Handel


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Karriere-Handel.de: Handel baut digitale Ausbildungskampagne aus

| 10.07.2024 | Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht mit seiner Ausbildungskampagne unter www.Karriere-Handel.de in eine neue Phase. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler, Studierende mit Wechselabsichten sowie Eltern, Lehrkräfte und Berufsberatende. Die Aktion stellt die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierechancen im Handel vor. Unterstützt wird die Ausbildungskampagne von Unternehmen aus dem Handel, um gemeinsam auf die stark ausbildende Branche aufmerksam zu machen. Auszubildende, Teilnehmende der Abiturientenprogramme des Handels und Dual Studierende geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag im Geschäft, in der Logistik, im Lager und im Büro. Sie klären über Klischees auf und geben jungen Menschen wichtige Tipps für ihre Berufswahl.

 

„Fachkräftemangel und fehlende Abiturjahrgänge sind nur zwei Gründe, warum es entscheidend ist, auf den Einzelhandel als großen Ausbilder in Deutschland aufmerksam zu machen. Karriere mit Lehre ist in der Branche die Regel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Handel biete jedem jungen Talent die passende Qualifizierung, mit über 60 verschiedenen zwei- und dreijährigen Ausbildungen sowie dualen Studiengängen und attraktiven Abiturientenprogrammen, bei denen Teilnehmende bis zur drei Abschlüsse in drei Jahren erlangen können. „Diese Vielfalt und diese Möglichkeiten zeigen wir mit unserer Ausbildungskampagne auf. Wir wollen möglichst viele junge Menschen für die Branche begeistern“, so Genth weiter.

 

Auf der Webseite www.Karriere-Handel.de sowie auf verschiedenen Social-Media-Plattformen wie Instagram und YouTube gewähren angehende Fach- und Führungskräfte Einblicke in die Praxis, geben wertevolle Tipps und klären auch mit Unterstützung von Influencern über Klischees auf. „Nachdem wir vor wenigen Monaten auf TikTok und Snapchat erfolgreich aktiv geworden sind, werden wir die Kampagne in den nächsten Monaten auf weitere Social-Media Kanäle ausweiten. Wir setzen mit Blick auf die junge Zielgruppe insbesondere auf die digitale Kommunikation, bei der wir aktuelle Social-Media-Trends aufgreifen und mit kreativen Inhalten für eine Ausbildung im Einzelhandel begeistern wollen“, so Genth. Ein wöchentlich erscheinender Blog unterstützt den Fokus auf die Berufsorientierung mit Tipps und Informationen rund um das Thema Bewerbung und Ausbildung. „Wir adressieren auch die persönlichen Influencer der jungen Menschen: Eltern, Lehrkräfte und Berufsberatende. Wir bieten beispielsweise Unterrichtsmaterial zur Berufsorientierung für die Klassenstufen vier bis neun zum kostenlosen Download an“, so Genth weiter. Auch berufskundliche Veranstaltungen für Berufsberatende und Lehrkräfte sind geplant. HDE


happybaby feiert 25-jähriges Jubiläum mit neuem Look und tollen Aktionen

| 10.07.2024 | Das happybaby Shopkonzept der Bielefelder Mehrbranchen-Verbundgruppe EK Retail wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Ab Juli finden an den 55 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol zahlreiche Jubiläumsaktivitäten statt, die auch auf happybaby.de und den Social-Media-Kanälen der Handelspartner erlebt werden können.

 

Anlässlich des Jubiläums hat sich happybaby selbst ein besonderes Geschenk gemacht: ein neues Corporate Design inklusive neuem Logo und dem neuen Markenclaim „Das MEHR für Familien!“ Das gleichermaßen frische wie moderne Erscheinungsbild wurde gemeinsam mit der Agentur „elements of Arts“ aus Mönchengladbach entwickelt.

 

Positives Feedback von Händlerseite

Im Vorfeld hatte man dazu zahlreiche Händlerinterviews geführt, um die Sicht der Partner auf die Marke happybaby zu verstehen und ihre Werte in die Neugestaltung einfließen zu lassen. Entsprechend positiv waren dann auch die Rückmeldungen, als das neue Design und die happybaby Jubiläumskampagne im April 2024 bei einem großen Händlerevent im Rahmen der EK FUN Family-Ordermesse erstmals vorgestellt wurden. Die ersten Geschäfte haben bereits auf das neue Corporate Design umgeflaggt, weitere Umsetzungen sind in Planung.

 

Relaunch auf allen Kanälen

Im Zuge der Neugestaltung wurde auch die happybaby Website auf www.happybaby.de einem Relaunch unterzogen. Sie präsentiert sich nun ebenfalls im neuen Erscheinungsbild. Zusätzlich wurden auch die Händler und ihre Services stärker in den Fokus gerückt.

 

„Wir sind unglaublich stolz auf das, was happybaby in den letzten 25 Jahren erreicht hat. Der neue Auftritt ist ein Spiegelbild der starken Werte und der Innovationskraft, die unsere Marke ausmachen. Das positive Feedback unserer Händler zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern und den Kunden vor Ort dieses besondere Jubiläum zu feiern,“ sagt Jochen Pohle, Chief Retail Officer bei EK Retail.

 

Geschenke für alle

Jede Menge Geschenke gibt es natürlich auch für die Konsumenten, in Form von wechselnden Warenangeboten namhafter EK Industriepartner wie ABC Design, Britax Römer, Cybex, Dorel (Maxi-Cosi), Hartan und Julius Zöllner. On top findet an jedem happybaby Standort ein großes Jubiläumsgewinnspiel statt, bei dem die Kunden einen von 25 tollen Preisen von namhaften Babywarenherstellern gewinnen können. Attraktive Gewinne gibt es darüber hinaus auch für alle älteren Familienmitglieder.

 

Persönliche Auslieferung der POS-Pakete

Bis es aber so weit ist, liegen vor dem happybaby Team noch viele Autobahnkilometer. Denn in Bielefeld lässt man es sich nicht nehmen, die kostenlosen Jubiläums-POS-Pakete, prall gefüllt mit Luftballons, Deko-Würfeln, Schaufensterklebern, Aktionsflyern und vielem mehr, persönlich an die Händler auszuliefern.

 

„Für uns hat das auch mit Wertschätzung für unsere Handelspartner zu tun“, so André Babenhauserheide, der als Head of Sales & Concept Management Family bei EK Retail für das happybaby Konzept verantwortlich ist. „Denn ohne das Engagement und die Leidenschaft, die unsere Fachhändler an den Tag legen, wäre ein solches Jubiläum nicht denkbar gewesen!“

 

Die happybaby Familie wächst weiter

Trotz der ganzen Jubiläumsaktivitäten geht bei happybaby das Tagesgeschäft weiter. Schon im Juli und August werden drei neue Standorte eröffnet. Für diese ist das Jubiläum ein ganz besonderes Willkommensgeschenk, wenn es darum geht, die Marke happybaby und den neuen Claim „Das MEHR für Familien!“ für die Menschen vor Ort erlebbar zu machen. EK Retail


Wie verteilen sich Amazons Einnahmen?

| 10.07.2024 | Amazon ist gut ins Jahr 2024 gestartet. Zwischen Januar und März belief sich der Umsatz auf 143,3 Milliarden US-Dollar - davon bleiben dem Tech-Riesen mehr als zehn Milliarden US-Dollar als Gewinn erhalten. Aber womit genau verdient das US-Unternehmen sein Geld? Mit etwas mehr als 89 Milliarden ist E-Commerce (eigene Shops und Marketplace) für über 60 Prozent des Amazon-Umsatzes verantwortlich. Erst an dritter Stelle folgt Amazon Web Services. Indes ist das Cloud-Geschäft des Unternehmens für rund 62 Prozent des operativen Gewinns verantwortlich und damit das mit Abstand profitabelste Segment. Weitere Geschäftsfelder sind Werbung (11,8 Milliarden US-Dollar) und Abonnements wie Amazon Prime (10,7 Milliarden US-Dollar). Stationäre Geschäfte spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle (5,2 Milliarden US-Dollar). Statista


Wie entwickelt sich Amazons Gewinn

 

| 10.07.2024 | Nach einem Minus von 2,7 Milliarden US-Dollar ist Amazon 2023 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen meldete für das Gesamtjahr fast 538 Milliarden US-Dollar Umsatz und über 30 Milliarden-US-Dollar Gewinn. Grund für diese Entwicklung sind unter anderem Kostensenkungen, aber laut Amazon-CEO Andy Jassy, auch ein "ein rekordverdächtiges Weihnachtsgeschäft". In Deutschland beliefen sich die Erlöse auf 37,6 Milliarden US-Dollar - das entspricht einem Plus von rund zwölf Prozent. Der hiesige Markt ist damit vor Großbritannien (33,6 Milliarden Dollar) und Japan (26,0 Milliarden Dollar) die wichtigste internationale Umsatzbringer. Der Blick auf die Statista-Grafik zeigt, dass die Gewinne des Tech-Riesen - bei stetig steigendem Umsatz - lange Zeit eher übersichtlich ausgefallen sind. Statista


Von wegen ausgeschieden: Die Europameisterschaft geht mit den Playmobil DFB-Figuren in tausenden Kinderzimmern weiter

| 09.07.2024 | Mit ihrem couragierten Auftreten hat die deutsche Nationalmannschaft das ganze Land begeistert. Besonders das Viertelfinalspiel gegen Spanien wird wohl als das beste Spiel seit Jahren in die Annalen des DFB eingehen – auch wenn die

Mannschaft von Julian Nagelsmann nach großem Kampf unglücklich ausgeschieden ist. In tausenden Kinderzimmern aber geht die EM für Deutschland weiter. Mit den 7,5 cm großen Playmobil-Figuren können die kleinen und auch großen Fans das

Turnier weiterspielen.

 

Wer bis jetzt noch keine komplette Mannschaft sein Eigen nennt, findet bei EDEKA noch Restposten. Ein komplettes Set der 7,5 Zentimeter großen deutschen Nationalspieler zu finden, wird aber immer schwerer. Auf den Online-Marktplätzen werden dafür seit vergangenem Freitag zwischen 130 und 180 Euro verlangt. Wertvollste Einzelfigur ist die Playmobil-Figur von Toni Kroos. Der Weltmeister von 2014 und sechsmalige Champions League Gewinner hat mit der Niederlage gegen Spanien zwar seine Karriere als Fußballprofi beendet, bei den Playmobil-Fans ist er aber ungebrochen die Nummer 1. Im Netz werden bis zu 20 Euro für seine Figur im Nationaltrikot bezahlt.

 

Unzählige Spielerfiguren sind in den letzten Wochen in den EDEKA-Märkten von den Fans gekauft worden. Besonders begehrt war dabei Thomas Müller. Angesichts der sprichwörtlichen Langlebigkeit der Playmobil-Spielwaren werden vermutlich noch die Enkel der heutigen Kindergeneration mit Kroos, Müller & Co. spielen.

 

Aber nicht nur in den Kinderzimmern haben die kleinen Playmobil-Nationalspieler riesige Resonanz gefunden, sondern auch in Medien wie STERN, Spiegel, Neue Züricher Zeitung oder BILD. Im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF wurden Spielszenen mit den Figuren nachgespielt, bei RTL und SAT.1 waren sie Teil der bunten und humorvollen Berichterstattung. Playmobil


E-Commerce dreht zur Jahresmitte aus dem Minus

| 08.07.2024 |  Die ersten positiven Signale des Jahresanfangs bestätigen sich: Im Onlinehandel mit Waren schlug von einschließlich April bis Ende Juni (nicht inflationsbereinigt) ein kleines Umsatzplus von 0,2 Prozent im Vorjahresvergleich auf aktuell 19,215 Mrd. Euro zu Buche. Es ist das erste Marktwachstum seit zwei Jahren. Auf die gesamte erste Jahreshälfte gerechnet, liegen die Umsätze hingegen weiter um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert bei aktuell 38,1 Mrd. Euro. Die Umsätze mit digitalen Dienstleistungen, zu denen u.a. Reisebuchungen oder Ticketkäufe zählen, konnten im 2. Quartal um 4,2 Prozent auf 3,72 Mrd. Euro und auf Halbjahressicht um 8,4 Prozent auf 6,45 Mrd. Euro zulegen.

 

„Wir sehen die Anfänge einer Normalisierung am Markt. Die Einkommen haben die Teuerung der vergangenen Jahre – seit 2019 etwa 20 Prozent – nicht nur überkompensiert, sondern treffen nun auf eine deutlich geringere Inflationsquote”, ordnet Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh, die Ergebnisse ein. „Für ein Ende der Konsumkrise ist es aber zu früh, da bereits die nächsten Unsicherheitsfaktoren warteten. Ob in Deutschland, Europa insgesamt oder den USA: Überall sehen wir politische Destabilisierung und geopolitische Konflikte, die eine Rückkehr zum Wachstum ausbremsen können. Dazu kommen nun Berichte über zahlreiche Insolvenzen, die die Menschen eher zum Sparen treiben.“ 

 

An den Aussichten vieler Unternehmen wird sich auch nach Rückkehr der Kunden wenig ändern: „Die massiven Umsatzeinbrüche der vergangenen zwei Jahre sind längst nicht eingeholt, gleichzeitig melden unsere Händler weiterhin deutlich steigende Kosten für Beschaffung, Compliance, Personal und Energie. Der aktuelle Umsatztrend müsste anhalten und noch stärker ausfallen, um die Unternehmen zu tragen“, beschreibt Groß-Albenhausen.

 

Eine Stichprobe unter bevh-Mitgliedern bestätigt den aktuellen Markttrend. Die teilnehmenden B2C-Onlinehändler konnten seit dem Jahreswechsel im Mittel um mehr als 1,5 Prozent im Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Um besonders erfolgreiche oder von Rückgängen betroffene Händler bereinigt, zeigt die Stichprobe gleichbleibende Umsätze. Der in der Mitgliederbefragung im 1. Quartal noch leicht negative Trend zeigt zur Jahresmitte damit erstmals signifikant ins Positive.

 

Auch wenn die reale Lage am Markt gar nicht so schlecht ist, bremsen viele hausgemachte Probleme den Schwung. Die Meinung, dass die deutsche und europäische Gesetzgebung die Unternehmen zurückhält, teilt fast jede/r Zweite. 42 Prozent sehen mögliches Wachstum durch geplante Regulierungsmaßnahmen gefährdet.

 

Während gerade einmal 13 Prozent der befragten Unternehmen einen direkten negativen Einfluss asiatischer Plattformen auf ihr Geschäft sehen, stimmen 54,2 Prozent der Aussage zu, dass die mangelnde Durchsetzung von EU-Recht gegenüber Anbietern aus Drittstaaten ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.

 

Verbraucher gönnen sich wieder mehr

„Wir beobachten Wachstum in 12 der 19 von uns bei den Verbrauchern erhobenen Sortimentsbereichen”, führt Groß-Albenhausen aus. Im 1. Quartal hingegen waren die Umsätze noch in 14 Warenkategorien rückläufig. Vor allem die Erholung im wichtigen Modehandel und der anhaltende Wachstumstrend mit Waren des täglichen Bedarfs (jeweils + 2,9 Prozent) haben im 2. Quartal starke Impulse gesetzt: Lebensmittelbestellungen legten mit + 6,2 Prozent (1,004 Mrd. Euro) von allen Segmenten das stärkste Umsatzwachstum vor. Auch auf Halbjahressicht liegt der Anstieg mit 4,02 Prozent (1,917 Mrd. Euro) deutlich über dem Trend am Gesamtmarkt. Einen besonders starken Turnaround legte auch das Cluster Einrichtung hin, worunter Möbel, Heimtextilien und Haushaltsgeräte fallen. Nach einem besonders schwachen Jahresauftakt (- 4,3 Prozent in Q1) gab es im Folgequartal wieder ein leichtes Wachstum von 1,6 Prozent. Luxusausgaben für Uhren und Schmuck (+ 2,9 Prozent im Q2), die dem Sparverhalten der Deutschen besonders stark zum Opfer fielen, gewannen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum das erste Mal seit Ausbruch des Ukrainekriegs wieder hinzu.

 

Markplätze dominante Spezies im Onlinehandel

Auffällig ist, dass aktuell die gesamte Erholung im E-Commerce von Marktplätzen getragen wird. Der Versendertyp konnte als einziger im 2. Quartal zulegen (+ 2,3 Prozent) und kommt im gesamten bisherigen Jahresverlauf auf einen Marktanteil von 55,0 Prozent. „Wir erleben eine Plattformisierung des E-Commerce: Onlineshops öffnen sich zunehmend für Hersteller oder andere Händler als Verkaufspartner und bilden sich zu Marktplätzen aus, deren Zahl und Vielfalt weiterwächst“, erklärt Groß-Albenhausen. Diesen Zuwächsen stehen derzeit Rückgänge bei den Herstellerversendern (D2C-Handel) gegenüber, die im 2. Quartal 11,7 Prozent weniger über den eigenen Verkaufskanal absetzten. Multichannel-Händler generierten 1,6 Prozent weniger Umsätze über ihre eigenen Onlineshops. Hier wie auch bei den Herstellerversendern ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Anbieter vielfach auch über Plattformen verkaufen, so dass aus Unternehmensperspektive eine positivere Bilanz der E-Commerce-Entwicklung gezogen werden könnte. Die Umsätze von klassischen Onlineshops (- 0,6 Prozent) blieben nahezu unverändert. bevh


ROFU Kinderland und Zapf/MGA legen ihre Unstimmigkeiten bei

| 08.07.2024 | ROFU Kinderland hat eine Änderung der Arbeitsweise bei Zapf/MGA ermöglicht, von der nun die gesamte Branche profitiert.

 

Wie kleine Details große Auswirkungen haben können, zeigte sich, als auf Zapfs Website www.puppefinder.de zahlreiche Weiterleitungen zu sehr selektiven und nicht vorrangig im Spielwarensegment befindlichen Händlern entdeckt wurden. Dies führte zu Unmut und stieß bei den Verantwortlichen von ROFU auf völliges Unverständnis, was schließlich zu Korrekturen in der Zusammenarbeit führte.

 

Nach zahlreichen, kurzfristigen Gesprächen zwischen beiden Parteien konnte eine Lösung gefunden werden, die auch für die gesamte Spielwarenbranche als Erfolg gilt. „Wir haben unseren Fehler in der Vorgehensweise erkannt und umgehend gehandelt,“ so Jochen Wohlrab, Vice President Sales & Marketing bei Zapf. „Ab sofort werden wir alle unsere Partner gleich behandeln und transparent darstellen.“ ROFU Kinderland


bevh und Initiative Online Print (IOP) gründen Kooperation

V.l.n.r.: Ulrich Schätzl (IOP-Vorstand), Christoph Wenk-Fischer (Hauptgeschäftsführer Bundesverband E-Commerce und Versandhandel), Bernd Zipper (IOP-Vorstandsvorsitzender) und Roland Keppler (IOP-Vorstand))
V.l.n.r.: Ulrich Schätzl (IOP-Vorstand), Christoph Wenk-Fischer (Hauptgeschäftsführer Bundesverband E-Commerce und Versandhandel), Bernd Zipper (IOP-Vorstandsvorsitzender) und Roland Keppler (IOP-Vorstand))

| 04.07.2024 | Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und die Initiative Online Print (IOP) haben ein Kooperationsabkommen geschlossen. Sie arbeiten zukünftig in der politischen Interessenvertretung, der Öffentlichkeitsarbeit und in Fachthemen eng zusammen. Mit der Vereinbarung der weiter eigenständigen Organisationen entsteht ein auf gemeinsame E-Commerce-Themen fokussiertes Netzwerk, das die Interessenvertretung der Vereinsmitglieder weiter stärkt und ihnen jeweils auch die Fachkompetenzen des Partners zur Verfügung stellt.

 

„Was unsere Mitglieder verbindet sind die E-Commerce-Prozesse und neue Handels- und Produktionsweisen. Diese sind auf eine kundenspezifische, nachfragegeleitete Herstellung und Verfügbarkeit von Produkten, auf Just-in-Time-Wertschöpfung und digitale Automatisierung ausgerichtet. In diesem dynamischen Umfeld, das mit überkommenen Wertschöpfungen bricht und neue Geschäftsmodelle hervorbringt, schaffen wir eine neue gemeinsame Wissens- und Politikplattform. Onlinehandel und Onlineprint passen gut zusammen“, freut sich Gero Furchheim, Präsident des bevh.

 

Bernd Zipper, Vorsitzender der Initiative Online Print e.V., ergänzt: „Print wirkt. Print ist in unserer Gesellschaft nicht ersetzbar – und ein wichtiger Teil des Medienkanons. Besonders Onlineprint bildet aber heute fast die Hälfte des Print-Marktes in Deutschland ab. Um diesen Sektor des E-Commerce weiter zu stärken, bedarf es spezialisierter Partner. Wir freuen uns sehr, dass wir im bevh einen kompetenten und hervorragend vernetzten Kooperationspartner gefunden haben. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre hat uns und unseren Mitgliedern zudem gezeigt, was wir gemeinsam für die Branche bewegen können. In dieser weitergehenden Kooperationsvereinbarung sehen wir nicht nur eine Einladung zur aktiven Mitarbeit in den Arbeitskreisen, sondern eine Möglichkeit, über die Grenzen der Druckindustrie hinaus den E-Commerce-Markt mitzugestalten und so die Bedeutung von Print in den Köpfen der Menschen neu zu fixieren. Print bleibt – und ergänzt unsere digitale Welt um eine haptische Dimension.“

 

Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer beim bevh, begrüßt zum offiziellen Start die Kooperation: „Ein gutes persönliches Verhältnis, gemeinsame Interessen und die Parallelen unserer Geschäftsmodelle – das ist eine hervorragende Basis für unsere Partnerschaft, die wir nun auch dauerhaft nach außen tragen wollen.“ bevh


Täglich 100.000 unentdeckte Ladendiebstähle

| 04.07.2024 | Ladendiebstahl beschäftigt den Einzelhandel schon so lange, wie es ihn gibt. Insbesondere der organisierte und gewerbsmäßige Ladendiebstahl hat dem Einzelhandel in den letzten Jahren zum Teil schmerzliche Verluste beschert. Im Jahr 2023 ist das ohnehin hohe Niveau in Deutschland noch einmal um 15 Prozent gestiegen. „Die Zunahme der Diebstähle im Jahr 2022 stellte noch eine Rückkehr zur ‚Normalität‘ der Vor-Corona-Zeit dar. Nun ist aber ein Wendepunkt erreicht, an dem die Zunahme der Ladendiebstähle eine besondere Dimension annimmt und besondere Aufmerksamkeit erfordert“, erklärt Frank Horst, Studienautor und langjähriger Spezialist für Inventurdifferenzen beim EHI.

 

Volkswirtschaftlicher Schaden

Die Inventurdifferenzen* insgesamt sind um fast 5 Prozent gestiegen und liegen bei 4,8 Mrd. Euro. Der darin enthaltene Anteil der Verluste durch Diebstahl von Kundschaft, Mitarbeitenden, Lieferanten und Servicepersonal beläuft sich auf insgesamt 4,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem volkswirtschaftlichen Schaden durch entgangene Umsatzsteuer von rund 560 Millionen Euro allein durch Straftaten unehrlicher Kundschaft. 700 Millionen entfallen auf organisatorische Mängel wie beispielsweise eine falsche Preisauszeichnung, Erfassungs- und Bewertungsfehler.

 

Anteile der Inventurdifferenzen

Von den 4,1 Milliarden Euro an Ladendiebstählen sind rund 2,82 Milliarden Euro der Kundschaft anzulasten, 910 Millionen Euro den eigenen Angestellten und 370 Millionen Euro dem Personal von Lieferanten und Servicefirmen. Statistisch gesehen entfällt damit auf jeden Bundesbürger oder -bürgerin jährlich ein Warenwert von rund 34 Euro, der nicht bezahlt wird. Anders ausgedrückt passiert jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse.

 

Anstieg des Ladendiebstahls

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik sind Ladendiebstähle um 23,6 Prozent auf insgesamt 426.096 Fälle (Vorjahr 344.669) gestiegen. Sowohl der einfache als auch der schwere Ladendiebstahl** haben zugenommen. Letzterer hat mit 27.452 angezeigten Fällen einen Höchststand erreicht. Allerdings wird längst nicht jeder Ladendiebstahl angezeigt. Aus dem durchschnittlichen Schaden aller angezeigten Diebstähle und dem per Inventur festgestellten Warenschwund im Handel ergibt sich, dass jährlich etwa 24 Millionen Ladendiebstähle im Wert von je 117 Euro unentdeckt bleiben, was rund 100.000 Ladendiebstählen je Verkaufstag entspricht.

 

Branchenvergleich

Während im Lebensmitteleinzelhandel, bei Drogeriemärkten und im Bekleidungshandel die prozentualen Inventurdifferenzen gestiegen sind, konnten die Baumärkte ihr Niveau halten und alle anderen Branchen die Inventurdifferenzen sogar überwiegend reduzieren.

 

Definitionen

*Inventurdifferenzen umfassen Diebstähle durch Kundschaft, Mitarbeitende, Lieferanten oder Servicepersonal und organisatorische Mängel

**Schwerer Ladendiebstahl: Schwerer Diebstahl liegt z. B. dann vor, wenn das Diebesgut durch ein verschlossenes Behältnis wie eine Vitrine oder eine andere Schutzvorrichtung, z. B. eine Warensicherung, gegen Wegnahme besonders gesichert und nicht von geringem Wert ist. Oftmals auch Bandendiebstähle. EHI


Ladendiebstahl: Steigender Zahl an Delikten mit mehr Konsequenz in Strafverfolgung begegnen

| 04.07.2024 | Angesichts der steigenden Zahl der Ladendiebstähle bekräftigt der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Forderung nach einer konsequenteren strafrechtlichen Verfolgung der Delikte.

 

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2023 insgesamt 426.000 Ladendiebstähle gemeldet, somit über 23 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Aktuelle Zahlen des EHI Retail Institute unterstreichen nun die besorgniserregend hohe Dunkelziffer. Unentdeckt bleiben demnach 100.000 Ladendiebstähle pro Tag. Der HDE sieht in dieser Entwicklung eine große Gefahr für den Einzelhandel.

 

„Händlerinnen und Händlern entstehen durch Ladendiebstahl jährlich Verluste in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Auf die steigende Zahl an Delikten muss der Staat endlich mit mehr Konsequenz in der Strafverfolgung reagieren“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der enorme Anstieg der Zahl der Ladendiebstähle sei ein Warnsignal, das nicht ignoriert werden dürfe. Der Rechtsstaat müsse dafür sorgen, dass der Schutz des Eigentums wirkungsvoll und dauerhaft sichergestellt sei. „Diebstahl darf nicht zur neuen Normalität in den Geschäften werden. Die aktuellen Zustände sind nicht hinnehmbar“, betont Genth.

 

Im Handel wächst laut HDE das Unverständnis darüber, dass angezeigten Ladendieben meist keine größeren Konsequenzen drohten. „Eine Anzeige ist für Handelsunternehmen mit einem hohen und letztlich oft vergeblichen Aufwand verbunden. Viele Ladendiebe kommen davon und werden nicht konsequent genug bestraft, Verfahren häufig eingestellt“, so Genth weiter. Oftmals werde die Polizei daher gar nicht mehr über Ladendiebstähle informiert, entsprechend hoch sei die Dunkelziffer. Der Staat müsse hier auf Abschreckung setzen, um das Vertrauen in den Rechtsstaat nicht zu gefährden.

 

Ein konsequentes Vorgehen ist zudem mit Blick auf den bandenmäßig organisierten Ladendiebstahl gefragt. „Vielerorts begehen inzwischen professionell organisierte Banden mit großer krimineller Energie Ladendiebstähle. Um sie zu stoppen, müssen Polizei und Staatsanwaltschaft in den einzelnen Bundesländern viel enger zusammenarbeiten“, so Genth. Bandenkriminalität ende nicht an der jeweiligen Ländergrenze. Daher sei ein intensiver Austausch der Strafverfolgungsbehörden untereinander unerlässlich. HDE


Es knirscht zwischen den Partnern ROFU Kinderland und Zapf/MGA

| 26.06.2024 | Kleinigkeiten können große Auswirkungen haben. So findet man nach Angaben von ROFU Kinderland auf Zapfs Website Puppefinder.de zahlreiche Weiterleitungen zu Händlern, außer zu ROFU. Ein Umstand, der bei Michael Edl und seinem Team für ganz erheblichen Unmut sorgt.

 

„Wir sind in höchstem Maße enttäuscht darüber, wie man in Rödental mit dem Thema der partnerschaftlichen Beziehung und Kommunikation zwischen Hersteller und dem – auf Spielwaren spezialisierten –  Fachhandel umgeht“, so Michael Edl, Geschäftsführer Einkauf & Marketing bei ROFU Kinderland. „Die öffentliche Unterstützung und Bevorzugung einzelner Handelspartner, insbesondere nicht Spielwarenhändler, kann nicht das Ziel einer gesunden Zusammenarbeit mit dem Fachhandel und der Spielwarenbranche sein. Die ROFU Kinderland Spielwarenhandels GmbH stellt die Zusammenarbeit im Rahmen der Markenführung mit Zapf/MGA in Frage." ROFU Kinderland/PH

 

Anm. der Redaktion: Wir hoffen über die Sache mehr zu erfahren. Gerne berichten wir neutral und unparteiisch über die Standpunkte aller Beteiligten.


Die Erholung des Konsumklimas legt eine Pause ein

| 26.06.2024 | Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland ist im Juni vorerst zum Stillstand gekommen. Sowohl die Einkommens- als auch die Konjunkturerwartung müssen in diesem Monat moderate Einbußen hinnehmen. Die Anschaffungsneigung verliert minimal im Vergleich zum Vormonat und stagniert damit weiter auf einem sehr niedrigen Level. Die Sparneigung legt dagegen etwas zu und festigt damit ihr ohnehin hohes Niveau. Unter Beachtung dieser Entwicklungen geht das Konsumklima insgesamt etwas zurück: Der Indikator sinkt in der Prognose für Juli im Vergleich zum Vormonat (revidiert -21,0 Punkte) um 0,8 Zähler auf -21,8 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

 

Nach vier Anstiegen in Folge muss der Konsumklima-Indikator nun einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Neben den etwas rückläufigen Einkommensaussichten ist dafür vor allem die Sparneigung verantwortlich, die im Juni um 3,2 Punkte auf 8,2 Punkte ansteigt.

 

„Die Unterbrechung des zuletzt verzeichneten Aufwärtstrends des Konsumklimas zeigt, dass der Weg aus der Konsumflaute mühsam werden wird und es immer wieder zu Rückschlägen kommen kann“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Die im Mai wieder etwas höhere Inflationsrate im Land sorgt für mehr Verunsicherung bei den Konsumenten, die auch im Anstieg der Sparneigung zum Ausdruck kommt. Für eine nachhaltige Erholung der Konsumstimmung benötigen die Verbraucher – neben den existierenden realen Einkommenszuwächsen – auch Planungssicherheit, die vor allem für größere Anschaffungen der Haushalte notwendig ist. Und diese Planungssicherheit wird dann zurückkehren können, wenn zum einen der Preisauftrieb weiter gebremst wird, und zum anderen den Verbrauchern klare Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden. Dazu gehört auch, dass von der Regierung zügig und klar kommuniziert wird, was auf sie als Folge der anstehenden Haushaltsberatungen an Be- und Entlastungen zukommen wird. Dann können sich auch die spürbaren realen Einkommenszuwächse durchsetzen und die Verbraucher werden verstärkt bereit sein, größere Ausgaben zu tätigen“, so Rolf Bürkl.

 

Der Aufwärtstrend der Einkommenserwartung ist vorerst gestoppt

Der klare Aufwärtstrend der Einkommenserwartung ist im Juni – zumindest für den Moment – zum Stillstand gekommen. Nach zuletzt vier Anstiegen in Folge verliert der Indikator 4,3 Zähler und sinkt auf 8,2 Punkte. Dennoch beträgt das Plus gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres knapp 19 Punkte.

 

Wesentlicher Grund für den moderaten Rückgang der Einkommensaussichten dürfte der Anstieg der Inflationsrate sein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug die Teuerungsrate im Mai dieses Jahres 2,4 Prozent, nachdem sie im März und April jeweils bei 2,2 Prozent lag. Sie hat sich damit wieder etwas von dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von etwa 2 Prozent entfernt. Der Einfluss der Inflation auf die Einkommenserwartung wird durch eine ebenfalls im Juni durchgeführte tiefergehende Analyse des NIM zu den Einkommenserwartungen bestätigt. So gaben in einer offenen Abfrage gut 62 Prozent der Befragten die steigenden Preise als wesentlichen Grund für ihren Einkommenspessimismus an.

 

Die Anschaffungsneigung verharrt weiter im Keller

Nach wie vor zeigt die Anschaffungsneigung der Verbraucher kaum Bewegung. Der Indikator verharrt seit mehr als zwei Jahren auf einem überaus niedrigen Niveau. In diesem Monat verliert er 0,7 Zähler und weist nun -13 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres wird ein mageres Plus von 1,6 Punkten gemessen.

 

Die gegenwärtige Kaufzurückhaltung ist zu einem wesentlichen Teil auf steigende Preise zurückzuführen. Wenn die privaten Haushalte mehr für Nahrungsmittel und Energie aufwenden müssen, fehlen die finanziellen Mittel für größere Anschaffungen. Zudem sorgt die fehlende Planungssicherheit dafür, dass eher Rücklagen für Notfälle oder ähnliches gebildet werden, die für den Konsum damit ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

 

Die Hoffnung auf eine rasche konjunkturelle Belebung ist getrübt

Die Hoffnungen der Deutschen auf eine zügige konjunkturelle Belebung im Verlauf dieses Jahres haben im Juni einen Dämpfer erhalten. Nach vier Anstiegen in Folge verliert der Konjunkturindikator 7,3 Zähler und sinkt auf 2,5 Punkte.

 

Trotz des Rückgangs im Juni ist davon auszugehen, dass sich Konjunkturerholung in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen dürfte. Allerdings wird sie nach Einschätzung der Verbraucher eher schwach ausfallen. Erst im kommenden Jahr erwarten einige Wirtschaftsexperten eine leichte Beschleunigung. GfK


Discounter gewinnen seit Pandemie als Einkaufsstätte für Baby- und Kinderkleidung

| 26.06.2024 | Gesamtmarkt für Baby- und Kinderbekleidung stabil – Wachstum von rund 0,8 Prozent 2024 erwartet. Preisauftrieb verlangsamt sich zuletzt wieder. Konsumverhalten durch Sparen geprägt: Discount-Käufe zu Aktionspreisen nehmen zu. Auch zukünftig keine Wachstumssprünge, aber moderater Anstieg des Marktvolumens.

 

Der Markt rund um Baby- und Kinderbekleidung hat sich im Vergleich zu anderen Handelsbranchen schnell von den Umsatzeinbußen der Coronapandemie erholt. Während andere Branchen auch heute noch nicht wieder das Marktniveau von 2019 erreicht haben, konnte Baby- und Kinderbekleidung diesen Wert schon 2021 überschreiten und liegt 2024 (Prognose) bei 3,2 Milliarden Euro, was einem Plus von 76 Millionen Euro im Vergleich zu 2019 entspricht. Die Gründe: Die gestiegene Geburtenrate von 2021 und die Zuwanderungsquote, welche sich positiv auf den Markt auswirkt. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der neue „Branchenbericht Baby- und Kinderbekleidung“ des IFH KÖLN und der BBE Handelsberatung. Aber: Auch in dieser Branche zeigt sich das inflationsbedingte Sparverhalten, wodurch das Marktwachstum moderat ist – und bleibt.

 

„Kinder kosten! Durch die steigenden Alltagsausgaben verlagern sich die Konsumausgaben mehr in die Bereiche Lebensmittel, Miete oder Strom und weg von Bekleidung. Das gilt auch für die kurzlebige Kinderbekleidung. Kein Wunder, dass immer mehr Eltern beim Discounter Kinderkleidung kaufen“, so Carina Stäbisch, Projektmanagerin am IFH KÖLN.

 

Sparen: Discountkäufe auch bei Kinderbekleidung

Ähnlich wie auch in anderen Handelsbranchen verliert der stationäre Handel auch bei Baby- und Kinderkleidung. So lag der Onlineanteil 2023 im Gesamtmarkt bei 40,2 Prozent – Tendenz stetig steigend. Immer beliebter werden auch Discounter, welche seit der Pandemie (auch) bei Kinderbekleidung dazugewinnen – waren sie schließlich auch im Lockdown nicht geschlossen – und besetzen 2023 9,1 Prozent Marktanteil. Dieser Spartrend zeigt sich auch beim Zuwachs von anderen Anbietern mit Aktionsware, wie Drogeriemärkte.

 

Moderates Wachstum

Große Umsatzsprünge wird es im Markt Baby- und Kinderbekleidung nicht zu verzeichnen geben – aber auch keine Verluste. Bis 2028 rechnen die Marktexpert:innen von IFH KÖLN und der BBE Handelsberatung aktuell mit moderaten Wachstumszahlen von rund einem Prozent pro Jahr.

 

„Das geringe Umsatzwachstum im Markt für Baby- und Kinderbekleidung verdeutlicht den Handlungsdruck für den stationären Handel, seine Strategien anzupassen, um nicht weiter Marktanteile an Discounter und den Online-Handel zu verlieren. Eine größere Produktauswahl, bessere Verfügbarkeit und ein optimiertes Einkaufserlebnis sind dabei besonders wichtig, um den veränderten Konsumgewohnheiten der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden“, betont Martin Berghofer, Senior Manager bei der BBE Handelsberatung. IFH KÖLN


Mehrheit zahlt an der Kasse mit Smartphone oder Smartwatch

| 24.06.2024 | Kontaktloses Bezahlen an der Kasse ist in Deutschland Standard – und eine deutliche Mehrheit nutzt dafür inzwischen Smartphone oder Smartwatch. So haben 6 von 10 Deutschen (59 Prozent) in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal an der Kasse mit Smartphone oder Smartwatch kontaktlos bezahlt. Nimmt man die klassische Kredit- oder Bankkarte noch hinzu, sind es sogar 98 Prozent, die zumindest hin und wieder im Geschäft kontaktlos bezahlen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Zugleich geben rund drei Viertel (76 Prozent) an, dass es sie stört, wenn sie an der Kasse nicht kontaktlos zahlen können. Fast ebenso viele (73 Prozent) fordern, dass alle Geschäfte gesetzlich verpflichtet werden sollten, neben Bargeld auch mindestens eine elektronische Bezahlmöglichkeit anzubieten. Selbst unter den eher Bargeld-affinen Älteren ab 65 Jahren stört es 72 Prozent, wenn sie an der Kasse nur mit Bargeld bezahlen können. In dieser Altersgruppe unterstützen 70 Prozent die Forderung nach einer gesetzlichen Regelung, die elektronisches Bezahlen überall ermöglicht. „Elektronisches Bezahlen ist schnell, bequem, sicher und unter dem Strich auch für die Geschäfte effizient. Kundinnen und Kunden sollten selbst entscheiden können, auf welche Weise sie bezahlen wollen, diese Wahlfreiheit sollte in Deutschland überall selbstverständlich sein“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

 

Auf irgendeine Art kontaktlos bezahlt haben 12 Prozent mehrmals täglich, 29 Prozent täglich und weitere 30 Prozent mehrmals pro Woche. 23 Prozent bezahlen einmal pro Woche kontaktlos, 4 Prozent seltener. Mit Smartphone oder Smartwatch bezahlen 10 Prozent mehrmals täglich an der Kasse, 15 Prozent täglich und 19 Prozent mehrmals pro Woche. Weitere 7 Prozent tun dies einmal pro Woche, 8 Prozent seltener.

 

Selbst von den Älteren bezahlt eine überwältigende Mehrheit auch kontaktlos

Zwischen den Altersgruppen gibt es beim kontaktlosen Bezahlen zwar deutliche Unterschiede, es hat sich aber auch bei den Älteren fest etabliert. 99 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal mit Karte, Smartphone oder Smartwatch kontaktlos bezahlt, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es mit 100 Prozent praktisch alle, bei den 50- bis 64-Jährigen 98 Prozent und selbst unter den Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren bezahlt eine deutliche Mehrheit von 93 Prozent kontaktlos. Schaut man nur auf die Bezahlvorgänge mit Smartphone oder Smartwatch, so sind es bei den 16- bis 29-Jährigen 83 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 75 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 68 Prozent und bei den Älteren ab 65 Jahren sind es 18 Prozent.

 

Das elektronische Bezahlen, das mit der Corona-Pandemie einen Schub bekam, dürfte weiter zunehmen. 80 Prozent der Deutschen geben an, dass sie in den letzten Jahren bereits weniger Bargeld nutzten als früher, 62 Prozent gehen zudem davon aus, dass sie künftig seltener Bargeld verwenden werden. Ebenfalls 62 Prozent sagen, dass ihnen ohne Bargeld nichts fehlen würde. Allerdings räumt auch die Hälfte (50 Prozent) ein, mehr Geld auszugeben, wenn sie elektronisch bezahlen. bitkom


Gute Erreichbarkeit und attraktive Auswahl gefragt

| 20.06.2024 | Handelsimmobilien wie große Kaufhäuser oder Shoppingcenter prägen in Deutschland vielerorts das Stadtbild. Doch damit sie auch zahlreich Kundschaft in ihre Geschäfte locken, müssen die Häuser mit einem attraktiven Angebot, einer guten Erreichbarkeit und zusätzlichen Services überzeugen. Zu diesem Ergebnis kommt das KPMG Consumer Barometer. Die Umfrage wurde gemeinsam mit dem EHI durchgeführt und zeigt, welche Faktoren Konsumenten für den Besuch einer Handelsimmobilie motivieren.

 

Erreichbarkeit mit hoher Priorität

39 Prozent der befragten Konsument:innen kaufen demnach in den Innenstädten am liebsten stationär in Geschäften ein. Dabei ist die Erreichbarkeit des Geschäfts für 29 Prozent der befragten Kund:innen ausschlaggebend, eine gute Orientierung im Geschäft wünschen sich 24 Prozent und die Attraktivität der Nachbarschaft halten 17 Prozent für entscheidend. Grundsätzlich schätzt die Kundschaft den Aufenthalt in Handelsimmobilien, insbesondere in Shoppingcentern: 81 Prozent besuchen diese mehrmals im Jahr. Dabei überzeugt sie vor allem der Mix der Geschäfte (55 Prozent) und das wetterunabhängige Indoor-Shoppingerlebnis (38 Prozent). Allerdings: Zu hohe Parkgebühren sind der Störfaktor Nummer 1 in Shoppingcentern (42 Prozent).

„Die Geschäfte müssen für die Menschen in Deutschland leicht erreichbar sein. Und Vielfalt ist gefragt, räumlich und zeitlich – die Kundschaft möchte flexibel anreisen, ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Pkw oder mit dem Fahrrad und auch an Sonn- und Feiertagen einkaufen. Eine klare Botschaft der Menschen in unserem Land, die nicht überhört werden sollte“, fasst EHI-Geschäftsführer Michael Gerling die Ergebnisse der Studie zusammen.

 

Stephan Fetsch, EMA Head of Retail & Consumer Goods bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ergänzt: „Soziale Kontakte, Lifestyle-Aktivitäten, Restaurants und Shopping erfordern geeignete Räume und Strukturen. Sowohl Innenstädte als auch Shoppingcenter können diese bieten und sind daher für Konsument:innen unverändert ein attraktives Einkaufsziel. Damit Handelsimmobilien profitabel bleiben, sollten sie ihr Angebot möglichst nah an den Kundenbedürfnissen ausrichten.“

Schlechte Luft und hohe Preise stören Einkaufserlebnis

Innerhalb der Geschäfte stört sich die Kundschaft vor allem an engen Gängen und zu wenig Platz (53 Prozent) sowie an schlechter Belüftung (44 Prozent). Für die meisten Menschen (54 Prozent) stellt das Preisniveau eines Geschäfts einen der prägendsten Faktoren für ein gutes Einkaufserlebnis dar.

 

Die meisten Befragten kombinieren ihren Einkaufstrip mit anderen Tätigkeiten. Mit dem täglichen Einkauf wird besonders oft das Arbeiten kombiniert (24 Prozent), aber auch Behörden-/Bankbesuche (18 Prozent), Arztbesuche oder Dienstleistungen wie Besuche beim Friseur und der Reinigung (je 16 Prozent). Einen entspannten Einkaufsbummel kombinieren viele Konsument:innen gerne mit einem Besuch der Gastronomie (36 Prozent) oder einem sozialen Austausch wie sich mit Freunden und Familie zu treffen (34 Prozent). EHI


Payment-Umfrage: bei zwei Drittel inflationsbedingte Preissteigerung

| 20.06.2024 | Wonach werden sie ausgewählt und welche sind die häufigsten Bezahloptionen? Inwieweit macht sich die Inflation bei Händlern bemerkbar? Der Händlerbund hat in seiner aktuellen Payment-Umfrage stationäre und Online-Händler nach ihren angebotenen Zahlungsarten befragt. Teilgenommen haben rund 300 Händler, die europaweit Waren und Dienstleistungen anbieten. Alle Ergebnisse der Studie wurden in anschaulichen Grafiken verarbeitet und stehen kostenfrei zum Download bereit. Gefragt nach den interessantesten Payment-Trends halten immerhin 34 % die Zahlung per Handy für wichtig. Auch die Zahlung per Smartwatch (20 %) sowie Ratenzahlung (16 %) beschäftigen die Händler. 

 

Preissteigerungen durch Inflation

Auch am Online-Händler geht die Inflation nicht spurlos vorbei und im Vergleich zu 2022 (61 %) müssen 66 % der befragten Händler eine inflationsbedingte Preissteigerung an ihre Kunden weitergeben. Bei den meisten handelt es sich um eine Steigerung von vier bis 7 Prozent (39 %). Bei 16 % der Befragten musste eine Steigerung von über 10 Prozent vorgenommen werden, um weiterhin gewinnbringend wirtschaften zu können. Ein Schritt, den die Branche nicht leichtfertig macht und an ihre Grenzen geht.

 

Paypal weiterhin die Nummer eins

Auch in diesem Jahr führt PayPal die Hitliste der beliebtesten Zahlungsarten mit einem Anteil von 91 % an. Während Lastschrift mit 31 % und Ratenkauf mit 14 % leicht verlieren, nimmt der Anteil der Zahlungen mit Kreditkarte zu (60 %). Neu dabei in 2023 waren zudem Klarna (36 %), Apple Pay (19 %) und Nachnahme (8 %). Auch bei den Kreditkartenanbietern gibt es eine Neuerung - auch hier steigt Paypal mit ein und führt die Liste mit 49 % prompt an. Genauer: Es handelt sich um die Funktion, bei Paypal eine Kreditkarte zu hinterlegen. Während in den vergangenen Jahren MasterCard und Visa am häufigsten angeboten wurden, kommen diese Optionen nur noch auf 47 % der Stimmen. Händlerbund


"SEPA Request to Pay" birgt großes Potenzial

| 20.06.2024 | Sicherheit im Onlineeinkauf weiterhin wichtig. Voraussetzungen für erfolgreiche Verbreitung von „SEPA Request to Pay“-basierten Zahlungsangeboten durch Banken gegeben. Konsument:innen sehen Vorteile direkter Zahlfunktion über Hausbank, stellen aber auch Ansprüche.

 

Kundinnen und Kunden steht stationär wie online eine Fülle an Zahlungsmethoden zur Auswahl und der Markt scheint gesättigt zu sein: Rund ein Drittel der Konsument:innen gibt an, kein Interesse an einer neuen Zahlungsmethode zu haben. Dass die Zahlung über das Onlinebanking der Hausbank, möglich durch den Mechanismus „SEPA Request to Pay“ (RTP), trotzdem Potenzial hat, zeigt unser aktuelles „ECC Payment Update 2024“. Die Voraussetzungen für eine weite Verbreitung eines entsprechenden Zahlungsservices sind gegeben, denn die große Mehrheit der Befragten nutzt bereits das Onlinebanking ihrer Hausbank (87 %).

 

„Die Bezahlfunktion über die App der Hausbank, möglich durch „SEPA Request to Pay“, könnte mit gezielter Aufklärung der Konsument:innen und ein gutes Marketing durch die Banken eine echte Konkurrenz für bereits etablierte Zahlungsoptionen werden, wenn entsprechende Services von den Banken schnell und konsequent umgesetzt werden“, so Cassandra Bolz, Projektmanagerin am ECC KÖLN.

 

Ansprüche an Zahlungsservices

Ein Großteil der Befragten sieht in der Zahlung über die App ihrer Hausbank eine schnelle und sichere Bezahlmethode (74 %), bei der weniger Übertragungsfehler passieren (65 %) und die Fehlerquote reduziert ist (62 %) – beispielsweise, weil Bankdaten nicht händisch eingetragen werden müssen. Damit Kund:innen auf diese Zahlungsangebote zurückgreifen können, müssen Banken die Anforderungen und  Ansprüche erfüllen: Rund die Hälfte der Befragten will nicht nur in der Handy-App, sondern auch am Desktop (51 %) oder im stationären Handel (46 %) mit der Funktion zahlen können. Rund dreißig Prozent erwarten außerdem Optionen wie Zahlungsverzögerungen (32 %) oder Ratenkauf (31 %).

 

Onlinesicherheit weiterhin wichtiges Nutzungskriterium

Auch wenn die Berichterstattung über Betrugsfälle im Internet in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, fühlen sich die meisten Konsument:innen allgemein sicher beim Onlineshopping (78 %). Datenschutz ist dabei ein wichtiges Sicherheitskriterium, dass Kund:innen bei der Wahl der Zahlungsmethode prüfen und das für die Zahlung über die Hausbank spricht: Vier von fünf Befragten befürworten, dass bei der Nutzung dieser Bezahlfunktion keine Daten an Drittanbieter gegeben werden (77 %) und geben an, dass das Zahlungsverfahren über die bekannte Hausbank ihnen ein sicheres Gefühl vermitteln würde (59 %). EEC KÖLN


Innenstadt: HDE fordert Überarbeitung der Lärmvorschriften

| 20.06.2024 | Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet die Bestrebungen der Bundesregierung, die Innenstädte multifunktionaler zu machen, positiv. Jüngst wurde ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) veröffentlicht, der durch Änderungen der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) ein enges Miteinander von Gewerbe und Wohnen in den Stadtzentren ermöglichen soll.

 

„Damit Frequenzbringer wie der Einzelhandel weiterhin ihren Beitrag zur Belebung unserer Innenstädte leisten können, darf das innerstädtische Gewerbe nicht eingeschränkt werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die TA Lärm müsse auf die besondere Situation in den Innenstädten abgestimmt werden, um Interessenkonflikte etwa zwischen Anwohnern und innerstädtischer Wirtschaft zu vermeiden. „Das Ziel muss sein, dass die Lärmvorschriften das Nebeneinander unterschiedlicher Funktionen fördern“, betont Genth. Bislang sei beispielsweise das Wohnen in den Zentren nur in Ausnahmefällen und unter Berücksichtigung besonderer Schutzmaßnahmen zulässig. „In Kerngebieten bestehende Gewerbebetriebe dürfen nicht durch heranrückende Wohnbebauung beeinträchtigt werden. Das ist verbindlich festzulegen“, so Genth weiter.

 

Für den Erhalt der Innenstädte ist laut HDE die Schaffung von Rahmenbedingungen notwendig, die die frequenzfördernde Konzentration hochrangig zentraler Funktionen unterstützt. „Dem Einzelhandel kommt als Anziehungspunkt für den Innenstadtbesuch eine herausragende Rolle zu. Die Bedeutung der Branche für die Zentren muss auch in der Gestaltung der Lärmvorschriften berücksichtigt werden“, so Genth. Neu zu bestimmen sei etwa der Messpunkt der Lärmbelastung. Auch eine Anpassung der Obergrenzen für Verkehrs- und Gewerbelärm sei zu prüfen.

 

Die vom Bundesumweltministerium vorgelegten einzuhaltenden Messwerte sind laut HDE jedoch nicht geeignet, um ein Miteinander von Wohnen und innerstädtischem Gewerbe zu ermöglichen. Sie würden das Gewerbe in den Innenstädten zu stark einschränken. „Die Warenanlieferung und auch Flächen der Außengastronomie haben bekannte Immissionswerte. Zudem wird in den Innenstädten auch gefeiert und es finden die traditionellen Weihnachtsmärkte statt. Das ist die Messlatte,“ so Genth weiter. Innerstädtisches Wohnen könne nur ermöglicht werden, wenn es ohne Einschränkung der Frequenzbringer einhergehe. HDE


Fußball-Europameisterschaft lässt Innenstadtfrequenzen steigen

| 18.06.2024 | IFH KÖLN und hystreet analysieren Innenstadtfrequenzen in Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft. Erstes EM-Wochenende bringt eine halbe Million mehr Besucher und Besucherinnen in die Innenstädte der sieben Austragsorte. 

 

Das erste Wochenende der Fußball-Europameisterschaft 2024 hat zu einer deutlichen Belebung der deutschen Innenstädte geführt. In den Austragungsstätten Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Frankfurt/Main und Leipzig konnte eine signifikante Steigerung der Passantenfrequenz verzeichnet werden. Verglichen mit den Durchschnittszahlen stiegen die Besucherzahlen um 16 bis 76 Prozent. Dieses Resümee ziehen das IFH KÖLN und hystreet nach dem ersten Wochenende des einmonatigen Fußballturniers in Deutschland.

 

„Die EM spülte am ersten Wochenende knapp eine halbe Million mehr Menschen in die Innenstädte der austragenden EM-Städte. Belebung mit Events sind also ein Schlüssel für belebte Innenstädte. Auch Städte, die kein Austragungsort sind, können profitieren. Denn Public Viewing zieht – wie wir sehen - trotz verhaltenem Wetter Menschen in die Stadt,“ so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH KÖLN. 

 

Stuttgart mit Rekordzahlen  

Besonders die baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart verzeichnete am zweiten Juniwochenende überdurchschnittliche Besucherfrequenzen: 76 Prozent über dem Durchschnittswert, wozu auch der verkaufsoffene Sonntag beitrug. Hier verwandelte sich die Innenstadt in ein lebendiges Zentrum des sportlichen Feierns. Auch Austragungsorte wie München und Dortmund erlebten einen signifikanten Anstieg der Besucherzahlen von über 40 Prozent.

 

Ebenfalls in Städten, die kein EM-Austragungsort sind, konnten höhere Passantenfrequenzen zwischen vier und 17 Prozent verzeichnet werden.

 

Dass es nicht nur die Spiele direkt vor Ort sein müssen, zeigen die Städte Frankfurt/Main und Leipzig. Obschon als EM-Städte noch keine Spiele am Wochenende stattfanden, sind auch aufgrund von Public Viewing überproportionale Besucher-Uplifts messbar.

 

„Das erste EM-Fußballwochenende hat uns gezeigt, wie viel wirtschaftliche Strahlkraft in dem Sport-Event des Jahres liegt. Wir sind gespannt, wie sich dies weiterentwickelt, wenn Fans aus ganz Europa nicht nur unsere Stadien, sondern auch unsere Innenstädte – und den Handel – besuchen“, kommentiert Nico Schröder, Geschäftsführer von hystreet.com. IFH KÖLN 


Spielwaren und mehr: ROFU Kinderland eröffnet in Leipzig

| 17.06.2024 | ROFU Kinderland setzt den deutschlandweiten Expansionskurs fort und freut sich, am 25. Juli 2024 die erste Filiale in Sachsen zu eröffnen. In der ehemaligen Reno Schuh Filiale in der Merseburger Straße 261 in Leipzig können Spielzeugbegeisterte, Familien und Kinder jeden Alters auf ca. 670 Quadratmetern eine riesengroße Auswahl an Spielwaren, Deko sowie Baby- und Kleinkindartikel entdecken. „Die Merseburger Straße gehört zu einer der wichtigsten Einkaufsstraßen im Westen von Leipzig und wir freuen uns, mit unserer neuen ROFU Filiale das Shopping-Angebot vor Ort mit einem Fachgeschäft für Spielwaren zu erweitern.  Am 25. Juli wollen wir das zusammen mit allen Leipzigern mit einer großen Eröffnungsfeier feiern“, so Frank Schröder, Geschäftsführer Logistik und Vertrieb, ROFU Kinderland.

 

Selbstverständlich bei der Eröffnungsfeier mit dabei: Rofulino, eine große Tombola und attraktive Eröffnungsrabatte

Er darf bei keinem ROFU-Fest fehlen: Rofulino, das ROFU Kinderland Maskottchen. Der lustige Fuchs begrüßt kleine und große Besucher am Eröffnungstag in Leipzig selbstverständlich persönlich und steht für Erinnerungsfotos bereit. Außerdem erhalten alle Kunden in der Eröffnungswoche bis einschließlich 27. Juli 2024 20 Prozent Rabatt auf einen Artikel ihrer Wahl und können zudem an der Tombola mit tollen Preisen teilnehmen.

 

Bei ROFU Kinderland gibt es alles für den Schulstart!

ABC-Schützlinge können bei ROFU alles für einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr finden. Von Schulranzen über Schreib- und Bastelutensilien bis hin zu Lesebüchern, Lernspiele und Schultüten – das umfangreiche Sortiment lässt keine Wünsche offen. Bei ROFU finden Eltern, Schüler und Freunde jegliches Material und Zubehör unter einem Dach.

 

Spielend leicht Punkte sammeln

Als Partner von DeutschlandCard erhalten DeuschlandCard-User mit jedem Einkauf Punkte gutgeschrieben, die anschließend auch wieder in allen ROFU Kinderland Filialen eingelöst werden können. So macht Shoppen doppelt Spaß!

 

Tipps für Shopping-Fans:

  • Click & Collect: Mit Click & Collect bietet ROFU Kinderland die Möglichkeit, Online-Bestellungen auf rofu.de versandkostenfrei in einer Wunschfiliale abzuholen. 
  • Attraktive Eigenmarken: Mit Besttoy, Mica, Mica College und Mica Festival wird hohe Qualität zu attraktiven Niedrigpreisen geboten und somit eine preiswerte Alternative zu Markenprodukten geschaffen.
  • Coole Collectibles für Kidults: Angesagte Sammelfiguren und Sammelkarten für junggebliebene Erwachsene, die sich ihre Leidenschaft für Spielzeug bewahrt haben. 

ROFU Kinderland


Geschenk-Box für werdende Eltern: BabyOne kooperiert mit führenden Marken und investiert in Kundenbindung

| 12.06.2024 | BabyOne, der führende Omnichannel-Anbieter für Baby- und Kleinkindprodukte in der DACH-Region, launcht die BabyOne ‘Welcome Box’ für werdende Eltern. In der Launch-Edition der ‘Welcome Box’ sind neun Marken vertreten, darunter Pampers mit Feuchttüchern, NIVEA mit einem Pflege & Massage Baby Öl und der Fotodienstleister CEWE mit Meilensteinkarten. Auch die hauseigenen Marken ELSA & EMIL und Little One sind in der Box zu finden. Das Besondere: Die Produkte werden in voller Größe und nicht in Form von Proben angeboten. Der Inhalt der Box kann variieren und wird regelmäßig um neue Markenpartner und Produkte erweitert.

 

Mit der Einführung der ‘Welcome Box’ steigt BabyOne in das Kooperationsgeschäft ein und baut sein Kundenbindungsprogramm weiter aus. Zudem geht BabyOne beim Zeitpunkt der Kundenansprache einen Schritt weiter: Werdende Eltern erhalten die ‘Welcome Box’ bereits zu Beginn ihrer Schwangerschaft. Damit wird der Austausch und der Aufbau einer Kundenbeziehung weiter nach vorne verlagert, ganz getreu dem BabyOne-Motto 'von Anfang an'.

 

“Wir freuen uns sehr, dass wir so viele starke Marken für die Box begeistern konnten und damit werdenden Eltern ein wunderbares und wertvolles Geschenk für den Start ins Abenteuer Familie machen dürfen. Mit der Box geben wir einen konkreten Einblick in die Produktwelt rund ums Baby und schenken vor allem Vorfreude”, sagt Anna Weber, Co-Geschäftsführerin von  BabyOne. “Viele werdende Eltern wollen sich zunächst informieren, bevor sie entscheiden, was zu ihnen und ihrem Baby passt. Deshalb sind unsere Testkunden schon jetzt sehr begeistert, wenn sie gleich bei ihrem ersten Besuch im Babyfachmarkt etwas mit nach Hause nehmen können. Genau das bietet die Box. Wir treten bereits früh in den Dialog mit unseren Kunden und bauen so eine langfristige Beziehung auf”, sagt Sabrina Mertens, Director Marketing & E-Commerce bei BabyOne.

 

Sichtbarkeit durch Kooperation steigern

Die teilnehmenden Marken profitieren vom direkten Zugang zur Zielgruppe der werdenden Eltern, die BabyOne als Marktführer bedient. Diese Zielgruppe befindet sich in einer Phase der Neuorientierung mit vielen anstehenden Veränderungen. Sie treffen Entscheidungen rund um das Baby, aber auch zu Themen wie Wohnen, Finanzierung, Versicherungen oder Mobilität. Partner von BabyOne haben die Möglichkeit, sich in einem exklusiven Umfeld zu platzieren und über die Welcome Box gezielt und ohne Streuverlust werdende Eltern anzusprechen.

 

Übergabe der ‘Welcome Box’ im BabyOne Fachmarkt

Werdende Eltern können ab sofort ihre persönliche ‘Welcome Box’ in einem BabyOne Fachmarkt ihrer Wahl abholen. Dazu registrieren sie sich zunächst für die Kundenkarte ‘BabyOne Card’. Dies ist online oder im Markt möglich. Anschließend besuchen sie einen der über 100 BabyOne Fachmärkte, wo ihnen das BabyOne Team ihre ‘Welcome Box’ persönlich überreicht.

 

Über die BabyOne-Card

Der Start in das Familienleben stellt die Welt werdender Eltern auf den Kopf. Gerade in dieser aufregenden Zeit möchte BabyOne seinen Kunden etwas zurückgeben. Mit der BabyOne-Card erhalten sie bereits während der Schwangerschaft und in den ersten Jahren mit ihrem Nachwuchs einmalige Vorteile wie exklusive Rabatte, persönliche Geburtstagsüberraschungen oder besondere Services wie eine kostenlose Kinderwageninspektion. BabyOne