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GfK Nachhaltigkeitsindex weiter im Aufwind

| 16.05.2024 | Nachhaltiger Konsum nimmt wieder zu: Das zeigen die aktuellen Daten des GfK Nachhaltigkeitsindex. Nach einem vorübergehenden Einbruch im Herbst letzten Jahres setzt er seinen Aufwärtstrend im April deutlich fort. Mit 101,6 Punkten verbessert sich der Index um 7,4 Punkte gegenüber Januar 2024. Auf welche Informationsquellen sich Verbraucher bei nachhaltigen Kaufentscheidungen in verschiedenen Kategorien stützen, zeigt eine neue Sonderanalyse von GfK.

 

Parallel zum positiven Trend des aktuellen Konsumklimas kaufen die Konsumenten in Deutschland wieder häufiger unter Nachhaltigkeitsaspekten ein und planen, dies auch zukünftig zu tun. „Nachhaltigkeit ist ein langfristiger Konsumentenwert, der im letzten Jahr kurzzeitig aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten weniger stark im Bewusstsein war. Viele Menschen mussten Kompromisse zugunsten preisgünstigerer Angebote eingehen“, sagt Petra Süptitz, Nachhaltigkeitsexpertin bei NIQ/GfK. „Nun deuten Frühindikatoren auf eine wirtschaftliche Entspannung hin und die Konsumenten sind bereit, wieder häufiger nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen.“

 

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Umsatzdaten von Bio-FMCG-Produkten, die laut NIQ Handelspanel im ersten Quartal 2024 ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal ausweisen – trotz leicht rückläufiger Durchschnittspreise pro Pack. Die Produktpräsenz von Bio-Produkten im Regal wächst mit rund 5 Prozent signifikant stärker als der Non-Bio-Bereich.

 

Im Bereich der technischen Konsumgüter lässt sich der Trend zu nachhaltigen Anschaffungen am Absatz energieeffizienter Waschmaschinen aufzeigen. Im ersten Quartal stieg der Anteil von Geräten mit Energie-Effizienzklasse A laut GfK Handelspaneldaten auf 69 Prozent. Das sind 15 Prozentpunkte mehr als im Vorjahresquartal.    

 

GfK Nachhaltigkeitsindex April 2024: die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Der GfK Nachhaltigkeitsindex steigt im April 2024 auf 101,6 Punkte. Das sind 7,4 Punkte mehr als im Januar 2024. Damit liegt er über dem Durchschnittswert von 2022, dem ersten Jahr der Messung.
  • Der Index für nachhaltige größere Anschaffungen steigt im April von 96,3 auf 107 Punkte. Der Anteil derjenigen, die in den letzten zwölf Monaten nachhaltig gekauft haben, steigt auf 32 Prozent (Januar: 28 Prozent). Zudem planen 30 Prozent der Verbraucher, in den nächsten 12 Monaten größere Anschaffungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten zu tätigen. Das ist eine leichte Steigung (Januar: 28 Prozent).
  • Der Index für nachhaltige FMCG-Produkte steigt im April auf 98 Punkte (Januar: 92,8 Punkte). Der Anteil derjenigen, die im letzten Monat nachhaltig gekauft haben, bleibt mit 68 Prozent stabil. Der Anteil der Konsumenten, die planen, im nächsten Monat nachhaltige FMCG-Produkte zu kaufen, nimmt leicht zu – von 63 auf 65 Prozent.

Produktsiegel: EU-Energieeffizienzlabel, Ökotest und Fairtrade am bekanntesten

Barrieren beim nachhaltigen Shoppen sind häufig mangelnde Transparenz und Informationen: Die Hälfte der Konsumenten in Deutschland gibt an, dass sie gar nicht einschätzen kann, ob ein Produkt umweltfreundlich ist. Abhilfe können hier beispielsweise Produktlabels schaffen. In einer aktuellen GfK-Studie wurde jetzt die Bekanntheit und Bedeutung verschiedener Labels in unterschiedlichen Produktkategorien ermittelt.

 

Im Bereich technische Konsumgüter ist das EU-Energieeffizienzlabel das bekannteste (99 Prozent) und für die Kaufentscheidung wichtigste (84 Prozent) Siegel gefolgt vom CE-Prüfzeichen (Bekanntheit 94 Prozent, Relevanz 77 Prozent).

 

Die größte Vielfalt an Produktsiegeln finden Konsumenten bei Lebensmitteln. In dieser Kategorie messen sie den Kennzeichnungen auch eine große Bedeutung bei. Von insgesamt 25 in der Studie abgefragten Labeln schneidet Ökotest mit einer Bekanntheit von 97 Prozent am besten ab und liegt auch beim Faktor Relevanz mit 71 Prozent vorn. Tierwohl-Siegel stehen bei den Konsumenten ebenfalls hoch im Kurs. Hier kann sich mit Haltungsform ein noch junges Siegel hervortun, das bereits 86 Prozent der Konsumenten in Deutschland kennen. Mit 97 Prozent ist Deutsches Bio-Siegel das bekannteste Bio-Siegel. Nachholbedarf haben Klimaneutral-Siegel: Sie landen bei beiden Dimensionen eher im hinteren Feld.

 

Fairtrade und der Blaue Engel sind bei Bekleidung die beiden Label, die für die Kaufentscheidung am wichtigsten (61 und 55 Prozent) und gleichzeitig bekanntesten (96 und 92 Prozent) sind. Generell kennen Konsumenten weniger Label im Bereich Fashion als beispielsweise bei Lebensmitteln. Damit sind Siegel für Bekleidung auch weniger relevant – eine Ausnahme bilden jüngere Shopper. Auch bei Produkten zur Körperpflege sowie Wasch- und Reinigungsmitteln spielen Siegel eine weniger wichtige Rolle als bei Lebensmitteln.

 

„Produktsiegel sind eine wichtige Orientierungshilfe, wenn es um die Auswirkungen der gekauften Produkte auf die Umwelt geht“, erklärt Petra Süptitz. „Für eine Vielzahl von Konsumenten sind sie auch relevanter für die Kaufentscheidung als Informationen auf Unternehmens-Websites, Werbung oder die Meinung von Familie, Freunden oder Bekannten. Gleichzeitig verlieren Shopper den Überblick, wenn eine Kategorie zu viele Siegel nutzt. Hersteller und Händler haben hier die Chance, mit einer offensiven und transparenten Kommunikation die Komplexität der bestehenden Siegel zu reduzieren und für Klarheit rund um nachhaltige Produkte zu sorgen.“ GfK


Die große Fußball-Party mit PLAYMOBIL, EDEKA, Marktkauf und Netto Marken Discount – Der sympathische VW-Bus der E-Xtra Klasse als Hauptgewinn!

| 15.05.2024 | Deutschland ist Gastgeber der Fußball Europameisterschaft 2024 und alle fiebern, jubeln und feiern mit! Spannung, Freude und Fußball – was gibt es Schöneres, als dies mit Freunden und Familie bei einer großen Fußball-Party zu erleben? Und dabei einen Volkswagen ID. Buzz im Wert von ca. 70.000 Euro zu gewinnen? PLAYMOBIL und der EDEKA-Verbund (EDEKA, Marktkauf, Netto Marken Discount) lassen diesen Traum wahr werden und verlosen einen Volkswagen ID. Buzz im Wert von ca. 70.000 Euro.

 

Der VW-Bus für das Elektro-Zeitalter - sein unvergleichlicher Charme sowie moderne intelligente Technologie machen den ID. Buzz zur Inspiration und zum sympathischen Begleiter für nahezu jedes Abenteuer. Der Volkswagen ID. Buzz vereint Nachhaltigkeit sowie gleichzeitig komfortables Reisen und bietet mit zwei Sitzreihen maximales Raumerlebnis und so genügend Platz für Familie und Freunde.

 

Gemeinsam mit dem EDEKA-Verbund (EDEKA, Marktkauf, Netto Marken Discount) bringt PLAYMOBIL zwei exklusive und limitierte Editionen eines VW Klassikers heraus: den Volkswagen T1 Camping Bus EDEKA Edition Fan Bus und den Volkswagen T1 Camping Bus NETTO Edition Fan Bus – beide Editionen jeweils mit Camperausstattung, Zubehör für den Fußballfernsehabend und Fan-Artikeln für die große Fußball-Party. Diese beiden Sondereditionen gibt es ausschließlich bei den teilnehmenden Märkten zu kaufen. Ganz nach dem Motto „Das wird Deine Fußball Europameisterschaft 2024! Partyzubehör einpacken, einladen und auf geht es zur großen Fußball-Party!“

 

Ab dem 13. Mai geht es los: Einfach am Gewinnspiel teilnehmen, Foto teilen und schon ist man im Lostopf für das Familien-Reisemobil der E-Xtra Klasse von VW – einen Volkswagen ID. Buzz im Wert von ca. 70.000 Euro. Playmobil


Illoyale Käufer:innen aktivieren: TV-, Radio- und Außenwerbung haben hohes Potenzial

| 15.05.2024 | Fünfte ChannelUP-Ausgabe von IFH MEDIA ANALYTICS und MEDIA Central zeigt: Gedruckte Prospekte bleiben meistgenutzter Kanal der Angebotskommunikation. Wechselkäufer:innen zeigen weniger Bereitschaft für Owned Media. Klassische Kanäle wie TV-, Radio- und Außenwerbung haben großes Potenzial. 

 

Die herausfordernden Zeiten für Handel und Konsument:innen durch Inflation und Wirtschaftskrise setzen sich auch im laufenden Jahr fort. Knapp neun von zehn Verbraucher:innen geben an, dass sie in diesem Jahr Angebote nutzen, um besser mit ihrem Geld auszukommen (89 %) und Haushaltsausgaben effizienter verwalten zu können (88 %). Um sich über Angebote zu informieren, werden weiterhin über alle betrachteten Handelsbranchen hinweg am häufigsten gedruckte Prospekte genutzt (Lebensmitteleinzelhandel: 66 % wöchentlich, Baumärkte: 62 %, Elektrofachmärkte: 59 %, Möbelhäuser: 63 %, Non-Food-Discounter: 55 %). Zu diesen Ergebnissen kommt die neue, halbjährlich erscheinende Studie „ChannelUP - Consumer Insights zur 360° - Angebotskommunikation“ von IFH MEDIA ANALYTICS in Zusammenarbeit mit MEDIA Central.

 

Wechselkäufer:innen dominieren Durables-Branchen

Um das passende Medium für die Angebotskommunikation zu nutzen, lohnt sich die Analyse von Stamm- und Wechselkäufer:innen, die im Fokus der aktuellen Erhebung steht. Vor allem die FMCG-Branchen Lebensmittel (63 %) und Drogerie (64 %) sind durch loyale Kundschaft geprägt, bei Getränkemärkten (62 %) und Non-Food-Discountern (74 %) dominieren hingegen Wechselkäufer:innen. Im Bereich der Durables-Branchen liegt der Anteil an Wechselkundschaft durchweg höher, besonders deutlich bei Möbel- und Einrichtungshäusern (77 %) sowie Sport, Fashion und Elektro (je 74 %).

 

Geringere Bereitschaft für Owned Media

Insgesamt nutzen Stammkäufer:innen häufiger Kanäle der Angebotskommunikation und sind dadurch leichter zu erreichen. Doch wie können Händler auch Wechselkäufer:innen, bei denen es deutlich weniger Kontaktpunkte gibt, erfolgreich aktivieren – vor allem, wenn der gedruckte Prospekt zunehmend wegfällt? Im Gegensatz zur Stammkundschaft haben diese weniger Bereitschaft, Händler-eigene Kanäle (Owned Media) wie Online-Auftritte oder WhatsApp zu nutzen, wie beispielhaft ein Blick auf die Baumarktbranche zeigt: Während 57 Prozent der Stammkäufer:innen Online-Auftritte von Baumärkten besuchen, sind es unter den Wechselkäufer:innen nur 40 Prozent. Bei der branchenübergreifenden Aktivierung von Käufer:innen über passiv wahrnehmbare Kanäle gibt es dabei große Unterschiede: Klassische Kanäle wie TV- (33 %), Radio- (30 %) oder Außenwerbung (38 %) schneiden in puncto Zugänglichkeit deutlich besser ab als die digitalen Kanäle wie zum Beispiel Videostreaming- (17 %) oder Podcast-Werbung (12 %).

 

„Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass rein digitale Kanäle nicht zwangsläufig die Alternative zum Printprospekt sind. Denn insbesondere Wechselkäufer:innen, bei denen die wenigen Kontaktpunkte sorgfältig ausgewählt werden sollten, sind weniger empfänglich für Owned Media und Co. Gelingt es Händlern hingegen, die genannten klassischen Kanäle auch kaufanregender zu gestalten, beispielsweise durch bessere Call-to-Actions, liegt hier ein großes Potenzial für die Angebotskommunikation,“ so Palle Presting, Teamleiter Marketing & Research bei MEDIA Central.

 

Gedruckter Prospekt bleibt ChannelUp-Index-Sieger im Lebensmitteleinzelhandel

Den größten positiven Einfluss auf Loyalität, Frequenz und Bongröße im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) hat analog zum Nutzungsverhalten der gedruckte Prospekt: Wie bereits 2023 behauptet sich dieser als Kanal mit dem höchsten ChannelUP-Index (38 %, Q4 2023: 36 %). Den zweiten Platz teilen sich mit jeweils 18 Prozent Wochenzeitungen/Anzeigenblätter/Tageszeitungen und Vor-Ort-Werbung (Q4 2023: 20 %) gefolgt von Printanzeigen mit minimalem Zugewinn gegenüber 2023 (17 %, Q4 2023: 16 %).

 

„Deutlich weniger Einfluss auf Kundenloyalität, Kauffrequenz und Warenkorbwert bei Lebensmittelhändlern hat digitale Werbung auf Videoplattformen und Streaming-Diensten, Bannerwerbung oder Audiowerbung. Das deckt sich auch mit der branchenübergreifenden Bewertung solcher passiv wahrzunehmender Digitalkanäle: Konsument:innen empfinden diese insgesamt als wenig zugänglich, glaubwürdig, informativ und kaufanregend“, ordnet Andreas Riekötter, Geschäftsführer IFH MEDIA ANALYTICS, die Ergebnisse ein. IFH KÖLN


Personalisierte Printwerbung: Digitale Unternehmen nutzen Direct Mail erfolgreicher

| 08.05.2024 | Neue Studie zur Relevanz und Potenzialen von Direct Mail für deutsche Unternehmen. Vier von zehn befragten Unternehmen nutzen Direct Mail bereits als Marketing- und Werbekanal. Hybrider Ansatz: Interne Verortung in CRM- und Onlinemarketing-Teams bei haptischer Rezeption. Hohe Implikation auf Kundenloyalität und Wiederkaufsrate. 

 

Prospekte, Flyer, Anzeigen: Die Wege von Marken und Botschaften in die Briefkästen potenzieller oder bestehender Kundinnen und Kunden sind vielfältig. Welche Relevanz haben aber Direct Mailings1? In der neuen Studie „Programmatic Print wirkt! Einsatz, Ausgestaltung und Individualisierung von Direct Mail“, die gestern im Rahmen der OMR exklusiv vorab präsentiert wurde, untersucht IFH MEDIA ANALYTICS in Zusammenarbeit mit eesii by Bertelsmann Marketing Services die Nutzung und Bewertung von Direct-Mail-Kampagnen in deutschen Unternehmen. Fazit: Die softwarebasierten, personalisierten und automatisiert postalisch versendeten Direct Mailings werden von 39 Prozent der befragten Unternehmen genutzt und ergänzen das Print-Werbespektrum um Prospekte, Anzeigen sowie Kundenmagazine und Kataloge. Dabei hat der Kanal Direct Mail einen signifikanten Anteil an den Werbekosten von durchschnittlich 17 Prozent. 

 

Vielseitiges Einsatzpotenzial  

Rund drei Viertel der befragten Unternehmen nutzen Direct Mail vor allem zur Bestandskundenbindung (72 %). Aber auch das Erreichen von Umsatzzielen und Produktpräsentationen (je 47 %) sowie die guten Individualisierungsmöglichkeiten werden als Gründe zur Direct-Mail-Nutzung genannt. Ebenso vielfältig sind die eingesetzten Kampagnen: Saisonale (63 %) oder aktionsgetriebene Kampagnen (59 %) sowie Trigger-basierte Kampagnen wie Reaktivierungs- (63 %), Geburtstags- (59 %), oder Willkommensmailings (50 %) können Anlass zum Versand sein. Dabei setzen die befragten Unternehmen nicht nur auf den klassischen Call-To-Action zum klassischen Produktkauf (69 %), sondern nutzen das personalisierte Mailing unter anderem auch um Daten zu sammeln (41 %) oder zur Weiterempfehlung (34 %). 

 

Performancegetrieben: Direct Mail als hybrides Erfolgsprodukt 

Die interne Organisation des analogen Endproduktes Direct Mail ist meist bei Digitalteams im CRM-Bereich oder im Bereich Onlinemarketing verortet – hier werden die Vorteile beider Welten, digitale Performance und analoge Haptik, kombiniert. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Einbindung von Direct Mail in Marketing Suiten: 78 Prozent der nutzenden Unternehmen geben an, dass Direct Mail durch die verbesserte Nutzbarkeit im Rahmen von Marketing Automation attraktiver geworden ist – sowohl in Bezug auf Ausspielung als auch auf die Auswertung. 

 

Zukunftspotenzial: Immer mehr Unternehmen wollen Direct Mail nutzen  

Die Weiterentwicklung von Direct Mail sieht vielversprechend aus. Jedes zweite Unternehmen, das Direct Mail bereits nutzt, möchte den Kanal zukünftig weiter ausbauen. Und auch jene Unternehmen, die Direct Mail bis dato noch nicht nutzen, zeigen sich interessiert: Zwei Drittel (64 %) möchten Direct Mail zukünftig implementieren.   

 

„Durch die Weiterentwicklung datengetriebener Marketingmaßnahmen wird auch Direct Mail für Unternehmen immer besser und gar unverzichtbar werden. So legt beispielsweise die zunehmende Nutzung von Händler-Apps einen wichtigen Grundstein für die Datengrundlage, um Konsumentinnen und Konsumenten eine passgenaue Direct-Mail-Kommunikation zukommen zu lassen – egal zu welchem Zweck. Diese passgenaue Aussteuerung wird sich durch neue KI-Tools in den kommenden Jahren rasend weiterentwickeln,“ prognostiziert Andreas Riekötter, Geschäftsführer IFH MEDIA ANALYTICS. IFH Media Analytics 


Spielwaren und mehr: ROFU eröffnet Filiale im Fenepark in Kempten

| 06.05.2024 | Familien, Kinder und “Kidults” können sich auf den 31. Mai 2024 freuen: Dann öffnet die ROFU Kinderland Filiale im Fenepark Kempten ihre Türen. 

 

ROFU Kinderland ist aus Kempten nicht mehr wegzudenken. Um das Shopping-Erlebnis für die Allgäuer zu optimieren, siedelt der Spielzeugexperte nun in den Fenepark um:  Auf über 800 Quadratmetern können Spielzeugbegeisterte, Familien und Kinder jeden Alters eine hervorragend sortierte Auswahl an Spielwaren, Deko sowie Baby- und Kleinkindartikel entdecken. „Kempten ist die Einkaufsstadt Nummer eins im Allgäu. Um unseren Kunden ein noch eindrucksvolleres Einkaufserlebnis zu bieten, erhöhen wir den Erlebnisfaktor und ziehen in den beliebten Fenepark um. Neben namhaften Shops gehört ROFU Kinderland zu den Publikumsmagneten im Einkaufszentrum. Wir freuen uns, alte und neue Kunden am 31.05. am neuen Standort begrüßen zu dürfen”, so Frank Schröder, Geschäftsführer Logistik und Vertrieb, ROFU Kinderland. Der alte Standort am Aybühlweg 45 ist noch bis zum 25.05. geöffnet.

 

Selbstverständlich bei der Eröffnungsfeier mit dabei: Rofulino, eine große Tombola und attraktive Eröffnungsrabatte!

Er darf bei keinem ROFU-Fest fehlen: Rofulino, das ROFU Kinderland Maskottchen. Der lustige Fuchs begrüßt kleine und große Besucher am Eröffnungstag in Kempten selbstverständlich persönlich und steht für Erinnerungsfotos bereit. Außerdem erhalten alle Kunden in der Eröffnungswoche bis einschließlich 01. Juni 2024 20 Prozent Rabatt auf einen Artikel ihrer Wahl und können zudem an der Tombola mit tollen Preisen teilnehmen.

 

Was darf für die sommerliche Garteneröffnung nicht fehlen? Entdecke das Outdoor-Sortiment bei ROFU!

Der Sommer steht vor der Tür und die Outdoorsaison ist eröffnet! Bei ROFU Kinderland können Kids alles für einen actiongeladenen Tag im Freien finden: für die Kleinsten stehen süße Sandspielsachen bereit, die Kiddies können Fahrräder und Scooter testen und für die ganze Familie gibt es Pools, Deko und Zubehör für den Garten, Sport-Spielzeug, Klettergerüste und vieles mehr zu entdecken.

 

Spielend leicht Punkte sammeln!

Als Partner von DeutschlandCard erhalten DeuschlandCard-User mit jedem Einkauf Punkte gutgeschrieben, die anschließend auch wieder in allen ROFU Kinderland Filialen eingelöst werden können. So macht Shoppen doppelt Spaß!

 

Tipps für Shopping-Fans

  • Click & Collect: Mit Click & Collect bietet ROFU Kinderland die Möglichkeit, Online-Bestellungen auf rofu.de versandkostenfrei in einer Wunschfiliale abzuholen. 
  • Attraktive Eigenmarken: Mit Besttoy, Mica, Mica College und Mica Festival wird hohe Qualität zu attraktiven Niedrigpreisen geboten und somit eine preiswerte Alternative zu Markenprodukten geschaffen.
  • Coole Collectibles für Kidults: Angesagte Sammelfiguren und Sammelkarten für junggebliebene Erwachsene, die sich ihre Leidenschaft für Spielzeug bewahrt haben.

ROFU Kinderland


Die PLAYMOBIL DFB-Stars zum Sammeln: Blue Ocean Entertainment konzipiert Kundenbindungsprogramm

(c) 2024 PLAYMOBIL/DFB/Blue Ocean
(c) 2024 PLAYMOBIL/DFB/Blue Ocean

| 06.05.2024 | Einmal Fußball-Bundestrainer sein - die große DFB-Sammelaktion von PLAYMOBIL und EDEKA macht es möglich! Dreier- oder Viererkette? Ein Stürmer plus Flügelzange oder Kopfballwunder und "falsche Neun"? Während der Europameisterschaft können alle Fans ihre persönliche Nationalmannschaft in ihrer bevorzugten taktischen Formation aufs Spielfeld führen. Ab dem 13. Mai sind 16 PLAYMOBIL DFB-Stars wie Florian Wirtz, Antonio Rüdiger, Niclas Füllkrug, Kai Havertz oder Ilkay Gündogan exklusiv bei EDEKA erhältlich. Möglich macht die Loyaltyaktion im EDEKA-Verbund rund um die 7,5 Zentimeter großen Kultfiguren Blue Ocean Entertainment, der Kundentreue- und Kindermedienspezialist der Burda-Gruppe und Lizenznehmer von DFB und PLAYMOBIL. Der Zirndorfer Spielwarenhersteller präsentiert damit zu seinem 50. Geburtstag seiner legendären Figuren das wahrscheinlich größte Aufgebot einer deutschen Fußballnationalmannschaft aller Zeiten.

 

Für je 5 Euro Einkaufswert erhalten Kunden während des Aktionszeitraums vom 13. Mai bis zum 22. Juni in den teilnehmenden Märkten des EDEKA-Verbunds einen Treuepunkt gratis - solange der Vorrat reicht. Diese werden auf Sammelkarten geklebt, die dort kostenlos ausliegen. Wer fünf Treuepunkte gesammelt hat, kann bei Abgabe der Sammelkarte in den teilnehmenden Märkten einen PLAYMOBIL DFB-Star aussuchen und erwerben. Wer einzelne Figuren ohne den Einsatz von Treuepunkten kaufen möchte, zahlt mehr.

 

Als PLAYMOBIL-Charakter erhältlich sind innerhalb der Aktion die Nationalspieler Marc-André ter Stegen, Antonio Rüdiger, Robin Gosens, Matthias Ginter, Mats Hummels, Niklas Süle, Ilkay Gündogan, Joshua Kimmich, Jonas Hofmann, Julian Brandt, Jamal Musiala, Florian Wirtz, Kai Havertz, Niclas Füllkrug, Leroy Sané und Thomas Müller.

 

Abgerundet wird die Kampagne durch zwei Zusatzprodukte: Es ist ein exklusiver schwarzer Sammelkoffer erhältlich, in dem bis zu 16 Figuren aufbewahrt werden können. Dem Koffer bei liegen ein Diorama, um die PLAYMOBIL DFB-Stars ansprechend zu präsentieren, und ein Brettspiel, mit dem die Figuren in spannenden Matches gegeneinander antreten können. Die Spielanleitung ist hier in zwei Versionen als Video abrufbar: die Grundregeln unter https://youtu.be/EWCmgrTlB08, die Profiregeln unter https://youtu.be/XHE3myuQWZ0.

 

Zudem wird die Kollektion der Einzelfiguren durch ein Torschuss-Set mit zwei weiteren DFB-Stars aus dem Hause PLAYMOBIL ergänzt: Mit Timo Werner kann hier jeder Fan versuchen, ein Tor gegen Manuel Neuer zu erzielen: Für spannende Duelle ist Werners rechtes Bein mit einer speziellen Ballschussmechanik ausgestattet.

 

Die PLAYMOBIL DFB-Stars sind exklusiv erhältlich bei den zum EDEKA-Verbund gehörenden Märkten von EDEKA, Marktkauf und budni. Alle Informationen zur Aktion gibt es im Internet unter der Adresse edeka.de/dfb-stars. Konzipiert und organisiert hat das Treueprogramm Blue Ocean Entertainment aus Stuttgart. Die Loyalty-Spezialisten des zur Burda-Gruppe gehörenden Verlags haben Treueaktionen für ein junges Publikum u.a. bereits für Sainsbury's, Carrefour, Coop, Auchan und Delhaize auf die Beine gestellt. Für die neue DFB-Aktion hat Blue Ocean Aktionsdisplays für die EDEKA-Märkte zur aufmerksamkeitsstarken Präsentation der PLAYMOBIL DFB-Stars produziert und alle In-Store-Werbemittel gestaltet. Blue Ocean


HDE-Online-Monitor 2024: Umsätze im Onlinehandel in Deutschland: Erstmals mehr als 50 Prozent über Marktplätze – Smartphones immer wichtiger

| 06.05.2024 | Online-Marktplätze werden im Onlinehandel immer bedeutender. Aktuelle Zahlen aus dem HDE-Online-Monitor zeigen, dass über diese Plattformen in 2023 erstmals mehr als die Hälfte der Online-Umsätze in Deutschland erwirtschaftet werden konnte. Gleichzeitig werden auch internationale Anbieter immer stärker. Der Handelsverband Deutschland (HDE) pocht dabei auf einen fairen Wettbewerb und die konsequente Durchsetzung von Recht und Gesetz. Beim Zugang zum Online-Shopping dominiert mittlerweile das Smartphone. 2023 wurde ein Rekordwert von 55 Prozent der Online-Umsätze über diese Geräte erzielt.

 

„Der Onlinehandel war viele Jahre der Umsatzturbo für den Einzelhandel in Deutschland. Die hohen Wachstumsraten während der Corona-Jahre aber machen es der Branche schwer, die Messlatte immer weiter nach oben zu legen. Wir erleben deshalb auch in diesem Jahr eine weitere Normalisierung bei den Online-Umsätzen“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Der HDE korrigiert seine Umsatzdaten für den Onlinehandel für 2023 und die Prognose für 2024 trotzdem leicht nach oben: Für 2023 geht man nun von 85 Milliarden Euro Umsatz aus, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um ein Prozent entspricht. Bisher ging man von einem Minus von 0,4 Prozent aus. Die Prognose für das laufende Jahr Prognose sagt nun ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 3,4 Prozent vorher. Zu Jahresbeginn lag die Prognose noch bei einem Plus von drei Prozent. Der Online-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz in Deutschland liegt 2024 somit voraussichtlich bei 13,1 Prozent.

 

Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Online-Marktplätzen deutlich. Das zeigt der HDE-Online-Monitor 2024: „Im letzten Jahr lagen die Umsätze über Online-Marktplätze bei mehr als der Hälfte der gesamten Online-Umsätze in Deutschland. Das ist neuer Rekord“, so Tromp weiter. Möglich machte das ein Umsatzplus von zehn Prozent in 2023 in diesem Bereich. Tromp warnt aber gleichzeitig vor internationalen Anbietern, die sich nicht an die Regeln halten: „Mit Blick auf Temu ist in aller Munde, dass ein bedeutender Anteil der dort bestellten Waren unsere in der EU gültigen Vorgaben für Preisangaben, Webseitengestaltung, Produktsicherheit, Umweltschutz oder Steuer- und Zollrecht nicht einhält. Das darf kein Dauerzustand sein. Wer hierzulande Waren anbietet, muss sich auch an alle Regeln halten. Das müssen die Behörden durchsetzen.“ Ansonsten seien sich korrekt verhaltende Handelsunternehmen innerhalb der EU im Nachteil. Der HDE sieht hier den fairen Wettbewerb in Gefahr.

 

Der HDE-Online-Monitor macht zudem die mittlerweile dominante Stellung der Smartphones für den Online-Einkauf deutlich. Die über Smartphones erzielten Umsätze lagen 2023 bei einem Rekordwert von 55 Prozent des Gesamtumsatzes im Onlinehandel in Deutschland. Das entspricht knapp 47 Milliarden Euro Umsatz. HDE


Spiel, Spaß und Sonderaktionen für die ganze Familie bei der Rofulino & Freunde Tour 2024

| 02.05.2024 | Am 25. Mai startet ROFU Kinderland die Familien-Eventserie „Rofulino & Freunde auf Tour“. Bis September 2024 wird es 16 Veranstaltungen in sechs Bundesländern geben. 

 

In den kommenden Monaten stehen bei ROFU Kinderland alle Zeichen auf Feiern: Am 25. Mai gibt der Spielwarenexperte den Auftakt zur Familien-Eventserie „Rofulino & Freunde auf Tour“ in der ROFU-Filiale in Kaiserslautern. Von dort tourt die Veranstaltung bis Ende September quer durch Deutschland und macht in insgesamt 16 Städten in sechs Bundesländern Station. Die Kunden dürfen sich am Aktionstag auf ein buntes Familienfest mit kleinen Geschenken, beliebten Walking Acts (wie z.B. Peppa Wutz, Paw Patrol, Bluey, Feuerwehrmann Sam, uvm.), 20 Prozent auf einen Artikel nach Wahl und natürlich viel Spiel, Spaß und Action freuen. Bei der großen Tombola warten tolle Preise auf die kleinen und großen Besucher, für süße Genüsse sorgt herrlich duftendes, frisches Popcorn. Selbstverständlich auf der Tour mit dabei: Rofulino, das offizielle Maskottchen von ROFU Kinderland. Der sympathische Fuchs begrüßt seine Fans und steht für Fotos und mehr zur Verfügung. Die Veranstaltungen finden jeweils samstags von 10 bis 18 Uhr statt und werden von Marken wie LEGO, Playmobil, Zapf, Mattel uvm. unterstützt.

 

„Für uns ist die Rofulino & Freunde Tour ein besonderes Highlight im Jahr“, sagt Michael Edl, Geschäftsführer von ROFU Kinderland. „Als Experte für Familienthemen ist uns der direkte Kontakt zu bzw. der Austausch mit unseren Kunden sehr wichtig. Im Rahmen der Tour haben wir die Möglichkeit, unsere Kunden überall in Deutschland zu treffen und mit ihnen und ihren Familien zusammen besondere Momente zu erleben und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.“ ROFU Kinderland


Konsumklima: Zwei-Jahres-Hoch auf niedrigem Niveau

| 25.04.2024 | Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im April dieses Jahres fort. Die Einkommenserwartung legt spürbar zu, die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung steigen moderat. Das Konsumklima verbessert sich damit zum dritten Mal in Folge. In der Prognose für Mai nimmt der Indikator im Vergleich zum Vormonat (revidiert -27,3 Punkte) um 3,1 Zähler auf -24,2 Punkte zu. Er erreicht damit ein Zwei-Jahres-Hoch, allerdings immer noch auf einem überaus niedrigen Niveau. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

 

Die Sparneigung verhindert in diesem Monat einen kräftigeren Anstieg des Konsumklimas, denn die Verbraucher tendieren im April wieder etwas mehr dazu, zu sparen – was sich in der leicht steigenden Sparneigung widerspiegelt: Diese gewinnt 2,5 Punkte hinzu und weist mit 14,9 Zählern weiter ein überaus hohes Niveau auf. Vor 12 Monaten lag der Sparindikator noch bei 1,8 Punkten. Dies ist ein Plus von mehr als 13 Punkten.

 

„Der im Vergleich zu den beiden Vormonaten stärkere Anstieg des Konsumklimas ist vor allem auf die spürbare Zunahme der Einkommenserwartungen zurückzuführen“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Aus unseren Analysen wissen wir, dass sich die Einkommenserwartungen vor allem an der realen Einkommensentwicklung orientieren. Und hier sind die Signale durchaus positiv. Lohn- und Gehaltszuwächse in Verbindung mit einer zuletzt rückläufigen Inflationsrate bilden die Basis für eine steigende Kaufkraft bei den privaten Haushalten.“

 

Nach wie vor herrscht unter den Konsumenten in Zeiten multipler Krisen und fehlender Zuversicht in die weitere wirtschaftliche Entwicklung eine starke Verunsicherung, auch weil eine klare und nachvollziehbare Perspektive zur weiteren Entwicklung des Landes in ihren Augen nicht erkennbar ist. Die derzeit schlechte Stimmung liegt wie ein Schleier über den Fakten. Folglich bleiben kräftige Impulse für die Binnennachfrage nach wie vor aus.

 

Einkommenserwartungen legen deutlich zu

Bereits zum dritten Mal in Folge legt die Einkommenserwartung der Verbraucher im April zu. Zudem fällt das Plus mit 12,2 Punkten kräftig aus. Der Indikator klettert auf 10,7 Punkte. Er lag zuletzt im Januar 2022 auf einem höheren Niveau. Damals wurden 16,9 Zähler gemessen.

 

Insgesamt hat sich der Einkommensindikator seit Anfang des Jahres bereits um mehr als 30 Punkte verbessert. Die privaten Haushalte verzeichnen derzeit deutliche reale Einkommenszuwächse, da zum einen sowohl die tariflichen Löhne und Gehälter wie auch die gesetzlichen Altersbezüge signifikant gestiegen sind und auch in den kommenden Monaten noch steigen werden. Zum anderen sinkt derzeit die Inflationsrate und hat im März einen Wert von 2,2 Prozent erreicht. Damit ist sie dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von etwa zwei Prozent erheblich nähergekommen. Dies stärkt die Kaufkraft der Haushalte.

 

Die Anschaffungsneigung verbessert sich moderat

In diesem Monat profitiert die Anschaffungsneigung – allerdings nur moderat – von den kräftig gestiegenen Einkommenserwartungen der Verbraucher. Nach einer stagnierenden Entwicklung im Vormonat gewinnt die Anschaffungsneigung im April 2,7 Zähler hinzu. Sie weist aktuell -12,6 Punkte auf. Allerdings bewegt sie sich damit nach wie vor auf einem überaus niedrigen Niveau. Sie liegt sogar deutlich unter den Werten, die in den beiden coronabedingten Lockdowns 2020 und 2021 gemessen wurden. Neben steigenden Preisen sorgt vor allem eine ausgeprägte Verunsicherung der Konsumenten dafür, dass die privaten Haushalte ihre finanziellen Mittel eher auf die Seite legen und weniger in den Konsum investieren.

 

Konjunkturaussichten etwas weniger pessimistisch

Auch die Konjunkturerwartungen legen im Zuge der generellen Stimmungsaufhellung zu: Der Indikator gewinnt 3,8 Punkte hinzu und steigt damit auf 0,7 Zähler. Dies ist seit Juli 2023 der beste Wert: damals wurden 3,7 Punkte gemessen. Allerdings steht im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres noch immer ein deutliches Minus von 13,6 Punkten zu Buche.

 

Trotz des dritten leichten Anstieges der Konjunkturerwartungen in Folge steht eine nachhaltige Erholung der Konjunktur aus Verbrauchersicht immer noch aus. So geht auch der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner kürzlich veröffentlichten Prognose davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr in Deutschland nur um magere 0,2 Prozent zulegen wird. Er schließt sich damit im Wesentlichen früheren Vorhersagen von Forschungsinstituten und Regierung an. Dabei soll die Konjunktur nach schwächeren ersten sechs Monaten in der zweiten Jahreshälfte 2024 wieder etwas anziehen. GfK


Mehr Handel unter Druck: Mit Kanalexzellenz und Services aus der Krise

| 24.04.2024 | Mit welchen Maßnahmen und Services können Händler neue Kaufanreize schaffen? Antworten liefert die neue ECC CLUB Studie, die die Branchen Fashion & Accessoires, Wohnen & Einrichten, Consumer Electronics sowie Heimwerken & Garten analysiert. Konsument:innen wünschen kanalunabhängig Erlebnis, Sparmöglichkeiten und weiterführende Services. Gamification birgt hohes Potenzial, insbesondere bei jüngeren Konsument:innen.

 

Auch 2024 sieht sich die Hälfte der Konsument:innen (51 %) durch branchenübergreifende Preissteigerungen finanziell unter Druck. Die Folge: Konsumausgaben werden verschoben, der Spaß am Einkauf geht verloren und Händler stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Insbesondere durch ein exzellentes Einkaufserlebnis gepaart mit einzigartigen Services über alle Kanäle hinweg können Händler jedoch punkten und Kaufhemmnisse abbauen. Das zeigen die Ergebnisse der neuen ECC CLUB Studie „It’s magic – mit Channel-Magie aus der Krise!“, für die mehr als 1.000 Konsument:innen befragt wurden, die in den letzten sechs Monaten Produkte aus den Bereichen Fashion & Accessoires, Wohnen & Einrichten, Consumer Electronics oder Heimwerken & Garten gekauft haben.

 

Erlebnisfaktor online und stationär noch ausbaufähig

Sowohl online als auch im Geschäft geht es längst um mehr als um den reinen Produktkauf: Konsument:innen erwarten besondere Erlebnisse und sehen dabei noch Luft nach oben. Das gilt vor allem für Onlinekäufe: So empfindet beispielsweise bei Fashion-Onlinekäufen ein Drittel der Befragten das Shoppen als Erlebnis; auf der Fläche sind es in selbiger Branche 41 Prozent. Gerade auf der Fläche gibt es für Händler eine Vielzahl an Möglichkeiten, einen einzigartigen Erlebnisfaktor zu bieten. Besonders beliebt sind aus Konsumentensicht Live-Produktvorführungen oder die Möglichkeit, Produkte live zu testen. Aber auch gastronomische Angebote sowie Workshops oder Events sind für Konsument:innen attraktive Besuchsanlässe für Geschäfte.

 

Zusätzliche Services sind Pflicht, dürfen aber auch kosten

Kund:innen haben unabhängig vom Kanal hohe Ansprüche und setzen viele Omnichannel-Services wie Online-Verfügbarkeitsanzeigen, Instore-Return oder Click & Collect bereits mehrheitlich voraus. Wer als Händler darüber hinaus punkten möchte, muss weiterführende Angebote, eine exzellente Kanalverknüpfung und finanzielle Vorteile anbieten. Unabhängig von Branche und Warenkorbgröße bewerten 72 Prozent der Befragten das Angebot einer Geld-Zurück-Garantie als relevant für ihre Kaufentscheidung. Aber auch Coupons oder Rabattcodes sowie Bonusprogramme können die Kaufbereitschaft steigern. Doch bei Services geht es nicht nur um Sparmöglichkeiten: Kund:innen sind auch bereit, für bestimmte Services einen Aufpreis zu zahlen. So gibt beim stationären Möbelkauf fast jede:r Zweite (47 %) an, für eine gute Beratung fünf Prozent mehr zahlen zu würden. Online fällt die Preisbereitschaft insgesamt etwas geringer aus. Zu einer Zuzahlung von fünf Prozent für die Unterstützung bei der Produktsuche wären im Möbelbereich 40 Prozent der Befragten bereit.

 

„Neben der Monetarisierung von Services bieten auch KI-basierte Angebote wie ein intelligenter Spiegel mit weiterführenden Informationen oder das Einscannen des Einkaufszettels per App großes Potenzial für mehr Erlebnis und Service am Point of Sale. Vor allem die Gen Z und damit die Kundschaft von morgen zeigt großes Interesse an KI-basierten Services und virtuellen Welten“, ordnet Julia Frings, Projektmanagerin am ECC KÖLN, die Studienergebnisse ein.

 

Games und Metaverse als neue Vertriebskanäle mit Potenzial

Mehr als die Hälfte der befragten Konsument:innen (54 %) hat in den letzten zwölf Monaten ein Computer-/Video- oder Onlinespiel gespielt und 63 Prozent der Gamer:innen haben für ihre Spiele sowie für damit verbundene Produkte und Services auch Geld ausgegeben. Als entscheidenden Vorteil von Gaming-Angeboten sehen die Befragten die Möglichkeit, ein Produkt vor dem Kauf mit einem digitalen Avatar zu testen (40 %). Ein Aspekt, der neue Vertriebspotenziale für Händler birgt. Vor allem das Metaverse gilt durch Aktivitäten wie virtuelle Produktpräsentationen sowie das Aus- und Anprobieren von Artikeln als produktgetrieben und damit als besonders relevant für den Handel. EEC KÖLN


Online-Shopping: Jeder zehnte Kauf geht zurück

| 18.04.2024 | Die Jeans zu klein, die Vase zu groß, die Gardinen zu lang - wer online einkauft, behält nicht immer, was geliefert wurde. Im Schnitt schicken die deutschen Online-Shopper 11 Prozent ihrer Online-Käufe zurück. Nur ein Viertel (24 Prozent) retourniert online gekaufte Waren nie. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 1.050 Online-Shoppern in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

 

Männer retournieren dabei im Schnitt einen deutlichen kleineren Anteil (9 Prozent) als Frauen (14 Prozent). Auch sind Retouren unter den Jüngeren verbreiteter als unter den Älteren: Personen zwischen 16 und 29 Jahren retournieren im Schnitt 15 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 13 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 10 Prozent und nur 7 Prozent in der Altersgruppe ab 65 Jahren. „Jedes Hin- und Herschicken von Waren verbraucht Ressourcen - im Sinne der Nachhaltigkeit muss Ziel sein, Retouren auf ein Minimum zu reduzieren. Das ist letztlich auch im Sinne der Händler, die Kosten und Aufwand in der Logistik sparen – und das kommt durch insgesamt günstigere Preise wiederum den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer.

 

Passt nicht, gefällt nicht oder hält nicht, was es verspricht - Kundinnen und Kunden, die online bestellte Waren zurückschicken, tun dies aus unterschiedlichsten Gründen. Am häufigsten werden Online-Käufe demnach retourniert, da die Größe des Produkts, also zum Beispiel bei Kleidung oder Möbeln nicht gepasst hat: Zwei Drittel (67 Prozent) geben dies als Grund für Retouren an. Bei 56 Prozent war ein Produkt fehlerhaft oder beschädigt, und 50 Prozent hat das Produkt schlichtweg nicht gefallen. Bei 41 Prozent entsprach das Produkt nicht dem Bild oder der Beschreibung im Netz und bei 37 Prozent wirkte es schlecht verarbeitet.

 

3 von 10 (29 Prozent) haben schon einmal eine Retoure veranlasst, da ein falscher Artikel geliefert wurde. Genauso viele planten eine Rücksendung von Anfang an mit ein: 29 Prozent haben schon einmal absichtlich mehr bestellt als sie eigentlich benötigen, zum Beispiel Kleidung in verschiedenen Größen. Rohleder: „Digitale Tools wie KI-basierte Shoppingassistenten, datenbasierte Größenberatung und virtuelle Anproben können helfen, beim Einkauf im Netz auf Anhieb das passende Produkt zu finden und damit gleichzeitig die Rücksendequote zu verringern. Online-Händler haben das erkannt und bauen solche Anwendungen zunehmend in Webshops ein.“

 

14 Prozent haben schon Produkte retourniert, die sie sie versehentlich falsch bestellt haben, bei 13 Prozent wurde das Produkt später als benötigt geliefert. Jeweils 9 Prozent haben das Produkt doch nicht gebraucht oder ein besseres Angebot entdeckt, und deshalb im Internet bestellte Ware zurückgesendet. 3 Prozent haben Artikel retourniert, die sie lediglich zur Ansicht bestellt hatten. bitkom


Paypal weiterhin beliebteste Zahlungsart

| 18.04.2024 | Beim Online-Shopping zahlt die deutsche Kundschaft nach wie vor am liebsten mit Paypal. Trotz rückläufiger Anteile am E-Commerce-Umsatz führt der Online-Bezahldienst auch im Jahr 2023 die Rangliste der beliebtesten Zahlungsarten an, nachdem er bereits im Vorjahr den Rechnungskauf von der Spitze verdrängt hatte. Der Kauf auf Rechnung bleibt auf Platz zwei.

 

„Die schnelle Abwicklung und der Komfort von Paypal gehören nach wie vor zu den Erfolgsfaktoren dieses Bezahlverfahrens“, erläutert Studienautor Radoslav Raychev die Ergebnisse der EHI-Studie „Online-Payment 2024“, die heute auf dem EHI Payment Kongress mit rund 600 Teilnehmenden in Bonn vorgestellt werden. Insgesamt wird der E-Commerce-Nettoumsatz im Jahr 2023 auf 81 Mrd. Euro geschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr (85 Mrd. Euro) ist der Umsatz damit zum zweiten Mal in Folge rückläufig, was unter anderem auf die angespannte Wirtschaftslage und die gedämpfte Konsumstimmung zurückzuführen ist.

 

Paypal verliert, Rechnungskauf gewinnt

27,7 Prozent der Online-Einkäufe wurden 2023 mit Paypal bezahlt (2022: 29,6 Prozent). Grund für den leichten Rückgang sind Sondereffekte wie temporäre Unterbrechungen bei der Akzeptanz mancher Zahlungsarten. An zweiter Stelle folgt wie im Vorjahr der Rechnungskauf, der seinen Umsatzanteil jedoch von 23,8 Prozent auf 26,7 Prozent steigern konnte. An dritter Stelle der umsatzstärksten Zahlungsarten im E-Commerce steht das Lastschriftverfahren/Bankeinzug mit 16,7 Prozent (Vorjahr: 20,9 Prozent) und an vierter Stelle die Kredit- bzw. internationale Debitkarte mit 11,4 Prozent (Vorjahr: 12,1 Prozent). Zu den Aufsteigern des vergangenen Jahres zählt der Ratenkauf, der seinen Umsatzanteil im Vergleich zum Vorjahr auf 3,9 Prozent fast verdoppeln konnte.

 

Die wichtigsten Marktakteure der Zukunft

Im Rahmen der Studie wurden die Payment-Verantwortlichen des Handels auch danach gefragt, welche Marktakteure sie für die Weiterentwicklung des Online-Payments als wichtig erachten. Wenig überraschend belegen Paypal und Apple aus Sicht des Handels die ersten Plätze im Ranking. Erstmals enthält die Studie auch Zahlen zur Bedeutung des Bezahldienstes Klarna, der ebenfalls vorne mit dabei ist und auf Rang drei vor Google liegt. Unter den bereits etablierten Bezahldiensten sehen die Befragten auch für die KI-Anwendungen von OpenAI (Platz zehn) ein Zukunftspotenzial im Bereich Payment. EHI


Prospektwerbung der Zukunft ist hybrid

| 16.04.2024 | Prospektmonitor von IFH MEDIA ANALYTICS analysiert erneut Rezeptionsweisen von Prospekten. Preiskommunikation steht noch immer im Mittelpunkt – Konsument:innen nutzen Prospekte als Werkzeug zum Sparen bei sinkender Kaufkraft. Gedruckte Formate nach wie vor führend. Interesse an digitalen Formaten steigt weiter an: Print und Online werden ergänzend und symbiotisch eingesetzt. 

 

Die Konsumlaune in Deutschland bleibt trotz rückläufiger Inflationsrate auch im Frühjahr 2024 gedämmt. Konsument:innen kaufen mit einem sensiblen Preisbewusstsein ein. Dafür wird vermehrt auf Prospekte – sowohl im Print- als auch im digitalen Format – zurückgegriffen. Und obwohl sich im vergangenen Jahr 2023 einige Händler vom klassischen Print-Prospekt abgewendet haben, bleibt es nach wie vor das beliebteste Medium der Angebotskommunikation (79 % wöchentliche Nutzung). Aber auch Online-Prospekte werden mehr konsultiert (62 % wöchentliche Nutzung) – meist zusätzlich zu gedruckten Prospekten. Zu diesen und weiteren Erkenntnissen rund um Nutzungsweisen und -motive von Angebotskommunikation kommt der neue Prospektmonitor von IFH MEDIA ANALYTICS.

 

LEH und Drogerie beliebteste Prospekt-Kategorien

Bei den beliebtesten Handelsbranchen gibt es Print und Online kaum Unterschiede: FMCG-Anbieter dominieren. So sind die wichtigsten drei Branchen bei Print-Prospekten Lebensmitteleinzelhandel (LEH) (72 %), Drogeriemärkte (53 %) und Baumärkte (36 %). Bei den Online-Prospekten belegen die ersten beiden Plätze ebenfalls LEH (51 %) und Drogeriemärkte (39 %), Platz drei belegen Non-Food-Discounter (20 %). Auch der Blick auf die Nutzungsmotive von Print- und Online-Angebotskommunikation weist kaum Differenzen auf und ist stark an die Wirtschaftskrise und das Sparverhalten gebunden. Der Hauptgrund für die Prospektlektüre liegt demnach in der Schnäppchensuche (Print 68 %, Online 57 %) und im Geld sparen (Print 64 %, Online 59 %).

 

Trendkanal Anbieter-Apps

Print-Formate liegen in der wöchentlichen Nutzungsfrequenz (noch) vor Online-Medien: 79 Prozent der Konsument:innen nutzen wöchentlich gedruckte Prospekte, 61 Prozent lesen kostenlose Wochenzeitungen mit entsprechenden Angeboten. Auf einen ähnlichen wöchentlichen Nutzungswert kommen Online-Prospekte mit 62 Prozent. Klarer Online-Trendkanal sind Anbieter-Apps, die Anfang 2024 bei einer wöchentlichen Nutzungsfrequenz von 35 Prozent liegen – davon sagen 20 Prozent der Nutzenden, Anbieter-Apps häufiger als früher zu nutzen.

 

Hybridnutzung vor allem bei Jüngeren

85 Prozent der befragten Prospektlesenden greifen sowohl zu Print- als auch zu Online-Prospekten. Damit verzeichnet der Anteil der Hybridnutzenden im Vergleich zum vergangenen Jahr einen historischen Anstieg von plus sieben Prozentpunkten (2023: 78 %). Besonders hoch ist die hybride Nutzung von beiden Formaten bei der jungen Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen. Hier geben 90 Prozent der Prospektlesenden an, sowohl digitale als auch gedruckte Formate zu nutzen.  

 

„Für die meisten Konsumentinnen und Konsumenten stellt sich nicht die Frage, ob Print- oder Onlineprospekt – sie nutzen beides! Und zwar auch vom gleichen Händler bzw. Anbieter. Vor allem die Gruppe der jungen Konsument:innen weist hier Zukunftstrends auf: Das Zusammenspiel von analoger Angebotskommunikation und digitaler muss perfektioniert werden. Das kann ein QR-Code im Prospekt oder ein Call-to-Action zum Download einer App im Geschäft sein. Die Möglichkeiten, die uns eine Omnichannel-Angebotskommunikation bietet, fängt gerade erst an“, empfiehlt Andreas Riekötter, Geschäftsführer IFH MEDIA ANALYTICS. IFH KÖLN


Über 60.000,00 Euro für traumatisierte Kinder und Jugendliche

| 10.04.2024 | ROFU Kinderland spendet einen Teilerlös aus dem Verkauf von Tabaluga Produkten an die Peter Maffay Stiftung. Kindern und Jugendlichen helfen, die unverschuldet in Not geraten sind: Das ist das Anliegen der Peter Maffay Stiftung. Im Jahr 2000 rief Rockmusiker Peter Maffay die gleichnamige Stiftung ins Leben, die sich in Deutschland, Rumänien und Spanien für traumatisierte Kinder und ihre Familien engagiert. Spielwarenexperte ROFU Kinderland unterstützt die Stiftung und überreichte Peter Maffay einen Spendenscheck über 61.490,00 Euro, erzielt aus einem Teilerlös des Verkaufs von Tabaluga Produkten bei ROFU Kinderland seit Januar 2023.

 

„Kinder haben es nicht in der Hand, in welche Lebensumstände sie hineingeboren werden“, begründet Peter Maffay das Engagement seiner Stiftung. „Wir helfen Kindern, die in Not geraten sind.“

 

Auch Michael Edl, Geschäftsführer von ROFU Kinderland, bekräftigt: „Kinder sind oft Opfer ihres eigenen Schicksals, das sie nicht beeinflussen können. Sie können unverschuldet in Not geraten, sei es durch familiäre Umstände, sozioökonomische Probleme oder Naturkatastrophen.“ Zur Spendenaktion sagt Michael Edl: „Wir müssen helfen und Unterstützung bieten! Als Gesellschaft tragen wir die Verantwortung, für das Wohlergehen unserer Kinder zu sorgen und sicherzustellen, dass sie die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ein sicheres und erfülltes Leben zu führen.“

 

Der Spendenscheck mit der beachtlichen Summe von 61.490,00 Euro wurde am 4. März in Tutzing an Peter Maffay persönlich übergeben. Das Geld ist für Gruppenaufenthalte in den Stiftungseinrichtungen gedacht.  ROFU Kinderland hat zudem angekündigt, die Spendenaktion aus dem Verkauf der Tabaluga-Artikel auch 2024 fortzuführen. ROFU Kinderland


Österreich ist größter Gewinner: Kaufkraft 2024 im deutschsprachigen Raum

| 10.04.2024 | Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 52.566 Euro steht den Schweizern 2024 wieder deutlich mehr Geld für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung als den Einwohnern der benachbarten Länder Österreich und Deutschland. Die Österreicher weisen eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 29.266 Euro auf, während die Deutschen in diesem Jahr im Schnitt 27.848 Euro ausgeben können. Die neuen Kaufkraftstudien 2024 von GfK zeigen, dass es jedoch nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch innerhalb der jeweiligen Länder deutliche regionale Unterschiede in Bezug auf das verfügbare Nettoeinkommen gibt.

 

Laut Prognose von GfK beläuft sich die Kaufkraftsumme in der Schweiz bei mehr als 8,8 Millionen Einwohnern im Jahr 2024 auf insgesamt 463,4 Milliarden Euro (ohne Liechtenstein). In Österreich kommen mehr als 9,1 Millionen Einwohner auf eine Gesamtsumme von rund 266,5 Milliarden Euro, während die Gesamtkaufkraft der in etwa 84,4 Millionen Deutschen 2.349,2 Milliarden Euro beträgt.

 

Markus Frank, GfK-Experte und Commercial Director im Bereich Geomarketing, kommentiert: „Während die Schweiz und Deutschland dieses Jahr mit 3,2 und 2,8 Prozent moderate Kaufkraftzugewinne im Vergleich zu den revidierten Vorjahreswerten verzeichnen, fällt die Steigerung in Österreich mit 6,7 Prozent mehr als doppelt so hoch aus. Damit bauen die Österreicher ihren Kaufkraftvorsprung gegenüber Deutschland weiter aus und dürften nach aktuellem Stand auch trotz Inflation mehr Geld als im Vorjahr für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung haben.“

 

Die Kaufkraft misst das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten und steht für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung. Ob mit dem nominalen Kaufkraftzuwachs tatsächlich ein höheres frei verfügbares Einkommen einhergeht, hängt allerdings davon ab, wie sich 2024 die Verbraucherpreise entwickeln werden. Durch den Fokus der Studie auf die Herausarbeitung der regionalen Unterschiede wird aufgezeigt, wie verschieden die regionale Kaufkraft sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder ist.

 

Schweiz

Ein Blick auf die regionale Verteilung der Kaufkraft in der Schweiz bietet spannende Einblicke, wo Menschen mit besonders hohem Ausgabepotenzial leben. Bei den Schweizer Kantonen führen wie in den Vorjahren Zug, Schwyz und Nidwalden das Ranking an. Mit 86.431 Euro pro Kopf liegt der Kanton Zug dabei deutlich auf dem ersten Platz. Damit stehen den Menschen dort über 64 Prozent mehr als dem durchschnittlichen Schweizer für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. 

 

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 2024 eine Änderung im Ranking der Top 10 Kantone: So schiebt sich Luzern dieses Jahr an Basel-Stadt vorbei und belegt mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 51.959 Euro nun den neunten Platz. Insgesamt weisen acht der 26 Schweizer Kantone eine überdurchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf, während in mehr als zwei Dritteln das Ausgabepotenzial unterdurchschnittlich ist. Im letztplatzierten Kanton Jura haben die Menschen eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 44.034 Euro, womit sie mehr als 16 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegen.

 

Bezirke: Auf der feinräumigeren Bezirksebene werden die großen regionalen Kaufkraftunterschiede noch deutlicher. Spitzenreiter bei den Schweizer Bezirken ist wie auch in den Jahren zuvor Höfe, wo den Einwohnern 131.932 Euro pro Kopf und damit knapp 151 Prozent mehr als dem Landesdurchschnitt zur Verfügung stehen. Auf den Rängen zwei und drei folgen der Bezirk Meilen und der Kanton Zug, deren Pro-Kopf-Kaufkraft 65 Prozent bzw. 64 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt liegen.

 

Am anderen Ende des Rankings befindet sich wie in den Vorjahren die Region Bernina: Hier haben die Einwohner ein Ausgabepotenzial von 38.590 Euro pro Kopf, womit sie fast 27 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegen. Damit ist die Pro-Kopf-Kaufkraft im Bezirk Höfe mehr als 3,4-mal so hoch wie in der Region Bernina.

 

Fast alle Bezirke in den Top 10 befinden sich geografisch in den vier kaufkraftstärksten Kantonen. Im Ranking der Top 10 Bezirke gibt es im Vergleich zum Vorjahr zwei Veränderungen. Einziger Neueinsteiger ist in diesem Jahr der Bezirk Einsiedeln: Mit 61.223 Euro pro Kopf belegt Einsiedeln den zehnten Platz und verdrängt den District de Nyon aus den Top 10. Außerdem tauschen 2024 der Kanton Nidwalden und der District de Lavaux-Oron die Ränge sieben und acht. Am nächsten am Landesdurchschnitt ist die Kaufkraft im Bezirk Brig, wo den Menschen im Schnitt 52.632 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung stehen.

 

Österreich

Ein Blick auf die österreichischen Bundesländer zeigt, dass die Pro-Kopf-Kaufkraft im Land recht homogen verteilt ist. Wie in den Jahren zuvor belegt Niederösterreich mit 30.707 Euro pro Kopf den ersten Platz und liegt somit knapp fünf Prozent über dem österreichischen Landesdurchschnitt, dicht gefolgt von Vorarlberg mit einem Ausgabepotenzial von 30.544 Euro. Schlusslicht des Bundeslandrankings ist ebenfalls wie 2023 die Hauptstadt Wien, die mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.328 Euro knapp 7 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegt. 

 

Insgesamt weisen fünf der neun Bundesländer eine leicht überdurchschnittliche Kaufkraft auf, während vier Bundesländer etwas unterdurchschnittlich abschneiden. Mit einem verfügbaren Nettoeinkommen von 29.240 Euro liegt die Steiermark am nächsten am österreichischen Durchschnitt.

 

Bezirke: Während die Kaufkraftverteilung auf Ebene der Bundesländer recht homogen ist, ergibt ein Blick auf die österreichischen Bezirke ein etwas anderes Bild. Dies lässt sich am Beispiel der Hauptstadt gut erkennen: So befinden sich zwar vier Hauptstadtbezirke in den Top 10 des Bezirksrankings, gleichzeitig sind aber auch die neun kaufkraftschwächsten Bezirke in Wien zu finden. Dies zeigt, wie heterogen die Kaufkraft über die verschiedenen Stadtbezirke verteilt ist.

 

Wiens 1. Bezirk (Innere Stadt) führt das Ranking mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 42.495 Euro an und liegt somit mehr als 45 Prozent über dem österreichischen Durchschnitt. Schlusslicht ist Wiens 20. Bezirk (Brigittenau), wo den Menschen mit 23.371 Euro pro Person rund 20 Prozent weniger als dem durchschnittlichen Österreicher zur Verfügung steht. 

 

Neu in den Top 10 ist dieses Jahr der Bezirk Eisenstadt-Umgebung, der mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 31.777 Euro den zehnten Rang belegt und den 18. Wiener Bezirk (Währing) aus den Top 10 verdrängt. Außerdem verbessert sich Urfahr-Umgebung um zwei Plätze und liegt dieses Jahr mit einem Ausgabepotenzial von 32.418 Euro auf dem achten Rang. Die durchschnittlichste Pro-Kopf-Kaufkraft ist im 14. Wiener Bezirk (Penzing) zu finden: Dort haben die Einwohner ein verfügbares Nettoeinkommen von 29.296 Euro. GfK


Polizeiliche Kriminalstatistik für 2023 veröffentlicht

Zahl der Ladendiebstähle steigt deutlich - Handelsverband fordert konsequentere Bestrafung

| 10.04.2024 | Die Zahl der Ladendiebstähle in Deutschland ist im Vorjahresvergleich 2023 um mehr als 23 Prozent auf über 426.000 Fälle gestiegen. Das zeigt die veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert angesichts dieser deutlich steigenden Zahlen dringend die konsequentere strafrechtliche Verfolgung von Ladendiebstählen und verweist auf eine hohe Dunkelziffer.

 

„Das sind unhaltbare Zustände, Ladendiebstahl ist keine Bagatelle. Ein funktionierender Rechtsstaat darf die Augen vor der aktuellen Entwicklung nicht verschließen, sondern muss auch zur Abschreckung entschieden reagieren. Die Verluste für die Handelsunternehmen summieren sich auf mehrere Milliarden Euro im Jahr. Der Rechtsstaat muss den Schutz des Eigentums endlich wirkungsvoll und dauerhaft durchsetzen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

 

In älteren Polizeilichen Kriminalstatistiken wurde regelmäßig auf das sehr große Dunkelfeld verwiesen. Der HDE geht weiterhin davon aus, dass die Dunkelziffer beim Ladendiebstahl bei mehr als 90 Prozent liegt. Denn bei einer Vielzahl der Fälle wird die Polizei gar nicht informiert, es wird keine Anzeige erstattet. „Viele Handelsunternehmen berichten, dass die angezeigten Ladendiebe meist ohne größere Konsequenzen davonkommen. In der Folge wächst der Frust, oft erspart man sich dann den Aufwand einer viel zu häufig vergeblichen Anzeige. Deshalb muss klar sein: Wer im Einzelhandel klaut, muss auch spürbar bestraft werden.“ Alles andere bringe die Akzeptanz und den Respekt vor dem Rechtsstaat in Gefahr.

 

Insbesondere der schwere, beispielsweise bandenmäßig organisierte Ladendiebstahl ist für den Einzelhandel ein großes Problem. Hier wuchs die Zahl der Delikte im Vorjahresvergleich um rund 26 Prozent. „Es geht hier um sehr professionell organisierte Banden, die mit großer Gewaltbereitschaft massenhaft Ladendiebstähle begehen. Justiz und Polizei müssen diesen Banden ihre Grenzen aufzeigen, die Einstellungen von Strafverfahren darf bei gewerbsmäßigen oder bandenmäßig organisierten Begehungsformen von vornherein nicht in Betracht kommen“, so Genth weiter. Dabei gehe es auch um eine bessere Zusammenarbeit der Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften in den einzelnen Bundesländern. Die Kriminellen hielten sich nicht an Ländergrenzen, deshalb müsse auch der Austausch unter den Strafverfolgungsbehörden noch intensiver werden. HDE


Teddy Toys Kinderwelt in Bielefeld wird EK Konzeptpartner Nr. 55

| 10.04.2024 | Mit der Teddy Toys Kinderwelt GmbH hat sich jetzt einer der großen unabhängigen Baby- und Spielwarenfachhändler in Deutschland für das HappyBaby-Konzept von EK Retail entschieden. Das 55ste „Familienmitglied“ schließt damit gleichzeitig auch eine Vakanz am EK Stammsitz in Bielefeld.

 

Die Verantwortlichen bei der feierlichen Eröffnung (v.l.n.r.): Torsten Mester (Geschäftsführer, Teddy Toys), Gabi Opdenhoff (Einkauf Baby, Teddy Toys), Michelle Gehlen (Junior Concept Coordinator, EK Retail), André Babenhauserheide (Head of Sales & Concept Management Family, EK Retail), Karoline Gumpert (Shop and Assortment Consultant Family, EK Retail) und Lina Meier (Concept Manager HappyBaby, EK Retail).

 

Am 20. März 2024 nahm Teddy Toys-Geschäftsführer Torsten Mester in seinem XL-Megastore die obligatorische Begrüßungstorte für neue HappyBaby-Partner aus den Händen von André Babenhauserheide, Leiter Vertrieb, Digital und Marketing im EK Spielwaren- und Babybereich, entgegen. Mesters launiger Kommentar: „Das hat sich ja jetzt schon gelohnt.“

 

Die wahren Gründe für die Entscheidung liegen dann allerdings doch deutlich tiefer: „EK ist eine starke Verbundgruppe und HappyBaby ein tolles Konzept. Das professionelle Marketing und besonders das Social-Media-Konzept haben uns überzeugt – dafür fehlt im Alltagsgeschäft einfach die Zeit und auch das Know-how“, bringt der engagierte Händler seine Motivation auf den Punkt. Über Bielefeld hinaus ist das 1994 in Bad Salzuflen gegründete Unternehmen sowohl dort als auch in Bad Oeynhausen und Hameln in Sachen Baby stark aufgestellt. Einzig der Standort in Herford verfügt aktuell noch über keine Babyfläche.

 

Feel the benefits – eine Fachabteilung der Superlative

Fehlendes Fachwissen ist ansonsten das letzte, was man Mester und seinem 100 Köpfe starken Team zuschreiben würde. In Bielefeld, dem Flagschiff der insgesamt fünf Teddy Toys-Standorte in Ostwestfalen, befindet sich u. a. eine Babyfachabteilung, die mit 2.000 qm zu den größten in Europa zählt und mit einem Vollsortiment zur Babyausstattung auch besondere Wünsche werdender Eltern und junger Familien erfüllt. Zu den vertretenen Marken zählen führende Hersteller wie ABC Design, Alvi, Bugaboo, Cybex, Hartan, Joie, Joolz, Lässig, Maxi-Cosi, tfk und viele andere mehr.

 

Und es gibt noch weit mehr in der Teddy Toys-Kinderwelt: Wer die Fahreigenschaften von Kinderwagen oder Buggys realitätsnah ausprobieren möchte, geht auf die hauseigene Teststrecke. Außerdem kann der Einbau und das Handling der verschiedensten Autositzmodelle direkt im eigens angeschafften Teddy Toys-Smart geübt werden. Hier kommt direkt eine neue Service-Option aus dem HappyBaby-Konzept ins Spiel: Im Rahmen der Autositz-Sicherheitsgarantie werden auch bei einem selbstverschuldeten Unfall betroffene Sitze gegen das gleiche Modell getauscht. Wer Inspiration zur Einrichtung sucht, wird in der großen Kinderzimmerausstellung garantiert fündig! Darüber hinaus steht eine große Auswahl von Geschenkartikeln zur Verfügung: Hier gibt es garantiert das Passende, um den Jüngsten und ihren Eltern eine Freude zu machen.

 

Ein Konzept für alle Kanäle

Dem hohen Beratungs- und Servicebedarf gerade junger Familien trägt Torsten Mester mit seinem fachlich versierten Team Rechnung, das er auf absolute Kun-denorientierung eingeschworen hat. Die eigene Teddy Toys-App kommt dabei genauso gut an wie der strukturierte Online-Shop.

 

Die neue Verbindung zur EK bereichert das Leistungsportfolio zusätzlich um die mögliche Mitgliedschaft im HappyBaby familyCLUB. Dort warten exklusive Einladungen zu Events, Rabatt- oder Foto-Aktionen, Detail-Infos zu neuen Sortimenten, Specials und vieles mehr. Mit der Teilnahme am HappyBaby Social-Media-Konzept bespielt das Mester-Team außerdem alle wichtigen Online-Kanäle zeitgemäß, individuell und hochprofessionell. Die entsprechenden Inhalte für Facebook, Instagram & Co. kommen von der EK.

 

Über die Umsetzung weiterer Leistungskomponenten aus dem Konzeptportfolio wollen beide Seiten in Zukunft noch sprechen. „Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Teddy Toys und natürlich auch darüber, dass wir zu den kommenden Treffen fast zu Fuß gehen können“, zeigt sich André Babenhauserheide über den ersten HappyBaby-Partner in Bielefeld gleich doppelt begeistert. Die ein-gangs erwähnte Torte wurde allerdings noch mit dem Auto transportiert! EK Retail


Konsumklima: Erholung kommt nur mühsam voran

| 04.04.2024 | Die Aufhellung der Verbraucherstimmung in Deutschland schreitet auch im März nur langsam voran. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legen zwar leicht zu, aber die Anschaffungsneigung bleibt nahezu unverändert niedrig. Günstig für den Konsumklima-Indikator wirkt sich die sinkende Sparneigung aus. Das Konsumklima verbessert sich damit zum zweiten Mal in Folge. Der Indikator nimmt in der Prognose für April im Vergleich zum Vormonat (revidiert -28,8 Punkte) um 1,4 Punkte auf -27,4 Zähler leicht zu. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

 

Eine Stütze des Anstiegs der Konsumstimmung im März ist die Sparneigung: Diese verliert im Vergleich zum Vormonat 5 Punkte. Mit einem Wert von 12,4 Zählern weist sie aber immer noch ein überaus hohes Niveau auf. Denn im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag die Sparneigung bei nur 1,3 Zählern, was ein Plus von mehr als 11 Punkten bedeutet.

 

„Die Erholung des Konsumklimas kommt langsam und nur sehr schleppend voran“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Reale Einkommenszuwächse und ein stabiler Arbeitsmarkt bilden an sich sehr gute Voraussetzungen für eine rasche Erholung der Konsumkonjunktur, aber den Konsumenten fehlt es immer noch an Planungssicherheit und Zukunftsoptimismus. Die starke Verunsicherung der Verbraucher in Zeiten multipler Krisen, gepaart mit wenig Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, hemmt die Konsumneigung. Das sorgt dafür, dass Impulse durch die Binnennachfrage für die Konjunktur derzeit immer noch ausbleiben. Kurz zusammengefasst: Die schlechte Stimmung überlagert die Fakten.“

 

Somit wird eine nachhaltige Erholung der deutschen Wirtschaft weiter auf sich warten lassen. Denn dafür wäre es vor allem notwendig, dass die ausgeprägte Verunsicherung in der Bevölkerung schwindet. Dazu braucht es aber einen weiteren Rückgang der Inflation in Deutschland und eine klare Strategie der Politik zur weiteren Entwicklung des Landes in den kommenden Jahren. Nur so können die Verbraucher wieder mehr Planungssicherheit erhalten, die eine wichtige Voraussetzung für die Investition in größere Anschaffungen ist.

 

Einkommenserwartungen steigen leicht

Die Einkommenserwartungen können ihren Schwung aus dem Vormonat, in dem ein deutliches Plus von mehr als 15 Punkten zu Buche stand, nicht beibehalten. Der Indikator legt um bescheidene 3,3 Punkte zu und weist derzeit -1,5 Zähler auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt vor Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 mit +3,9 Punkten gemessen.

 

Der vorsichtig steigende Einkommensoptimismus liegt in erster Linie in der Lohn- und Gehaltsentwicklung begründet. Die tariflichen Lohn- und Gehaltserhöhungen waren und werden auch in den kommenden Monaten sehr ansehnlich sein. Das gilt ebenfalls für die Renten, die sich an der Lohnentwicklung orientieren. So wurde vor einigen Tagen berichtet, dass die gesetzlichen Altersbezüge im Sommer dieses Jahres sowohl in Ost wie auch in West um gut 4,5 Prozent angehoben werden. Bei einer Inflationsrate von aktuell etwa 2,5 Prozent wird das zu deutlichen realen Einkommenszuwächsen bei Rentnern und abhängig Beschäftigten führen.

 

Die Anschaffungsneigung hinkt der Einkommensentwicklung weiter hinterher

Von dem steigenden Trend der Einkommenserwartung kann die Anschaffungsneigung jedoch nicht profitieren: Sie verliert sogar minimal gegenüber dem Vormonat. Nach einem Minus von 0,3 Punkten weist der Indikator aktuell -15,3 Punkte auf. Auch der Vorjahresvergleich zeigt mit +1,7 Punkten kaum eine Veränderung. Im Gegensatz dazu konnte die Einkommenserwartung gegenüber März 2023 deutlich zulegen (+22,8 Punkte).

 

Die nun seit knapp zwei Jahren auf sehr niedrigem Niveau stagnierende Anschaffungsneigung ist ein Indiz dafür, dass die Verunsicherung unter den Konsumenten überaus groß ist. Diese Situation führt dazu, dass die Verbraucher ihre finanziellen Mittel tendenziell eher auf die Seite legen. Dies belegt auch die zuletzt gestiegene Sparquote sowie die überaus gute Entwicklung an den deutschen Aktienbörsen.

 

Konjunkturaussichten verzeichnen leichten Anstieg

Die Konjunkturerwartungen legen um 3,3 Punkte leicht zu und steigen damit auf -3,1 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres bedeutet dies ein Minus von 6,8 Punkten.

 

Die Konjunktur kommt aktuell nicht nachhaltig in Schwung. Nach den übereinstimmenden Prognosen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wird nach einem schwächeren ersten Halbjahr erst in der zweiten Jahreshälfte eine leichte Erholung erwartet. Dies kann durch eine Zinssenkung der EZB, die bislang für Mitte des Jahres erhofft wird, sicherlich unterstützt werden. Dennoch gehen die Experten davon aus, dass beim Wirtschaftswachstum 2024 eher eine schwarze Null stehen dürfte. GfK


Offene Rechtsfragen des Digital Services Act: bevh als Streithelfer vor dem EuG zugelassen

| 26.03.2024 | Der E-Commerce-Verband bevh engagiert sich als Streithelfer in zwei Verfahren vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG), um offene Streitfragen im Zusammenhang mit dem europäischen Digital Services Act (DSA) zu klären. Darin möchte die Europäische Union (EU) die Pflichten von Anbietern digitaler Dienstleistungen im Internet regeln. Hierfür hat die EU eine Liste solcher Anbieter herausgegeben, die aufgrund ihrer Größe umfangreicheren Pflichten des DSA unterliegen, sogenannte Very Large Online Platforms (VLOP). Zu den Unternehmen auf dieser Liste gehören auch Mitglieder des bevh, die sich bereits vor dem EuG entweder gegen die Einstufung als VLOP oder bestimmte Verpflichtungen für VLOP wenden. In diesen Verfahren ist der bevh nun als Streithelfer vom EuG durch Beschluss (Aktenzeichen T-348/23 und T-367/23) zugelassen worden. Juristisch unterstützt wird der Verband durch Kapellmann Rechtsanwälte.

 

Schon zuvor hatte sich der bevh direkt und über seinen europäischen Dachverband Ecommerce Europe in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht und Bedenken gegen die grundsätzlich befürwortete Regulierung geäußert. Diesen Bedenken ist der Gesetzgeber nicht gerecht geworden. Im Wesentlichen bemängelt der bevh, dass einige der im DSA verankerten Pflichten auf Social-Media-Plattformen zugeschnitten wurden und in Bezug auf den Onlinehandel kaum bis wenig Sinn ergeben, dafür aber zu einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung von digitalen und stationären Geschäftsmodellen führen, die sich potenziell auch in anderen Gesetzen forstsetzen könnte.

 

„Die Verfahren vor dem Europäischen Gericht geben uns die Möglichkeit, unsere Bedenken, die wir im Gesetzgebungsverfahren gegen die Regelungen des Digital Services Act vorgebracht haben, jetzt im Interesse der gesamten E-Commerce-Branche direkt in die gerichtliche Überprüfung einzubringen. Es geht uns nicht darum, den DSA an und für sich zu kritisieren. Wir sind jedoch der Meinung, dass in vielen Bereichen nicht hinreichend differenziert wurde oder Regelungen unklar sind“, begrüßt Eva Behling, Syndikus-Rechtsanwältin und Leiterin Recht & Compliance beim bevh, die Zulassung des Verbandes zu den Verfahren. bevh


Toysino GmbH eröffnet neue Filiale in Fürstenfeldbruck: 20. Toysino Filiale eröffnet heute

| 21.03.2024 | Die Toysino GmbH, welche im vergangenen Herbst alle 19 myToys Filialen übernommen hat, freut sich, heute die Eröffnung einer neuen Filiale zu feiern. Die neueste Toysino Filiale öffnet heute ihre Pforten am Kurt-Huber-Ring 11 in 82256 Fürstenfeldbruck und erstreckt sich über großzügige 640m2. Damit erweitert Toysino sein Filialnetzwerk auf nunmehr 20 Standorte in ganz Deutschland.

 

Spielwaren-Begeisterte dürfen sich vor den Toren Münchens auf ein unvergleichliches Einkaufserlebnis freuen. Das Sortiment umfasst Top-Marken aus den Bereichen Spielzeug & Spiele, Sport & Bücher sowie Kinderparty-Zubehör. Die neue Filiale bietet eine vielfältige Auswahl hochwertiger Produkte und lässt künftig Kinderherzen höher schlagen.Die beiden Geschäftsführer Christian und Daniel Krömer und ihr gesamtes Team sind stolz darauf, heute die 20. Toysino Filiale in Deutschland zu eröffnen. Toysino


Jahresstudie 2023: Zufriedenheit im Online-Handel sinkt erneut

| 20.03.2024 | Nie zuvor machten die Auswirkungen von Krisen der vergangenen Jahre, wie gestiegene Kosten oder die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der E-Commerce-Wirtschaft derart zu schaffen. Der Händlerbund befragte zum zehnten Mal hunderte Händler der Branche nach ihren Erfahrungen im Geschäftsjahr 2023. Seit 2021 berichten erstmals über die Hälfte der Händler von negativen Umsatzentwicklungen im E-Commerce. Auch in 2023 fällt der Wert weiter und es berichten insgesamt 54 % von sinkenden Zahlen. Im Vorjahr waren es bereits 51 % der Befragten. Als größte Herausforderungen für das neue Jahr 2024 sehen laut der neuen Jahresstudie des Händlerbundes drei Viertel der Unternehmer (75 %) die Inflation und Kaufzurückhaltung. Dazu verzeichnet erstmals der Großteil der Händler (54 %) gleichzeitig sinkende Umsatzzahlen.

 

Gesamtzufriedenheit sinkt um 23 Prozentpunkte

Die Gesamtzufriedenheit der Online-Händler sinkt im Vergleich zum Corona-Jahr 2021 stark um 23 %, denn ähnlich wie im Jahr zuvor sind nur noch 47 % der Befragten mit dem vergangenen Geschäftsjahr “zufrieden” oder “sehr zufrieden” (Vorjahr: 46 %). Der Anteil sehr unzufriedener Händler verringerte sich dafür immerhin auf 15 % (Vorjahr: 20 %). Fast jeder Dritte befragte Händler (30 %) sieht dem neuen Jahr 2024 dennoch kritisch entgegen. Weiter gelten Lieferengpässe (29%) und Personalmangel (18 %) immer öfter als herausfordernd. Fragen des Tagesgeschäfts wie Payment (5 %), Service (4 %), Digitalisierung von Prozessen (10 %) oder Rechtssicherheit (24 %) führen die Liste der Nennung längst nicht mehr an.

 

Leichte Verbesserung im Weihnachtsgeschäft und bei Retouren

Die wichtigste Zeit des Jahres ist im E-Commerce das Weihnachtsgeschäft. Immerhin in diesem Bereich erholt sich die Branche leicht und jeder zehnte Händler ist mit dem Ergebnis “sehr zufrieden” (10 %). Insgesamt geben 45 % der Befragten eine positive Bilanz zu Protokoll. Dieser Wert ist zwar besser als im Vorjahr, aber im Verlauf der letzten zehn Jahre recht niedrig. Erfreulich ist, dass die Retourenquote im Jahr 2023 insgesamt geringer ausfiel. Nur noch 4 % erhielten „sehr viele“ Retouren (Vorjahr: 11 %), was bedeutet, dass  über zehn Prozent der versendeten Pakete wieder zum Händler zurückkamen. 

 

Gefragt nach den Erwartungen für das aktuelle Jahr 2024 antworteten die befragten Händler in vier Abstufungen. Ein positives Urteil fällten 11 % mit „Prima“ und 32 % mit „Gut“. Als negative Prognosen werden alle Antworten mit „Okay“ (25 %) und „Kritisch“ (30 %) gewertet. HÄNDLERBUND


Ostergeschäft 2024: Einzelhandel erwartet zu Ostern 2,2 Milliarden Euro Umsatz

| 18.03.2024 | Für das diesjährige Ostergeschäft im Einzelhandel rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Zu diesem Anlass rund um das Osterfest Geld auszugeben, planen 41 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das ergab eine im Auftrag des HDE durchgeführte, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.500 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr bleiben die Umsätze im Ostergeschäft damit stabil.

 

„Das Osterfest ist für den Einzelhandel mit wichtigen Umsatzimpulsen verbunden. In den Geschäften ist das Angebot an anlassbezogener Ware groß, besonders beliebt sind bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern Lebensmittel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Wer zu Ostern Geschenke kauft, greift laut HDE-Umfrage vor allem zu Lebensmitteln. Während 74 Prozent Lebensmittel verschenken wollen, planen knapp 47 Prozent den Kauf von Blumen und gut 45 Prozent den Kauf von Dekoartikeln. Auch Spielwaren zählen zu den rund um Ostern meistgekauften Produkten. Die Verbraucherinnen und Verbraucher, die zu Ostern anlassbezogene Ausgaben tätigen, geben hierfür im Durchschnitt 39 Euro pro Kopf aus.

 

Aus Sicht des HDE kann das Ostergeschäft in diesem Jahr ein besonders wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung der Konsumstimmung in Deutschland sein. „Die Konsumlaune der Verbraucherinnen und Verbraucher ist aufgrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage verhalten. Das diesjährige Ostergeschäft kann dazu beitragen, die Konsumstimmung wieder etwas zu verbessern“, so Genth. Nach Weihnachten ist Ostern der zweitgrößte feiertagsbezogene Konsumanlass.

 

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage wurde im Auftrag des HDE vom IFH Köln durchgeführt. Befragt wurden 1.500 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. HDE


Geschäftsklima im Einzelhandel weiter eingetrübt

| 18.03.2024 | Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Februar den dritten Monat in Folge verschlechtert. Der Indikator zur Bewertung der aktuellen Geschäftslage fiel auf -18 Punkte, nach -15,2* Punkten im Januar. Die Erwartungen verbesserten sich nur leicht, der Indikator blieb mit -36,7 Punkten auf einem niedrigen Niveau. „Das konjunkturelle Umfeld bleibt für den Einzelhandel weiter sehr herausfordernd“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher halten sich beim Einkaufen zurück, das belastet die Geschäfte der Einzelhändler.“

 

Wegen der schwachen Nachfrage blieben bei vielen Einzelhändlern die Lagerbestände zu hoch. In den kommenden Monaten wollen insbesondere die Händler von Autos und Bekleidung seltener ihre Preise erhöhen. Im Lebensmitteleinzelhandel ist weiter von steigenden Preisen auszugehen, nur die Fahrradhändler planen Preissenkungen. Für die kommenden Monate wollen zudem weniger Unternehmen neues Personal einstellen. „Neben der schwierigen Nachfragesituation verunsichern die stockenden Tarifverhandlungen viele Einzelhändler zusätzlich. Das könnte die Einstellungsbereitschaft weiter senken, auch wenn der Fachkräftebedarf insgesamt hoch bleibt“, sagt Höppner.

 

Händler mit Unterhaltungselektronik sowie mit Elektrotechnik und elektronischen Haushaltsgeräten sehen ihre Lage positiver als im Vormonat. Das Gleiche gilt für Drogeriemärkte. „Drogeriemärkten bleibt der positive Rückenwind aus dem Jahr 2023 erhalten und die Vorzeichen für 2024 stehen gut. Bei Produkten, die sowohl in Drogeriemärkten als auch in Supermärkten angeboten werden, gewinnen die Drogeriemärkte scheinbar weitere Marktanteile“, so Höppner. Verschlechtert hat sich die Geschäftssituation hingegen bei Möbelhäusern, Baumärkten und bei Fahrradhändlern. *saisonbereinigt korrigiert. ifo Institut