Handel

Der TOYS & GAMES Report - das Fachmagazin für Entscheider*innen aus Toys, Licensing und Entertainment. 

Nachrichten, Trends, Cases, Analysen und Interviews aus der Branche und aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Erfolgsfaktor Prospekt - Markenkommunikation aus dem Briefkasten

Der Prospekt ist aus deutschen Haushalten nicht wegzudenken: 87 Prozent der Deutschen sind Leser*innen von gedruckten oder Online-Prospekten. Der Prospekt ist somit ein wichtiger Kontaktpunkt für den Handel zu seinen Kundinnen und Kunden und entscheidet nicht nur über Kaufabsichten, sondern hat auch erheblichen Einfluss auf das Image einer Händlermarke. Diese und weitere Ergebnisse liefert die neue Studie „Der Prospekt als Markenbotschafter“ von IFH KÖLN in Zusammenarbeit mit MEDIA Central, die analysiert, ob und wie der Prospekt als Markenbotschafter wirken kann.

 

„Der Prospekt bietet Händlern eine attraktive Möglichkeit der direkten Kundenansprache – auch über die reine Angebotskommunikation hinaus. Der Prospekt – egal ob gedruckt oder digital – kann Kundinnen und Kunden nicht nur an eine Marke binden, sondern sogar das Markenimage maßgeblich prägen, wie unsere Studienergebnisse eindeutig belegen“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer am IFH KÖLN.

 

Prospekt und Markenimage in enger Abhängigkeit

Das Image von Prospekten ist bei den Konsumentinnen und Konsumenten branchenübergreifend eng mit dem Image der Marke verbunden. Die Studie beweist: Unter der Voraussetzung der generellen Nutzung von Prospekten, hat der Prospekt nicht nur eine Relevanz für die Kaufentscheidung, sondern auch für die Kundenbindung und die Bedürfniserfüllung der Konsument*innen – vom klassischen Wunsch Geld zu sparen bis hin zu Inspiration – und fungiert ebenso als Vermittler von Imageattributen. Für das Image einer Händlermarke kann der Prospekt somit eine ähnliche Rolle einnehmen wie die Erfolgsfaktoren Kundenerlebnis, Sortiment, Warenverfügbarkeit, Mitarbeiter und Preis.

 

Prospekt als Markenbotschafter: „Wann“ und „Wie“ entscheidet

Der Prospekt ist ein elementarer Erfolgsfaktor für die Wahrnehmung einer Marke. Besonders gilt dies, wenn der Prospekt auf bestimmte Art und Weise gestaltet ist und in bestimmten Phasen eines Markenlebenszyklus eingesetzt wird. Insbesondere in der sogenannten Reifephase einer Marke gewinnt der Prospekt an Relevanz. Die Gestaltung anhand der Kundenbedürfnisse verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

 

„Unsere Studie unterstreicht die Relevanz von Prospekten für die Markenkommunikation und zeigt, warum es wichtig ist, in gelungene und zielgruppengerechte Prospektwerbung zu investieren. Mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und den Einsatz im Lebenszyklus einer Marke bieten wir dem Leser nicht nur wichtige Erkenntnisse, sondern auch einen echten Mehrwert“, resümiert Ingo Wienand, geschäftsführender Gesellschafter, MEDIA Central GmbH. IFH Köln

Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs

Nach zwei Jahren der Verhandlung: Das Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs hat den Bundestag passiert. Umfassende Änderungen am Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sollen dem Geschäftsmodell der wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen ein Ende bereiten. Der Händlerbund sieht das Ziel als verfehlt und warnt vor drastischen Spätfolgen durch die Verharmlosung von Abmahnungen.

 

Gute Absichten gegen Abmahnmissbrauch

Der Händlerbund begrüßt, dass der weit verbreitete Abmahnmissbrauch in der Politik angekommen ist. Auch mit der lange geforderten Abschaffung des fliegenden Gerichtsstandes hatte der Händlerbund Erfolg. Andreas Arlt, CEO des Händlerbundes sagt: „Abmahnungen, die wegen kleiner Fehler auf der Homepage ausgesprochen werden, gehören zu den größten Sorgen jedes Online-Händlers. Die Gesetzänderung ist gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Wir befürchten weiterhin Massenabmahnungen und hohe Geldstrafen gegen Online-Händler.” Das Gesetz geht nach Auffassung des Händlerbundes, der 80.000 Onlinepräsenzen vertritt, am Ziel vorbei.

 

Interessen- oder Verbraucherverbände sprechen den Großteil der Abmahnungen aus und werden im neuen Gesetzentwurf nicht berücksichtigt. Ein branchenbekannter Verband, dem bereits mehrmals der Rechtsmissbrauch per Gerichtsentscheid bescheinigt wurde, muss künftig lediglich eine kleine Hürden nehmen, um weiter massenhaft abzumahnen. Die Voraussetzungen sind mindestens 75 Mitglieder und die Gründung vor mehr als einem Jahr.

 

Effektive Mittel und Konkretisierung vermisst

Bei Verstößen gegen Kennzeichnungs- und Informationspflichten, sowie gegen die Datenschutzgrundverordnung dürfen bei dem Abgemahnten zunächst keine Aufwendungen mehr geltend gemacht werden. Während ein spezieller Teil von Abmahnungen zunächst keine Kosten zu verursachen scheint, bleiben die Konsequenzen für unwissentliche Verstöße drastisch. Sorglos zugestimmten Unterlassungserklärungen, die betroffene Händler häufig unterzeichnen sollen, ziehen oft Schadenerstatzansprüche im vier- oder fünfstelligen Euro-Bereich nach sich. Eine anwaltliche Prüfung ist deshalb dringend erforderlich und für den betroffenen Unternehmer existenziell.

 

Zudem bleibt im Gesetz unklar, was Verstöße gegen Kennzeichnungs- und Informationspflichten sind. Das Gesetz lässt offen, wo die Grenze zwischen Bagatellen und schweren Verstößen gezogen wird. „Es bleibt abzuwarten wie die Gerichte im Einzelfall urteilen. Abmahnenden Marktteilnehmer werden argumentieren, dass sie für den geltend gemachten Verstoß dennoch Anwaltskosten verlangen dürfen. Bis Gerichte Rechtsklarheit schaffen, ist es also noch ein langer Weg”, sagt Andreas Arlt, CEO beim Händlerbund.

 

Am Ende werden diejenigen das Nachsehen haben, die sich den Weg zum Anwalt oder zu Gericht aus Kostengründen scheuen. Immerhin erschwert die durch den Händlerbund lang erkämpfte Abschaffung des fliegenden Gerichtsstandes den Massenabmahnern das Geschäft. Händlerbund

Quickstart Online unterstützt Händler beim Einstieg in den E-Commerce

Am 15. September startet Quickstart Online, das Wissensportal für digitale Durchstarter, eine gemeinsame Initiative von Partnern aus Handel und Verband. Dazu zählen Deutschlands größter Handelsverband HDE, das Netzwerk “Händler helfen Händlern“ sowie Amazon. Das Wissensportal wurde gegründet, um kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen und ihnen zu mehr Zukunftssicherheit zu verhelfen. Das Wissensportal macht Digitalkompetenz in Form von Kursen verfügbar, die thematisch alle Handelsthemen abdecken.

 

Den digitalen Handel für alle nutzbar machen

Für Amazon ist das Wissensportal die logische Fortsetzung von Programmen wie "Unternehmer der Zukunft“, dem 2017 initiierten Förderprogramm für kleine- und mittlere Unternehmen. Dazu erklärt Deutschland-Chef Ralf Kleber: „Die Corona-Pandemie hat viele On- und Offline-Händler unverschuldet in große Schwierigkeiten gebracht. Die Vielfalt des Handels ist aber wichtig für eine breite Auswahl an Produkten und die Lebensqualität aller. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Branche kürzlich dazu aufgefordert, Konzepte für einen zukunftsfähigen Handel zu entwickeln. Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern mit Quickstart Online ein Format geschaffen, bei dem Händler in Online-Seminaren von führenden Experten kostenlos die wichtigsten Dinge lernen und auf ein breites Spektrum von Seminaren und Trainingsangeboten zurückgreifen können, um ein eigenes Online-Business aufzubauen.“ Dabei zielt Quickstart Online darauf, auch Händler zu unterstützen, die E-Commerce als zusätzliches Standbein neben dem Offline-Geschäft aufbauen möchten. Auch Gründer, die ins Geschäftsleben starten, finden auf Basis des Expertenwissens ihren Weg für die eigene digitale Handelsstrategie.

 

Privatwirtschaft und öffentlicher Sektor stehen zusammen

Der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp erklärt ergänzend: „Um sein Geschäft fit für die Zukunft zu machen, muss sich jeder Händler mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Insbesondere mit Blick auf die aktuelle Corona-Krise mit sinkenden Kundenfrequenzen und Umsätzen können vor allem mittelständische Händler aber derzeit die nötigen Investitionen nicht stemmen. Deshalb muss es jetzt darum gehen, mit Initiativen und Förderprogrammen zu unterstützen und damit die Schlüsselbranche für unsere Innenstädte gut durch die Krise zu bringen. Hier müssen Politik, Wirtschaft und Verbände an einem Strang ziehen, Kooperationen sind gefragt.“

 

Kostenfreies Teilen von Handelswissen

Auf Quickstart Online geben erfahrene Fachexperten zum Beispiel vom DIHK, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Trusted Shops ihr Know-how weiter: vom Grundwissen E-Commerce über Online-Marketing bis hin zu rechtlichen Auflagen. Gestandene Digitalprofis berichten über ihre eigenen Erfahrungen auf dem Weg in die Onlinewelt – ohne Registrierung und kostenfrei. Den Anfang macht Marcus Diekmann vom online-first Omnichannel-Unternehmen Rose Bikes und Initiator von “Händler helfen Händlern“: “Egal wie klein oder groß. Ich glaube daran, dass jeder Händler die Chance des E-Commerce für sich nutzen kann. Seit 17 Jahren bin ich erfolgreich im Online- und Omnichannel-Handel unterwegs. Doch zuvor habe ich mein Handwerk ganz traditionell im stationären Handel gelernt. Ich kenne sowohl den stationären als auch den digitalen Handel. Meine Leidenschaft gilt der gemeinsamen Weiterentwicklung und ich freue mich darauf, mein Knowhow mit anderen zu teilen.“

 

Das Wissensportal Quickstart Online startet am 15. September und ermöglicht es anderen E-Commerce-Unternehmen und Trainern, sich der Initiative anzuschließen. Interessierte finden den Kontakt auf quickstart-online.de. Amazon

„Nicht nur klicken, auch anfassen!“ – Kampagne zur Stärkung des lokalen Einzelhandels startet

Schon seit Jahren sinken in vielen Innenstädten die Kundenfrequenzen. Verstärkt werden die Probleme jetzt durch die Auswirkungen der Corona-Krise. Bis zu 50.000 Geschäfte könnten durch die Folgen der Pandemie wegfallen. Um die Innenstadthändler in dieser schweren Zeit zu stärken, starten die Handelsverbände und die SIGNAL IDUNA am 15. September die Kampagne „Nicht nur klicken, auch anfassen!“, die das Einkaufserlebnis als sinnliche Erfahrung inszeniert.

 

„Die Kunden wollen ihren Lieblingshändler sowohl im Internet als auch in der Innenstadt finden. Die Unternehmen müssen sich deshalb digitalisieren, die Zukunft liegt in der Kombination aus dem Geschäft vor Ort und Online-Angeboten. Gleichzeitig müssen aber auch die traditionellen Vorteile des stationären Handels konsequent genutzt werden. Die Kampagne soll dabei helfen, den Kunden die Alleinstellungsmerkmale der Läden und Geschäfte in den Städten und Gemeinden bewusst zu machen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

 

Unter dem Motto „Anfassbar gut.“ soll die Aktion dazu beitragen, die Innenstädte zu beleben und den durch die Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogenen lokalen Einzelhandel zu unterstützen. Herzstück der Kampagne ist ein Imagevideo, das die beim Einkauf erlebten, unterschiedlichen Sinne betont. Einen kuscheligen Pullover anfassen, an Parfüm oder Blumen riechen, die neue Lieblingsplatte im Plattenladen hören, mit der Familie durch liebevoll gestaltete Läden stöbern und dabei durch die neue Sonnenbrille sehen – lokales Einkaufen spricht alle Sinne an. Diese Botschaft wird über eine 360° Kampagne über Social Media, Printanzeigen, Out-of-home, aber auch direkt durch Plakate über lokale Händler kommuniziert. Die Mitglieder der Handelsverbände können sich über ein Download-Portal passende Materialien herunterladen und so aktiv die Kampagne unterstützen.

 

„Der stationäre Einzelhandel hat unter der Corona-Pandemie stark gelitten, deswegen möchten wir ihn jetzt mit unserer Kampagne unterstützen. Das lokale Einkaufen ist ein Erlebnis für die Sinne und genau das wird mit der Kampagne in den Mittelpunkt gestellt“, sagt Torsten Uhlig, Vertriebsvorstand bei der SIGNAL IDUNA. Wie wichtig die Rolle des stationären Einzelhandels auch für die gesamte Gesellschaft ist, macht HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth deutlich: „Die Händler vor Ort engagieren sich Jahr für Jahr mit rund einer Milliarde Euro für gemeinnützige Zwecke wie beispielsweise das Sponsoring von Bürgerfesten oder Sportvereinen. Und der beliebteste Grund für den Besuch einer Innenstadt ist mit Abstand das Einkaufen. Ohne lebendigen Handel sterben ganze Innenstädte und Dorfgemeinschaften.“

 

Was sind Deutschlands Lieblingsläden? - Gewinnspielaktion für Endkunden:

Was zeichnet unsere Innenstädte aus? Es ist vor allem die Individualität und die Vielfalt – insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Um genau diese zu unterstützen, sucht die Initiative monatlich einen „Anfassbar gut.“-Laden. Im Rahmen eines Gewinnspiels können Endkunden ihr Lieblingsgeschäft nominieren und mitteilen, warum sie genau hier am liebsten einkaufen. Gewinnt der Laden, erhält der Nominierende einen 250,00€-Gutschein für sein Lieblingsgeschäft.

 

Wie beleben Händler ihre Stadt? - Gewinnspielaktion für Händler

Zusätzlich dazu wird unter den im Rahmen des Gewinnspiels nominierten Händlern ein weiterer Preis von bis zu 10.000€ ausgelobt – und dieses Mal sind die kreativen Ideen der Händler gefragt. Gesucht: Das beste Konzept eines Händlers zur Belebung seiner Stadt bzw. seines Viertels. Der Gewinner erhält bis zu 10.000€ zur Umsetzung der eigens kreierten Ideen – 2.000€ pro Sinneswahrnehmung, die mit dem Konzept angesprochen wird. Die Preisverleihung erfolgt öffentlichkeitswirksam auf dem Handelskongress 2020 in Berlin.

 

Die Microsite www.nichtnurklicken.de zeigt die komplette Kampagne inklusive Imagefilm in Aktion und ist zugleich Landingpage für alle Interessenten und Händler, die mitmachen wollen. HDE

Mehrheit der Konsument*innen akzeptieren "New Normal"

Mundschutz, Hygieneregeln, Abstände einhalten, Reiseeinschränkungen: Rund ein halbes Jahr nach dem Lockdown in Folge des Ausbruchs der Coronapandemie hat sich in Deutschland und in anderen Ländern weltweit eine neue Normalität im Alltag eingestellt. In Anbetracht der Diskussionen um die Maßnahmen und deren Notwendigkeit, die in der Bevölkerung momentan unterschiedliche Meinungen hervorrufen, untersucht der aktuelle Corona Consumer Check des IFH KÖLN in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX, das Stimmungs- und Meinungsbild der Deutschen zum „New Normal“. Fazit: Die geltenden Maßnahmen werden mehrheitlich angenommen – die Angst vor einer zweiten Infektionswelle steigt, was sich auch an der Tendenz zu „Hamsterkäufen“ beobachten lässt.

 

Großteil der Bevölkerung unterstützt die geltenden Anti-Corona-Maßnahmen

85 Prozent der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten sind der Meinung, dass jedem Einzelnen in der Bevölkerung eine Verantwortung zukommt, die Ausbreitung der Coronapandemie zu bekämpfen und sich somit an die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu halten. Nur 11 Prozent der befragten Deutschen geben an, sich kaum noch an die geltenden Maßnahmen und Hygieneauflagen zu halten.

 

Furcht vor erneutem Lockdown

Ein erneuter Lockdown wie im Frühjahr 2020 wird von rund der Hälfte der Befragten befürchtet. 38 Prozent haben dagegen keine Angst vor einer erneuten Schließung von Geschäften und einer damit verbundenen Eindämmung des öffentlichen Lebens; 11 Prozent zeigen sich neutral gestimmt.

 

„Hamstern“ nimmt wieder zu

Die Furcht vor einem zweiten Lockdown zeigt sich auch in der zunehmenden Tendenz der Konsument*innen, wieder mehr Vorräte anzulegen. So haben in KW 12 – kurz vor dem nahezu bundesweiten Lockdown am 20.3. – 17 Prozent der Menschen mehr Lebensmittel als üblich eingekauft. Bei Hygieneartikeln (beispielsweise Toilettenpapier) bevorratete sich damals nahezu ein Drittel der Bevölkerung. Mit 18 Prozent (Lebensmittel) und 21 Prozent bei Hygieneartikeln nimmt aktuell die Tendenz zum „Hamstern“ wieder zu. IFH Köln

ROFU Kinderland Eschweiler - Neueröffnung am 24.09.2020

Am Donnerstag, den 24.09.2020 eröffnet ROFU Kinderland endlich seine neue Filiale in Eschweiler. Getreu dem Firmenmotto „Mehr Spielwaren für weniger Geld“ blickt das familiengeführte Unternehmen auf über 30 Jahre Erfahrung im Spielwarenhandel und mehr als 90 Filialen in sechs Bundesländern in der Südhälfte Deutschlands zurück, wo es sich längst zu einem der führenden Spielwaren-Fachhändler etabliert hat. Über 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Tag für Tag ihr Bestes, um Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Darüber hinaus hat ROFU Kinderland seit 2010 einen eigenen Online-Shop. Unter www.mifus.de können Kunden rund um die Uhr Lieblingsartikel, Trendprodukte und Geschenkgutscheine bestellen – einfach und bequem von zu Hause aus. 

 

Dabei punktet ROFU Kinderland nicht nur mit wöchentlichen Sparangeboten, sondern auch mit einer breiten Auswahl an Spielzeug, Fahrzeugen, Schulbedarf, Baby- und Dekorationsartikeln sowie Kostümen von allen bekannten Marken und Herstellern. Hasbro, Lego, Mattel und Playmobil lassen sich hier ebenso kinderleicht finden wie Pelikan, Lamy und Co. – und das zu dauerhaft günstigen Preisen. Daneben bieten die kostengünstigen ROFU-Eigenmarken eine  hervorragende Alternative für all diejenigen Sparfüchse, die trotz kleinen Geldes nicht auf beste Produktqualität verzichten möchten.

 

Die neue ROFU-Filiale öffnet am 24.09.2020 unter folgender Adresse ihre Türen:

ROFU Kinderland

(Auerbach Center, direkt neben Media Markt)

Auerbachstraße 26

52249 Eschweiler

 

Viele Highlights erwarten Sie am Eröffnungstag. Ab 10 Uhr wird eine Ballonkünstlerin wunderbare Ballonkreationen modellieren und den ganzen Tag haben die Kunden die Möglichkeit, an einer großen Verlosung teilzunehmen. ROFU

Weihnachtsgeschäft 2020 verschiebt sich mehr Richtung Online

Während in deutschen Supermärkten seit einigen Tagen schon Lebkuchen, Spekulatius und Co. in den Regalen stehen, wurden mancherorts die ersten

Weihnachtsmärkte im „Coronajahr“ 2020 bereits abgesagt. Weihnachten wird in diesem Jahr unter Coronavoraussetzungen stattfinden, was für einige Konsumentinnen und Konsumenten teilweise mit Einschränkungen verbunden ist. So werden viele in diesem Jahr Innenstädte und Weihnachtsmärkte meiden und Einkäufe eher online tätigen – so die neuesten Daten des Corona Consumer Check vom IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX.

 

Weihnachtsgeschäft 2020 im Schatten von Corona

77 Prozent der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten rechnen damit, dass die Weihnachtszeit in diesem Jahr wegen Corona unter besonderen Voraussetzungen stattfinden wird. Die Mehrheit der für den Corona Consumer Check befragten Konsument*innen geben an, Weihnachtsmärkte und Innenstädte

in der Weihnachtszeit meiden zu wollen. Die Auswirkungen der Pandemie auf das Weihnachtsgeschäft deuten 61 Prozent negativ.

 

Corona hat Einfluss auf Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit

43 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten erwarten dieses Jahr ein verändertes Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit – bei 41 Prozent der Befragten bedeutet das, den Großteil der Weihnachsteinkäufe online zu tätigen. 31 Prozent geben an, sich von der Coronapandemie nicht in ihrem Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit beeinflussen zu lassen.

 

Onlinekanal profitiert von Weihnachtsgeschäft

Der Onlinekanal ist nach wie vor Gewinner der Coronakrise – auch im Weihnachtsgeschäft. Die befragten Konsument*innen planen in diesem Jahr ihre Einkäufe um zehn Prozentpunkte mehr online zu tätigen als in der vergangenen Weihnachtssaison. Damit sind die Weihnachtseinkäufe stationär und online nahezu gleich verteilt (52 % stationär, 48 % online). Es ist somit mit einer Kanalverschiebung für das Weihnachtsgeschäft 2020 zu rechnen. IFH

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel kritisiert pauschalen Angriff auf Onlinehandel

In ihrem Statement zu den Fraktionsbeschlüssen fordert die Fraktionsvorsitzende der Grünen Katrin Göring-Eckhardt eine ´Begrenzung der Marktmacht des Onlinehandels´. Hierzu erklärt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh): „Der verbale Angriff auf den Onlinehandel zeichnet ein falsches Bild von unserer Branche. Wer den Onlinehandel nur auf Plattformen reduziert, verkennt die Vielfalt des

E-Commerce mit zahlreichen Angeboten aus dem Mittelstand und Chancen für bislang nur stationäre Handelskonzepte. Plattformen bieten gerade für Einsteiger in den E-Commerce die notwendige Infrastruktur.“

 

„Der Entwurf für das neue Grundsatzprogramm der Grünen differenziert viel klarer: Bekämpft werden darf nur der Missbrauch von Marktmacht – wie dies in vielfältigen Gesetzesnormen und kartellrechtlichen Handlungen erfolgt ist“, so Wenk-Fischer.

 

Das konstante Wachstum des E-Commerce ist durch jahrelange Bestleistungen zum Vorteil der Konsumenten und der Wirtschaft entstanden. Zukunftsfähige Politik nutzt die Dynamik und Energie unserer Branche. Bei Themen wie klimaneutrale Zustellung und Vermeidung von Abfällen und Überbeständen ist der Onlinehandel leistungsfähiger als klassische Handelskonzepte, die umfangreiche Individualverkehre und Ineffizienzen bei der Sortimentsplanung mit sich ziehen. bevh

Zukunft von KI im Handel – von disruptiv bis hintergründig

Künstliche Intelligenz ist einer der wichtigsten Zukunftstrends, auch im Handel. Eine flächendeckende Verbreitung von KI-Anwendungen lässt sich im deutschen Handel aktuell zwar noch nicht feststellen, aber die Nutzung der neuen Technologie steigt. Aktuelle Beispiele sind die  Verbindung von Electronic Shelf Labels (ESL) und Dynamic Pricing im Rahmen der Digitalisierung von Filialen oder die KI-gesteuerte Wartung von Gebäudetechnik. Doch wie wird die Entwicklung und Verbreitung von KI zukünftig aussehen? Dieser Frage widmet sich die aktuelle Szenariostudie „Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz im Handel 2030“ von EHI in Zusammenarbeit mit ScMI. „Es wird für Handelsunternehmen erfolgsentscheidend sein sich aktiv mit der Technologie auseinanderzusetzen, um sich im Entwicklungsprozess nicht von anderen Branchen abhängen zu lassen,“, resümiert Marco Atzberger, EHI-Geschäftsleitung. Die Kernergebnisse der Szenariostudie stellt Marco Atzberger gemeinsam mit Dr. Alexander Fink, Vorstand ScMI, und Christoph Maris, Vice President Operations LR Health & Beauty Systems, heute auf der „KI & Robotics4Retail-Konferenz 2020“ in Köln vor.

 

Polarisierung

Heute stellt sich vor allem die Frage, ob sich Künstliche Intelligenz eher beschleunigt oder gebremst entwickelt. Es gibt heute bereits Unternehmen wie Amazon, die sich intensiv mit KI beschäftigen und damit großen Erfolg haben. Doch viele Unternehmen sind noch vom Umgang mit KI überfordert oder erkennen den Nutzen nicht. Diesen Zustand der Polarisierung beschreibt „Szenario #2“: Künstliche Intelligenz wird von wenigen großen kapitalstarken Unternehmen getrieben, die von der Technologie profitieren. Daher wird es für Handelsunternehmen erfolgsentscheidend sein, sich heute und in Zukunft mit KI auseinanderzusetzen. So beschreibt das „Szenario #5“ eine Entwicklung, in der sich auch stationäre Händler auf die neue Entwicklung einlassen und KI die Kreativität des Handels nachhaltig unterstützt.

 

Hintergrund

Vorstellbar ist ferner, dass die Bedenken gegenüber KI bei Unternehmen und Kundschaft zu groß sind, z. B. hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit oder des Datenschutzes, sodass sich KI nur gebremst und „im Verborgenen“ entwickeln kann. Daher überlässt der Handel die technologische Entwicklung anderen Akteuren, z. B. Plattform-Betreibern wie Ebay, und konzentriert sich in den Szenarien #3 und #6 auf die Optimierung von Hintergrundprozessen, die für die Kundschaft unsichtbar sind.

 

Disruption

Im Rahmen einer Befragung unter den beteiligten Experten wurde deutlich, dass langfristig eine durch KI ausgelöste Disruption im Handel erwartet wird – getrieben durch leistungsstarke autarke und selbstoptimierende Systeme. Diese Entwicklung kann durch den Handel aktiv gestaltet werden. So entwirft das „Szenario #7“ ein Zukunftsbild, in dem der Online-geprägte Handel auf Basis einer breiten Datennutzung eine starke Position im KI-Wettbewerb einnimmt. Noch weiter geht schließlich das „Szenario #8“, in dem die Kundschaft ihre Einkäufe über eigene KI-Systeme steuert, während sich der Handel mit neuen Geschäftsmodellen quasi neu erfinden muss.

 

Methodik

Das EHI nutzt das Szenario-Management seines Methodenpartners ScMI, um Zukunftsbilder für die Entwicklungen von Künstlicher Intelligenz im Handel innerhalb der nächsten 10 Jahre zu beschreiben. Das interdisziplinäre Expertenteam aus Handelsunternehmen und Technologie-Dienstleistern hat zu diesem Zweck acht Szenarien entwickelt, die von einer langsamen KI-Entwicklung bis zu einer völligen Umstrukturierung des Marktes durch Künstliche Intelligenz reichen, um Handelsunternehmen dabei zu unterstützen die richtige Strategie bei der Entwicklung zukünftiger Technologie-Projekte zu finden. EHI

Mercedes-Benz unterzeichnet den Climate Pledge und liefert über 1.800 Elektrofahrzeuge an Amazons Lieferflotte in Europa

Amazon (NASDAQ: AMZN) hat heute angekündigt, dieses Jahr mehr als 1.800 Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz Vans zur europäischen Lieferflotte hinzuzufügen. Amazon und Mercedes-Benz haben sich beide dazu verpflichtet, die Emissionen im Transportsektor zu reduzieren. In diesem Zusammenhang hat Mercedes-Benz bekanntgegeben, dem Klimaversprechen „Climate Pledge“ beigetreten zu sein, das Unterzeichner auffordert, bis 2040 in allen Geschäftsbereichen CO2-neutral zu sein – ein Jahrzehnt vor dem Ziel des Pariser Klimaschutzabkommen von 2050.

 

„Wir begrüßen die mutige Führungsrolle, die Mercedes-Benz mit der Unterzeichnung des Climate Pledge und der Verpflichtung zu ehrgeizigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels bewiesen hat. Wir brauchen fortlaufend Innovationen und Partnerschaften mit Autoherstellern wie Mercedes-Benz, um den Transportsektor zu dekarbonisieren und die Klimakrise zu bewältigen“, sagte Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon. „Die zusätzlichen 1.800 elektrischen Lieferfahrzeuge sind ein weiterer Schritt auf unserem Weg zum Aufbau der nachhaltigsten Transportflotte der Welt. Wir setzen alles daran, die Fahrzeuge noch in diesem Jahr auf die Straße zu bringen.“

 

„Bei Mercedes-Benz haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Transformation der Mobilität zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Durch unseren Beitritt zu ‚The Climate Pledge‘ bekräftigen wir unsere Ambition, den Weg in Richtung emissionsfreier Mobilität und nachhaltiger Fahrzeugproduktion konsequent weiterzugehen“, sagte Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG. „Gemeinsam mit Amazon, Global Optimism und den weiteren beteiligten Unternehmen verfolgen wir das Ziel, 2040 CO2-neutral zu sein – zehn Jahre früher, als es das Pariser Abkommen vorsieht. Ich freue mich, dass wir mit diesem Schritt unserer Nachhaltigkeitsoffensive noch mehr Schwung verleihen.“

 

Als Teil des Engagements von Mercedes-Benz als jüngstem Unterzeichner des Climate Pledge bekräftigt das Unternehmen sein Bekenntnis zur „Ambition 2039“, einer Roadmap für CO2-neutrale Mobilität. Dabei prüft das Unternehmen, wie Kohlenstoff aus der gesamten Wertschöpfungskette entfernt werden kann, von der Entwicklung über das Zulieferernetz, die eigene Produktion bis hin zur Elektrifizierung der Produkte, und darüber hinaus wie erneuerbare Energien für die Nutzungsphase von Elektrofahrzeugen eingesetzt werden können. Mit dem Ziel, in weniger als 20 Jahren über eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte zu verfügen, leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag zur Verlangsamung des Klimawandels. Auf diesem Weg hat das Unternehmen bereits entscheidende Schritte gemacht: Bis Ende dieses Jahres wird das Fahrzeugportfolio fünf vollelektrische Modelle und mehr als 20 Plug-in-Hybride umfassen. Die Unterzeichner des Climate Pledge haben außerdem die Möglichkeit, Zugang zu Technologien, bewährten Verfahren und Innovationen zur Verbesserung der Lieferkette miteinander zu teilen. Sie können zudem gemeinsam in neue Technologien und Lösungen investieren. 

 

Amazons Lieferpartner bekommen Zugang zu der neuen emissionsfreien Flotte, um damit noch in diesem Jahr Bestellungen an Amazon Kunden in Europa zuzustellen – und dazu beizutragen, Tausende von Tonnen Kohlenstoff einzusparen. Der Auftrag ist ein Meilenstein für Mercedes-Benz Vans, denn es handelt sich um die bisher größte Bestellung von Elektrofahrzeugen für den Fahrzeughersteller. Gleichzeitig macht er Amazon zum weltweit größten Partner von Mercedes-Benz Vans für nachhaltigen Transport. Teil dieser Bestellung sind mehr als 1.200 Modelle des neuesten elektrischen Nutzfahrzeuges von Mercedes-Benz: dem eSprinter. Dieser ist die größere Variante des ersten emissionsfreien Fahrzeugs des Herstellers, dem eVito. Der eSprinter verfügt über modernste Sicherheitsfunktionen wie eine elektrische Parksperre, einen aktiven Bremsassistenten, eine Rückfahrkamera, einen Totwinkel-Assistenten und vieles mehr. Die übrigen 600 Fahrzeuge werden aus dem mittelgroßen Elektro-Van des Herstellers, dem eVito, bestehen, um Lieferdienstpartnern, die ein kleineres Fahrzeug für ihre Regionen benötigen, Zugang zu einer emissionsfreien Lieferoption zu bieten. 

 

„Ich freue mich, dass wir unsere langjährige, partnerschaftliche Beziehung mit Amazon weiter intensivieren und gemeinsam an der batterieelektrischen Zukunft des Transports arbeiten“, sagte Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Mit dem eVito und dem eSprinter haben wir Elektrofahrzeuge in unserem Portfolio, die sich hinsichtlich ihrer Ausstattung und Reichweite hervorragend für die Anforderungen der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche zur Auslieferung auf der sogenannten ‚letzten Meile‘ eignen. Sie zeigen, dass sich lokal emissionsfreies Fahren, überzeugende Fahrleistungen, Komfort und niedrige Betriebskosten bestens kombinieren lassen.“

 

„Mit dieser Investition setzt Amazon ein wichtiges und deutliches Zeichen und steht im Einklang mit den Prioritäten der EU“, sagte Fabio Massimo Castaldo, Vizepräsident des Europäischen Parlaments. „Amazon trägt weiterhin zum Erfolg der Ziele des EU Green Deals bei, fördert technologische Innovationen und schafft stabile und nachhaltige Stellen in Europa. Ich hoffe, dass andere Unternehmen schon bald Amazons Beispiel folgen werden.“ Amazon

Asmodee bringt Spiele-Feeling und Neuheiten in den lokalen Handel

Was zu einem gelungenen Besuch der Spielemesse in Essen gehört, macht Asmodee auch während der digitalen SPIEL vom 22. bis zum 25. Oktober 2020 möglich: echte Neuheiten ausprobieren, einpacken und direkt zu Hause weiterspielen – und das im lokalen Spieleladen vor Ort. Mit der Aktion „Wieder im SPIEL in deiner Stadt“ bringt der Essener Vertrieb seine Neuheiten in den stationären Handel. Derzeit sind 17 neue Titel als exklusive Releases geplant, mit der Option auf mehr. So ermöglicht Asmodee, Spielern vor Ort echtes Messe-Feeling zu erleben und exklusive Spiele und Promos kennenzulernen und zu kaufen, bevor sie in den allgemeinen Handel kommen. Denn auch wenn durch die Corona-Krise in diesem Jahr die größte Spielemesse digital stattfindet, soll physisches Stöbern, Entdecken und spontanes Verlieben in Spiele möglich sein.

 

Promoter, Neuheiten und Promos für Messe-Feeling

Aktuell sind alle stationären Läden, die mit Asmodee zusammenarbeiten, aufgerufen, sich für die Aktion anzumelden. Asmodee möchte so vielen Menschen wie möglich auch ohne einen Besuch in Essen die Neuheiten der Messe zeigen. Teilnehmende Händler erhalten nicht nur exklusive Messe-Neuheiten wie das heiß ersehnte Pandemic Legacy Season 0 von Z-Man, das hochgelobte Forgotten Waters von Plaid Hat Games oder den neuen Hans-im-Glück-Hit Paleo quasi druckfrisch in die Läden. Sie werden auch durch besondere Goodies und Promoter unterstützt, damit auch im Laden das Gefühl einer Messe aufkommt. Die Spiele-Promoter von Asmodee können die neuen Spiele erklären und die Kunden optimal beraten. So braucht niemand vorab Zeit zum Lesen der Regel investieren. Und wie es sich für die SPIEL gehört, gibt es spezielle Promo-Artikel, die sonst nur auf der Messe zu bekommen gewesen wären.

 

„Bei Asmodee sind wir alle traurig, dass die Messe dieses Jahr komplett digital stattfinden wird. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die neuen Ideen und Möglichkeiten im Netz. Aber trotzdem wollen wir dieses Gefühl von Stöbern und Entdecken und sich treffen nicht ganz missen“, sagt Yvette Vaessen, Commercial Director von Asmodee Deutschland. „Darum haben wir überlegt, wie wir dieses Erlebnis unter Berücksichtigung des Infektionsschutz‘ zu den Menschen bringen können. Die Läden sind bereits optimal auf Corona eingestellt und wir unterstützen den Handel seit jeher, so entstand die Idee zu dieser Aktion.“

 

Jeder soll seinen teilnehmenden Laden finden können

Alle teilnehmenden Geschäfte und die verfügbaren Spiele wird Asmodee im Vorfeld auf seiner Homepage und den Social Media Kanälen nennen. So wissen die Spieler, wo sie die aktuellen und bereits heiß diskutierten Messe-Neuheiten kennenlernen und direkt erhalten können. Darüber hinaus wird die Aktion ebenfalls über die Social Media Kanäle der teilnehmenden Läden bekannt gemacht. Neben Unboxing-Videos, Präsentationen der exklusiven Promos oder Vorstellungen der Spiele wird es weitere Inhalte geben, die die Spieler auf das Messe-Feeling einstimmen und ihnen Lust auf die fantastischen Herbstneuheiten machen werden. Und während der „Wieder im SPIEL in deiner Stadt“-Aktion werden Asmodee und die Händler zeigen, wie großartig Spielen und die Neuheiten auch in dieser Situation bei den Menschen ankommen. Asmodee


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Innenstadt und Handel gesamtheitlich weiterentwickeln - HDE erneuert Forderung nach Innenstadtfonds

Angesichts drohender Insolvenzen im innerstädtischen Handel durch die Corona-Krise erneuert der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Forderung nach Unterstützung von Kommunen und Handel, um einer Verödung des Standortes Innenstadt entgegenzuwirken. Innenstadtfonds mit Mitteln von zunächst 500 Millionen Euro könnten den Beteiligten helfen, die Situation zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Dazu gehörten moderne Einzelhandelskonzepte, gesamtheitliches Leerstandsmanagement und eine aktivere Ansiedlungspolitik.

 

„Wir brauchen ein koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten, um geeignete Einzelhandelskonzepte zu entwickeln, die den geänderten Anforderungen der Besucher gerecht wird. Es gilt ganzheitlich darüber nachzudenken, wie die Herzen der Städte attraktiv und lebendig gestaltet werden können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Handel werde dabei auch in Zukunft oft die dominante Funktion sein. Die Kommunen müssen aber viel breiter denken, beispielsweise könne eine Spezialisierung erfolgen und zu einem neuen Profil beitragen. Hier sind Planungshilfen für Kommunen gefragt.

 

Weiterhin muss eine systematische Analyse der Leerstände erfolgen, um Handlungsbedarf zu erkennen und anzugehen. Genth: „Derzeit gibt es keine systematische, bundesweit einheitliche Erfassung der Leerstände. Wir brauchen daher ein standardisiertes digitales Leerstandskataster.“

 

Schließlich fordert der HDE die Einrichtung von speziellen Austauschformaten zwischen Handel, Kommunen und Immobilieneigentümern. „Eine gesunde Innenstadt braucht einen gesunden Branchenmix. Hier muss aktiver gemanagt werden. Ansonsten ist die Zukunft der Stadtzentren in Gefahr“, so Stefan Genth. In begründeten Einzelfällen sollten die bestehenden Möglichkeiten des Vorkaufsrechts in den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten ausgeübt werden können, um den Branchenmix abzurunden. HDE

Einzelhandelsumsatz im 1. Halbjahr 2020 um 0,8 % höher als im 2. Halbjahr 2019

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im 1. Halbjahr 2020 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real 0,8 % mehr um als im 2. Halbjahr 2019. Nominal (nicht preisbereinigt) waren es 1,5 %. Hinter dieser vergleichsweise moderaten Gesamtentwicklung verbergen sich allerdings erhebliche Unterschiede in den einzelnen Einzelhandelsbranchen. Besonders der Online- und Versandhandel konnte im 1. Halbjahr 2020 seine realen Umsätze um 16,0 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2019 steigern. 

 

Lebensmittel, Bau- und Heimwerkerbedarf profitieren

Reale Umsatzsteigerungen erzielten mit 15,1 % der Einzelhandel mit Nahrungs-, Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren an Verkaufsständen und auf Märkten. Weitere Anstiege verzeichneten der Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf (14,2 %), der Sonstige Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten (10,2 %) und der Einzelhandel mit verschiedenen Waren, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel (6,9 %). 

 

Einbußen bei Bekleidung, Schuhen, Antiquitäten, Gebrauchtwaren und Bild- und Tonträgern

Hohe reale Umsatzeinbußen mussten dagegen die Einzelhandelsbereiche Bekleidung mit -29,0 %, Antiquitäten und Gebrauchtwaren mit –25,2 % sowie Schuhe und Lederwaren mit – 25,0 % hinnehmen. Der Einzelhandel mit bespielten Bild- und Tonträgern (–24,2 %) verzeichnete ebenfalls einen hohen realen Umsatzrückgang. Deutlich zurück gingen auch Uhren und Schmuck (–23,8 %) und Bücher (–18,3 %), Textilien, Bekleidung und Schuhe an Verkaufsständen und auf Märkten (–16,2 %), Back- und Süßwaren (–16,0 %) und Geräte der Unterhaltungselektronik (–13,5 %). Destatis

Menschenrechte in der Lieferkette - Bundesregierung will Unternehmen in die Pflicht nehmen

Im Koalitionsvertrag hatten sich SPD und Union darauf geeinigt, dass die Bundesregierung unter bestimmten Umständen gesetzlich tätig wird und ein sogenanntes Lieferkettengesetz vorbereitet.

 

„Ein Lieferkettengesetz kann nur dann sinnvoll sein, wenn es praxisnah, umsetzbar und vor allem wirksam ist“, so Genth. Unabhängig von gesetzlichen Grundlagen arbeiteten deutsche Unternehmen seit Jahren in den globalen Lieferketten nach hohen Standards. „Die Unternehmen analysieren mögliche Risiken in den Lieferketten, ergreifen spezifische Maßnahmen und kommen damit bereits heute ihren Sorgfaltspflichten nach.“ Sie leisteten durch ihre lokale Präsenz wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung an Auslandsstandorten.

 

Aufgrund der Komplexität der einzelnen Wertschöpfungsketten sind die Herausforderungen aber erheblich. So beziehen die Handelsunternehmen täglich eine Vielzahl an Produkten aus der ganzen Welt. Ein Lieferkettengesetz, dass die globalen Wertschöpfungsketten umfassen würde, wäre gerade für den Handel eine kaum lösbare Herausforderung. Bis zu 300 000 Artikel sind im Durchschnitt auf Unternehmensebene gelistet, die auf ihre menschenrechtliche Risikorelevanz geprüft werden müssten. Dabei geht es nicht nur um Monoprodukte, wie z. Bsp. Bananen sondern gerade auch um komplexe Produkte wie Elektrogeräte oder Spielzeug, die in ihren Einzelteilen mit eigenen Wertschöpfungsketten aus verschiedenen Herkunftsländern und Erzeugerebenen kommen und wiederum risikorelevant sein könnten. „So eine umfassende Unternehmensverantwortung ist nicht leistbar, schafft nur Bürokratie und hilft den Menschen vor Ort in den Herkunftsländern nicht weiter“, so Hauptgeschäftsführer Genth. HDE

ROFU Kinderland Gründer Eberhard Fuchs verstorben

Soeben erreichte uns folgende traurige Nachricht. Unser Beileid gilt seiner Familie.

 

Eberhard Fuchs, der Gründer und Seniorchef der Spielwarenhandelskette ROFU Kinderland verstarb am 11. August 2020 im Alter von 76 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Mit ihm verliert die Spielwarenbranche eine große Persönlichkeit, einen authentischen, sich immer treu bleibenden Menschen und einen herausragenden Unternehmer.

 

Eberhard Fuchs hat als 18-jähriger 1962 die Firma Robert Fuchs Spielwaren gegründet. Anfangs bestückte er Regale von SB Märkten in ganz Deutschland mit selbst importierter Ware und belieferte Schausteller mit günstigem Spielzeug. 1984 eröffnete er sein erstes ROFU Kinderland in Birkenfeld an der Nahe – der Beginn einer Erfolgsgeschichte – seine Ehefrau Ursula war dabei stets an seiner Seite. Heute gibt es in der Südhälfte Deutschlands über 90 Filialen der Spielwarenkette mit über 2200 Mitarbeitern. Eberhard Fuchs hat sich bereits im letzten Jahr aus dem operativen Geschäft zurück gezogen und die Leitung des Unternehmens auf seinen Sohn Michael und die drei Geschäftsführer Frank Schröder, Wolfgang Alt und Michael Edl übertragen. ROFU

HDE für Verlängerung der Kurzarbeitsregelung

Nach einer aktuellen Schätzung des ifo-Instituts waren im Einzelhandel in Deutschland im Juli rund 240.000 Beschäftigte in Kurzarbeit (Vormonat: 400.000). Die Zahl ist damit zwar rückläufig, allerdings weiter auf hohem Niveau.

 

Der Rückgang bei der Kurzarbeit lässt sich über fast alle Branchen hinweg feststellen. So waren in der Gesamtwirtschaft laut ifo-Institut im Juli weiterhin 5,6 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Damit wird Kurzarbeit nach wie vor in einem beispiellosen Umfang eingesetzt.

 

Der Handelsverband Deutschland (HDE) spricht sich deshalb für eine Verlängerung der befristeten Sonderregeln bei Kurzarbeit aus. „Die Regelbezugsdauer von Kurzarbeitergeld sollte auf 24 Monate verlängert werden. Das wäre extrem wichtig, damit die Unternehmen die schwierige Situation gemeinsam mit ihren Mitarbeitern besser meistern können“, so der HDE-Geschäftsführer für Arbeit und Soziales, Steven Haarke. Zusätzliche Kosten müssten aus dem Bundeshalt gestemmt werden, höhere Sozialversicherungsbeiträge wären kontraproduktiv. Insbesondere viele Nicht-Lebensmittelhändler leiden weiterhin stark unter den Auswirkungen der Pandemie und kämpfen um ihre wirtschaftliche Existenz.

 

Die Große Koalition hatte im Juni beschlossen, im September 2020 eine verlässliche Regelung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ab dem 1. Januar 2021 vorzulegen. HDE

HARRY POTTER™ verzaubert das Berliner KaDeWe - Ein neuer Themenbereich bietet unvergessliche Fan-Erlebnisse

Es gibt phantastische Nachrichten für Fans der Wizarding World™: Das KaDeWe Berlin hat eine HARRY POTTER™-inspirierte Verkaufsfläche eröffnet. Der 37qm große Bereich ist seit dem 08. Juli zugänglich. Fans können sich neben einer großen Auswahl an Wizarding World-inspiriertem Merchandise auch über einzigartige Photo Ops freuen.

 

Unter anderem bietet das berühmte Berliner Kaufhaus die bezaubernden HARRY POTTER™-Produkte von MinaLima erstmals im stationären Handel in Deutschland. Das Londoner Grafikdesign-Duo ist für die beliebten Designs und Motive aus den Filmen bekannt und hat für die Verkaufsfläche im KaDeWe einen exklusiven Print entworfen.

 

Als ganz besonderes Highlight warten außerdem zwei spannende Photo Ops auf die Besucher. Gleis 9 ¾ und der Spiegel der Wünsche bieten die perfekte Kulisse für zauberhafte Erinnerungsfotos.

Liebevolle Details und Dekorationen machen die Verkaufsfläche zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt. Zunächst ist passend zum Spätsommer und Herbst im Back to Hogwarts-Design dekoriert, später im Jahr wird es weihnachtlich mit Christmas in the Wizarding World. Die Verkaufsfläche in der Spielwarenabteilung der 4. Etage des KaDeWe ist seit dem 08. Juli bis mindestens Dezember 2020 für Fans und Besucher zugänglich. Warner

Retail of the Future - Online-Neukunden sind gekommen, um zu bleiben

Lockdown, Maskenpflicht und die Angst vor Ansteckungen: Die sozioökonomischen Auswirkungen der Coronakrise bringen einen neuen Alltag mit sich. Insbesondere das Konsumverhalten der Deutschen hat sich in der Pandemie verändert. Ein signifikanter Anteil der deutschen Bevölkerung (44 %) hat in der Coronakrise erstmals Produkte online gekauft, die sie vorher nur stationär gekauft haben – so die Ergebnisse der zweiten Ausgabe der Studie „Retail of the Future – Consumer Insights“. Sie beleuchtet die Zielgruppe der „Online-Neulinge“ und wird vom IFH Köln in Zusammenarbeit mit Capgemini herausgegeben.

 

„Die Coronakrise hat in vielerlei Hinsicht in der Handelsbranche Entwicklungen und Trends beschleunigt, die sich in den letzten Jahren schon vermehrt abgezeichnet haben – insbesondere die Verschiebung hin zu mehr Onlinekäufen. Die große Frage ist nun, ob sich das Konsumentenverhalten der neu gewonnenen Onlinekunden auch dauerhaft stärker Richtung online ausrichtet. Unsere Studie zeigt: Sind Kundinnen und Kunden einmal zufrieden mit dem Einkauf im Netz, wird sich das Einkaufsverhalten auch zukünftig mehr online bewegen“, so Achim Himmelreich, Global Head of Consumer Engagement, Consumer Products & Retail bei Capgemini.

 

Große Zufriedenheit mit Onlinekäufen

Über die verschiedenen Branchen hinweg gaben die Konsumentinnen und Konsumenten mehrheitlich an, mit den erstmals getätigten Onlinekäufen sehr zufrieden gewesen zu sein. Dabei sehen die befragten Online-Neulinge die Vorteile vom Onlineshopping vor allem in der Lieferung ins Haus (75 %), der Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (63 %), sowie der großen Produktauswahl (59 %). Corona-spezifische Vorteile wie eine geringere Ansteckungsgefahr (54 %) und der bequemere, maskenfreie Einkauf (34 %) werden zwar auch genannt, allerdings weitaus seltener: Die Online-Neulinge scheinen den Onlineeinkauf auch unabhängig von Corona schätzen gelernt zu haben. Aus diesen positiven Erfahrungen folgt nahezu branchenübergreifend eine hohe Bereitschaft, die neuerdings online gekauften Produkte bzw. die jeweilige Produktkategorie auch zukünftig wieder online zu kaufen.

 

Blick in die Zukunft: Nachhaltigkeit und Regionalität werden immer wichtiger

Regionales und nachhaltiges Einkaufs- und Konsumverhalten hat bei Konsumentinnen und Konsumenten in der Krise an Relevanz gewonnen. So wollen 57 Prozent mehr regional produzierte Produkte kaufen und mehr auf die Nachhaltigkeit von Produkten achten (53 %). Diese Trendbewegungen beim Einkaufsverhalten können insbesondere für stationäre Anbieter in Kombination mit Cross-Channel-Konzepten eine Chance sein.

 

„Cross-Channel-Konzepte in verschiedenen Ausrichtungen sind ein unumgänglicher Ansatz, wenn es um die Zukunftsperspektive des stationären Handels geht. Dass der Onlinekanal zielgruppenübergreifend immer wichtiger wird, liegt vor allem an der hohen Convenience. Das kann und muss der Handel vor Ort nutzen! So kann beispielsweise durch lokale Onlinemarktplätze oder Click-and-Collect-Lösungen bequemes Einkaufen mit Regionalität und Nachhaltigkeit verknüpft werden,“ prognostiziert Jens-Peter Gödde, Senior Projektmanager am IFH Köln. IFH

Digitalisierung - HDE fordert Programm von 100 Millionen Euro

Angesichts der Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Digitalisierung des innerstädtischen Einzelhandels fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein mit 100 Millionen Euro ausgestattetes Förderprogramm. Viele mittelständischen Händler hätten ansonsten mitten in der Corona-Krise nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihr Geschäft zukunftsfest zu machen.

 

Viele vor allem mittelständische Händler kämpfen derzeit angesichts der Corona-Krise und massiven Umsatzeinbußen um ihre Existenzen. „In dieser prekären Lage mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln können die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung aktuell vielerorts nicht gestemmt werden. Deshalb ist hier Unterstützung dringend notwendig“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.

 

Aus diesem Grund fordert der HDE den Bundeswirtschaftsminister auf, seine Überlegungen aus den vergangenen Tagen mit Leben zu füllen und einen Digitalisierungsfonds für den Einzelhandel in Höhe von 100 Millionen Euro aufzulegen. Dabei soll es um einen dreistufigen Prozess gehen. In einer ersten Stufe soll das bereits bestehende Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel, das der HDE im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums als Konsortialführer leitet, weiterhin flächendeckend über die Chancen der Digitalisierung im Einzelhandel informieren. Mit Veranstaltungen, Webinaren und einem Digital-Mobil arbeitet das Kompetenzzentrum seit einem Jahr daran, den Handelsunternehmen die digitalen Möglichkeiten aufzuzeigen. In einer zweiten Stufe stellt sich der HDE nun Berater vor, die in den individuellen Einzelfällen geeignete und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Digitalisierung identifizieren. Auch das könnte unter dem Dach des bewährten Kompetenzzentrums stattfinden. Am Ende soll dann über Förderanträge die Finanzierung entsprechender Digitalisierungsmaßnahmen vom Wirtschaftsministerium ermöglicht werden. Insgesamt hat das Digitalisierungsprogramm des HDE ein Volumen von 100 Millionen Euro. Sanktjohanser: „Wir müssen jetzt handeln und eine Investition in die Schlüsselbranche der Innenstädte tätigen. Lebendige Stadtzentren sind ein gesamtgesellschaftlicher Wert.“ HDE

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel bündelt dringend notwendige Forschung über Warenrücksendungen – was können Onlinehändler noch tun, um Retouren weiter zu reduzieren?

Finden die Kunden selbst es eigentlich richtig, wenn Onlinehändler Maßnahmen gegenüber Kunden ergreifen, die regelmäßig sehr viel der bestellten Ware zurücksenden? Mit einem klaren „Ja!“ beantwortet dies eine aktuelle Forschungsarbeit der Studierenden Jonetzko, Braun und Hoff, die in Kooperation mit dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) am Lehrstuhl von Prof. Dr. Bernd Jörs an der Hochschule Darmstadt im Fachgebiet Informationsökonomie & Online Marketing Engineering entstanden ist. Fast 56 Prozent der in diesem Zusammenhang befragten Kunden von Onlinehändlern finden das in Ordnung. Nur rund 14 Prozent lehnen es ab, dass Händler etwas gegen diese sogenannten „Vielretournierer“ unternehmen. 

 

Und was können Händler über die bereits verwendeten Maßnahmen hinaus unternehmen? Damit beschäftigt sich eine weitere Forschungsarbeit von Eva Aumüller, die am Lehrstuhl von Prof. Dr. Jan-Paul Lüdtke im Fachbereich E-Commerce an der Fachhochschule Wedel, entstanden ist. Hier wurden vor allem kreative und neue Wege gesucht, unerwünschte Retouren zu reduzieren. Ein interessanter Ansatz ist die Idee, Kunden mithilfe eines „CO2-Kontos“, die klimarelevanten Auswirkungen ihres Einkaufsverhaltens im Internet anschaulich zu machen. Überraschenderweise sind gemäß der Studie jedoch unterschiedliche Instrumente gegenüber Frauen und Männern wirksam. Das „CO2-Konto“ würde laut Untersuchen bei Frauen sehr gut wirken. Männlichen Kunden sollten bevorzugt bessere Passformhinweise gegeben werden.

 

Diese beiden Arbeiten sind Teil des im November 2020 erscheinenden „Retourenkompendiums“ des bevh, an dem Hochschulen, Institute und E-Commerce-Experten aus dem deutschsprachigen Raum mitwirken. Hier werden interdisziplinäre Forschungsarbeiten zu betriebswirtschaftlichen, umweltrelevanten, rechtlichen sowie kundenspezifischen Aspekten im Zusammenhang mit dem Thema „Retouren“ erstellt. 

 

„Die öffentliche und politische Diskussion über Retouren im Onlinehandel wird oft emotional und auf Basis persönlicher Überzeugungen und Vermutungen geführt. Mit dem ‚Retourenkompendium‘ wollen wir zu mehr Wissen über diesen kosten- und umweltrelevanten Aspekt des Geschäftsmodells E-Commerce beitragen. So können sich Verbraucher, Unternehmen und die Politik auf Basis von wissenschaftlichen Fakten ein fundiertes Bild machen“, so Alien Mulyk, Projektleiterin für das „Retourenkompendium“ beim bevh. bevh

Metro und Globus treten der RTG bei

Metro Deutschland und Globus werden Mitglieder der freien Handelskooperation RTG - Retail Trade Group. Während Metro schon bei der Gründung 2017 mit dabei war und nun eigenständiges Mitglied wird, hatte sich Globus diesem Schritt bisher immer hartnäckig verweigert. Gerade der Schritt von Globus kommt für Branchenkenner überraschend.

 

Etwa 27 Milliarden Außenumsatz in den Bereichen Food & Nonfood machen RTG zu einer der größten Handelskooperationen Deutschlands. 9 Handelsunternehmen mit insgesamt 119.000 Mitarbeitenden stehen für 492 Verbrauchermärkte, 443 SB-Warenhäuser und CC-Märkte und mehr als 2.200 Supermärkte und Tankstellen. Ph

Ladendiebstähle - HDE fordert konsequentere Verfolgung

Ladendiebstähle verursachen im Handel einer aktuellen Studie des EHI Retail Institutes zufolge jährlich Schäden in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro. Dabei steigt die Zahl der schweren Delikte für das Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr an und erreicht fast wieder den Spitzenwert aus dem Jahr 2016. Das zeigen aktuelle Daten der polizeilichen Kriminalstatistik. Angesichts dessen fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) eine deutlich bessere personelle und materielle Ausstattung der Strafverfolgungsbehörden, um die konsequente Sanktion und Abschreckung potentieller Täter zu gewährleisten.

 

„Der Anstieg bei den schweren Ladendiebstählen, die oft von organisierten Banden begangen werden, macht dem Einzelhandel große Sorgen. Dabei entsteht ein enormer wirtschaftlicher Schaden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Handelsverband sieht deshalb die Bundesländer gefordert, den Anfang 2019 zwischen den Regierungschefs von Bund und Ländern vereinbarten „Pakt für den Rechtsstaat“ mit insgesamt 2000 neuen Stellen in der Justiz konsequent bis 2021 umzusetzen. Außerdem setzt sich der HDE dafür ein, die Digitalisierung der Justiz voranzutreiben und insbesondere den Datenaustausch zwischen den Behörden im Bereich der Strafverfolgung zu verbessern. Genth: „Diebesbanden machen nicht an Ländergrenzen Halt, gewerbsmäßig agierende Täter sind oft überregional aktiv. Deshalb brauchen Polizei und Staatsanwaltschaften mehr Zusammenarbeit über die Grenzen der Bundesländer hinweg, sowie einen schnellen, professionellen, digitalen Austausch zwischen den Ermittlungsbehörden.“

 

Bei den einfachen Ladendiebstählen zeigen die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik, dass die Zahl der Delikte 2019 weiter gesunken ist. Das ist aber aus Sicht des HDE kein Signal für eine Entwarnung: „Ladendiebstahl ist kein Bagatelldelikt. Nach wie vor entstehen hier Milliardenschäden für die Händler. Zudem müssen wir von einer sehr hohen Dunkelziffer nicht angezeigter Fälle ausgehen“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer. Allgemein wird hier damit gerechnet, dass nur knapp zwei Prozent der einfachen Ladendiebstähle bei der Polizei gemeldet und somit auch statistisch erfasst werden. Das liegt auch daran, dass viele Händler den bürokratischen Aufwand einer Anzeige scheuen, weil die Verfahren nur selten zur Überführung oder Verurteilung der Täter führen. HDE

Steigende Zufriedenheit mit Onlineanbietern in allen Branchen

Die Coronapandemie hat der Relevanz des Onlinekanals im Einzelhandel einen neuen Schub gegeben. Wer sich in Zukunft nicht um eine Top-Onlineperformance bemüht, wird es schwer haben. Vor diesem Hintergrund hat das ECC Köln basierend auf einer Erhebung mit dotSource die Studie „Digital Experience – Deutschlands beste Onlineanbieter“ veröffentlicht. Dabei wurden elf Erfolgsfaktoren von Onlineshops von Navigation über Lieferung bis hin zu Vertrauen und Social Media untersucht, die die Basis für das Digital Experience Profil bilden.

 

„Die Coronakrise hat auf sehr harte Weise verdeutlicht: Onlinekanäle sind heutzutage für Händler entscheidender denn je geworden! Wer nicht reagiert und keine Top-Onlineperformance schafft, wird in Zukunft mit großen Problemen konfrontiert werden. Schwachstellen können sich Onlineshops schlichtweg nicht erlauben – dafür ist die Konkurrenz zu groß,“ so Anne Lisa Weinand, Leiterin des ECC Köln, zu den Ergebnissen der Studie.

 

Performance Index in Branchen Baby und Kind sowie FMCG am höchsten

Im Vergleich zum Vorjahr konnten fast alle Branchen ihren Performance Index verbessern. Dieser ergibt sich aus den Kriterien Kundenzufriedenheit (70 %), Wiederkaufabsicht (15 %) und Weiterempfehlung (15 %). Vor allem die Zufriedenheit mit den einzelnen Onlineanbietern hat sich kategorieübergreifend verbessert. Die höchsten Werte können hier die Branchen Baby und Kind sowie Güter des alltäglichen Bedarfs, die sogenannten Fast Moving Consumer Goods (FMCG), aufweisen.

 

TOP 3 Onlineshops für elf Kriterien

Neben dem Performance Index liegt der Fokus der Studie auf der Bewertung des ganzheitlichen Einkaufserlebnisses eines Onlineanbieters. Dies spiegelt sich in seinem entsprechenden Digital Experience Profil wider, das anhand der folgenden elf Erfolgsfaktoren bestimmt wurde: Bestellprozess und Checkout,  Zustellungsprozess, Datensicherheit, Produkt, Retoure, Bedienung und Navigation, Beratung und Information, Design, Personalisierung, Social Media sowie Innovation. Je Kriterium wurden nicht nur die jeweiligen TOP 3 Anbieter insgesamt ermittelt, sondern auch in acht Branchen analysiert, welcher Onlineshop dort seine Kund*innen besonders begeistert.

 

Social Media, Innovation und Personalisierung mit Optimierungspotenzial

In nahezu allen Branchen schneiden die Onlineanbieter gut ab, was die grundlegenden Hygienefaktoren wie Bestellprozess, Checkout und Lieferung betrifft. Dennoch zeigt sich, dass Kund*innen hiermit kaum noch begeistert werden können. Vor allem Faktoren wie Social Media, Innovation und Personalisierung gewinnen zunehmend an Relevanz und können bei Kund*innen punkten. EEC

Strategischer Ausbau - MYTOYS GROUP entwickelt sich zur zentralen Plattform für Familienprodukte

Die MYTOYS GROUP, der Nr. 1 Online-Händler für Family-Shopping in Europa, baut sein Partnerprogramm konsequent weiter aus. Allein in diesem Jahr soll sich die Anzahl angebundener Hersteller und Lieferanten auf 400 erhöhen, im nächsten Jahr sogar auf 1000. 

 

Zur Qualitätssicherung und für eine optimale Kollaboration mit den Partnern hat die MYTOYS GROUP neue Prozess- und Qualitätsstandards eingeführt und bündelt seine Kompetenzen und Ressourcen innerhalb des Partnerprogramms nun in einem neu geschaffenen Bereich unter der Leitung von Johannes Merkl. „Ziel des neuen Bereichs ist es, unsere Lieferanten bestmöglich zu unterstützen und echte Partnerschaften aufzubauen. Aktuell werden bereits 50 Prozent des Sortiments unserer drei Shops durch das Partnerprogramm generiert. Dieser Anteil wird durch Kooperationen mit weiteren Herstellern und Händlern zukünftig weiter deutlich steigen“, sagt Johannes Merkl, Leiter Partnerprogramm bei der MYTOYS GROUP.

 

Marktentwicklungen zeigen, dass Spezialisten mit hoher Zielgruppen-Kompetenz im heutigen E-Commerce immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das kommt auch Herstellern und Lieferanten zu Gute: Die MYTOYS GROUP bietet mit ihren drei Webshops die ideale Vertriebsplattform für sämtliche Familienprodukte. „Unsere Partner profitieren nicht nur von dem extrem hohen Bekanntheitsgrad in der Zielgruppe, sondern auch von deutlich höheren Order-Frequenzen und Warenkörben. Kunden erhalten durch den Ausbau eine noch größere Auswahl an Produkten und eine höhere Verfügbarkeit des Angebots“, so Johannes Merkl weiter. 

 

Für die Zukunft hat sich die MYTOYS GROUP hohe Ziele gesetzt: Mittelfristig möchte das Unternehmen 3000 neue Partner anbinden. Das Partnerprogramm wird damit wesentlicher Teil des Kerngeschäfts. MYTOYS