rossmann, Kaufland und Amazon. Seine berufliche Laufbahn begann er bei Hasbro Deutschland, wo er die Marken Nerf, Transformers und My Little Pony betreute.

 

„Wir freuen uns sehr, mit Felix Jaumann die ideale Besetzung für die Position des Chief Commercial Officer gefunden zu haben“, sagt Florian N. Lipp, Global Executive Vice President der CRAZE Group. „Felix Jaumann bringt eine außergewöhnliche internationale Vertriebserfahrung, hervorragende Handelskontakte und eine klare Vision für nachhaltiges Wachstum mit. Mit seiner strategischen Weitsicht und seinem Netzwerk wird er die erfolgreiche Entwicklung der CRAZE GmbH entscheidend vorantreiben.“

 

Felix Jaumann wird in seiner neuen Funktion die vertrieblichen Aktivitäten der CRAZE GmbH verantworten und die Expansionsstrategie des Unternehmens in den europäischen und internationalen Märkten weiter ausbauen. | CRAZE


Unternehmens-Insolvenzen steuern auf 10-Jahres-Hoch zu

22.10.2025 | Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steuert 2025 auf ein 10-Jahres-Hoch zu. Monatliche Daten des Statistischen Bundesamtes bis einschließlich Juli lassen auf mehr als 24.000 Insolvenzen schließen, während die Deutsche Industrie- und Handelskammer 22.000 prognostiziert. Zuletzt waren die jährlichen Zahlen 2015 so hoch, bei gut 23.000 Insolvenzen (2014 lagen sie sogar bei knapp über 24.000). Der Monat Juli, für den diese Woche endgültige Zahlen veröffentlicht wurden, verzeichnete mit fast 2.200 Unternehmensinsolvenzen so viele wie seit Oktober 2013 nicht mehr.

 

Während das Auslaufen der Coronahilfen eine Rolle dabei spielt, dass Deutschland nach mehreren Jahren mit niedrigen Werten wieder mehr Insolvenzverfahren zählt, sind auch eine Vielzahl an anderen Wirtschaftsfaktoren für die Misere verantwortlich. Experten vom Institut der Deutschen Wirtschaft sehen die schwache Konjunktur und das Ende der Nullzinsphase, aber auch strukturelle Probleme als Gründe. So prangern die Autoren des Instituts Hürden durch geopolitische Verwerfungen, Blockbildung, verunsicherte Investoren und eine Schwächung des Exportstandorts Deutschland an. Die Weltkonjunktur zeigt sich genau wie die Binnenkonjunktur aktuell schwach, doch selbst ein Anziehen der weltweiten Wirtschaft würde sich immer weniger positiv in Deutschland niederschlagen, was für eine sinkende internationale Konkurrenzfähigkeit stehe.

 

Die DIHK sieht ebenfalls hohe Kosten für deutsche Unternehmen in den Bereichen Energie, Personal und Steuern als Gründe, während der Verband der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands als Problemfelder auch strategische Fehlentscheidungen, Nachfolgeschwierigkeiten und unflexible Geschäftsmodelle in den Blick nimmt.

| Statista


Umfang von Insolvenzverfahren steigt nach Pandemie stark an

22.10.2025 | Nach dem Ende der Coronahilfen für deutsche Unternehmen ist die Zahl der Insolvenzverfahren im Land sprunghaft angestiegen. 2024 belief sie sich ihre Zahl laut Statistischem Bundesamt bereits auf 21.812, ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2025, werden nun 22.000-24.000 Fälle erwartet, was ein 10-Jahres-Hoch bedeuten würde.

 

Nicht nur die Zahl der Insolvenzverfahren steigt in Deutschland, auch ihr Umfang wird größer. Weitere Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die voraussichtlichen Forderungen an Unternehmen im Zuge der Insolvenzverfahren viel stärker anstiegen als die reine Nummer der Unternehmensinsolvenzen: Sie verdoppelten sich von fast 27 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 58 Milliarden Euro in Jahr 2024. Ein so hoher Wert wurde zuletzt während der letzten Weltfinanzkrise 2009 erreicht.

 

Auch die Anzahl der betroffenen Arbeitnehmer stieg in den letzten Jahren wieder an und erreichte fast das Pandemie-Niveau von 2020. Ungefähr 185.000 Beschäftigte waren letztes Jahr von Insolvenzverfahren betroffen, während es in ersten Jahr der Covid-19-Pandemie fast 188.000 waren. Letztmals gab es einen so hohen Wert ebenfalls im Krisenjahr 2009. Größere Unternehmen waren häufiger als vor der Pandemie von Pleiten betroffen. Im Jahr 2019 meldeten bundesweit 212 Unternehmen mit mehr als 100 Angestellten Insolvenz an. Diese Zahl stieg auf 231 im Jahr 2023 und 259 im Jahr 2024. Im Jahr 2020 hatte die Zahl fast die 300-Marke geknackt. | Statista


ProSiebenSat.1 kündigt Veränderungen im Vorstand an

21.10.2025 | Der Aufsichtsrat der ProSiebenSat.1 Media SE hat heute umfassende Veränderungen im Vorstand beschlossen.

 

Marco Giordani, bislang Finanzvorstand (CFO) von MFE-MEDIAFOREUROPE N.V. („MFE“), übernimmt mit sofortiger Wirkung den Vorstandsvorsitz (CEO) der ProSiebenSat.1 Media SE („ProSiebenSat.1“). Bert Habets tritt den CEO-Posten in bestem gegenseitigem Einvernehmen an Marco Giordani ab und wird ihn bis Jahresende bei ProSiebenSat.1 beraten, insbesondere um einen nahtlosen Übergang sicherzustellen.

 

Bob Rajan wird mit sofortiger Wirkung als neuer Finanzvorstand (CFO) zu ProSiebenSat.1 wechseln und folgt auf Martin Mildner, der das Unternehmen in bestem gegenseitigem Einverständnis verlassen wird. Bob Rajan wird die Position auf Interimsbasis übernehmen, um vor allem den Reorganisationsprozess voranzutreiben und die Profitabilität des Unternehmens zu steigern.

 

Darüber hinaus hat Markus Breitenecker, bisher Chief Operating Officer von ProSiebenSat.1, beschlossen, mit sofortiger Wirkung und in bestem gegenseitigem Einvernehmen von seiner Position zurückzutreten; seine Position wird auf Vorstandsebene nicht neu besetzt.

 

Maria Kyriacou, Aufsichtsratsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media SE: „Wir heißen Marco Giordani als CEO von ProSiebenSat.1 herzlich willkommen. Mit seiner Berufung wird das Ziel bekräftigt, die Unternehmens¬transformation mit einem klaren Fokus auf Exzellenz und eine führende Marktposition im Entertainment weiter zu beschleunigen. Marco bringt breite operative Erfahrung, fundierte Finanzkompetenz und langjährige Führungserfahrung in komplexen Organisationen mit und wird sich künftig vollumfänglich auf ProSiebenSat.1 konzentrieren. Ebenso begrüßen wir Bob Rajan als neuen CFO. Seine Erfahrung in der Transformation und Restrukturierung von Unternehmen wird einen wichtigen Beitrag leisten, sodass sich ProSiebenSat.1 in Zukunft wieder voll auf Wachstum fokussieren kann.“

 

Maria Kyriacou fügt hinzu: „Im Namen des gesamten Aufsichtsrats danke ich Bert Habets für seine Führung und sein Engagement während einer entscheidenden Phase der Transformation von ProSiebenSat.1. Er war die treibende Kraft hinter unserer strategischen Neuausrichtung auf den Bereich Entertainment. Er hat das gesamte Entertainment-Portfolio gestärkt und erweitert. Gleichzeitig hat er Kosteneffizienzmaßnahmen eingeführt und mehrere Restrukturierungsrunden geleitet. Dank seiner entschlossenen Führung ist Joyn heute zentraler Bestandteil unserer Vision, der führende AVoD-Streamer im deutschsprachigen Raum zu werden. Darüber hinaus hat Bert die Werte und die DNA unseres Unternehmens vom ersten Tag an vorgelebt.

 

Wir danken auch Martin Mildner für seinen wertvollen Beitrag als Group CFO. Er hat unsere finanzielle Basis durch entschlossene Effizienzmaßnahmen gestärkt und unser Portfolio erfolgreich fokussiert, einschließlich des Verkaufs von Verivox. Durch den Ausstieg von General Atlantic hat er sichergestellt, dass ProSiebenSat.1 die volle Kontrolle über sein Commerce & Ventures-Geschäft zurückerlangt.

 

Ein besonderer Dank gilt auch Markus Breitenecker für sein Engagement über 30 Jahre: Er hat ProSiebenSat.1 in Österreich aufgebaut, den heute führenden privaten TV-Sender PULS 4 sowie den Nachrichtensender PULS 24 gegründet und den Superstreamer Joyn als Marktführer in Österreich etabliert. In seiner Rolle innerhalb des Konzerns modernisierte Markus die Vertriebsorganisation und verbesserte die Benutzerfreundlichkeit von Joyn, dem am schnellsten wachsenden AVoD-Streamer in Deutschland. Mit „Embedding“ als Teil des neuen Reformstaatsvertrags legte er die Grundlage für die Einbindung von Partnerinhalten auf Joyn.“

 

Marco Giordani ist seit dem Jahr 2000 CFO von MFE und hat dort die Expansionsstrategie des Konzerns maßgeblich gestaltet und die operativen Abläufe sowie die finanzielle Position des Unternehmens signifikant gestärkt. Giordani war schon vor seiner Tätigkeit als CFO in leitenden Funktionen bei der Gruppe tätig und verfügt über umfassende Erfahrung im Medien- und Retail-Sektor. Er verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Führungserfahrung in den Bereichen Finanzen, Strategie und Leitung globaler Medienunternehmen. Mit seiner strategischen Weitsicht, operativen Führungskompetenz und Finanzexpertise ist er eine hervorragende Führungspersönlichkeit, um bei ProSiebenSat.1 ein neues Kapitel in der Unternehmensentwicklung einzuläuten.

 

Bob Rajan ist Managing Director bei Alvarez & Marsal und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Unternehmenstransformation, Effizienzsteigerung und der Ausübung interimistischer Führungspositionen auf Vorstandsebene. Seine Expertise wird ProSiebenSat.1 in der laufenden Transformation zugutekommen und es dem Unternehmen ermöglichen, sich bald wieder konsequent auf Wachstum zu konzentrieren.

 

Diese Veränderungen sind ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung von ProSiebenSat.1, um sich optimal an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und die Weichen für nachhaltigen Unternehmenserfolg zu stellen.

| ProSiebenSat.1


60 Jahre EUROPA: Hörspiele, Musik und Emotionen für Generationen - Von der Schallplatte bis zum Streaming: Das Kult-Label sagt Danke!

21.10.2025 | EUROPA wird 60! Im Oktober 2025 feiert der Hörspiel-Pionier sein rundes Jubiläum und blickt im Rahmen dessen auf seine bewegte Historie zurück. Seit 1965 begeistert das Kultlabel Groß und Klein mit spannenden Geschichten sowie unvergesslicher Musik und ist damit bis heute fester Bestandteil im Alltag ganzer Generationen: Begleiter beim Aufwachsen, Türöffner für Fantasie und Kreativität, Identitätsstifter und zeitgleich Ausdruck gelebter Popkultur.

 

Liebe und Leidenschaft fürs Hörspiel wird weitergegeben

Die Play-Taste wird mit einem hörbaren Klacken gedrückt. Das Kassettenband beginnt zu surren. Die ersten Töne eines wohlbekannten Intros erklingen. Und schon ist man mittendrin im Abenteuer; löst einen Fall in Rocky Beach, feiert eine Mitternachtsparty im Internat Lindenhof oder jubelt den Kickern von Blau-Gelb zu: Seit 60 Jahren begleitet das Hörspiellabel EUROPA kleine und große Hörer:innen mit Musik und Geschichten, die das Herz berühren, die Fantasie beflügeln und Erinnerungen schaffen, die ein Leben lang bleiben. „Die Liebe und Leidenschaft fürs Hörspiel wird weitergegeben: von Fan zu Fan, von Kinderzimmer zu Kinderzimmer, von Generation zu Generation – dafür möchten wir heute danke sagen“, betont Arndt Seelig, Vice President Family & Home Entertainment bei Sony Music: „Danke an alle Hörerinnen und Hörer, nicht nur für 60 Jahre Zuhören, sondern auch für das Weiterverbreiten unserer Geschichten und unserer Musik. Ohne die Menschen, die unseren Produktionen lauschen, wäre EUROPA heute nicht das, was es ist.“

 

Von der kulturellen Nische zum Massenphänomen

Der heutige Marktführer der Hörspielbranche wurde 1965 von der Miller International Schallplatten GmbH gegründet und maßgeblich erdacht vom Musikwissenschaftler Andreas E. Beurmann. Inspiriert von dem Wunsch eines vereinten Europas taufte er das Label auf den Namen EUROPA. Hans Paetsch, vermutlich die berühmteste deutsche Erzählstimme im Bereich Märchen und Kinderhörspiele, gehörte zu den Sprecher:innen der ersten Stunde. Seine Stimme ist auch auf der allerersten Veröffentlichung zu hören: „Der Struwwelpeter und Max und Moritz“ erscheint im Oktober 1965. Der Verkaufspreis der Langspielplatten von nur 5 Mark war eine Sensation und schuf die Basis für Hörspiele als Massenphänomen. Noch in den 60ern startete die erste Erfolgsserie: Die „Winnetou“-Hörspiele (1967) sind heute ebenso Kult wie „Hui Buh“ (ab 1970) mit Hans Clarin. Bereits ab 1969 wird die Musik-Cassette, kurz MC, das Medium der „Kassettenkinder“. In diesem Jahr schrieb auch Heikedine Körting ihre ersten Skripte für EUROPA. „Hanni und Nanni“ (ab 1972) wurde ihre erste Erfolgsserie. Nur ein Jahr später erhält die „Hörspielkönigin“ die alleinige Produktionsverantwortung bei EUROPA, die sie für einige der wichtigsten Serien bis heute innehat. Ende der 70er starteten mit „Fünf Freunde“ (1978), „Die drei ???“ (1979) und „TKKG“ (1981) drei der bis heute erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendhörspielserien. Insbesondere an junge Hörer:innen richten sich neuere Erfolgsserien wie „Teufelskicker“ (ab 2005), „Die drei ??? Kids“, „Die drei !!!“ (beide ab 2009) oder „Kati & Azuro“ (ab 2011). 

 

Die „nächste Generation“: Hörspielserien für Erwachsene

2022 wird – extra für ein Publikum ab 16 Jahren – die Dachmarke EUROPA NEXT eingeführt. Sie umfasst Hörspiele aus den Genres Thriller, Mystery, True Crime und Krimi. Bereits vor der offiziellen Einführung des neuen Labels veröffentlichte EUROPA im Februar 2020 die erste Staffel der Mystery-Thriller-Serie „Vidan“, die sich an ein erwachsenes Publikum richtet. Es folgten unter anderem die Serien „Hurricane – Stadt der Lügen“ (ab 2022), „Lost Minds“ (ab 2023), „Gnadenlos“ und „Delete“ (beide 2025).

 

EUROPA Kindermusik

Neben den beliebten Hörspielen hat sich EUROPA auch als feste Größe in der Kindermusik etabliert. Heute führt das Label ein vielseitiges musikalisches Repertoire, das Kinder und Familien begeistert. Die Bandbreite reicht von rockigen Tönen der Dino-Band Heavysaurus über moderne Popklänge von herrH bis zu den zeitlosen Bewegungsliedern von Detlev Jöcker. Auch Formate wie „Der singende Bauernhof“, die eingängigen Songs von Nilsen oder internationale Ohrwürmer von Team Karacho laden zum Mitsingen und Mittanzen ein – ob im Kinderzimmer, unterwegs oder live beim ersten Konzert.

 

Auf Schallplatte, im Streaming und live im Stadion

Was in den 60er-Jahren auf Schallplatte und Kassette begann, hat längst die digitale Welt erobert. Die „Kassettenkinder“ von damals sind heute die Eltern und Großeltern der „Streaming-Enkel“: Ihre Kinder hören dieselben Geschichten und Lieder auf dem Smartphone oder Bluetooth-Speaker – ein Beweis für die zeitlose Kraft von guten Erzählungen und mitreißender Musik. So steht EUROPA für Tradition und Innovation zugleich: Die Held:innen von früher sichern sich auf neuen Medien ihren festen Platz im Kinderzimmer. Sie vereinen Hörer:innen aller Generationen nicht nur metaphorisch, sondern auch ganz real – denn die Live-Hörspiele von „Die drei ???“ und „TKKG“ haben sich längst auf der Bühne etabliert und begeistern ihr Publikum auch hautnah – teilweise in den größten Hallen Deutschlands.

 

EUROPA: Markführer für Familien-Audioinhalte

Mit knapp 44,7 Prozent Anteil auf dem Gesamtmarkt und über 51,2 Prozent bei den Hörspielen ist EUROPA unbestrittener Marktführer für Familien-Audioinhalte . In sechs Jahrzehnten ist eine faszinierende Vielfalt entstanden: Mehr als 90 Serien, tausende Folgen und unzählige Songs von (aktuell 34) Kindermusik-Artists – Millionen Menschen sind mit diesen Stimmen, Liedern und Abenteuern aufgewachsen, und viele weitere werden noch von ihnen durchs Leben begleitet werden. Sechs der aktuell zehn erfolgreichsten Hörspielserien Deutschlands kommen aus dem Hause EUROPA, mit 16 Jahren Marktpräsenz ist „Die drei !!!“ die jüngste von ihnen. Die anderen fünf Top-Ten-Serien existieren seit 19 („Die drei ??? Kids“), 20 („Die Teufelskicker“), 44 („TKKG), 46 („Die drei ???) und 47 Jahren („Fünf Freunde“) . Gleichzeitig wird EUROPA auch immer dem eigenen Anspruch gerecht, die relevantesten Serien der aktuellen Zeit im Portfolio zu haben: vom Sandmännchen über die Schlümpfe, Prinzessin Lillifee und Biene Maja bis zu Peppa Pig und der Unicorn Academy.

 

Mehr als Unterhaltung – damals, heute und in Zukunft

EUROPA blickt nicht nur dankbar und stolz zurück, sondern auch voller Vorfreude auf die kommenden Jahrzehnte: „In einer Welt voller visueller Reize bleibt das Hörspiel ein Ort der inneren Bilder und der Vorstellungskraft – fernab von Bildschirmen“, so Arndt Seelig. „Für uns bei EUROPA ist klar: Wer hört, erlebt mehr. Was gestern begeistert hat, wird auch morgen Herzen erreichen. Deshalb setzen wir uns mit Leidenschaft dafür ein, Bewährtes zu bewahren, weiterzuentwickeln und mutig Neues zu schaffen – für heutige und kommende Generationen.“ | Europa


Sandra Zurabishvili übernimmt neue Position für Buch bei SMART Toys and Games

21.10.2025 | Die SMART Toys and Games GmbH baut ihr Vertriebsteam weiter aus: Ab sofort verstärkt Sandra Zurabishvili das Unternehmen in der neu geschaffenen Position „Key Account Managerin Buch“. Mit der erfahrenen Sales-Spezialistin will SMART Toys and Games gezielt das Buchsegment weiterentwickeln und damit die erfolgreiche Expansionsstrategie der letzten Jahre fortsetzen.

 

Erfahrung aus vier Jahren bei Asmodee Deutschland

Vor ihrem Start bei SMART war Zurabishvili vier Jahre im Vertrieb bei Asmodee Deutschland tätig. Dort verantwortete sie unter anderem die Betreuung von Fachhändlern und den Ausbau von Vertriebsstrukturen. Mit ihrem fundierten Branchen-Know-how und einem breiten Netzwerk bringt sie beste Voraussetzungen mit, um die neuen Geschäftsfelder weiter auszubauen und SmartGames auch im Buchhandel weiter zu positionieren und zu etablieren. „Wir freuen uns sehr, mit Sandra Zurabishvili eine erfahrene Vertriebsmitarbeiterin an Bord zu haben, die sowohl den Spielwaren- als auch den Buchmarkt bestens kennt“, so Markus Becker, Geschäftsführer der SMART Toys and Games GmbH. „Mit ihrer Expertise können wir unser Engagement im Bereich Buchfachhandel auf das nächste Level heben.“ | SMART Toys and Games 


Hutter Trade und SPIEL DAS! starten Kooperation

20.10.2025 | Der SPIEL DAS! Verlag und Hutter Trade wollen ab sofort eng zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Spiele des noch jungen Verlags aus Rheinland-Pfalz durch den erfahrenen Vertriebspartner Hutter Trade bekannter zu machen und künftig gemeinsam neue Projekte zu realisieren.

 

Im Rahmen der Kooperation übernimmt Hutter Trade exklusiv den Vertrieb der SPIEL DAS! Titel, damit noch mehr Einzelhändler Zugriff auf das wachsende Sortiment erhalten. Gleichzeitig bleibt SPIEL DAS! ein eigenständiger Verlag, der auch in Zukunft Spiele mit Leidenschaft und Freude entwickelt und hervorragende Lizenztitel nach Deutschland holt.

 

SPIEL DAS! ist einer der am schnellsten wachsenden Karten- und Brettspielverlage Deutschlands und hat in vier Jahren 16 Titel realisiert, darunter eigene Hits wie COLOUR SQUARE und erfolgreiche Lizenztitel wie NINJA ACADEMY. Die Förderung deutschsprachiger Autoren und Autorinnen liegt dem Inhaber Robert Heller besonders am Herzen, da er selbst Spieleautor ist. Mit einem starken Vertriebspartner wie Hutter wird der Verlag noch bekannter und kann eigene Titel auflagenstärker produzieren.

 

Die Hutter Trade Vertriebsgesellschaft, ist Partner für Spielspaß ohne Altersgrenze. Seit 2004 vereint sie unter einem Dach starke und innovative Marken aus dem In- und Ausland – von Kinder-, Familien- und Strategiespielen bis hin zu Lifestyle- und Geschenkartikeln. Spiele verbinden Menschen, fördern Kreativität und sind weit mehr als nur Zeitvertreib – sie sind ein Stück Lebensfreude.

 

Zum Auftakt der Kooperation präsentiert SPIEL DAS! seine aktuellen Messeneuheiten auf der SPIEL in Essen in Halle 6 bei Hutter Trade am Stand 6B300. | Hutter Trade


Thalia weiter auf Wachstumskurs: Umsatz steigt im Geschäftsjahr 2024/25 auf 2,2 Mrd. Euro

15.10.2025 | Die Thalia Bücher GmbH setzt ihren Wachstumskurs ungebrochen fort: Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 erzielte das Unternehmen auf der Thalia Plattform, d.h. inkl. aller Partnerunternehmen wie beispielsweise Osiander, in der DACH-Region einen Umsatz in Höhe von 2,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem Umsatzplus von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Besonders stark entwickelte sich das Onlinegeschäft mit einem Zuwachs von knapp 20 Prozent. Auch das stationäre Geschäft legte mit einem Umsatzplus von rund 5 Prozent auf vergleichbarer Fläche weiter zu. Diese positive Geschäftsentwicklung ermöglicht Thalia, weiter strategisch zu wachsen. So wird im November unter der neuen Marke „Thalia Spielzeit“ das erste eigene Spielwarenfachgeschäft des Unternehmens eröffnen. Zugleich gibt Thalia heute eine strategische Partnerschaft mit dem Druckereiunternehmen Elanders bekannt. Beide Partner planen den gemeinsamen Betrieb eines Print-on-Demand Buch-Druckzentrums am Standort des neuen Thalia Omni-Channel-Hubs in Marl. 

 

Ingo Kretzschmar, Vorsitzender der Thalia Geschäftsführung: „Bücher sind im Digitalzeitalter relevanter denn je – wenn man sie richtig präsentiert. Unsere Omni-Channel-Strategie zeigt, wie sich kulturelle Bedeutung und wirtschaftlicher Erfolg gegenseitig beflügeln können. Und sie machen deutlich: Stationäres Geschäft und Online-Handel sind zwei Seiten einer Medaille. Wir wissen, dass aus unserem Erfolg auch Verantwortung erwächst. Wir werden deshalb unseren Einsatz für attraktive Innenstädte und Leseförderung ebenso weiterverfolgen wie unsere Unterstützung für unabhängige Buchhandlungen über unser Partnermodell.“  

 

Weiterer Ausbau des Partnermodells  

Der Ausbau des Partnermodells für den unabhängigen Buchhandel entwickelt sich weiter erfreulich: Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zählen mehr als 100 Buchhandlungen zum Thalia Partnernetzwerk. Mit diesem Modell bietet Thalia dem inhabergeführten Buchhandel die Möglichkeit, das Know-how von Thalia für Beschaffung, IT und Webshop zu nutzen und zugleich rechtlich eigenständige Betreibende ihrer Buchhandlungen zu bleiben. 

 

Zunehmende Bedeutung der buchnahen Sortimente 

Mit Blick auf die Sortimentsentwicklung zeigt sich, dass das Wachstum bei Thalia, wie schon in den Vorjahren, vor allem durch jüngere Zielgruppen und deren Nachfrage nach Literatur in den Genres Young und New Adult sowie englischsprachigen Büchern getrieben wird. Zugleich zeigt sich der Trend, dass sich die jungen Lesenden vermehrt auch anderen Genres der Belletristik zuwenden. Eine starke Nachfrage verzeichnet Thalia darüber hinaus nach Unterhaltungsliteratur und Romanen auch wieder bei den älteren Zielgruppen. In Summe legt der Buch-Umsatz mit 7 Prozent zu. Ein wichtiger Umsatztreiber sind zudem die buchnahen Sortimente, insbesondere der Bereich Spielwaren. Um gut 19 Prozent steigerte Thalia den Nonbook-Umsatz, dessen Anteil am Gesamtumsatz damit nun bei rund 28 Prozent liegt. 

 

Umsatzzuwächse im digitalen Buchmarkt  

Auch digital wächst Thalia überproportional: Der Umsatz mit E-Books und Hörbüchern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 beziehungsweise 21 Prozent. Damit festigt Thalia seine Position als führender Anbieter im deutschsprachigen Digitalbuchmarkt.  

 

Ausblick: Eröffnung des ersten „Thalia Spielzeit“-Fachgeschäft 

Mit der zum 1. Oktober 2025 abgeschlossenen Übernahme der 39 Standorte von Spielwaren Krömer und Toysino hat Thalia bereits angekündigt, das Wachstum im Spielwarensegment konsequent auszubauen. Nun erfolgt bereits der nächste Schritt: Unter der neuen Marke „Thalia Spielzeit“ wird im November dieses Jahres das erste eigene Spielwaren-Fachgeschäft im westfälischen Lüdenscheid eröffnet. Ingo Kretzschmar dazu: „Das ist für uns nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern auch ein gesellschaftliches Signal: Denn viele klassische Spielwarenhändler ziehen sich vielerorts aus den Innenstädten zurück. Dieser Entwicklung wollen wir aktiv entgegenwirken und mit attraktiven Läden als Ankerpunkte im urbanen Raum präsent bleiben.“ 

 

Strategische Partnerschaft mit Elanders zur Errichtung eines Print-on-Demand Buch-Druckzentrum in Marl  

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den kommenden Monaten auf der Inbetriebnahme des Thalia Omni-Channel-Hubs, einem Produktions- und Logistikstandort im Gewerbegebiet gate.ruhr in Marl. Zusammen mit dem Druckereiunternehmen Elanders wird Thalia in Marl ein Print-on-Demand Buch-Druckzentrum betreiben und damit die Basis für ein zukunftsweisendes Modell der Buchproduktion schaffen. 

 

Ingo Kretzschmar betont: „Die Kombination der Stärken beider Partner eröffnet uns die Möglichkeit, ein leistungsfähiges Print-on-Demand-Modell zu etablieren, das den Markt nachhaltig prägt und neue Standards in Effizienz, Flexibilität und Prozessoptimierung setzt. Mit der Einrichtung und dem Betrieb des Digitaldruckzentrums wollen wir gemeinsam die Wertschöpfungskette des Buchhandels optimieren, Verlage entlasten und Leserinnen und Lesern eine noch größere Vielfalt an Titeln in kürzester Zeit zugänglich machen.“ | Thalia


Stellenausschreibung bietet Homeoffice-Option

07.10.2025 | Jede fünfte Stellenausschreibung in Deutschland enthält die Option, im Homeoffice zu arbeiten. Das zeigt eine Auswertung von Forschern des ifo Instituts und der Stanford Universität auf Grundlage von Online-Stellenanzeigen im Zeitraum 2014 bis Juni 2025. 2019 lag der Anteil der Anzeigen mit Homeoffice noch unter 5%. „Während der Corona-Pandemie ist der Anteil von Stellenanzeigen mit Homeoffice-Option exponentiell gestiegen und liegt seit 2023 stabil bei rund 20%“, sagt ifo-Forscher Jean-Victor Alipour, verweist aber auf starke Unterschiede zwischen Branchen und Regionen.

 

Besonders hoch ist der Anteil an Homeoffice-Stellen im ersten Halbjahr 2025 in den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (42%), Information und Kommunikation (33%), und Grundstücks- und Wohnungswesen (31,3%). „In stärker digitalisierten Branchen sind Jobs besser mit Homeoffice vereinbar“, sagt Christina Langer von der Stanford Universität. „Weil digitale Branchen in Großstädten konzentriert sind, gibt es auch starke regionale Unterschiede beim Zugang zu Homeoffice“. Spitzenreiter bei Stellenausschreibungen mit Homeoffice sind Köln (35,8%), Stuttgart (34,9%) und Düsseldorf (34,8%). Am Ende der Rangliste stehen Vorpommern-Rügen (4,9%), Weimarer Land (4,7%) und der Wartburgkreis (4,5%).

 

„Stellenanzeigen sind zukunftsorientiert und offenbaren die organisatorische Ausrichtung der Unternehmen in Deutschland“, sagt Alipour. „Die Daten liefern demnach keinerlei Anzeichen für eine Trendumkehr zurück in die Büros.“ Die Ergebnisse decken sich mit ifo Umfragen, wonach auch der Anteil der Beschäftigten, die Homeoffice nutzen, seit Jahren stabil bei einem Viertel liegt.

 

Grundlage der Studie sind über 93 Millionen Stellenausschreibungen im Zeitraum von Januar 2014 bis Juni 2025. Hierzu wurden Internetauftritte von über 200 Unternehmen sowie alle relevanten Online-Stellenbörsen in Deutschland durchsucht. Die Erhebung der Daten erfolgte durch das US-amerikanische Unternehmen Lightcast, das auf Arbeitsmarktanalysen spezialisiert ist. | ifo Institut


VTech erweitert Führungsteam: Christian Timmerbeil wird Commercial Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz

02.10.2025 | Die VTech Electronics Europe GmbH gibt bekannt, dass Christian Timmerbeil seit dem 1. September 2025 als Commercial Director / Leitung Vertrieb das Führungsteam von VTech für die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz verstärkt. Gemeinsam mit Karin Seibold (Leitung Finanzen und Personal) und Jörg Wolters (Leitung Marketing und Produktentwicklung) bildet er künftig die dreiköpfige Führungsmannschaft für die DACH-Region.

 

Christian Timmerbeil bringt langjährige Erfahrung im Vertrieb bei namhaften Markenartikel-Unternehmen wie Hasbro, Leifheit und Reckitt Benckiser mit. Mit seiner Expertise soll das Geschäft in der DACH-Region weiter ausgebaut und die erfolgreiche Entwicklung von VTech konsequent fortgeführt werden.

 

„Wir freuen uns sehr, mit Christian Timmerbeil einen erfahrenen Vertriebsexperten gewonnen zu haben, der unser Führungsteam optimal ergänzt“, erklärt das Unternehmen. „Die Kombination aus starker Vertriebs-, Marketing- und Finanzkompetenz sichert uns eine klare Ausrichtung und hohe Schlagkraft für die kommenden Jahre.“

 

Die neue Dreierspitze bündelt umfassende Erfahrung in Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung, Finanzen und Personal und steht damit für Stabilität, Innovationskraft und enge Partnerschaften mit Handel und Endkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. | VTech


Egmont Ehapa Media nimmt Abschied von Michael F. Walz – ehemaliger Verlagsleiter und Asterix-Übersetzer

02.10.2025 | Michael F. Walz, geboren 1954 in Bad Homburg, ist am 1. Oktober bei Überlingen am Bodensee verstorben. Die Egmont Ehapa Media GmbH gedenkt mit großer Wertschätzung ihres langjährigen Verlagsleiters, dessen Persönlichkeit und Wirken das Medium Comic in Deutschland über Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt haben.

 

Nach dem Studium der Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main begann Michael Walz 1985 seine verlegerische Laufbahn als Assistent der Verlegerlegende Adolf Kabatek beim Ehapa Verlag in Stuttgart. In den folgenden Jahren war er dort in verschiedenen Funktionen tätig – als Redakteur, Lektor und seit 1989 als Mitbegründer und Verlagsleiter der Ehapa Comic Collection.

 

Neben seiner verlegerischen Tätigkeit übersetzte Walz zahlreiche Comics aus dem Französischen ins Deutsche, darunter Klassiker wie Lucky Luke sowie die millionenfach verkauften Asterix-Bände Obelix auf Kreuzfahrt und Asterix und La Traviata. Seine Übersetzungen waren stilistisch präzise, geistreich und trugen maßgeblich zur Popularität dieser Werke im deutschsprachigen Raum bei.

 

2003 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau Christina die Verlagsberatung walz2consult und widmete sich fortan auch seiner großen Leidenschaft für Kunst – mit dem Unternehmen Walz Kunsthandel und Antiquariat.

 

Der Egmont Ehapa Verlag trauert um einen außergewöhnlichen Kollegen und Menschen: „Wir vermissen Michaels warmherzige Art, seinen Humor und seinen Esprit. Es tröstet uns, dass seine Menschenfreundlichkeit und sein feinsinniger Witz nicht nur in unserer Erinnerung weiterleben, sondern auch in seinen Übersetzungen – die Millionen Leserinnen und Leser weiterhin berühren und zum Schmunzeln bringen werden.“ | Egmont Ehapa


Unternehmen wollen weiter Stellen streichen (September 2025)

01.10.2025 | Die Unternehmen in Deutschland planen zunehmend, mit weniger Personal auszukommen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im September auf 92,5 Punkte, nach 93,8 Punkten im August. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2020. „Die Stimmung am Arbeitsmarkt bleibt verhalten“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Weil der Aufschwung vorerst ausbleibt, treten viele Unternehmen in Personalfragen auf die Bremse.“

 

„Der Personalabbau verläuft eher schleichend, offene Stellen werden einfach nicht nachbesetzt“, ergänzt Wohlrabe. „Große Entlassungswellen beobachten wir derzeit nicht.“ In der Industrie ist das Barometer leicht gesunken: Insbesondere der Fahrzeugbau und der Maschinenbau planen mit weniger Personal. Bei den Dienstleistern fiel der Indikator merklich. Im Bereich Transport und Logistik haben einzelne Unternehmen bereits Entlassungen angekündigt. Im Baugewerbe bleibt die Beschäftigtenzahl derzeit weitgehend stabil – es gibt kaum Bewegung.  Anders sieht es im Handel aus: Dort bauen die Unternehmen ihren Personalbestand spürbar ab. | ifo Institut


asmodee erweitert Sales-Bereich und stellt neuen HR Director vor

30.09.2025 | Mit Benjamin Pilz im Key Account, Jakob Stachelhaus im Hobby Stores-Team und Simon Kißmer-Imping als HR Director baut asmodee zentrale Unternehmensbereiche weiter aus.

 

Ausbau im Vertrieb: Key Account und Hobby Stores

asmodee setzt seinen Wachstumskurs fort und erweitert das Sales-Team in den Bereichen Key Account und Hobby Stores. Mit Benjamin Pilz übernimmt ein erfahrener Key Account Manager die Betreuung zentraler Handelspartner in der DACH-Region. Jakob Stachelhaus komplettiert das neue Hobby Stores-Team, das sich gezielt auf die Zusammenarbeit mit Fachhändlern und Flagship-Stores konzentriert.

 

Benjamin Pilz bringt über zwölf Jahre Vertriebserfahrung aus der Spiele- und Buchbranche mit, zuletzt bei Ravensburger. Bei asmodee verantwortet er den Ausbau des Geschäfts im Mass Market, im Lebensmitteleinzelhandel sowie im stationären Buchhandel. Zudem unterstützt er die bestehenden Distributoren in der Schweiz und begleitet die Ausweitung des Direktgeschäfts mit nationalen Key Accounts.

 

„Ich habe die dynamische und positive Entwicklung von asmodee in der Spielwarenbranche schon länger verfolgt. Der Spirit des Unternehmens hat mich fasziniert. Besonders freue ich mich darauf, neue Kaufanlässe zu schaffen – etwa indem wir Spiele wie Dobble auch dort sichtbar machen, wo man sie nicht unmittelbar erwartet, beispielsweise im Lebensmittelhandel. So können wir eine noch breitere Zielgruppe erreichen.“ – Benjamin Pilz

 

Mit Jakob Stachelhaus ist das Hobby Store-Team von asmodee nun vollständig besetzt. Seit Mai 2025 betreut er Fachhändler im Bereich Hobby und bringt Erfahrungen aus Vertrieb, Kundenservice und Verlagswesen ein. In seiner Rolle liegt der Schwerpunkt auf Kundenbetreuung, Beratung und dem Ausbau langfristiger Partnerschaften.

 

„Der Einstieg in die Spielebranche ist für mich eine spannende Herausforderung. Besonders wichtig ist es mir, unsere Fachhändler dabei zu unterstützen, dass Spiele direkt vor Ort erlebbar werden – z.B. durch Turniere oder Demos. So schaffen wir Begegnungen, die Spieler langfristig binden, und stärken zugleich die Community rund um unsere Spiele.“ – Jakob Stachelhaus

 

Neue Leitung im Bereich HR

Zum 1. Juli 2025 hat asmodee zudem die Position des HR Director neu besetzt. Mit Simon Kißmer-Imping übernimmt ein erfahrener Personalexperte die Verantwortung für Human Resources und Officemanagement innerhalb der asmodee Holding. Er bringt 17 Jahre Erfahrung in verschiedenen HR-Rollen mit, unter anderem als Personalleiter bei Hunkemöller für die Regionen Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen.

 

Simon wird als Sparringpartner für das Management sowie als Ansprechpartner für Betriebsrat und Mitarbeiter fungieren. Zu seinen Zielen zählen die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur, transparente und effiziente HR-Prozesse sowie die Förderung von Mitarbeiterentwicklung und Engagement.

 

„Mein Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Kollegen wertgeschätzt und eingebunden fühlen. Gleichzeitig möchte ich unsere HR-Prozesse zukunftsorientiert weiterentwickeln und die persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiter gezielt fördern.“ – Simon Kißmer-Imping

 

Statement der Geschäftsführung asmodee GmbH

„Mit den neuen Kollegen verstärken wir gezielt die Bereiche Key Account und Hobby Stores, die für unser weiteres Wachstum im Handel entscheidend sind. Denn wir wissen, wie wichtig auch der stationäre Handel vor allem für die Spieler-Community ist – hier werden Spiele ausprobiert, erklärt und in Events lebendig. Genau dort zeigt sich unsere Mission ‚Inspired by Players‘ in besonderer Weise. Gleichzeitig freuen wir uns, mit Simon einen erfahrenen HR-Director gewonnen zu haben, der wichtige Impulse für unsere Organisation und Unternehmenskultur setzen wird.“ – Udo Fischer, CEO von asmodee Deutschland. | asmodee


Otto Julius Maier – prägende Unternehmerpersönlichkeit von Ravensburger wird 95 Jahre alt

29.09.2025 | Generationen von Kindern und Familien kennen sie, Eltern vertrauen ihrer Qualität: Spiele, Puzzles, Kreativprodukte und Bücher von Ravensburger sind aus deutschen Haushalten kaum wegzudenken. Über vier Jahrzehnte leitete Otto Julius Maier das Familienunternehmen und verhalf sowohl Ravensburger als auch dem blauen Dreieck als Markenzeichen zu internationalem Erfolg und hohem Ansehen. Am 6. Oktober feiert der baden-württembergische Unternehmer seinen 95. Geburtstag.

 

Seine Arbeit begann Maier bereits 1952 im Alter von 22 Jahren nach dem Tod seines Vaters Otto Maier im Otto Maier Verlag – gegründet 1883 von seinem Großvater in Ravensburg. Als Vertreter der dritten Generation übernahm er Verantwortung in einem Unternehmen mit damals rund 90 Mitarbeitenden. Unter der Führung von Maier und seiner Cousine Dorothee Hess-Maier, die über viele Jahre als Mitglied des Vorstands fungierte, entwickelte sich Ravensburger zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit 1.500 Beschäftigten und Tochtergesellschaften in den wichtigsten Märkten Westeuropas. Das blaue Dreieck wurde zum Symbol für Qualität und Verbrauchernähe – weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

 

Nach 43 Jahren im Unternehmen, zuletzt als Vorstandsvorsitzender der Ravensburger AG, wechselte Maier in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er übernahm und dem er bis 2008 angehörte. Zu diesem Zeitpunkt war Ravensburger bereits einer der führenden Anbieter von Puzzles, Spielen, Kreativprodukten sowie Kinder- und Jugendbüchern in Europa.

 

Auch über seine unternehmerische Tätigkeit hinaus engagierte sich Otto Julius Maier, gelegentlich auch Mr. Ravensburger genannt, über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich in wirtschaftlichen Gremien. Er war 15 Jahre lang Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben und wurde für sein Wirken unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland sowie der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

 

Bis heute fühlt sich Otto Julius Maier der Ravensburger AG und ihrer Entwicklung eng verbunden. Besonders freut ihn, dass die Gesellschafter des Unternehmens gut zusammenhalten. | Ravensburger


4 von 10 Startups beteiligen Mitarbeiter am Unternehmen

24.09.2025 | Fast alle Startups in Deutschland sind bereit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen. Bislang nutzen 40 Prozent diese Möglichkeit, weitere 47 Prozent können sich das für die Zukunft vorstellen. Nur 8 Prozent beteiligen ihre Beschäftigten nicht am Unternehmen und schließen das auch künftig aus. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 152 Tech-Startups in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute im „Startup-Report 2025“ veröffentlicht wurden. Am häufigsten genutzt werden bei der Mitarbeiterbeteiligung sogenannte virtuelle Anteile (28 Prozent), dahinter folgen fast gleichauf Anteilsoptionen (9 Prozent) sowie reale Anteile (8 Prozent). Ein Drittel (33 Prozent) beteiligt ausschließlich Führungskräfte, 41 Prozent ermöglichen zusätzlich auch ausgewählten Beschäftigten eine Beteiligung und rund jedes Vierte (23 Prozent) bietet ein Beteiligungsmodell für alle Beschäftigten. „Startups stehen in einem scharfen Wettbewerb um Talente mit etablierten Unternehmen und internationalen Wettbewerbern. Sie können in der Regel nicht mit hohen Festgehältern punkten, aber sie können ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem künftigen Erfolg beteiligen und damit genau diejenigen erreichen, die an die Gründungs-Vision glauben“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Für ein starkes Startup-Ökosystem brauchen wir deshalb steuerlich attraktive und möglichst unbürokratische Regeln für die Mitarbeiterbeteiligung.“

 

Der „Startup-Report 2025“ gibt einen Überblick über die Einschätzung der deutschen Startup-Szene zur wirtschaftlichen Lage, Entwicklung der Beschäftigung und Finanzierungsbedingungen, aber auch zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz und zur Bewertung der Startup-Politik und zu persönlichen Gründungserfahrungen. So ist Tech-Milliardär Elon Musk, der weiterhin stark polarisiert, für 17 Prozent in seiner Rolle als Gründer weiterhin ein Vorbild. Demgegenüber meint eine Mehrheit von 59 Prozent, dass Musk dem Ansehen von Tech-Startups schade. 15 Prozent wollen, dass sich Gründerinnen und -Gründer grundsätzlich aus der Politik raushalten. Stark ausgeprägt ist im Übrigen die Ablehnung der neuen US-Politik in der deutschen Startup-Szene: Nur 3 Prozent hätten gerne einen Politiker wie Donald Trump in Deutschland.  

 

Weitere Ergebnisse in Zahlen:

  • Die wirtschaftliche Lage wird zurückhaltend eingeschätzt: 47 Prozent nehmen die allgemeine Situation für Startups als verschlechtert wahr, nur 21 Prozent als verbessert.  
  • Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl liegt bei 13.  
  • Für Startups sind Bürokratie (63 Prozent), Vertrieb und Kundengewinnung (61 Prozent) sowie Kapitalbeschaffung (52 Prozent) die größten Herausforderungen.  
  • Der durchschnittliche Wagniskapitalbedarf liegt bei 2,5 Millionen Euro – 79 Prozent der Startups mit Kapitalbedarf halten es für wahrscheinlich, das Geld in den nächsten zwei Jahren einzuwerben.  
  • Künstliche Intelligenz ist inzwischen Standard: 82 Prozent der Startups setzen KI ein, 63 Prozent in internen Prozessen und 62 Prozent in ihren Produkten.  
  • 63 Prozent der Startups sehen übertriebene Regulierung als Grund, warum Produkte wie ChatGPT nicht in der EU entwickelt werden. 45 Prozent erwarten Einschränkungen durch den AI Act, und 43 Prozent befürchten dadurch Wettbewerbsnachteile gegenüber Startups aus den USA oder China.

| bitkom


EK Retail Aufsichtsrat formiert sich neu

Peter Dirks (links) scheidet satzungsgemäß aus dem Aufsichtsrat der EK Retail aus. Sein Nachfolger ist Johan Vlassak (rechts)
Peter Dirks (links) scheidet satzungsgemäß aus dem Aufsichtsrat der EK Retail aus. Sein Nachfolger ist Johan Vlassak (rechts)

22.09.2025 | Am 16.09.2025 trafen sich die Mitgliedervertreter von EK Retail nach der Jahreshauptversammlung im April im niederländischen Amersfoort erneut – diesmal am deutschen Sitz des Unternehmens in Bielefeld. Neben anderen Tagesordnungspunkten standen auch Wahlen zum Aufsichtsrat auf dem Programm. Nach dem satzungsgemäßen Ausscheiden von Peter Dirks wählte die Vertreterversammlung als Repräsentant der gut 3.800 internationalen Handelspartner den Niederländer Johan Vlassak neu in den Aufsichtsrat des Mehrbranchenverbundes. In der anschließenden konstituierenden Sitzung wählte der neu formierte Aufsichtsrat Dr. Marc Zgaga zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats.

 

Peter Dirks, ausgewiesener niederländischer Handels- und Finanzfachmann und ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates der Euretco (heute EK Niederlande), schied nach drei Jahren im Amt, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender, satzungsgemäß aus. Aufsichtsrat, Vorstand und Vertreterversammlung dankten ihm für sein großes Engagement, nicht zuletzt mit Blick auf das erfolgreiche, grenzüberschreitende Zusammenwachsen der EK Retail, und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute.

 

Um den vakanten Sitz bewarb sich sein Landsmann Johan Vlassak, der sich den Vertretern der EK auf der Versammlung in Bielefeld vorstellte. Der gebürtige Eindhovener blickt auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn im Finanzwesen zurück und war u. a. bei der niederländischen Großbank ABN AMRO und der genossenschaftlich organisierten Rabobank in unterschiedlichen Führungspositionen im Bereich Corporate Banking tätig.

 

Ein Schwerpunkt des Handels- und Finanzspezialisten sowie studierten Master of Business Valuation (MBV) lag hier auf der Bewertung des finanziellen Unternehmenswerts, mit besonderem Hauptaugenmerk auf Fusionen und Übernahmen. Zuletzt war Vlassak als Director and Partner der Crowe Foederer Corporate Finance BV, einem der führenden niederländischen Unternehmen für Wirtschaftsprüfung und -beratung, tätig.

 

In der folgenden Abstimmung wählte die Vertreterversammlung ihn dann in den Aufsichtsrat. „Johan Vlassak ist ein sehr erfahrener Profi auf dem weiten Feld der Finanzanalyse und strategischen Entscheidungsfindung. Neben seiner fundierten Expertise im Handel bringt er einen wertvollen externen Blick auf unsere Unternehmensgruppe mit, der neue Perspektiven eröffnet und uns ganz sicher noch stärker machen wird. Wir freuen uns auf eine gewinnbringende Zusammenarbeit mit ihm“, so der EK CEO Martin Richrath.

 

Weichenstellung im Aufsichtsrat: Stellvertretung neu besetzt, Vorsitz bestätigt

Im Anschluss an die Vertreterversammlung hat der neu formierte Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung den seit April 2025 im Aufsichtsrat tätigen, promovierten Juristen und Geschäftsführer von DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V. sowie Vorstandsvorsitzenden der ServiCon Service & Consult eG, Dr. Marc Zgaga, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Johannes Lenzschau wurde von seinen Kollegen im Gremium, in seinem Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats bestätigt.

 

Das Gremium setzt sich wie folgt zusammen:

  • Johannes Lenzschau (Vorsitzender), Wildeshausen (DE)
  • Dr. Marc Zgaga (stellvertretender Vorsitzender), Köln (DE)
  • Johan Vlassak, Budel (NL)
  • Wolfgang Neuhoff, Dortmund (DE)
  • Paul Berden, Venlo-Blerick (NL)
  • Nico Vanderveen, Assen (NL)

| EK Retail


ZURU übernimmt TYTAN Toys und steigt in den Markt für magnetisches Konstruktionsspielzeug ein

22.09.2025 | Das neuseeländische Spielzeugunternehmen erweitert mit der Übernahme sein Portfolio im Bereich kreativer Lernspielzeuge. ZURU, eines der weltweit am schnellsten wachsenden Spielzeugunternehmen mit Sitz in Neuseeland, hat eine Vereinbarung zur Übernahme von TYTAN Toys unterzeichnet – einer etablierten Marke für magnetische Bausteine.

 

Mit der Übernahme erweitert ZURU sein Produktportfolio gezielt und steigt in den wachsenden Markt für magnetisches Konstruktionsspielzeug ein. TYTAN Toys ist bekannt für innovative, STEM-zertifizierte Baukästen, die Kinder spielerisch in ihrer Entwicklung fördern. Die Marke verzeichnet seit ihrer Einführung ein kontinuierliches Wachstum und erfreut sich besonders in den USA großer Beliebtheit. ZURU plant, diese Position dort sowie auch international deutlich auszubauen.

 

„TYTAN passt perfekt in unsere Strategie, das Portfolio mit starken, wachstumsorientierten Marken auszubauen“, so Nick Mowbray, CEO von ZURU. „Wir sehen großes Potenzial, die Marke mit unserer digitalen Stärke und globalen Reichweite weiter zu skalieren.“

 

Die Übernahme umfasst das gesamte Produktsortiment von TYTAN sowie bestehende Lizenzvereinbarungen mit der Walt Disney Company – darunter bekannte Marken wie Die Eiskönigin und Lilo & Stitch.

 

„ZURU bringt die nötige Power, um TYTAN auf das nächste Level zu heben“, erklärt Nick Romano, Eigentümer von TYTAN. „Wir sind stolz auf das Erreichte und überzeugt, dass ZURU die Marke erfolgreich weiterentwickeln wird.“

 

ZURU plant, seine modernen Produktionskapazitäten und sein weltweites Vertriebsnetz gezielt einzusetzen, um TYTAN international zu stärken und gleichzeitig neue Produktinnovationen im Bereich magnetischer Bauelemente voranzutreiben. | ZURU


Bundeskartellamt gibt Kontrollerwerb an CECONOMY (MediaMarkt/Saturn) durch JD.com frei

18.09.2025 | Das Bundeskartellamt hat heute den Erwerb der CECONOMY AG durch die JD.com freigegeben.

 

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „JD.com ist bislang nur in sehr geringem Umfang in Deutschland aktiv. Der Zusammenschluss weist deshalb nur wenige wettbewerbliche Berührungspunkte auf und gibt keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken.“

 

Die CECONOMY AG, Düsseldorf, ist auf den Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte spezialisiert und unter den Hauptmarken MediaMarkt und Saturn mit einem deutschlandweiten Filialnetz sowie im Onlinehandel tätig. Die JD.com Unternehmensgruppe mit Verwaltungssitz in Peking ist Chinas größter Einzelhändler nach Umsatz und insbesondere in den Bereichen Onlinehandel und E-Commerce-Logistik aktiv. In Europa ist die JD.com Unternehmensgruppe bisher nur in geringem Umfang tätig, etwa mit Onlineshops unter der Marke joybuy.

 

Das Bundeskartellamt ist ausschließlich für die Prüfung der wettbewerblichen Auswirkungen von Zusammenschlussvorhaben zuständig. Etwaige sicherheitspolitische Aspekte unterliegen hingegen der außenwirtschaftsrechtlichen Prüfung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. | Bundeskartellamt


Personalleiter wollen mit KI mehr automatisieren

15.09.2025 | Unternehmen setzen Künstliche Intelligenz (KI) im Personalwesen vor allem ein, um Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Das geht aus der aktuellen Personalleiterbefragung von Randstad und dem ifo Institut hervor. 44% sehen den größten Nutzen von KI bei der Abwicklung von Verwaltungsprozessen. „Bisher trägt KI vor allem zur Automatisierung von Prozessen im Personalwesen bei. Das schafft Kapazitäten für strategisch wichtigere Aufgaben“, sagt ifo-Forscherin Daria Schaller. „Künftig könnten aber weitere Einsatzmöglichkeiten von KI wichtiger werden, wie beispielsweise im Recruiting oder in der Personalplanung.“ 

 

Ein Viertel (25%) der Unternehmen sieht den größten Nutzen durch KI im Recruiting und verwendet sie vor allem, um Stellenausschreibungen zu verfassen oder zu platzieren. Zudem kommt KI häufig zum Einsatz, um Lebensläufe zu analysieren oder eine Vorauswahl zu treffen. Vereinzelt nutzen Personalverantwortliche Chatbots, um Bewerbenden Hilfe anzubieten. „Unternehmen versuchen, sich dadurch einen Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte zu verschaffen“, sagt Schaller.

 

Für 2028 erwarten Firmen den größten Nutzen nicht mehr nur bei administrativen Prozessen. Die Aufgabenbereiche Personalplanung (35%, heute 10%), Personalentwicklung (26%, heute 5%) und Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit (28%, heute 9%) werden deutlich aufholen. „Das deutet auf eine Verschiebung von der reinen Effizienzsteigerung hin zur gezielten Weiterentwicklung von Belegschaften“, sagt Schaller mit Blick auf die Befragungsergebnisse. | ifo Institut


RTL Deutschland und Warner Bros. Discovery weiten Content-Partnerschaft aus

12.09.2025 | RTL Deutschland und Warner Bros. Discovery bauen ihre langjährige, erfolgreiche Content-Partnerschaft aus. Im Rahmen eines neuen Volume-Deals hat sich das führende deutsche Entertainmenthaus noch umfassendere Auswertungsrechte an aktuellen Kino-Blockbustern und US-Serien sowie an der hochkarätigen Film- & Serien-Library des US Major-Studios gesichert. Mit den vielfältigen Marken von Warner Bros. Discovery, darunter auch Highlights aus dem DC Extended Universe, erweitert RTL Deutschland sein Angebot auf den linearen Sendern sowie auf dem Streamingdienst RTL+.

 

Andreas Fischer, Chief Operating Officer RTL Deutschland: „Der neue Volume-Deal zahlt voll auf unsere Strategie aus Boost und Protect ein. Die umfassende Bandbreite an Hit-Produktionen von Warner Bros. Discovery ist eine fantastische Ergänzung zu unseren eigenen starken Marken. Damit fahren wir Angebot und Frequenz an Film- und Serien-Highlights für unser Publikum nochmal kräftig hoch – und das sowohl auf unseren Free-TV-Sendern als auch auf RTL+.“

 

Matthias Heinze, SVP Commercial & Managing Director Warner Bros. Discovery: „Partnerschaften sind der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg, insbesondere in einem sich stetig wandelnden Medienumfeld. Wir freuen uns sehr, unsere langjährige Zusammenarbeit mit RTL Deutschland fortzusetzen. Gemeinsam schaffen wir damit beste Voraussetzungen, um unser Publikum mit den großartigen und vielfach ausgezeichneten Inhalten aus dem Kosmos von Warner Bros. Discovery zu begeistern.“

 

Der Deal umfasst exklusive Free-TV-Rechte sowie co-exklusive Streamingrechte für Kino-Hits wie „Wunderschöner“ von und mit Karoline Herfurth, „Mickey 17“ von Oscar-Preisträger Bong Joon-ho mit Robert Pattinson, den Blockbuster „Ein Minecraft Film“ mit Jason Momoa und Jack Black sowie „Superman“ von James Gunn.

 

Ebenfalls Teil des Deals ist die hochkarätige Warner Bros. Film-Library – darunter das komplette „Harry Potter“-Franchise, alle drei „Herr der Ringe“-Filme, Action-Highlights wie „The Matrix“ sowie eine große Auswahl an Filmen aus dem DC-Universum wie die „The-Dark-Knight“-Trilogie, „Wonder Woman“, „Man of Steel“ und „The Suicide Squad“. Darüber hinaus hat sich RTL Deutschland den Zugriff auf exklusive neue US-Serien sowie attraktive Inhalte der Serien-Library gesichert.

 

Highlights wie „Der Junge muss an die frische Luft“, „Aquaman“, „The Big Bang Theory“, „Young Sheldon“ und „Gilmore Girls” sind bereits jetzt auf RTL+ verfügbar. | RTL Deutschland


Unternehmen ächzen weiter unterm Datenschutz

10.09.2025 | Datenschutz verursacht immer höhere Belastungen in deutschen Unternehmen. Aktuell haben praktisch alle Unternehmen (97 Prozent) hohen Aufwand mit dem Datenschutz, das sind noch einmal etwas mehr als vor einem Jahr mit 94 Prozent. Dabei müssen aktuell 44 Prozent einen sehr hohen Aufwand (2024: 38 Prozent) für den Datenschutz betreiben, 53 Prozent einen eher hohen Aufwand (2024: 56 Prozent). Je kleiner die Unternehmen, desto größer die Belastung: 45 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten haben einen sehr hohen Aufwand, bei jenen mit 100 bis 499 Beschäftigten sind es 42 Prozent und 38 Prozent bei Unternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Wir haben beim Datenschutz eine viel zu hohe Komplexität geschaffen, mit einer Vielzahl von Aufsichtsbehörden und unterschiedliche Auslegungen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Wir müssen die Dokumentations- und Berichtspflichten deutlich reduzieren und die technologischen Entwicklungen, etwa bei Künstlicher Intelligenz, beim Datenschutz stärker berücksichtigen.“

 

Entsprechende Ankündigungen der EU-Kommission im Zuge des sogenannten Omnibus-IV-Pakets reichen nach Ansicht des Bitkom nicht aus. So sollte bei Dokumentationspflichten wie der Pflicht zur Führung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten das Risiko entscheidend sein, nicht die Unternehmensgröße. Zudem brauche es weitere Maßnahmen wie Standard-Vorlagen, klarere Regeln für Betroffenenanfragen und eine bessere Verzahnung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) mit neuen EU-Gesetzen.  

 

Beim Datenschutz-Aufwand scheint derzeit keine Besserung in Sicht. Für 16 Prozent hat er im vergangenen Jahr stark zugenommen, für weitere 53 Prozent eher zugenommen. 30 Prozent berichten von gleichbleibendem Aufwand, aber kein Unternehmen stellt fest, dass der Aufwand zurückgeht. „Es geht nicht um eine Abschaffung des Datenschutzes. Wir müssen den Datenschutz wieder stärker an realen Gefahren als an theoretischen Risiken zu orientieren. Und wir müssen im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung der Wirkungen von Datenschutz immer auch den Verlust von individuellen und gesellschaftlichen Mehrwerten durch fehlende Datennutzung bedenken“, so Wintergerst. | bitkom


Piatnik: Jan Peters ist neuer Vertriebsleiter Deutschland

09.09.2025 | Die deutsche Niederlassung des Wiener Spieleverlags Piatnik kündigt einen Wechsel in der Vertriebsleitung an. Im Laufe des Jahres wird sich Joachim Janssen, der das Unternehmen über viele Jahre erfolgreich im Vertrieb geführt hat, schrittweise in den Ruhestand verabschieden. Er wird Piatnik noch bis zum 31. Dezember 2025 in beratender Funktion zur Seite stehen.

 

Seine Nachfolge übernimmt der 30-jährige Jan Peters, der seit Mai 2025 im Unternehmen tätig ist und bereits sukzessive Verantwortung im Vertrieb übernimmt. Der Wechsel erfolgt im Rahmen eines fließenden Übergangs, um Kontinuität und eine stabile Händlerbetreuung sicherzustellen. Jan Peters bringt umfangreiche Erfahrung aus dem Vertrieb und Einzelhandel mit. Nach seinem Studium war er unter anderem bei LEGO, als Bezirksleiter bei der Backfactory sowie zuletzt als Leiter eines Key Account Bereichs der Teekanne GmbH & Co. KG tätig.

 

Neben seiner beruflichen Expertise ist er auch privat stark im Bereich Spiele verankert: Peters organisiert regelmäßig Spieleabende im Freundes- und Familienkreis und bringt damit nicht nur fachliches Know-how, sondern auch persönliche Begeisterung für die Piatnik-Produktwelt mit. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv – vom Halbmarathon über Radtouren bis hin zum Tauchsport.

 

„Ich bedanke mich bei Joachim Janssen für die engagierte und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre und setze diese gerne mit unserem neuen Mitspieler bei Piatnik fort! Jan Peters verantwortet künftig die Aktivitäten für den deutschen Markt und wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass unsere bekannten Piatnik-Bestseller Activity, Tick Tack Bumm und Smart 10 sowie die Neuheiten, die im Oktober auf der Spiel in Essen vorgestellt werden, weiter ganz oben mitspielen.“ | Piatnik


Ehemaliger CEO Dirk Engehausen kehrt als Berater zu Schleich zurück

08.09.2025 | Die Schleich GmbH, einer der größten deutschen Spielzeughersteller und eine international führende Marke für authentische Spielfiguren, gibt die Rückkehr von Dirk Engehausen bekannt. Der langjährige ehemalige CEO wird das Unternehmen künftig als Berater für den Vertrieb DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie in der Produktentwicklung unterstützen. Mit seiner umfassenden Branchenkenntnis, seinen Erfahrungen im Aufbau von Vertriebsstrukturen und Key-Account-Strategien sowie seiner engen Vertrautheit mit der Marke Schleich bringt Engehausen wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung in der DACH-Region ein.

 

Parallel dazu hat Patrick Greve, Mitglied der Geschäftsführung und Vice President Europe, bislang unter anderem verantwortlich für den Vertrieb in der DACH-Region, weitere Verantwortung übernommen und ist ab sofort für die Region APAC sowie für das globale Trade Marketing zuständig.

 

„Wir freuen uns außerordentlich, dass Dirk Engehausen wieder Teil unseres Teams ist – diesmal in beratender Funktion“, sagt Dr. Manfred Ziegler, CEO. „Mit seiner Expertise in Vertrieb und Produktentwicklung wird er uns helfen, die DACH-Region weiter zu stärken. Gleichzeitig ermöglicht seine Rückkehr, dass Patrick Greve seine internationale Verantwortung noch fokussierter wahrnehmen kann, mit Schwerpunkt auf den Wachstumsmärkten Frankreich und Großbritannien.“

 

Die Rückkehr Engehausens erfolgt in einer Phase, in der Schleich den eingeschlagenen Transformationsprozess konsequent fortsetzt. Im Zuge dieser Weiterentwicklung hat Dr. Manfred Ziegler jüngst die Unternehmensführung übernommen. | Schleich


Umstrukturierung bei Schleich: CEO, Stefan De Loecker verlässt die Gruppe

03.09.2025 | Die Schleich GmbH befindet sich derzeit in einem Umstrukturierungsprozess, um für mehr Stabilität und Erfolg in der Zukunft zu sorgen. Die Gesellschafter, die Unternehmensleitung und andere wichtige Stakeholder arbeiten konstruktiv an diesem Prozess mit. Ziel dieser Umstrukturierung ist es, sicherzustellen, dass Schleich finanziell und operativ in der besten Verfassung ist, um jetzt und in Zukunft weiter zu wachsen. In den letzten Wochen wurde in enger Abstimmung mit den Gesellschaftern und Kreditgebern ein umfassender Transformationsplan entwickelt, der nun umgesetzt wird.

 

Im Rahmen dieses Prozesses hat das Unternehmen beschlossen, seine Führung zu erneuern. Der CEO, Stefan De Loecker, hat sich entschieden, die Gruppe (mit sofortiger Wirkung) zu verlassen, um sich anderen Interessen zu widmen.

 

Der neue CEO von Schleich (mit sofortiger Wirkung) wird Dr. Manfred Ziegler. Der erfahrene Manager bringt umfangreiches Wissen aus der Konsumgüter-Industrie und langjährige Erfahrung in der Neupositionierung und Umstrukturierung von Unternehmen mit. Dr. Ziegler sieht es als vorrangige Aufgabe an, in Zusammenarbeit mit den Kreditgebern und Aktionären die Betriebsabläufe zu optimieren, den Kundenservice zu verbessern und die Kostenbasis des Unternehmens zu stärken – damit Schleich widerstandsfähig und strategisch gut aufgestellt ist, um den globalen Herausforderungen zu begegnen.

 

Die Marke und das Unternehmen Schleich genießen sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Spielzeugmarkt eine hervorragende Position. Für Dr. Ziegler sind die Einzigartigkeit des Produktportfolios und die nachhaltigen Markenwerte die Grundlage, auf der die Transformation aufbauen wird, wobei der Fokus nun auf der konsequenten Umsetzung und der Stärkung der Position von Schleich auf dem Markt liegt. | Schleich


Homeoffice bei einem Viertel aller Beschäftigten etabliert

02.09.2025 | Im August haben 24,4% aller Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause gearbeitet. Das geht aus der jüngsten ifo Konjunkturumfrage hervor. „Die Homeoffice-Quote liegt seit 2022 recht stabil bei einem Viertel aller Beschäftigten“, sagt ifo Forscher Jean-Victor Alipour. „Ein Trend zur Rückkehr ins Büro ist nicht erkennbar. Prominente Beispiele einzelner Unternehmen, die ihre Beschäftigten zurück ins Büro holen, bleiben Einzelfälle.“

 

Am höchsten ist der Anteil der Beschäftigten bei den Dienstleistern (35,1%), die zumindest teilweise von zu Hause arbeiten. Im Verarbeitenden Gewerbe arbeiten 15,7%von zu Hause. Im Handel sind es 11,9% (Großhandel: 17%; Einzelhandel: 4,6%). Am wenigsten wird in der Baubranche von zu Hause gearbeitet (4,4%). „Rückholaktionen dominieren die Schlagzeilen. Dabei setzen vor allem junge und schnell wachsende Unternehmen auf Homeoffice. Bei den Arbeitgebern von morgen ist Homeoffice schon fest in der Kultur integriert”, sagt Alipour. “Homeoffice ist und bleibt etabliert.” | ifo Institut


Jumbo Group gibt Führungswechsel in der DACH-Führung bekannt

01.09.2025 | Tanja Hiery startete ihre Laufbahn bei Jumbo Spiele DACH im Jahr 2020 als Sales Managerin. Dank ihres Engagements und ihrer erfolgreichen Arbeit übernahm sie bereits 2022 die Leitung der deutschen Unit in der Position als Country Managerin DACH. In ihrer Wirkungszeit hat sie maßgeblich zum Umsatzwachstum in der DACH-Region beigetragen, die Positionierung von Marken wie Wasgij, Party & Co, Rummikub oder Ich Lerne gestärkt und das Wachstum von Hitster Brand deutlich vorangetrieben. Ihre Führung hat wesentlich zum Leistungsniveau und Ruf des Unternehmens in der Branche beigetragen. Auf eigenen Wunsch verlässt Tanja Hiery das Unternehmen, um neue berufliche Wege zu gehen.

 

Das Unternehmen dankt Tanja Hiery für ihr Engagement, ihre Loyalität und ihren Beitrag zum Erfolg von Jumbo Group in den vergangenen Jahren und wünscht ihr alles Gute für die zukünftigen beruflichen Wege.

 

Ab September 2025 übernimmt Michael Kuijer, derzeit General Manager für Benelux und Skandinavien, zusätzlich die Leitung der DACH-Region. Christian Huber-Roscher, der seit 2024 erfolgreich den Vertrieb in der Region leitet, wird diese Funktion weiterhin ausüben und zusätzlich zum Head of Office in der Region ernannt. | Jumbo Group