Handel

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Innenstädte: Grundlagen für die Vitalisierung fehlen - Stadtlabore liefern Blaupause für deutsche Kommunen

| 12.05.2022 | Eine Befragung unter deutschen Kommunen im Rahmen des Projekts „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ zeigt: Leerstand wird bisher nur selten systematisch erfasst, der Bedarf dies planvoll anzugehen wird aber klar erkannt. Grundlagen hierfür müssen geschaffen werden. Digitale Plattform LeAn® liefert Werkzeug und stellt die Weichen für ein digitales Leerstands- und Ansiedlungsmanagement.

 

Innenstädte gemeinsam im Trialog von Kommune, Immobilienwirtschaft und Anbieterseite dem kommunalen Zielbild entsprechend gestalten zu können, ist das übergeordnete Ziel der digitalen Plattform LeAn®, die aktuell im Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ von 14 Modellstädten gemeinsam mit dem IFH KÖLN und über 15 Projektpartnern entwickelt und erprobt wird. Damit diese Vision Wirklichkeit wird, Innenstädte nachhaltig vitalisiert oder ein guter Status quo erhalten werden kann, gilt es jetzt die Grundlagen zu schaffen – insbesondere in Sachen systematischer Leerstandserfassung und Übersicht zu Gewerbeimmobilien. Dass diesbezüglich jetzt die Ärmel hochgekrempelt werden müssen, zeigt eine aktuelle bundesweite Befragung, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekts durchgeführt wurde.

 

Leerstandserfassung selten mit System und meistens analog

Mehr als ein Drittel (35 %) der befragten Kommunen erfasst den Leerstand in ihrer Innenstadt aktuell nicht systematisch. Weitere 30 Prozent befassen sich erst seit Kurzem mit der Sammlung von Leerstandsinformationen und haben in den vergangenen vier Jahren Aktivitäten zur systematischen Leerstandserfassung angestoßen. Lediglich eine kleine Minderheit gibt an, sich schon seit zehn Jahren oder länger systematisch mit dem Thema Leerstand auseinanderzusetzen. Aber: Kaum eine Kommune – nicht einmal diejenigen, die aktuell nicht oder nur wenig von leerstehenden Gewerbeimmobilien betroffen sind – bewertet das Thema Leerstand als unwichtig. Im Gegenteil: Die Befragung zeigt, dass die überwiegende Mehrheit (90 %) eine Beschäftigung mit dem Thema als sehr wichtig und sehr dringlich einstuft.

 

„Die deutschen Kommunen wissen um die Dringlichkeit, das Thema Leerstand gezielt zu managen – jetzt geht es darum, ihnen die richtigen Standards und die dringend benötigten Werkzeuge hierfür an die Hand zu geben. Handlungsfähigkeit flächendeckend zu ermöglichen, haben wir uns mit den ‚Stadtlaboren für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung‘ auf die Fahne geschrieben“, erklärt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH KÖLN.

 

Hinzu kommt: Systematisch heißt nicht digital. Daten zu Gewerbeimmobilien in der Innenstadt liegen den meisten Kommunen – wenn überhaupt – in Form von Exceltabellen vor. Basis hierfür sind allzu häufig unregelmäßige Erhebungen, die kein vollständiges Bild zeichnen und deren Datenqualität zu wünschen übriglässt.

 

„Für die Steuerung der Innenstadt ist dies eine herausfordernde Lage: Der Status quo ist unklar, die Zusammenarbeit mit anderen Planungsstellen in der Stadtverwaltung sowie den weiteren Stakeholdern der Innenstadt ist auf Excelbasis nicht möglich. Mit der Plattform LeAn® steht ab Januar 2023 allen deutschen Kommunen eine leicht anschlussfähige Lösung zur Verfügung, die eine digitale, standardisierte Leerstandserfassung ermöglicht und damit auch den Grundstein für proaktives Ansiedlungsmanagement legt“, betont Dr. Eva Stüber, die das Projekt am IFH KÖLN koordiniert.

 

Projektstand: Plattform-Release in den Startlöchern

Durch die agile Arbeitsweise und die frühe Nutzung eines Prototyps der digitalen Plattform, der in den Modellstädten ausgiebig erprobt wurde, ist das Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ trotz der knappen Projektlaufzeit von nur 18 Monaten gut auf Kurs. Aktuell steht der erste große Plattform-Release bevor, das heißt der Wechsel vom Prototyp auf die digitale Plattform LeAn®. Ein wichtiger Meilenstein, mit dem auch die technische Voraussetzung für Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Systemen für die weitere Datenanbindung und ein Multi-User-Management mit Berechtigungslogik geschaffen wurde. Als erstes werden so die Frequenzmesslaser ihre Daten direkt in LeAn® melden. IFH KÖLN

Nachhaltig konsumieren: Generation Z zwischen Aktivismus und Überforderung

| 04.05.2022 | Neue ECC CLUB Studie nimmt die Generation Z unter die Lupe und zeigt die Zerrissenheit der Zielgruppe beim Thema Nachhaltigkeit auf. Trotz hohen Stellenwerts des Themas fühlen sich junge Konsument:innen von den schier unendlichen Optionen überfordert. Der Handel kann insbesondere am Point-of-Sale Hilfestellung leisten.

 

Große Teile der Generation Z (16- bis 26-Jährige) werfen ihren älteren Mitmenschen vor, durch nicht nachhaltiges Konsumieren ihre Zukunft zu verspielen. Insbesondere zum Schutz der Umwelt werde zu wenig getan und es brauche härtere Maßnahmen – Verzicht üben fällt der Generation Z selbst jedoch schwer. So glauben immerhin zwei Drittel der jungen Konsument:innen, es sei möglich, nachhaltig zu leben, ohne Abstriche beim Lebensstil zu machen. Mit welchen ambivalenten Gefühlen die junge Generation zu kämpfen hat, zeigt die diesjährige ECC CLUB Studie 2022 „Future Needs der Generation Z“ des ECC KÖLN, deren Ergebnisse morgen auf dem ECC FORUM 2022 präsentiert werden.

 

Spontankäufe statt gezielter Suche nach nachhaltigen Produkten

Der größte Anteil der Konsument:innen der Generation Z kauft nachhaltige Lebensmittel eher situationsbedingt und in Abhängigkeit vom Angebot vor Ort. Nur rund jede:r vierte junge Konsument:in sucht und kauft gezielt nachhaltig (27 %). Grade am Point-of-Sale (POS) kann der Handel dabei als verlässlicher Partner für die oftmals von den vielen Wahlmöglichkeiten überforderte Generation Z (Zustimmung 71 %) fungieren. Denn: Trotz hoher Onlineaffinität liegt der POS in puncto Inspiration noch vor den sozialen Netzwerken (POS: 77%, Social Media: 67 %). Im Fokus sollte dabei auch der Faktor Preisgestaltung stehen: Für 72 Prozent der Befragten, die teilweise kurz vor dem Eintritt in das Berufsleben stehen, schlägt der Faktor Preis gezwungenermaßen den Faktor Nachhaltigkeit. Und trotz großer Sorgen um den Klimawandel konsumiert mit 69 bzw. 59 Prozent die Mehrheit der Angehörigen der sogenannten Gen Z weiterhin mindestens einmal wöchentlich tierische Produkte in Form von Milch- bzw. Fleisch und Fleischprodukten.

 

„Unsere diesjährige ECC CLUB Studie offenbart die Zerrissenheit der jungen Generation Z. Auch wenn der Großteil der jungen Konsument:innen noch optimistisch in die Zukunft blickt, schwingen in Anbetracht der Krisensituationen der letzten beiden Jahre Sorgen mit. In dieser unsicheren Zeit muss auch der Handel der Generation Z und ihren Bedürfnissen mehr Aufmerksamkeit schenken. Mit Ehrlichkeit, Vertrauen und Verlässlichkeit können Händler und Hersteller zwischen den Unmengen an Wahlmöglichkeiten ein wichtiger Partner für die 16- bis 26-Jährigen werden, die offen dafür sind, an die Hand genommen zu werden“, ergänzt Dr. Ralf Deckers, Bereichsleiter Customer Insights am ECC KÖLN. 

 

Marken ja, aber oft Secondhand

Der Vergleich mit anderen Personen im echten Leben oder auf Social Media setzt 71 Prozent der Angehörigen der Gen Z unter Druck. Infolgedessen wundert es auch nicht, dass Produktmarken für jede:n Zweite:n beim Shopping eine wichtige Rolle (55 %) spielen. 52 Prozent achten dabei ebenso auf das Image der Marke und damit auch auf etwaige Nachhaltigkeitsaspekte. Eine ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe mit Blick auf gesellschaftlich wichtige Themen kann daher für Händler und Hersteller zum echten Erfolgsfaktor werden. Ein Blick auf die Kanäle offenbart zudem, wie die Generation Z beim Onlineshopping Nachhaltigkeit berücksichtigt: So hat immerhin rund jede:r Zweite schon einmal über eine Secondhand-Plattform wie eBay, Momox oder Vinted geshoppt (57 %). EEC KÖLN

Steigende Preise: Konsumverhalten auf Sparflamme

| 02.05.2022 | Trend Check Handel beleuchtet die Auswirkungen der anhaltenden Preissteigerungen. Die Mehrheit der Konsument:innen in Deutschland plant ihr Ausgabeverhalten zurückzufahren – das gilt für verschiedene Produkte branchenübergreifend. Zugunsten eines niedrigeren Preises würde sogar eine längere Lieferzeit akzeptiert werden. 

 

Steigende Inflationsraten, Abwärtstrend der Konjunktur, höhere Preise. Die Lebenshaltungskosten sind in den vergangenen Wochen und verstärkt seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine Ende Februar stark angestiegen. Wie reagieren deutsche Konsumentinnen und Konsumenten darauf? Diese Frage stellt der aktuelle Trend Check Handel des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit Salesforce und kommt zu dem Ergebnis, dass knapp zwei Drittel der Konsumierenden ihre Ausgaben aufgrund der gestiegenen Preise aktuell reduzieren. Betroffen sind alle Handelsbranchen und insbesondere auch der stationäre Handel, da viele Konsument:innen nun vermehrt online einkaufen, um Preise besser vergleichen zu können. Darüber hinaus hat der Handel nach wie vor mit längeren Lieferzeiten zu kämpfen – diese würden eine Mehrheit der Konsument:innen (61 %) für einen geringeren Preis akzeptieren. 

 

Ausgaben werden reduziert

24 Prozent der befragten Konsument:innen haben ihre Ausgaben in den vergangenen Wochen aufgrund der gestiegenen Preise bereits reduziert. Eine Mehrheit von 40 Prozent gab in der Befragung Mitte April an, aktuell anstehende Ausgaben herunterzufahren. Damit wird die Mehrheit der Bevölkerung (64 %) in der nächsten Zeit mehr sparen. Betroffen ist dabei bei rund jedem/ jeder Zweiten (52 %) auch der Sommerurlaub.   

 

Einsparungen in allen Handelsbranchen  

Ein reduziertes Ausgabeverhalten der Konsument:innen wird sich branchenübergreifend bemerkbar machen. So planen 35 Prozent der Befragten in nächster Zeit weniger Geld im Bereich Wohnen und Einrichten sowie für elektronische Produkte und Computer(-zubehör) auszugeben. Knapp dahinter: Ausgaben rund um Fashion (34 %), Freizeit (33 %) und Heimwerken (31 %) sowie Autokäufe (29 %). Um gezielter sparen zu können, kaufen rund ein Drittel der Konsument:innen mehr online ein, um Preise besser vergleichen zu können. 

 

Preis vs. schnelle Lieferung?

Lange Lieferzeiten sind seit Ausbruch der Coronakrise und den gestörten Lieferketten in vielen Branchen ein stetiges Problem geworden – wünschen sich Konsument:innen doch eigentlich eine möglichst schnelle Lieferung. In Anbetracht steigender Preise würden viele aber Zugeständnisse machen. So würden 82 Prozent der Befragten eine Lieferzeit von zwei Wochen akzeptieren, sollte das Produkt so um die Hälfte günstiger werden. Eine kleinere Preisreduktion von rund 20 Prozent würde rund jeder Zweite in Kauf nehmen. EEC KÖLN

Verkaufskanal Auto: Ein Markt im Werden

| 28.04.2022 | Neue Studie von IFH KÖLN und BBE Automotive widmet sich Potenzialen des Autos als Verkaufskanal und zeigt: Rund ein Drittel der Befragten interessiert sich für Shopping-Möglichkeiten im Auto. Besonders die Möglichkeit, über Sprachsteuerung einzukaufen, trifft auf positive Resonanz. 

 

Mit der voranschreitenden Digitalisierung eröffnen sich dem Handel immer mehr Möglichkeiten, neue Absatz- und Kontaktwege zu den Kundinnen und Kunden zu erschließen. Ein bisher noch wenig beachtetes Verkaufsmedium, mit weitestgehend unausgeschöpftem Potenzial, ist das Auto. Das IFH KÖLN hat in Zusammenarbeit mit der BBE Automotive einen genaueren Blick auf den Markt geworfen und die Bekanntheit sowie die Nutzung von Shoppingmöglichkeiten aus dem Auto heraus, auch „In-Car-Commerce“ genannt, untersucht. Rund dreißig Prozent der Befragten gaben an, sich für Shopping im Auto zu interessieren. Rund 45 Minuten verbrachten die Befragten im Durchschnitt an einem Arbeitstag vor der Pandemie im Auto – Zeit, die mit Einkaufen gefüllt werden könnte.

 

„Im In-Car-Commerce steckt viel bis jetzt ungenutztes Potenzial. Offen bleibt, wer dabei das Rennen macht. Die Fahrzeughersteller werden den Handel in ihre Fahrzeug-Plattform integrieren wollen. Aber die mächtigen Digital-Giganten – Amazon, Apple, Google – stehen mit gefüllter Kasse, hoher Digitalkompetenz und einer breiten Nutzerpenetration dagegen. Der Autofahrer wird im Auto seine gewohnte Digitalwelt erwarten,“ so Dr. Ralf Deckers, Bereichsleiter Customer Insights am IFH KÖLN.  

 

Technische Voraussetzungen bereits vorhanden

Nicht jedes Fahrzeug ist technisch für In-Car-Commerce ausgerichtet, jedoch steigt die Zahl der Modelle mit Commerce-Befähigung stetig. Einkaufen über das Display des Fahrzeugs ist beliebt: 32 Prozent der Befragten gaben an, interessiert an dieser Methode des Shoppings im Auto zu sein. Ansätze wie sprachgesteuertes Einkaufen, auch „Voice Commerce“ genannt, Screen Mirroring, zu Deutsch „Bildschirm Spiegelung“, oder integrierte Plattformen der Fahrzeughersteller, sollen vielfältige Kaufchancen während des Aufenthalts im Auto bieten. In einer guten Ausgangsposition ist Amazon: Rund ein Drittel der Befragten können sich vorstellen, Amazons Sprachassistenten Alexa und Echo im Auto zu nutzen oder nutzen diese bereits. Auch bei der Frage des präferierten Marktplatzes liegt Amazon vorne: Rund 30 Prozent der Befragten würden den Onlineriesen beim In-Car-Commerce in Betracht ziehen.

 

Kategorie Lebensmittel besonders interessant

Angebote und Produkte rund um Essen und Trinken gehören zu den favorisierten Produktkategorien der befragten Autofahrer:innen. Von den generell am In-Car-Commerce Interessierten, gaben mehr als 30 Prozent an, den Kauf von Lebensmitteln und Mahlzeiten aus dem Auto heraus interessant zu finden. Ähnlich gut schneidet der Bereich rund um Freizeit- (27 %) und Sportaktivitäten (21 %) ab. Darüber hinaus finden bei den befragten Fahrzeugbesitzenden Ersatz- und Zubehörprodukte rund um das Auto Beachtung. So gab rund jede:r Fünfte an, den Kauf von Autozubehör aus dem Fahrzeug heraus in Betracht zu ziehen.

 

„Auch wenn der In-Car-Commerce zurzeit noch in den Kinderschuhen steckt, die Aussichten für die Zukunft sind vielversprechend. Das Interesse der Kund:innen ist geweckt – jetzt sind die führenden Köpfe der Automobilbranche gefragt, den aufkommenden Trend zu erkennen und mit entsprechenden Partnern und Handelskooperationen zu unterstützen,“ so Gerd Heinemann, Geschäftsführer BBE Automotive. IFH KÖLN

 

Weitere Expansion: tonies launched Webshop für Europa

| 27.04.2022 | Die tonies SE hat den Launch eines neuen Online-Shops für internationale Kund*innen angekündigt. Ab dem 27. April können erstmals Interessent*innen aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Spanien und Portugal unter https://tonies.com/en-eu/ das preisgekrönte Audiosystem für Kinder erwerben. Damit ist tonies® in insgesamt zwölf verschiedenen Ländern auf zwei Kontinenten erhältlich.

 

Marcus Stahl, Co-CEO tonies: „Wir freuen uns sehr, dass tonies® nun in weiteren Ländern verfügbar ist. Schon seit vielen Jahren erhalten wir Anfragen auch aus dem europäischen Ausland. Nun können wir diese auch bedienen. Nach den erfolgreichen Markteintritten in UK, Irland, den USA und Frankreich, kommen wir unserem Ziel nun ein Stück näher, tonies® allen Kindern weltweit zugänglich zu machen.“

 

Gleich zum Start des neuen EU-Shops können sich Kund*innen auf ein umfangreiches Portfolio aus insgesamt 82 englischsprachigen Tonies freuen, welches zukünftig stetig erweitert wird. Darunter Blockbuster-Lizenzen von Disney, Universal, DreamWorks und eOne („Peppa Pig“). Daneben gibt es das klassische Toniebox Starterset in sechs verschiedenen Farben sowie die beliebten Tonie-Lauscher (Kopfhörer), den Tonie-Transporter (Tasche) und die praktische USB-Ladestation. Darüber hinaus werden drei exklusive Bundles mit jeweils drei Disney-Klassikern angeboten.

 

Auch die beliebte digitale Plattform mytonies.com ist für alle internationalen Kund*innen verfügbar. Hier werden zum Start über 200 Minuten deutsch-, englisch- und französischsprachiger Inhalte kostenlos zum Download für Kreativ-Tonies angeboten. 

 

Seit dem Jahr 2018 ist tonies® neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch in UK und Irland vertreten. Im Herbst 2020 gelang nach nur einjähriger Vorbereitung der Markteintritt in die USA. Im Herbst 2021 folgte in Europa Frankreich, weitere internationale Markteintritte sind bereits geplant. Tonies

Kein Verfahren gegen Einkaufsvereinbarung zum Weiterbetrieb von 63 real-Standorten

| 21.04.2022 | Das Bundeskartellamt hat nach eingehender Vorprüfung keine Veranlassung für die Einleitung eines kartellrechtlichen Verfahrens gegen eine geplante Einkaufskooperation der Erwerber von weiteren real-Standorten mit REWE. Am 2. März 2022 hatte das Bundeskartellamt die Übernahme von nunmehr 63 real-Standorte durch den Investor Dr. Tischendorf unter Beteiligung des ehemaligen real-Managements freigegeben (sogenanntes „Management-Buy-out“ bzw. „real-MBO“: Vgl. PM vom 2. März 2022). Zum damaligen Zeitpunkt stand die Prüfung möglicher Vereinbarungen zur Beschaffung jedoch noch aus.

 

Andreas Mundt: „Im Kern ging es uns um die Frage, ob für den Fortbestand der 63 real-Standorte zwingend eine Einkaufskooperation mit REWE als einem der größten Händler notwendig ist, statt den Mittelstand zu berücksichtigen. Der Maßstab für unsere Bewertung kann nur sein, ob das Konzept des Investors unternehmerisch nachvollziehbar ist und alternative Angebote nicht grundlos oder aus kartellrechtlich nicht anerkennungsfähigen Erwägungen abgelehnt werden. Im Ergebnis gibt es aber kein anderes Modell, das tragfähig genug erschien, um den Erhalt der Standorte zu sichern.“

 

Neben der Rewe hatten auch bestimmte LEH-Unternehmen, die der mittelständischen RTG-Einkaufskooperation angehören, Interesse an einer Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümerin der 63 Standorte bekundet. Die RTG war auch bislang der Einkaufspartner von real. Der im Dezember 2021 begonnene Verhandlungsprozess war allerdings durch die Notwendigkeit gekennzeichnet, innerhalb eines sehr begrenzten Zeitraums hinreichend klare und belastbare Lösungen für die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des real-MBOs zu erreichen. Dies galt umso mehr, als man als neuer mittelständischer Wettbewerber auf dem LEH-Markt nur ein beschränktes Beschaffungsvolumen aufweist und die bisherige Unterstützung durch die frühere Konzernmutter Metro absehbar entfallen wird. Ein vertragsfähiges Stadium der Verhandlungen mit den RTG-Unternehmen wurde jedoch bislang nicht erreicht. Mit Rewe hatte der Investor einen solchen Vertrag weitgehend ausverhandelt. Es war nicht erkennbar, dass er weitergehende Verhandlungen über eine Alternativlösung ohne Grund oder aus kartellrechtlich nicht angemessenen Erwägungen ablehnte.

 

Von daher ist auch zu akzeptieren, dass Rewe durch die Einkaufskooperation mit dem real-MBO sein Beschaffungsvolumen im Lebensmitteleinzelhandel weiter er-höhen kann. Immerhin hatte das Bundeskartellamt beim Erwerb einer Vielzahl von real-Standorten durch Kaufland (B2-83/20) und Edeka (B2-85/20) als Nebenbestimmung zur fusionskontrollrechtlichen Freigabe vorgesehen, dass real-Standorte mit einem Food-Beschaffungsvolumen von mindestens 200 Mio. € an mittelständische Wettbewerber veräußert werden müssen. Damit wuchs den mittelständischen Wettbewerbern mehr Beschaffungsvolumen als im Falle einer generellen Schließung der real-Standorte zu. Dieses Abgabevolumen wurde inzwischen nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten.

 

Angesichts der Gesamtumstände sind die kartellrechtlichen Bedenken gegen die vorgelegte Kooperation nicht durchgreifend und das Amt hat daher entschieden, kein Verfahren dagegen einzuleiten. Bundeskartellamt

Kaufkraft Deutschland, Österreich, Schweiz 2022

| 21.04.2022 | Das GfK Bild des Monats für April zeigt die regionale Verteilung der Kaufkraft in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahr 2022. Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 41.758 Euro haben die Schweizer 2022 wieder deutlich mehr Geld für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung als die benachbarten Deutschen (24.807 Euro) und Österreicher (24.759 Euro). Doch nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch innerhalb der jeweiligen Länder gibt es deutliche regionale Unterschiede in Bezug auf das verfügbare Nettoeinkommen.

 

In der Schweiz belegt der Schwyzer Bezirk Höfe mit Abstand den ersten Platz. Dort stehen den Menschen im Schnitt 97.329 Euro und damit deutlich mehr als das 3-Fache der kaufkraftschwächsten Region Bernina (30.608 Euro) zur Verfügung. Bei den Österreichern liegt Wiens 1. Bezirk (Innere Stadt) mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 40.332 Euro ganz vorne, während der 15. Wiener Bezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus) mit 19.587 Euro das Schlusslicht bildet. Am wenigsten auseinander geht die Kaufkraft-Schere in Deutschland: Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 34.758 Euro führt der Landkreis Starnberg das Ranking der deutschen Kreise an; den letzten Platz belegt Gelsenkirchen mit einem verfügbaren Nettoeinkommen von 19.778 Euro pro Einwohner. GfK

Im Zwiespalt: Zwischen dem Ende der Corona Maßnahmen und dem Ukraine Krieg

| 21.04.2022 | Eigentlich sollte 2022 wieder mehr Normalität bringen, doch dann kam alles anders. Der Ukraine Krieg und die steigende Inflation versetzt die Konsumlust auf Talfahrt. Der Begriff „Fake News“ ist erneut in aller Munde und abermals profitieren klassische Medien mit einem enormen Vertrauenssprung. Die Deutschen erwarten auch oder gerade in Kriegszeitung Engagement und Haltung von Marken und sehnen sich nach nachhaltiger Erholung im Sommer, auch wenn Corona und der Krieg die Unbeschwertheit des Sommers zu nehmen scheinen.

 

Eigentlich sollte 2022 das Jahr der wiederkehrenden Normalität werden, aber das Gegenteil ist der Fall: Kein Ende der Pandemie in Sicht und dazu noch ein Krieg in Europa. Umso drängender stellt sich die Frage, wie Konsument:innen auf diese von Extremen geprägte Zeit reagieren.

 

Mit dem Havas Media Consumer Pulse bringen wir etwas Licht ins Dunkle und beschäftigen uns dieses Mal mit den folgenden Themen:

 

Konsumlust auf Talfahrt

Steigende Sorgen drücken auf die Konsumstimmung in allen Bereichen, sowohl bei Konsumgütern als auch Aktivitäten. Dabei löst der Krieg und mögliche Lieferkettenprobleme Corona als Sorgenthema ab und die Beunruhigung über die Inflation verzeichnet einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Jahresende 2021. Vor allem die über 50-Jährigen reagieren mit starker Zurückhaltung was zukünftige Ausgaben betrifft. Das Sparpotenzial liegt dabei vor allem in Freizeitaktivitäten und beim Ausgehen nicht aber bei der Grundversorgung wie Auto, Strom und Lebensmitteln. Gerade an den Supermarktkassen passiert viel und wir erleben ein Déjà Vu – es wird wieder gehamstert.

 

Medien der Stunde

Nach den Corona Lockerungen sinkt bei den Deutschen das Interesse daran, sich mehrmals täglich über das Thema Coronalage zu informieren. Stattdessen steht der Krieg in der im Fokus. Dabei sind die hauptsächlich genutzten Informationsquellen bei beiden Themen nahezu identisch. In der anhaltenden Diskussion über die Meinungs- und Pressefreiheit und Meldungen über die staatlich eingeschränkte Berichterstattung in Russland sieht jeder vierter der Befragten Medien heute in einem anderen Licht: Der Begriff „Fake News“ bekommt nochmal eine stärkere Bedeutung. Davon profitieren klassische Medien mit einem enormen Vertrauensvorsprung und die Nachrichten im TV bleiben die meistgenutzte Informationsquelle.

 

Markenkommunikation in Kriegszeiten

Konsument:innen erwarten Engagement von Marken. Sie sollten für Menschen in bzw. aus der Ukraine spenden, diese als Arbeitnehmer einstellen und sich aus Russland zurückziehen. Jedoch muss die Werbung deshalb nicht grau und trüb sein. Etwas Farbe in ungewissen Zeiten tut der Seele gut.

 

Erste Sonnenstrahlen lassen an Urlaub denken

Dieses Jahr wird kurzfristig gebucht, gerne weiter weg, aber mit deutlich mehr Nachhaltigkeitsgedanken im Kopf. So werden vermehrt Fernreisen bewusst vermieden und Unterkünfte gebucht, die mit Nachhaltigkeit für sich werben. Die Deutschen befinden sich im Zwiespalt zwischen „Endlich Auszeit vs. Unbeschwert geht anders“. Nichtsdestotrotz, Erholung wird dringend gebraucht, auch wenn Corona und der Krieg in der Ukraine die Unbeschwertheit nimmt. So kommen zu den klassischen Sommerwünschen – wie schönes Wetter, und ein sonniger Sommer – neben der Sehnsucht nach dem Corona-Ende noch Friedenswünsche mit dazu. Havas Media

Einzelhandel hofft auf Umsatzimpulse zu Ostern

| 13.04.2022 | Die bevorstehenden Osterfeiertage sind für viele Menschen ein Geschenkeanlass. Dementsprechend sorgt das Osterfest im Einzelhandel alljährlich für Umsatzimpulse. Nach Einschätzung des Handelsverband Deutschland (HDE) ist das Ostergeschäft auch in diesem Jahr insbesondere für den Lebensmittel- und den Spielwarenhandel von großer Bedeutung. Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher verschenkt zu Ostern für gewöhnlich Süßigkeiten, andere Lebensmittel oder Spielzeug.

 

„Ostereier und Schokohasen bleiben die Klassiker im Osternest. Vor allem für spezielle Lebensmittelprodukte planen Verbraucher traditionell Osterausgaben ein“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Auch Spielwaren, Dekorationsartikel und Blumen seien in den vergangenen Jahren zur Osterzeit beliebt gewesen. Viele Handelsunternehmen hätten ihr Sortiment um anlassbezogene Ware ergänzt und hofften auf ein erfolgreiches Ostergeschäft.

 

„Für den Einzelhandel ist Ostern bei Weitem nicht das neue Weihnachten. Dennoch sind die Umsätze rund um die Ostertage ein wichtiger Impuls für den Start in das Frühjahr“, so Genth weiter. Ganz besonders Handelsunternehmen im Non-Food-Handel könne ein guter Verlauf des Ostergeschäfts nach inzwischen mehr als zwei Jahren Pandemie für die nächsten Monate zuversichtlich stimmen. HDE

Das Familienevent im KaDeWe

TOGGO Radio Moderator*innen Leandra Ibe und Giulia Maria Mühlhaus Foto: SUPER RTL
TOGGO Radio Moderator*innen Leandra Ibe und Giulia Maria Mühlhaus Foto: SUPER RTL

| 13.04.2022 | Radio zum Reingucken: Unter diesem Motto kommt die TOGGO Radiobox am 16. April in das Kaufhaus des Westens – kurz KaDeWe – nach Berlin und gewährt den kleinen und großen Gästen des Department Stores einen Blick hinter die Kulissen des bunten Radiouniversums. Die Moderatorinnen Leandra Ibe und Giulia Maria Mühlhaus senden live vor Ort und haben jede Menge Mitmachaktionen und Gewinnspiele im Gepäck.

 

Wie wird ein Radioprogramm produziert? Welche Technik steckt dahinter? Und was müssen die Moderator*innen eigentlich alles beachten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Team von TOGGO Radio und teilt sein Fachwissen mit allen Interessierten und den Radiomacher*innen von morgen. Beim TOGGO Mitmach-Mikro werden die Kids sogar selbst Teil des Programms und können sich ihren ganz persönlichen Lieblingssong wünschen. Für jede Menge Rätselspaß sorgen darüber hinaus spannende Wissensquiz und Duelle. Und alle, die gar nicht genug Spielspaß bekommen können, sind herzlich eingeladen, Games wie „Taco Katze Ziege Käse Pizza!“ und „Unlock! Kids“ vom Brettspiel-Experten Asmodee auszuprobieren – an Spieletischen rund um TOGGO Toys, dem Gütesiegel von SUPER RTL für hochwertige Spiele.

 

TOGGO Radio ist der Familien- und Kindersender von SUPER RTL und überzeugt seine Fans mit einer vielseitigen Programmwelt. So ist das digitale Audioangebot der zuverlässige Begleiter im Alltag von Familien und passt sich mit Live-Sendungen wie „Euer Morgen: Aufstehen & aufdrehen“ und „Euer Mittag: Schule aus, Schuhe aus!“ deren Routinen an. SUPER RTL

Deutsche Verbraucher shoppen weiter online – Einkaufsvolumen sinkt seit Kriegsbeginn aber deutlich

| 11.04.2022 | Nach einem starken Jahresbeginn haben die Auswirkungen des Ukrainekriegs die Umsatzentwicklung auch im E-Commerce massiv gebremst, wie ein Vergleich der Umsatzentwicklung im 1. Quartal diesen Jahres vor und nach Kriegsbeginn am 24. Februar zeigt. Legte der Onlinehandel mit Bekleidung und Schuhen von Anfang Januar bis Kriegsbeginn noch um 10,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, gingen die Umsätze nach Kriegsbeginn bis Ende März massiv um 8,6 Prozent zurück, sodass für das gesamte Quartal nur noch ein Plus von 3,2 Prozent zu Buche stand. Ähnlich verhielt es sich mit den sonst sehr stabilen Wachstumsraten im Cluster Einrichtung, dessen Q1-Wachstum von +13,9 Prozent (vor Kriegsbeginn) auf einen Wert kaum über Vorjahresniveau zurückfiel (+0,3 Prozent; Q1 gesamt: +9,0 Prozent). Mit einem Umsatzplus von 23,7 Prozent zum Vorjahresquartal auf 2,43 Mrd. Euro wächst das Warencluster Täglicher Bedarf erneut am stärksten (vor Kriegsbeginn: 26,1 Prozent; danach 19,4 Prozent).

 

Insgesamt konnte der E-Commerce mit Waren dank starker Umsätze im Nach-Weihnachtsgeschäft im 1. Quartal noch ein Plus von 8,2 Prozent auf 23 Mrd. Euro (Vorjahr: 21,1 Mrd. Euro) erzielen (vor Kriegsbeginn: +11,5 Prozent, danach: +2,3 Prozent zum Vorjahresquartal). (Hinweis: Alle Umsätze und Vergleichsdaten in der Übersicht)

 

„Der Blick auf den Umsatz zeigt nicht, wie unterschiedlich die Unternehmen der Branche dieses Jahr erleben“, erläutert Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh, die Zahlen, aus denen außerordentlich hohe Ausreißer bereits herausgerechnet sind. „Es gibt Onlinehändler, die weiterhin wachsen, und es gibt andere, die im zweistelligen Prozentbereich Umsatz abgeben. Es gibt Unternehmen, die Versorger oder Lieferant von dringend benötigten Gütern sind und deshalb mehr Nachfrage erfahren, und solche, deren Sortiment für die Menschen aktuell kaum relevant erscheint. Diese schwer planbare Situation wird durch spürbare Störungen im Nachschub und ungebremsten Anstieg der Kosten für zahlreiche Rohstoffe, für Transportleistungen, Verpackungen, Energie oder andere Betriebskosten erschwert.”

 

Die Sorgen der Bevölkerung zeigten sich nach Kriegsbeginn auch im Online-Einkauf von Medikamenten. Das Wachstum in dieser schon durch die andauernde Corona-Pandemie dynamischen Kategorie stieg nach dem 24. Februar sprunghaft um mehr als 40 Prozent an. Von Januar bis Ende März legte der Umsatz so insgesamt um 23,5 Prozent von 329 Mio. Euro im ersten Quartal 2021 auf nun 407 Mio. Euro zu.

 

Erholen konnte sich der Umsatz mit Dienstleistungen, etwa Online-Buchungen von Reisen oder Events. Diese hatten unter Corona massiv gelitten und legten im 1. Quartal 2022 um fast zwei Drittel (64,2 Prozent) auf 1,85 Mrd. Euro zu (1. Quartal 2021: 1,13 Mrd. Euro). Allerdings erreichen die Umsätze noch nicht einmal die Hälfte dessen, was im 1. Quartal 2020 erzielt wurde (3,89 Mrd. Euro). Und auch hier bildet der Kriegsbeginn eine Zäsur: Von Anfang Januar bis 24. Februar verdoppelte sich der Umsatz nahezu (+93,3 Prozent), um nach Kriegsbeginn auf ein moderates Wachstum von 13,4 Prozent zurückzufallen.

 

„Mit Blick auf das gesamte Quartal haben die Kundinnen und Kunden ungebrochen im E-Commerce eingekauft. Weder shoppen jetzt weniger Menschen im Internet, noch lässt sich beobachten, dass einzelne Altersgruppen oder einkommensschwache Personen ihr Einkaufsverhalten im Onlinehandel verändert hätten. Das volle Ausmaß der Verbraucherverunsicherung – aufgrund der Kriegshandlungen mit ihren absehbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung, auf Preise und Versorgung auch in Deutschland – wird sich aber erst in den kommenden Monaten mit den Mitteln der Marktforschung detailliert nachzeichnen lassen”, so Martin Groß-Albenhausen.

 

Kein Versender kommt davon: Bei nahezu allen Versendertypen verlangsamte sich das Umsatzwachstum nach Kriegsausbruch deutlich, wenn auch nicht immer im gleichen Maße. Auffällig ist das vergleichsweise gute Abschneiden der Multichannel-Anbieter (+9,3 Prozent). Offenbar können Handelskonzepte gerade jetzt punkten, wenn neben dem Ladenbesuch auch der Onlinekauf angeboten wird. Noch am stärksten zulegen konnte der Direktvertrieb durch Hersteller (+13,3 Prozent). Allerdings war die „Fallhöhe“ der Hersteller nach Kriegsbeginn auch besonders ausgeprägt: Lag das Umsatzwachstum vor Kriegsbeginn noch bei 21,4 Prozent, mussten sie nach Kriegsausbruch einen Umsatzrückgang zum Vorjahresquartal von 0,9 Prozent hinnehmen. bevh

EHI-Studie zur Personalentwicklung im Handel

| 07.04.2022 | Das Thema Personalentwicklung steht bei den HR-Verantwortlichen der Branche weit oben auf der Agenda. Im Hinblick auf die allgemeine Arbeitsmarktsituation mit dem anhaltenden Fachkräftemangel ist es wichtig, vorhandenes Personal gezielt zu schulen und im Unternehmen zu halten sowie neue Talente mit entsprechenden Angeboten zu gewinnen. Wie die EHI-Studie „Personalentwicklung im Handel 2022“ zeigt, ist der Bereich für die befragten Unternehmen gegenwärtig von großer Bedeutung. Dies spiegelt sich schon jetzt in den Budgets wider. „Die Budgets für die Personalentwicklung sind in den letzten drei Jahren tendenziell gestiegen und eine deutliche Mehrheit der Personalverantwortlichen geht von einer weiteren Steigerung in den nächsten drei Jahren aus“, erklärt Ulrike Witt, Leiterin Forschungsprojekt Personal. 

 

Steigende Budgets

Insgesamt hat für fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (64 Prozent) die Personalentwicklung eine große oder sehr große Bedeutung. 79 Prozent sind der Meinung, dass dieser Bereich in Zukunft nochmals an Relevanz gewinnen wird. Ähnliche Entwicklungen lassen sich auch beim Budget für die Personalentwicklung feststellen. So ist es bei über der Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) in den letzten drei Jahren gestiegen. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent erwartet auch in den kommenden drei Jahren mehr Geld für Personalentwicklung.

  

Qualifikation von Führungskräften im Fokus

Unternehmen investieren in die Personalentwicklung, um alle Positionen mit adäquat qualifiziertem Personal besetzen zu können, Fluktuation zu vermeiden und für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Wichtigste Ziele sind aus Sicht der HR-Profis vor allem die Sicherung des Fach- und Führungskräftebestandes sowie das Identifizieren und Fördern von Nachwuchskräften. Daher verwundert es nicht, dass für 64 Prozent der Fokus von Personalentwicklungsmaßnahmen im Jahr 2022 auf der Qualifikation von Führungskräften liegt.

 

Als größtes Hindernis bei der Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen gilt eine zu hohe Arbeitsauslastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (88 Prozent) und damit verbunden die fehlende Zeit für Fortbildungen. Weitere Gründe sind mangelnde Kapazitäten in der Personalabteilung und mangelnde Unterstützung durch Führungskräfte. EHI

Hybride Angebotskommunikation? Printprospekt bleibt Platzhirsch

| 06.04.2022 | Neue Studie von IFH MEDIA ANALYTICS und MEDIA Central untersucht die Nutzung von Print- und Onlineprospekten in der Handelswerbung. Fazit: Die gedruckte Angebotskommunikation ist noch immer am beliebtesten bei Konsument:innen. Rund drei Viertel der Prospektlesenden nutzen ergänzend auch den Onlinekanal. Die Lieblingsprospekte – print und digital – kommen aus dem Lebensmittelbereich.   

 

Wie rezipieren Konsumentinnen und Konsumenten im Jahr 2022 Handelswerbung? Ist das Internet der Kanal der Wahl oder ist es nach wie vor die altbekannte Prospektwerbung aus dem Briefkasten? Diese und weitere Fragen stellt die neue Studie „Die Bedeutung des Prospekts 2022“ von IFH MEDIA ANALYTICS in Zusammenarbeit mit MEDIA Central. Das Ergebnis ist eindeutig: Gedruckte Prospektwerbung dominiert noch immer branchenübergreifend die Angebotskommunikation in der Handelslandschaft und bleibt in ihrer Nachfrage im Zeitverlauf 2016 bis 2022 stabil. So lesen aktuell 76 Prozent der Deutschen mindestens wöchentlich gedruckte Handelswerbung. Jedoch werden Prospekt-Apps und Onlineprospekte nicht nur beliebter, sondern ergänzen auch immer mehr das Lesen von Printwerbung.

 

„Seit vielen Jahren analysieren wir nun schon die Nutzung von Handelswerbung online und in Form des klassischen Printprospekts. In herausfordernden Zeiten rund um Papierpreiserhöhung, Mindestlohn und Digitalisierung sehen wir heute aber immer noch, dass der Prospekt nach wie vor das Leitmedium in der Handelskommunikation ist. Aber die digitale Variante im Netz wird immer beliebter. Hybride Werbung ist das Gebot der Stunde“, so Andreas Riekötter, Geschäftsführer von IFH MEDIA ANALYTICS.

 

Welcher Kanal für welche Zielgruppe?

Altersübergreifend ist bei den Prospektlesenden eines unstrittig: Der gedruckte Prospekt wird am häufigsten genutzt, selbst bei den jüngeren Konsument:innen zwischen 18 und 29 Jahren (93 %). Noch mehr Print-Fans gibt es bei den 60- bis 69-Jährigen (97 %). Jedoch nimmt die Nutzung von Onlineprospekten bzw. Prospekt-Apps in allen Altersklassen stetig zu. Kein Wunder, schließlich unterscheiden sich vor allem auch die Rezeptionsanlässe: Gedruckte Prospekte dienen mehr zur Kaufinspiration oder zum Stöbern und punkten vor allem durch Übersichtlichkeit und Glaubwürdigkeit; die Prospekt-App wird eher zur gezielten, pragmatischen Einkaufsplanung herangezogen. Die Vorteile von beiden Kanälen ergänzend zu nutzen, entdecken immer mehr Konsument:innen für sich. So stieg die Anzahl der Hybridlesenden in den letzten beiden Jahren rapide an und liegt heute bei durchschnittlich 76 Prozent (im Vergleich: 2020 lag der Wert bei 68 %). Am stärksten verbreitet ist die Kombination des Lesens von gedruckter und digitaler Handelswerbung unter den jungen Konsument:innen (81 %).

 

Lebensmitteleinzelhandel beliebteste Branche der Angebotskommunikation

Am liebsten lesen Konsument:innen Prospekte aus der Lebensmittelbranche. Und das sowohl in gedruckter Form als auch online. Dennoch ergeben sich Unterschiede in den einzelnen Branchen. So assoziieren Konsument:innen Printprospekte vor allem mit den Branchen Möbeln (67 %) und DIY (63 %). Prospekt-Apps haben zwar über alle Branchen hinweg (noch) eine untergeordnete Bedeutung, gehören aber im Bereich Non-Food-Discount (23 %) und Lebensmittel (22 %) zu den am meisten weiterempfohlenen Kanälen der Angebotskommunikation. IFH MEDIA ANALYTICS

 

Paymenttrend: Nutzung des Smartphones zur Bezahlung immer selbstverständlicher

| 05.04.2022 | Neue ECC Paymentstudie zeigt: Das Smartphone hat sich nicht nur beim Online-, sondern auch beim stationären Shopping etabliert. Größte Pluspunkte: Bequemlichkeit und Einfachheit. Zwei von drei Konsument:innen beabsichtigen, zukünftig häufiger mit dem Smartphone zu bezahlen. 

 

Immer und überall dabei – rund die Hälfte der Konsument:innen (53 %), die  sich überwiegend online informieren, wählt dabei das Smartphone, weil es immer zur Hand ist. Mittlerweile shoppt der Großteil der Konsument:innen (85 %) online regelmäßig über das Mobiltelefon. Aber nicht nur beim Onlineshopping, sondern auch im stationären Geschäft steigt die Relevanz des Smartphones. Schon heute bezahlt jede:r dritte Konsument:in (32 %) zumindest gelegentlich kontaktlos per Smartphone. Die neue „ECC Paymentstudie Vol. 26“ des ECC KÖLN untersucht die Rolle des Smartphones beim (Online-)Shopping und zeigt mit ihren Ergebnissen, dass das sogenannte Smartmonnaie längst im Einkaufsalltag der Konsument:innen angekommen ist.

 

Bezahlung per Smartphone ist für Konsument:innen bequem und einfach

Nicht nur online, sondern auch am Point-of-Sale (POS) gewinnt das Smartphone an Relevanz. Zwar dominiert beim mittlerweile weit verbreiteten kontaktlosen Bezahlen nach wie vor die Karte (95 %)*, jedoch bezahlt knapp ein Fünftel der Konsument:innen (18 %) bereits heute regelmäßig mit dem Smartphone an der Ladenkasse. 59 Prozent wollen darüber hinaus zukünftig (viel) häufiger mit dem Smartphone zahlen. Insbesondere bei der Nutzung von Mobilitätsangeboten, wie dem Mieten von Sharing-Fahrzeugen (37 %) oder dem Ticketkauf im ÖPNV (34 %), sowie für größere (22 %) oder kleinere Einkäufe (21 %) hat das Smartphone für Teile der Konsument:innen bereits das Portemonnaie ersetzt. Dabei schätzen sie vor allem die Bequemlichkeit und Einfachheit im Gegensatz zu Karte oder Bargeld. Jede:r fünfte Konsument:in würde es sogar begrüßen, überall mit dem Smartphone bezahlen zu können (21 %).

 

Auch über das Bezahlen hinaus wird das Smartphone von den Konsument:innen im stationären Handel vielseitig genutzt. Sei es für das Verwalten von Bonuskarten (57 %), das Abrufen von Gutscheinen (56 %) oder die allgemeine Verwaltung von Mitgliedschaften in Kundenprogrammen (55 %). Weniger häufig wird hingegen der vielfach diskutierte digitale Kassenzettel genutzt (34 %). Besonders onlineaffine Kund:innen nutzen digitale und vernetzte Angebote erwartungsgemäß signifikant häufiger als der Durchschnitt.

 

„Auch wenn das Smartphone das klassische Portemonnaie aktuell noch nicht gänzlich überflüssig macht, sehen wir einen klaren Shift zur ausgedehnten Nutzung des Mobiltelefons als Zahlungsmittel online und am Point-of-Sale. Wer als Händler seine Angebote und Prozesse noch nicht dahingehend ausgerichtet hat, sollte hier unbedingt nachrüsten, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein“, so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung am ECC KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

 

Smartshopping steigert Ansprüche der Konsument:innen an Mobiloptimierung

Online ist das Smartphone nicht mehr nur Informations- und Inspirationskanal für die Mehrheit der Konsument:innen (62 %), sondern längst auch direkter Kaufkanal. So wird mittlerweile mehr als jeder zweite Onlinekauf per Smartphone getätigt (57 %) und auch Apps von Händlern werden immer beliebter (55 %). Ein absolutes No-Go: Nicht-mobiloptimierte Onlineshops und – noch dramatischer – nicht-mobiloptimierte Check-outs. Hier verlieren Händler rund ein Viertel der potentiellen Käufer:innen (28 %). Auch in puncto Zahlungsverfahren haben Konsument:innen genaue Vorstellungen: Beim Onlineshoppen mit dem Smartphone zahlen sie am liebsten per PayPal (85 %), Rechnung (75 %) oder Kreditkarte (45 %). Wer seinen smartphone-affinen Kund:innen beim Mobile Shopping nicht eines seiner Top 3 Lieblingsverfahren anbietet, riskiert auch hier Kaufabbrüche (25 %). EEC KÖLN

expert und Kekz®: Gemeinsam machen wir Familien glücklicher

| 04.04.2022 | Ab sofort finden Familien in ausgewählten expert Fachgeschäften und -märkten ein neues Produkt, das die altersgerechte Unterhaltung von Kindern für unterwegs und zuhause revolutioniert – die Kekz® Audiochips und Kopfhörer. Die perfekte Unterhaltung – Ohne Download und ohne Bildschirm. Für die expert SE, die aktuell den Bereich der Unterhaltung noch stärker auf die gesamte Familie ausrichtet, bilden die Produkte von Kekz® eine wichtige und sinnvolle Ergänzung des Sortiments. 

 

„Die Erweiterung unseres Unterhaltungsangebotes im Bereich Family Entertainment ist ein integraler Bestandteil unseres neuen Konzeptes“, so Frank Harder, Vorstand für Vertrieb, Marketing und e-Commerce der expert SE. „Die innovativen Produkte von Kekz® passen perfekt in unsere neue Family-Erlebniswelt. Wir freuen uns besonders, in diesem Zuge nicht nur mit den großen bekannten Marken zusammenzuarbeiten, sondern auch Start-Ups wie Kekz® eine Fläche bieten zu können, um ihre hervorragenden Produkte zu präsentieren.“

 

„Die Mission von Kekz® ist es, Familien glücklicher zu machen “, so Gründer Carl Taylor. „Mit expert an unserer Seite kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher und haben die Möglichkeit perspektivisch bis zu 400 neue Verkaufsstandorte in ganz Deutschland zu erschließen.“

 

Ab sofort sind die Kekzhörer und die 21 verschiedenen Kekz®-Audiochips in 120 expert Fachgeschäften und -märkten verfügbar. Kekz® bietet Kindern eine altersgerechte Unterhaltungsmöglichkeit für unterwegs und zuhause komplett ohne Download. Die Bedienung ist dabei kinderleicht: Kinder suchen sich selbstständig die Geschichte ihrer Wahl aus und klicken Sie außen an die Ohrmuschel der kabellosen Kekzhörer. Die Titelauswahl erfolgt über einen einzigen großen Knopf, sodass die Kinder selbst bestimmen können, ob ein Titel erneut gehört wird oder ein anderer übersprungen. Sie können so in ihre eigene Vorstellungswelt abtauchen, ohne Bildschirm oder Bluetooth-Verbindung zu einem weiteren Gerät.

 

„Kekz löst das Problem vieler Familien, die ihren Kindern zuhause und unterwegs eine kindgerechte Steuerung ihrer Lieblingshörspiele ermöglichen wollen“, sagt Peter Maffay. „Ich konnte mich mit der Thematik sofort identifizieren, da ich ebenfalls Vater einer kleinen Tochter bin.“ kekz

Großhandel überzeugt Privatkund:innen: Ungenutzte Potenziale im Onlinekanal

| 04.04.2022 | Neue Studie von ECC KÖLN und der FIS Informationssysteme und Consulting GmbH untersucht, wie verbreitet der Einkauf im Großhandel unter Privatkund:innen ist und zeigt, was sie sich vom Großhandel wünschen. Ergebnis: Privatkund:innen prognostizieren dem Großhandel eine steigende Relevanz. Nachholbedarf und ungenutzte Potenziale liegen im Onlinehandel und bei Cross-Channel-Lösungen. 

 

Immer mehr Großhändler öffnen ihre Geschäfte, Onlineshops und -marktplätze mittlerweile auch für Privatkund:innen und bieten zugeschnittene Angebote und Services für diese Zielgruppe an. Doch wie viele private Kundinnen und Kunden nutzen diese Angebote bereits und welche Potenziale ergeben sich dadurch für den Großhandel? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Studie „Großhandel meets Privatkundschaft – E-Commerce als Schlüssel zum Erfolg?“ des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit FIS und analysiert, wie sich der Großhandel optimal in der Zielgruppe der Endkund:innen positionieren kann.

 

Potenzial bislang noch nicht ausgeschöpft

Aktuell spielt der Einkauf bei Großhändlern (noch) eine eher untergeordnete Rolle für Privatkund:innen, obwohl das Interesse am Großhandel bei gut der Hälfte der Befragten (52 %) durchaus vorhanden ist. Insgesamt geben 77 Prozent der befragten Endkund:innen an, bereits im Großhandel eingekauft zu haben. Dabei punkten Großhandelsunternehmen aus Sicht der Privatkundschaft insbesondere mit Seriosität, Professionalität und Kompetenz und überzeugen im Vergleich zum Einzelhandel vor allem durch niedrigere Preise sowie eine größere Auswahl an Produkten. Insgesamt waren die bisherigen Erfahrungen der Endkonsument:innen äußerst positiv und sie können sich nicht nur vorstellen, zukünftig wieder dort einzukaufen (80 %), sondern wünschen sich generell sogar mehr Einkaufsmöglichkeiten im Großhandel (66 %). Obwohl es bei einigen Aspekten, wie der Erreichbarkeit der Geschäfte, derzeit noch Nachholbedarf gibt, bescheinigen Privatkund:innen dem Großhandel zukünftig eine steigende Relevanz.

 

„Vor allem bei Kernprodukten wie Werkzeugen oder Elektrogeräten und in den baunahen Branchen ist der Großhandel für manche Privatkund:innen bereits eine relevante Anlaufstelle für Käufe geworden. Die hohe Zufriedenheit über alle Kundengruppen hinweg führt dazu, dass insbesondere Bestandskund:innen branchenübergreifend auch zukünftig gerne wieder im Großhandel einkaufen“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH KÖLN und Gründer des ECC KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

 

E-Commerce als wichtiger Treiber

Vor allem in puncto Sichtbarkeit des Großhandels besteht noch Nachholbedarf – sowohl online als auch offline. Privatkund:innen werden derzeit vor allem durch ihr privates Umfeld auf den Großhandel aufmerksam; insbesondere weil die Suche nach einem Großhändler, der seine Produkte auch an Endkund:innen verkauft, laut der Hälfte der Befragten zu aufwändig ist. Um der Kundschaft die Suche zu erleichtern, ist es deshalb unerlässlich, im Onlinekanal sichtbar zu werden. Doch nicht nur die Sichtbarkeit kann durch einen gelungenen Auftritt im Netz ausgebaut werden: Der Onlinekanal kann auch zusätzliches Umsatzpotenzial bieten. Vor allem Marktplätze eignen sich als neue Absatzkanäle.

 

„In den letzten Jahren beobachten wir, dass vor allem für unsere B2B-Kund:innen der Einstieg in den Onlinehandel immer wichtiger wird. Mit dem Verkauf auf Onlinemarktplätzen oder über einen eigenen Onlineshop erhöhen Händler ihre Reichweite, sichern sich Wettbewerbsvorteile und erschließen neue Umsatzpotenziale. Außerdem bieten sie auch ihren Bestandskund:innen einen weiteren Kanal, um Bestellvorgänge unkompliziert abzuwickeln. So profitieren Händler gleich doppelt vom Einstieg in das Onlinegeschäft“, erläutert Dirk Schneider, Geschäftsführer der FIS Informationssysteme und Consulting GmbH. 

 

Cross-Channel als Schlüsselfaktor

Um Privatkund:innen in allen Schritten des Kauf- und Informationsprozesses zu unterstützen, muss ein optimales Kauferlebnis geschaffen werden. Dabei ist Vielfalt das Stichwort: Endkund:innen wünschen sich, über verschiedene Kanäle abgeholt und angesprochen zu werden. Die Kanalpräferenzen unterscheiden sich sowohl nach Produkten als auch nach Kundengruppen. Während beispielsweise Neukund:innen eher das stationäre Geschäft präferieren, wollen Bestandskund:innen vermehrt online einkaufen. EEC KÖLN

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