Handel

Der TOYS & GAMES Report - das Fachmagazin für Entscheider*innen aus Toys, Licensing und Entertainment. 

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Prospektwerbung der Zukunft ist hybrid

| 16.04.2024 | Prospektmonitor von IFH MEDIA ANALYTICS analysiert erneut Rezeptionsweisen von Prospekten. Preiskommunikation steht noch immer im Mittelpunkt – Konsument:innen nutzen Prospekte als Werkzeug zum Sparen bei sinkender Kaufkraft. Gedruckte Formate nach wie vor führend. Interesse an digitalen Formaten steigt weiter an: Print und Online werden ergänzend und symbiotisch eingesetzt. 

 

Die Konsumlaune in Deutschland bleibt trotz rückläufiger Inflationsrate auch im Frühjahr 2024 gedämmt. Konsument:innen kaufen mit einem sensiblen Preisbewusstsein ein. Dafür wird vermehrt auf Prospekte – sowohl im Print- als auch im digitalen Format – zurückgegriffen. Und obwohl sich im vergangenen Jahr 2023 einige Händler vom klassischen Print-Prospekt abgewendet haben, bleibt es nach wie vor das beliebteste Medium der Angebotskommunikation (79 % wöchentliche Nutzung). Aber auch Online-Prospekte werden mehr konsultiert (62 % wöchentliche Nutzung) – meist zusätzlich zu gedruckten Prospekten. Zu diesen und weiteren Erkenntnissen rund um Nutzungsweisen und -motive von Angebotskommunikation kommt der neue Prospektmonitor von IFH MEDIA ANALYTICS.

 

LEH und Drogerie beliebteste Prospekt-Kategorien

Bei den beliebtesten Handelsbranchen gibt es Print und Online kaum Unterschiede: FMCG-Anbieter dominieren. So sind die wichtigsten drei Branchen bei Print-Prospekten Lebensmitteleinzelhandel (LEH) (72 %), Drogeriemärkte (53 %) und Baumärkte (36 %). Bei den Online-Prospekten belegen die ersten beiden Plätze ebenfalls LEH (51 %) und Drogeriemärkte (39 %), Platz drei belegen Non-Food-Discounter (20 %). Auch der Blick auf die Nutzungsmotive von Print- und Online-Angebotskommunikation weist kaum Differenzen auf und ist stark an die Wirtschaftskrise und das Sparverhalten gebunden. Der Hauptgrund für die Prospektlektüre liegt demnach in der Schnäppchensuche (Print 68 %, Online 57 %) und im Geld sparen (Print 64 %, Online 59 %).

 

Trendkanal Anbieter-Apps

Print-Formate liegen in der wöchentlichen Nutzungsfrequenz (noch) vor Online-Medien: 79 Prozent der Konsument:innen nutzen wöchentlich gedruckte Prospekte, 61 Prozent lesen kostenlose Wochenzeitungen mit entsprechenden Angeboten. Auf einen ähnlichen wöchentlichen Nutzungswert kommen Online-Prospekte mit 62 Prozent. Klarer Online-Trendkanal sind Anbieter-Apps, die Anfang 2024 bei einer wöchentlichen Nutzungsfrequenz von 35 Prozent liegen – davon sagen 20 Prozent der Nutzenden, Anbieter-Apps häufiger als früher zu nutzen.

 

Hybridnutzung vor allem bei Jüngeren

85 Prozent der befragten Prospektlesenden greifen sowohl zu Print- als auch zu Online-Prospekten. Damit verzeichnet der Anteil der Hybridnutzenden im Vergleich zum vergangenen Jahr einen historischen Anstieg von plus sieben Prozentpunkten (2023: 78 %). Besonders hoch ist die hybride Nutzung von beiden Formaten bei der jungen Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen. Hier geben 90 Prozent der Prospektlesenden an, sowohl digitale als auch gedruckte Formate zu nutzen.  

 

„Für die meisten Konsumentinnen und Konsumenten stellt sich nicht die Frage, ob Print- oder Onlineprospekt – sie nutzen beides! Und zwar auch vom gleichen Händler bzw. Anbieter. Vor allem die Gruppe der jungen Konsument:innen weist hier Zukunftstrends auf: Das Zusammenspiel von analoger Angebotskommunikation und digitaler muss perfektioniert werden. Das kann ein QR-Code im Prospekt oder ein Call-to-Action zum Download einer App im Geschäft sein. Die Möglichkeiten, die uns eine Omnichannel-Angebotskommunikation bietet, fängt gerade erst an“, empfiehlt Andreas Riekötter, Geschäftsführer IFH MEDIA ANALYTICS. IFH KÖLN

Über 60.000,00 Euro für traumatisierte Kinder und Jugendliche

| 10.04.2024 | ROFU Kinderland spendet einen Teilerlös aus dem Verkauf von Tabaluga Produkten an die Peter Maffay Stiftung. Kindern und Jugendlichen helfen, die unverschuldet in Not geraten sind: Das ist das Anliegen der Peter Maffay Stiftung. Im Jahr 2000 rief Rockmusiker Peter Maffay die gleichnamige Stiftung ins Leben, die sich in Deutschland, Rumänien und Spanien für traumatisierte Kinder und ihre Familien engagiert. Spielwarenexperte ROFU Kinderland unterstützt die Stiftung und überreichte Peter Maffay einen Spendenscheck über 61.490,00 Euro, erzielt aus einem Teilerlös des Verkaufs von Tabaluga Produkten bei ROFU Kinderland seit Januar 2023.

 

„Kinder haben es nicht in der Hand, in welche Lebensumstände sie hineingeboren werden“, begründet Peter Maffay das Engagement seiner Stiftung. „Wir helfen Kindern, die in Not geraten sind.“

 

Auch Michael Edl, Geschäftsführer von ROFU Kinderland, bekräftigt: „Kinder sind oft Opfer ihres eigenen Schicksals, das sie nicht beeinflussen können. Sie können unverschuldet in Not geraten, sei es durch familiäre Umstände, sozioökonomische Probleme oder Naturkatastrophen.“ Zur Spendenaktion sagt Michael Edl: „Wir müssen helfen und Unterstützung bieten! Als Gesellschaft tragen wir die Verantwortung, für das Wohlergehen unserer Kinder zu sorgen und sicherzustellen, dass sie die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ein sicheres und erfülltes Leben zu führen.“

 

Der Spendenscheck mit der beachtlichen Summe von 61.490,00 Euro wurde am 4. März in Tutzing an Peter Maffay persönlich übergeben. Das Geld ist für Gruppenaufenthalte in den Stiftungseinrichtungen gedacht.  ROFU Kinderland hat zudem angekündigt, die Spendenaktion aus dem Verkauf der Tabaluga-Artikel auch 2024 fortzuführen. ROFU Kinderland

Österreich ist größter Gewinner: Kaufkraft 2024 im deutschsprachigen Raum

| 10.04.2024 | Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 52.566 Euro steht den Schweizern 2024 wieder deutlich mehr Geld für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung als den Einwohnern der benachbarten Länder Österreich und Deutschland. Die Österreicher weisen eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 29.266 Euro auf, während die Deutschen in diesem Jahr im Schnitt 27.848 Euro ausgeben können. Die neuen Kaufkraftstudien 2024 von GfK zeigen, dass es jedoch nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch innerhalb der jeweiligen Länder deutliche regionale Unterschiede in Bezug auf das verfügbare Nettoeinkommen gibt.

 

Laut Prognose von GfK beläuft sich die Kaufkraftsumme in der Schweiz bei mehr als 8,8 Millionen Einwohnern im Jahr 2024 auf insgesamt 463,4 Milliarden Euro (ohne Liechtenstein). In Österreich kommen mehr als 9,1 Millionen Einwohner auf eine Gesamtsumme von rund 266,5 Milliarden Euro, während die Gesamtkaufkraft der in etwa 84,4 Millionen Deutschen 2.349,2 Milliarden Euro beträgt.

 

Markus Frank, GfK-Experte und Commercial Director im Bereich Geomarketing, kommentiert: „Während die Schweiz und Deutschland dieses Jahr mit 3,2 und 2,8 Prozent moderate Kaufkraftzugewinne im Vergleich zu den revidierten Vorjahreswerten verzeichnen, fällt die Steigerung in Österreich mit 6,7 Prozent mehr als doppelt so hoch aus. Damit bauen die Österreicher ihren Kaufkraftvorsprung gegenüber Deutschland weiter aus und dürften nach aktuellem Stand auch trotz Inflation mehr Geld als im Vorjahr für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung haben.“

 

Die Kaufkraft misst das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten und steht für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung. Ob mit dem nominalen Kaufkraftzuwachs tatsächlich ein höheres frei verfügbares Einkommen einhergeht, hängt allerdings davon ab, wie sich 2024 die Verbraucherpreise entwickeln werden. Durch den Fokus der Studie auf die Herausarbeitung der regionalen Unterschiede wird aufgezeigt, wie verschieden die regionale Kaufkraft sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder ist.

 

Schweiz

Ein Blick auf die regionale Verteilung der Kaufkraft in der Schweiz bietet spannende Einblicke, wo Menschen mit besonders hohem Ausgabepotenzial leben. Bei den Schweizer Kantonen führen wie in den Vorjahren Zug, Schwyz und Nidwalden das Ranking an. Mit 86.431 Euro pro Kopf liegt der Kanton Zug dabei deutlich auf dem ersten Platz. Damit stehen den Menschen dort über 64 Prozent mehr als dem durchschnittlichen Schweizer für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. 

 

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 2024 eine Änderung im Ranking der Top 10 Kantone: So schiebt sich Luzern dieses Jahr an Basel-Stadt vorbei und belegt mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 51.959 Euro nun den neunten Platz. Insgesamt weisen acht der 26 Schweizer Kantone eine überdurchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf, während in mehr als zwei Dritteln das Ausgabepotenzial unterdurchschnittlich ist. Im letztplatzierten Kanton Jura haben die Menschen eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 44.034 Euro, womit sie mehr als 16 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegen.

 

Bezirke: Auf der feinräumigeren Bezirksebene werden die großen regionalen Kaufkraftunterschiede noch deutlicher. Spitzenreiter bei den Schweizer Bezirken ist wie auch in den Jahren zuvor Höfe, wo den Einwohnern 131.932 Euro pro Kopf und damit knapp 151 Prozent mehr als dem Landesdurchschnitt zur Verfügung stehen. Auf den Rängen zwei und drei folgen der Bezirk Meilen und der Kanton Zug, deren Pro-Kopf-Kaufkraft 65 Prozent bzw. 64 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt liegen.

 

Am anderen Ende des Rankings befindet sich wie in den Vorjahren die Region Bernina: Hier haben die Einwohner ein Ausgabepotenzial von 38.590 Euro pro Kopf, womit sie fast 27 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegen. Damit ist die Pro-Kopf-Kaufkraft im Bezirk Höfe mehr als 3,4-mal so hoch wie in der Region Bernina.

 

Fast alle Bezirke in den Top 10 befinden sich geografisch in den vier kaufkraftstärksten Kantonen. Im Ranking der Top 10 Bezirke gibt es im Vergleich zum Vorjahr zwei Veränderungen. Einziger Neueinsteiger ist in diesem Jahr der Bezirk Einsiedeln: Mit 61.223 Euro pro Kopf belegt Einsiedeln den zehnten Platz und verdrängt den District de Nyon aus den Top 10. Außerdem tauschen 2024 der Kanton Nidwalden und der District de Lavaux-Oron die Ränge sieben und acht. Am nächsten am Landesdurchschnitt ist die Kaufkraft im Bezirk Brig, wo den Menschen im Schnitt 52.632 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung stehen.

 

Österreich

Ein Blick auf die österreichischen Bundesländer zeigt, dass die Pro-Kopf-Kaufkraft im Land recht homogen verteilt ist. Wie in den Jahren zuvor belegt Niederösterreich mit 30.707 Euro pro Kopf den ersten Platz und liegt somit knapp fünf Prozent über dem österreichischen Landesdurchschnitt, dicht gefolgt von Vorarlberg mit einem Ausgabepotenzial von 30.544 Euro. Schlusslicht des Bundeslandrankings ist ebenfalls wie 2023 die Hauptstadt Wien, die mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.328 Euro knapp 7 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegt. 

 

Insgesamt weisen fünf der neun Bundesländer eine leicht überdurchschnittliche Kaufkraft auf, während vier Bundesländer etwas unterdurchschnittlich abschneiden. Mit einem verfügbaren Nettoeinkommen von 29.240 Euro liegt die Steiermark am nächsten am österreichischen Durchschnitt.

 

Bezirke: Während die Kaufkraftverteilung auf Ebene der Bundesländer recht homogen ist, ergibt ein Blick auf die österreichischen Bezirke ein etwas anderes Bild. Dies lässt sich am Beispiel der Hauptstadt gut erkennen: So befinden sich zwar vier Hauptstadtbezirke in den Top 10 des Bezirksrankings, gleichzeitig sind aber auch die neun kaufkraftschwächsten Bezirke in Wien zu finden. Dies zeigt, wie heterogen die Kaufkraft über die verschiedenen Stadtbezirke verteilt ist.

 

Wiens 1. Bezirk (Innere Stadt) führt das Ranking mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 42.495 Euro an und liegt somit mehr als 45 Prozent über dem österreichischen Durchschnitt. Schlusslicht ist Wiens 20. Bezirk (Brigittenau), wo den Menschen mit 23.371 Euro pro Person rund 20 Prozent weniger als dem durchschnittlichen Österreicher zur Verfügung steht. 

 

Neu in den Top 10 ist dieses Jahr der Bezirk Eisenstadt-Umgebung, der mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 31.777 Euro den zehnten Rang belegt und den 18. Wiener Bezirk (Währing) aus den Top 10 verdrängt. Außerdem verbessert sich Urfahr-Umgebung um zwei Plätze und liegt dieses Jahr mit einem Ausgabepotenzial von 32.418 Euro auf dem achten Rang. Die durchschnittlichste Pro-Kopf-Kaufkraft ist im 14. Wiener Bezirk (Penzing) zu finden: Dort haben die Einwohner ein verfügbares Nettoeinkommen von 29.296 Euro. GfK

Polizeiliche Kriminalstatistik für 2023 veröffentlicht

Zahl der Ladendiebstähle steigt deutlich - Handelsverband fordert konsequentere Bestrafung

| 10.04.2024 | Die Zahl der Ladendiebstähle in Deutschland ist im Vorjahresvergleich 2023 um mehr als 23 Prozent auf über 426.000 Fälle gestiegen. Das zeigt die veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert angesichts dieser deutlich steigenden Zahlen dringend die konsequentere strafrechtliche Verfolgung von Ladendiebstählen und verweist auf eine hohe Dunkelziffer.

 

„Das sind unhaltbare Zustände, Ladendiebstahl ist keine Bagatelle. Ein funktionierender Rechtsstaat darf die Augen vor der aktuellen Entwicklung nicht verschließen, sondern muss auch zur Abschreckung entschieden reagieren. Die Verluste für die Handelsunternehmen summieren sich auf mehrere Milliarden Euro im Jahr. Der Rechtsstaat muss den Schutz des Eigentums endlich wirkungsvoll und dauerhaft durchsetzen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

 

In älteren Polizeilichen Kriminalstatistiken wurde regelmäßig auf das sehr große Dunkelfeld verwiesen. Der HDE geht weiterhin davon aus, dass die Dunkelziffer beim Ladendiebstahl bei mehr als 90 Prozent liegt. Denn bei einer Vielzahl der Fälle wird die Polizei gar nicht informiert, es wird keine Anzeige erstattet. „Viele Handelsunternehmen berichten, dass die angezeigten Ladendiebe meist ohne größere Konsequenzen davonkommen. In der Folge wächst der Frust, oft erspart man sich dann den Aufwand einer viel zu häufig vergeblichen Anzeige. Deshalb muss klar sein: Wer im Einzelhandel klaut, muss auch spürbar bestraft werden.“ Alles andere bringe die Akzeptanz und den Respekt vor dem Rechtsstaat in Gefahr.

 

Insbesondere der schwere, beispielsweise bandenmäßig organisierte Ladendiebstahl ist für den Einzelhandel ein großes Problem. Hier wuchs die Zahl der Delikte im Vorjahresvergleich um rund 26 Prozent. „Es geht hier um sehr professionell organisierte Banden, die mit großer Gewaltbereitschaft massenhaft Ladendiebstähle begehen. Justiz und Polizei müssen diesen Banden ihre Grenzen aufzeigen, die Einstellungen von Strafverfahren darf bei gewerbsmäßigen oder bandenmäßig organisierten Begehungsformen von vornherein nicht in Betracht kommen“, so Genth weiter. Dabei gehe es auch um eine bessere Zusammenarbeit der Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften in den einzelnen Bundesländern. Die Kriminellen hielten sich nicht an Ländergrenzen, deshalb müsse auch der Austausch unter den Strafverfolgungsbehörden noch intensiver werden. HDE

Teddy Toys Kinderwelt in Bielefeld wird EK Konzeptpartner Nr. 55

| 10.04.2024 | Mit der Teddy Toys Kinderwelt GmbH hat sich jetzt einer der großen unabhängigen Baby- und Spielwarenfachhändler in Deutschland für das HappyBaby-Konzept von EK Retail entschieden. Das 55ste „Familienmitglied“ schließt damit gleichzeitig auch eine Vakanz am EK Stammsitz in Bielefeld.

 

Die Verantwortlichen bei der feierlichen Eröffnung (v.l.n.r.): Torsten Mester (Geschäftsführer, Teddy Toys), Gabi Opdenhoff (Einkauf Baby, Teddy Toys), Michelle Gehlen (Junior Concept Coordinator, EK Retail), André Babenhauserheide (Head of Sales & Concept Management Family, EK Retail), Karoline Gumpert (Shop and Assortment Consultant Family, EK Retail) und Lina Meier (Concept Manager HappyBaby, EK Retail).

 

Am 20. März 2024 nahm Teddy Toys-Geschäftsführer Torsten Mester in seinem XL-Megastore die obligatorische Begrüßungstorte für neue HappyBaby-Partner aus den Händen von André Babenhauserheide, Leiter Vertrieb, Digital und Marketing im EK Spielwaren- und Babybereich, entgegen. Mesters launiger Kommentar: „Das hat sich ja jetzt schon gelohnt.“

 

Die wahren Gründe für die Entscheidung liegen dann allerdings doch deutlich tiefer: „EK ist eine starke Verbundgruppe und HappyBaby ein tolles Konzept. Das professionelle Marketing und besonders das Social-Media-Konzept haben uns überzeugt – dafür fehlt im Alltagsgeschäft einfach die Zeit und auch das Know-how“, bringt der engagierte Händler seine Motivation auf den Punkt. Über Bielefeld hinaus ist das 1994 in Bad Salzuflen gegründete Unternehmen sowohl dort als auch in Bad Oeynhausen und Hameln in Sachen Baby stark aufgestellt. Einzig der Standort in Herford verfügt aktuell noch über keine Babyfläche.

 

Feel the benefits – eine Fachabteilung der Superlative

Fehlendes Fachwissen ist ansonsten das letzte, was man Mester und seinem 100 Köpfe starken Team zuschreiben würde. In Bielefeld, dem Flagschiff der insgesamt fünf Teddy Toys-Standorte in Ostwestfalen, befindet sich u. a. eine Babyfachabteilung, die mit 2.000 qm zu den größten in Europa zählt und mit einem Vollsortiment zur Babyausstattung auch besondere Wünsche werdender Eltern und junger Familien erfüllt. Zu den vertretenen Marken zählen führende Hersteller wie ABC Design, Alvi, Bugaboo, Cybex, Hartan, Joie, Joolz, Lässig, Maxi-Cosi, tfk und viele andere mehr.

 

Und es gibt noch weit mehr in der Teddy Toys-Kinderwelt: Wer die Fahreigenschaften von Kinderwagen oder Buggys realitätsnah ausprobieren möchte, geht auf die hauseigene Teststrecke. Außerdem kann der Einbau und das Handling der verschiedensten Autositzmodelle direkt im eigens angeschafften Teddy Toys-Smart geübt werden. Hier kommt direkt eine neue Service-Option aus dem HappyBaby-Konzept ins Spiel: Im Rahmen der Autositz-Sicherheitsgarantie werden auch bei einem selbstverschuldeten Unfall betroffene Sitze gegen das gleiche Modell getauscht. Wer Inspiration zur Einrichtung sucht, wird in der großen Kinderzimmerausstellung garantiert fündig! Darüber hinaus steht eine große Auswahl von Geschenkartikeln zur Verfügung: Hier gibt es garantiert das Passende, um den Jüngsten und ihren Eltern eine Freude zu machen.

 

Ein Konzept für alle Kanäle

Dem hohen Beratungs- und Servicebedarf gerade junger Familien trägt Torsten Mester mit seinem fachlich versierten Team Rechnung, das er auf absolute Kun-denorientierung eingeschworen hat. Die eigene Teddy Toys-App kommt dabei genauso gut an wie der strukturierte Online-Shop.

 

Die neue Verbindung zur EK bereichert das Leistungsportfolio zusätzlich um die mögliche Mitgliedschaft im HappyBaby familyCLUB. Dort warten exklusive Einladungen zu Events, Rabatt- oder Foto-Aktionen, Detail-Infos zu neuen Sortimenten, Specials und vieles mehr. Mit der Teilnahme am HappyBaby Social-Media-Konzept bespielt das Mester-Team außerdem alle wichtigen Online-Kanäle zeitgemäß, individuell und hochprofessionell. Die entsprechenden Inhalte für Facebook, Instagram & Co. kommen von der EK.

 

Über die Umsetzung weiterer Leistungskomponenten aus dem Konzeptportfolio wollen beide Seiten in Zukunft noch sprechen. „Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Teddy Toys und natürlich auch darüber, dass wir zu den kommenden Treffen fast zu Fuß gehen können“, zeigt sich André Babenhauserheide über den ersten HappyBaby-Partner in Bielefeld gleich doppelt begeistert. Die ein-gangs erwähnte Torte wurde allerdings noch mit dem Auto transportiert! EK Retail

Konsumklima: Erholung kommt nur mühsam voran

| 04.04.2024 | Die Aufhellung der Verbraucherstimmung in Deutschland schreitet auch im März nur langsam voran. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legen zwar leicht zu, aber die Anschaffungsneigung bleibt nahezu unverändert niedrig. Günstig für den Konsumklima-Indikator wirkt sich die sinkende Sparneigung aus. Das Konsumklima verbessert sich damit zum zweiten Mal in Folge. Der Indikator nimmt in der Prognose für April im Vergleich zum Vormonat (revidiert -28,8 Punkte) um 1,4 Punkte auf -27,4 Zähler leicht zu. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

 

Eine Stütze des Anstiegs der Konsumstimmung im März ist die Sparneigung: Diese verliert im Vergleich zum Vormonat 5 Punkte. Mit einem Wert von 12,4 Zählern weist sie aber immer noch ein überaus hohes Niveau auf. Denn im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag die Sparneigung bei nur 1,3 Zählern, was ein Plus von mehr als 11 Punkten bedeutet.

 

„Die Erholung des Konsumklimas kommt langsam und nur sehr schleppend voran“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Reale Einkommenszuwächse und ein stabiler Arbeitsmarkt bilden an sich sehr gute Voraussetzungen für eine rasche Erholung der Konsumkonjunktur, aber den Konsumenten fehlt es immer noch an Planungssicherheit und Zukunftsoptimismus. Die starke Verunsicherung der Verbraucher in Zeiten multipler Krisen, gepaart mit wenig Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, hemmt die Konsumneigung. Das sorgt dafür, dass Impulse durch die Binnennachfrage für die Konjunktur derzeit immer noch ausbleiben. Kurz zusammengefasst: Die schlechte Stimmung überlagert die Fakten.“

 

Somit wird eine nachhaltige Erholung der deutschen Wirtschaft weiter auf sich warten lassen. Denn dafür wäre es vor allem notwendig, dass die ausgeprägte Verunsicherung in der Bevölkerung schwindet. Dazu braucht es aber einen weiteren Rückgang der Inflation in Deutschland und eine klare Strategie der Politik zur weiteren Entwicklung des Landes in den kommenden Jahren. Nur so können die Verbraucher wieder mehr Planungssicherheit erhalten, die eine wichtige Voraussetzung für die Investition in größere Anschaffungen ist.

 

Einkommenserwartungen steigen leicht

Die Einkommenserwartungen können ihren Schwung aus dem Vormonat, in dem ein deutliches Plus von mehr als 15 Punkten zu Buche stand, nicht beibehalten. Der Indikator legt um bescheidene 3,3 Punkte zu und weist derzeit -1,5 Zähler auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt vor Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 mit +3,9 Punkten gemessen.

 

Der vorsichtig steigende Einkommensoptimismus liegt in erster Linie in der Lohn- und Gehaltsentwicklung begründet. Die tariflichen Lohn- und Gehaltserhöhungen waren und werden auch in den kommenden Monaten sehr ansehnlich sein. Das gilt ebenfalls für die Renten, die sich an der Lohnentwicklung orientieren. So wurde vor einigen Tagen berichtet, dass die gesetzlichen Altersbezüge im Sommer dieses Jahres sowohl in Ost wie auch in West um gut 4,5 Prozent angehoben werden. Bei einer Inflationsrate von aktuell etwa 2,5 Prozent wird das zu deutlichen realen Einkommenszuwächsen bei Rentnern und abhängig Beschäftigten führen.

 

Die Anschaffungsneigung hinkt der Einkommensentwicklung weiter hinterher

Von dem steigenden Trend der Einkommenserwartung kann die Anschaffungsneigung jedoch nicht profitieren: Sie verliert sogar minimal gegenüber dem Vormonat. Nach einem Minus von 0,3 Punkten weist der Indikator aktuell -15,3 Punkte auf. Auch der Vorjahresvergleich zeigt mit +1,7 Punkten kaum eine Veränderung. Im Gegensatz dazu konnte die Einkommenserwartung gegenüber März 2023 deutlich zulegen (+22,8 Punkte).

 

Die nun seit knapp zwei Jahren auf sehr niedrigem Niveau stagnierende Anschaffungsneigung ist ein Indiz dafür, dass die Verunsicherung unter den Konsumenten überaus groß ist. Diese Situation führt dazu, dass die Verbraucher ihre finanziellen Mittel tendenziell eher auf die Seite legen. Dies belegt auch die zuletzt gestiegene Sparquote sowie die überaus gute Entwicklung an den deutschen Aktienbörsen.

 

Konjunkturaussichten verzeichnen leichten Anstieg

Die Konjunkturerwartungen legen um 3,3 Punkte leicht zu und steigen damit auf -3,1 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres bedeutet dies ein Minus von 6,8 Punkten.

 

Die Konjunktur kommt aktuell nicht nachhaltig in Schwung. Nach den übereinstimmenden Prognosen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wird nach einem schwächeren ersten Halbjahr erst in der zweiten Jahreshälfte eine leichte Erholung erwartet. Dies kann durch eine Zinssenkung der EZB, die bislang für Mitte des Jahres erhofft wird, sicherlich unterstützt werden. Dennoch gehen die Experten davon aus, dass beim Wirtschaftswachstum 2024 eher eine schwarze Null stehen dürfte. GfK

Offene Rechtsfragen des Digital Services Act: bevh als Streithelfer vor dem EuG zugelassen

| 26.03.2024 | Der E-Commerce-Verband bevh engagiert sich als Streithelfer in zwei Verfahren vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG), um offene Streitfragen im Zusammenhang mit dem europäischen Digital Services Act (DSA) zu klären. Darin möchte die Europäische Union (EU) die Pflichten von Anbietern digitaler Dienstleistungen im Internet regeln. Hierfür hat die EU eine Liste solcher Anbieter herausgegeben, die aufgrund ihrer Größe umfangreicheren Pflichten des DSA unterliegen, sogenannte Very Large Online Platforms (VLOP). Zu den Unternehmen auf dieser Liste gehören auch Mitglieder des bevh, die sich bereits vor dem EuG entweder gegen die Einstufung als VLOP oder bestimmte Verpflichtungen für VLOP wenden. In diesen Verfahren ist der bevh nun als Streithelfer vom EuG durch Beschluss (Aktenzeichen T-348/23 und T-367/23) zugelassen worden. Juristisch unterstützt wird der Verband durch Kapellmann Rechtsanwälte.

 

Schon zuvor hatte sich der bevh direkt und über seinen europäischen Dachverband Ecommerce Europe in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht und Bedenken gegen die grundsätzlich befürwortete Regulierung geäußert. Diesen Bedenken ist der Gesetzgeber nicht gerecht geworden. Im Wesentlichen bemängelt der bevh, dass einige der im DSA verankerten Pflichten auf Social-Media-Plattformen zugeschnitten wurden und in Bezug auf den Onlinehandel kaum bis wenig Sinn ergeben, dafür aber zu einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung von digitalen und stationären Geschäftsmodellen führen, die sich potenziell auch in anderen Gesetzen forstsetzen könnte.

 

„Die Verfahren vor dem Europäischen Gericht geben uns die Möglichkeit, unsere Bedenken, die wir im Gesetzgebungsverfahren gegen die Regelungen des Digital Services Act vorgebracht haben, jetzt im Interesse der gesamten E-Commerce-Branche direkt in die gerichtliche Überprüfung einzubringen. Es geht uns nicht darum, den DSA an und für sich zu kritisieren. Wir sind jedoch der Meinung, dass in vielen Bereichen nicht hinreichend differenziert wurde oder Regelungen unklar sind“, begrüßt Eva Behling, Syndikus-Rechtsanwältin und Leiterin Recht & Compliance beim bevh, die Zulassung des Verbandes zu den Verfahren. bevh

Toysino GmbH eröffnet neue Filiale in Fürstenfeldbruck: 20. Toysino Filiale eröffnet heute

| 21.03.2024 | Die Toysino GmbH, welche im vergangenen Herbst alle 19 myToys Filialen übernommen hat, freut sich, heute die Eröffnung einer neuen Filiale zu feiern. Die neueste Toysino Filiale öffnet heute ihre Pforten am Kurt-Huber-Ring 11 in 82256 Fürstenfeldbruck und erstreckt sich über großzügige 640m2. Damit erweitert Toysino sein Filialnetzwerk auf nunmehr 20 Standorte in ganz Deutschland.

 

Spielwaren-Begeisterte dürfen sich vor den Toren Münchens auf ein unvergleichliches Einkaufserlebnis freuen. Das Sortiment umfasst Top-Marken aus den Bereichen Spielzeug & Spiele, Sport & Bücher sowie Kinderparty-Zubehör. Die neue Filiale bietet eine vielfältige Auswahl hochwertiger Produkte und lässt künftig Kinderherzen höher schlagen.Die beiden Geschäftsführer Christian und Daniel Krömer und ihr gesamtes Team sind stolz darauf, heute die 20. Toysino Filiale in Deutschland zu eröffnen. Toysino

Jahresstudie 2023: Zufriedenheit im Online-Handel sinkt erneut

| 20.03.2024 | Nie zuvor machten die Auswirkungen von Krisen der vergangenen Jahre, wie gestiegene Kosten oder die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der E-Commerce-Wirtschaft derart zu schaffen. Der Händlerbund befragte zum zehnten Mal hunderte Händler der Branche nach ihren Erfahrungen im Geschäftsjahr 2023. Seit 2021 berichten erstmals über die Hälfte der Händler von negativen Umsatzentwicklungen im E-Commerce. Auch in 2023 fällt der Wert weiter und es berichten insgesamt 54 % von sinkenden Zahlen. Im Vorjahr waren es bereits 51 % der Befragten. Als größte Herausforderungen für das neue Jahr 2024 sehen laut der neuen Jahresstudie des Händlerbundes drei Viertel der Unternehmer (75 %) die Inflation und Kaufzurückhaltung. Dazu verzeichnet erstmals der Großteil der Händler (54 %) gleichzeitig sinkende Umsatzzahlen.

 

Gesamtzufriedenheit sinkt um 23 Prozentpunkte

Die Gesamtzufriedenheit der Online-Händler sinkt im Vergleich zum Corona-Jahr 2021 stark um 23 %, denn ähnlich wie im Jahr zuvor sind nur noch 47 % der Befragten mit dem vergangenen Geschäftsjahr “zufrieden” oder “sehr zufrieden” (Vorjahr: 46 %). Der Anteil sehr unzufriedener Händler verringerte sich dafür immerhin auf 15 % (Vorjahr: 20 %). Fast jeder Dritte befragte Händler (30 %) sieht dem neuen Jahr 2024 dennoch kritisch entgegen. Weiter gelten Lieferengpässe (29%) und Personalmangel (18 %) immer öfter als herausfordernd. Fragen des Tagesgeschäfts wie Payment (5 %), Service (4 %), Digitalisierung von Prozessen (10 %) oder Rechtssicherheit (24 %) führen die Liste der Nennung längst nicht mehr an.

 

Leichte Verbesserung im Weihnachtsgeschäft und bei Retouren

Die wichtigste Zeit des Jahres ist im E-Commerce das Weihnachtsgeschäft. Immerhin in diesem Bereich erholt sich die Branche leicht und jeder zehnte Händler ist mit dem Ergebnis “sehr zufrieden” (10 %). Insgesamt geben 45 % der Befragten eine positive Bilanz zu Protokoll. Dieser Wert ist zwar besser als im Vorjahr, aber im Verlauf der letzten zehn Jahre recht niedrig. Erfreulich ist, dass die Retourenquote im Jahr 2023 insgesamt geringer ausfiel. Nur noch 4 % erhielten „sehr viele“ Retouren (Vorjahr: 11 %), was bedeutet, dass  über zehn Prozent der versendeten Pakete wieder zum Händler zurückkamen. 

 

Gefragt nach den Erwartungen für das aktuelle Jahr 2024 antworteten die befragten Händler in vier Abstufungen. Ein positives Urteil fällten 11 % mit „Prima“ und 32 % mit „Gut“. Als negative Prognosen werden alle Antworten mit „Okay“ (25 %) und „Kritisch“ (30 %) gewertet. HÄNDLERBUND

Ostergeschäft 2024: Einzelhandel erwartet zu Ostern 2,2 Milliarden Euro Umsatz

| 18.03.2024 | Für das diesjährige Ostergeschäft im Einzelhandel rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Zu diesem Anlass rund um das Osterfest Geld auszugeben, planen 41 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das ergab eine im Auftrag des HDE durchgeführte, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.500 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr bleiben die Umsätze im Ostergeschäft damit stabil.

 

„Das Osterfest ist für den Einzelhandel mit wichtigen Umsatzimpulsen verbunden. In den Geschäften ist das Angebot an anlassbezogener Ware groß, besonders beliebt sind bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern Lebensmittel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Wer zu Ostern Geschenke kauft, greift laut HDE-Umfrage vor allem zu Lebensmitteln. Während 74 Prozent Lebensmittel verschenken wollen, planen knapp 47 Prozent den Kauf von Blumen und gut 45 Prozent den Kauf von Dekoartikeln. Auch Spielwaren zählen zu den rund um Ostern meistgekauften Produkten. Die Verbraucherinnen und Verbraucher, die zu Ostern anlassbezogene Ausgaben tätigen, geben hierfür im Durchschnitt 39 Euro pro Kopf aus.

 

Aus Sicht des HDE kann das Ostergeschäft in diesem Jahr ein besonders wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung der Konsumstimmung in Deutschland sein. „Die Konsumlaune der Verbraucherinnen und Verbraucher ist aufgrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage verhalten. Das diesjährige Ostergeschäft kann dazu beitragen, die Konsumstimmung wieder etwas zu verbessern“, so Genth. Nach Weihnachten ist Ostern der zweitgrößte feiertagsbezogene Konsumanlass.

 

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage wurde im Auftrag des HDE vom IFH Köln durchgeführt. Befragt wurden 1.500 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. HDE

Geschäftsklima im Einzelhandel weiter eingetrübt

| 18.03.2024 | Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Februar den dritten Monat in Folge verschlechtert. Der Indikator zur Bewertung der aktuellen Geschäftslage fiel auf -18 Punkte, nach -15,2* Punkten im Januar. Die Erwartungen verbesserten sich nur leicht, der Indikator blieb mit -36,7 Punkten auf einem niedrigen Niveau. „Das konjunkturelle Umfeld bleibt für den Einzelhandel weiter sehr herausfordernd“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher halten sich beim Einkaufen zurück, das belastet die Geschäfte der Einzelhändler.“

 

Wegen der schwachen Nachfrage blieben bei vielen Einzelhändlern die Lagerbestände zu hoch. In den kommenden Monaten wollen insbesondere die Händler von Autos und Bekleidung seltener ihre Preise erhöhen. Im Lebensmitteleinzelhandel ist weiter von steigenden Preisen auszugehen, nur die Fahrradhändler planen Preissenkungen. Für die kommenden Monate wollen zudem weniger Unternehmen neues Personal einstellen. „Neben der schwierigen Nachfragesituation verunsichern die stockenden Tarifverhandlungen viele Einzelhändler zusätzlich. Das könnte die Einstellungsbereitschaft weiter senken, auch wenn der Fachkräftebedarf insgesamt hoch bleibt“, sagt Höppner.

 

Händler mit Unterhaltungselektronik sowie mit Elektrotechnik und elektronischen Haushaltsgeräten sehen ihre Lage positiver als im Vormonat. Das Gleiche gilt für Drogeriemärkte. „Drogeriemärkten bleibt der positive Rückenwind aus dem Jahr 2023 erhalten und die Vorzeichen für 2024 stehen gut. Bei Produkten, die sowohl in Drogeriemärkten als auch in Supermärkten angeboten werden, gewinnen die Drogeriemärkte scheinbar weitere Marktanteile“, so Höppner. Verschlechtert hat sich die Geschäftssituation hingegen bei Möbelhäusern, Baumärkten und bei Fahrradhändlern. *saisonbereinigt korrigiert. ifo Institut

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